Prädikat Weltkulturerbe. Der Beitrag der UNESCO zum Schutz des Kulturerbes


Term Paper (Advanced seminar), 2011
16 Pages, Grade: 1,7

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kulturerbe – Begriff, Konzept, Funktionen

3. Die UNESCO im Überblick

4. Kulturelles Erbe – die Perspektive der UNESCO
4.1 Begriffsbezeichnungen der UNESCO
4.2 Kulturpolitische Instrumente der UNESCO
4.3 Das Welterbeprogramm

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Welt ist um ein Weltkulturerbe reicher: im November 2010 erklärte die UNESCO die „Cuisine française“ zum immateriellen Kulturgut und fügte es ihrer Liste des Weltkulturerbes hinzu. Geadelt wurde jedoch nicht ein bestimmtes Gericht, sondern die Art und Weise, wie das Essen zelebriert wird. In der modernen Gesellschaft bleibt den Franzosen selten Zeit für die aufwendige Prozedur von Aperitif, Vorspeise, Hauptgang, Käse, Dessert und Kaffee. Für die UNESCO ist diese gepflegte Esskultur unbedingt schützenswert (vgl. Wöß 2010). Doch ist diese Entscheidung nicht für jedermann eindeutig nachvollziehbar. Kommentare zu ähnlichen Artikeln im Internet zeugen eher von Unverständnis. Besonders unklar scheint zu sein, warum die UNESCO bestimmte Dinge als schützenswert ansieht und andere wiederum nicht. Schließlich wäre auch norddeutscher Labskaus ein Kulturerbe, welches bewahrt werden sollte.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dieser und ähnlichen Fragen und untersucht das Bestreben der UNESCO zum Schutz des Kulturerbes. Gleich im Anschluss an die Einleitung wird der Begriff Kulturerbe näher betrachtet. Je nach Kontext kann er unterschiedliche Bedeutungen haben, das Begriffsmerkmal der Vieldeutigkeit wird jedoch nur flüchtig behandelt, ist der Umfang dieser Arbeit doch begrenzt. Von größerem Interesse sind die Funktionen des Kulturerbes. Sie werden ebenfalls in Kapitel 2 definiert. Bevor das Begriffsverständnis der UNESCO in den Mittelpunkt rückt, soll dem Leser die Organisation vorgestellt werden, die über die Macht verfügt, eine Landesküche zum Weltkulturerbe zu ernennen. Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur hat viele Arbeitsschwerpunkte, welche sich auf die Hauptbereiche Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation verteilen. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf dem Bereich Kultur. Im Speziellen wird dann in Kapitel 4.1 das Verständnis des Staatenbundes von Kultur und seine Definition von Kulturerbe herausgestellt und im darauf folgenden Punkt die Gesamtheit der kulturpolitischen Konventionen dargestellt. Diese Heranführung dient als Vorbereitung auf die die kritische Auseinandersetzung mit einer ausgesuchten Maßnahme der UNESCO: der Welterbekonvention von 1972. Die Bestrebungen der UNESCO zum Schutz des kulturellen Erbes der Menschheit durch dieses Programm sollen kritisch gewürdigt werden, um schließlich im Fazit die Frage wieder aufzugreifen, warum die UNESCO bestimmte Kulturgüter für besonders schützenswert ansieht.

2. Kulturerbe – Begriff, Konzept, Funktionen

Der Begriff Kulturerbe (oder auch kulturelles Erbe) wird in der deutschen Sprache als Sammelbegriff für die Gesamtheit aller Kulturgüter verwendet. Ein Kulturgut ist ein künstlerisches Produkt, welches sich dadurch auszeichnet, dass es als besonders wertvoll und schützenswert empfunden wird. Dabei kann es viele Eigenschaften haben, es kann beweglich oder unbeweglich sein, ist dabei jedoch immer von herausragender Bedeutung und zählt nicht zwingend zur Hochkultur. Ob ein künstlerisches Produkt den Status eines Kulturguts erhält kommt auf den Kontext der Verwendung des Begriffs an. Die Bezeichnungen Kulturerbe und Kulturdenkmal werden synonym verwendet, so auch in dieser Arbeit.

Kommen wir noch einmal zurück zu dem Ausdruck Kulturerbe. Er setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Für den Begriff Kultur gibt es eine Vielzahl an Auslegungen, welche mal enger und mal breiter gefasst sind. Da sich diese Arbeit mit den kulturpolitischen Aspekten des Kulturerbes beschäftigt, ist ein Blick in das Lexikon der Politikwissenschaften hilfreich. Hier wird Kultur nach einer Definition von E.B. Tylor als das „komplexe Ganze [beschrieben], welches Wissen, Glaube, Kunst, Moral, Recht, Sitte und Brauch sowie alle anderen Tätigkeiten und Gewohnheiten einschließt, welche der Mensch als Mitglied der Gesellschaft erworben hat“ (Nohlen 2010:537). Dieter Nohlen betont in seinem Eintrag die Vieldeutigkeit des Wortes, welches positive Assoziationen weckt und den Menschen seit je her hilft, eine Abgrenzung zur Natur zu schaffen (vgl. ebenda). Der zweite Wortteil, das Erbe, bedeutet Hinterlassenschaft. Und genau dies ist der gesamte Begriff und das dahinterstehende Konzept letztendlich auch. Der europäischen Moderne anhaftend stammt der Begriff aus der Zeit der Französischen Revolution und transportiert zeitgleich die Funktion der Abgrenzung zum scheinbar Anderem (sowohl räumlich, zeitlich und sozial) und die Erfahrung der eigenen Kultur (vgl. Hemme/Tauscheck/Bendix 2007: 9).

Der wieder zusammengesetzte Begriff Kulturerbe bietet dem geneigten Verwender des Wortes einen sehr dehnbaren Rahmen, mit ihm werden unterschiedlichste Dinge, vom historischen Gebäude bis hin zum Weihnachtsliedklassiker „Stille Nacht, heilige Nacht“, markiert. Kulturerbe kann eine sehr subjektive Angelegenheit sein. Und vor allem: „Kulturerbe ist nicht – es wird gemacht.“ (Hemme/Tauscheck/Bendix 2007: 8). Der Prozess des „Kulturerbe-Machens“ wird unter anderem von Wöhler als Heritagefication bezeichnet (vgl. Wöhler 2008: 43). Dieser dynamische Vorgang des Bewahrens des Kulturerbes strukturiert die bereits angesprochenen unterschiedlichen Auffassungen der Menschen und ermöglicht es so einer ganzen Gesellschaft ein gemeinsames kulturelles Erbe zu entwickeln. Notwendig hierfür sind einheitliche und orientierende Informationen, welche das Erinnern koordinieren und das Kulturerbe kodifizieren (vgl. ebenda: 44).

Hier wurde nun bereits die Funktion des Prozesses des Kulturerbe-Machens hervorgehoben. Dem Kulturerbe an sich schreibt Wöhler als zentrale Funktion die Sakralisierung von Räume zu, welche dazu führt, dass sich Menschen aus ihren alltäglichen Erfahrungen herauslösen, um das Gefühl einer universellen Zugehörigkeit erleben zu können.

Aus einer anderen Perspektive beschreibt von Saint-André-von Arnim die Funktionen des Kulturerbes, derer er insgesamt drei hervorhebt.

Zunächst wäre da die identitäts- und sinnstiftende Funktion. Kulturelles Erbe, ganz gleich in welcher Form, hilft den Menschen zu verstehen, wer sie sind und wo sie herkommen. Es verleiht Sinn und Bedeutung, angefangen bei der kleinen Gemeinschaft bis hin zur gesamten Menschheit. Im Zuge der voranschreitenden Globalisierung ist diese Aufgabe von größer werdender Bedeutung (vgl. von Saint-André-von Arnim 2007: 15). Zu nennen ist in diesem Zusammenhang auch der Gedanke von Einheit in Vielfalt. Denn die Gesellschaften wachsen stärker zusammen und so wird es wichtig sein, auch in Zukunft zwar die eigene Kultur zu bewahren, trotzdem aber im Sinne der Weltgemeinschaft eine Einheit herzustellen, ohne dabei die Vielfalt der Kulturen zu zerstören. Es wird an dieser Stelle deutlich, wie nah der Begriff kulturelles Erbe mit solchen wie kulturelle Vielfalt oder kulturelles Gedächtnis verknüpft ist. Die kritische, relativierende Funktion macht sowohl die Vergangenheit sichtbar als auch die Gegenwart verständlich. Aus dem Blickwinkel dieser Aufgabe werden die regionale Ausprägung von Kulturerbe sowie ihre Vielfalt und ihre Vermengung verständlich. Die schließlich dritte Aufgabe des Kulturerbes ist die pädagogische, welche an Schiller und Schinkel anlehnend die Bewahrung des kulturellen Vermächtnisses als einen Bildungsauftrag ansieht (vgl. ebenda).

Doch obwohl mit dem Begriff Kulturerbe stets positive Assoziationen einhergehen, gibt es auch kritische Stimmen:

„Das Aufdrücken des Stempels »Kulturerbe« und die damit verbundene Herauslösung von kulturellen Fragmenten und Praktiken aus einem habituellen Kontext durch einzelne Akteure, Institutionen und Interessengruppen von der lokalen bis zur internationalen Ebene ist häufig verbunden mit einer Steigerung von symbolischem Kapital.“ (Hemme/Tauscheck/Bendix 2007: 9)

Der Begriff Kulturerbe ist zur Marke, zum Label geworden. Wie stark dies auch mit dem Welterbeprogramm der UNESCO zusammenhängt, wird in Kapitel 4.3 dieser Arbeit betrachtet. Relevant an dieser Stelle sind die negativen Folgen des Labelings Kulturerbe im Allgemeinen. Die Herauslösung aus dem ursprünglichen Kontext führt dazu, dass das kulturelle Erbe mit neuen Deutungen versehen wird. Die interessengesteuerte Kapitalisierung (sowohl symbolisch als auch materielle) hebt das Kulturerbe in einen anderen Kontext. Die Folgen müssen nicht zwingend negativ für die ursprüngliche Verwendung oder Bedeutung des kulturellen Gutes sein, der Verlauf sollte trotzdem kritisch beäugt werden.

Mit dem Verständnis für die unterschiedlichen Bedeutungen und Funktionen des Kulturerbes im Kopf widmet sich die Arbeit in Kapitel 4.1 den Definitionen desselben aus Sicht der UNESCO. Doch zunächst soll im Folgenden die Organisation selbst vorgestellt werden.

3. Die UNESCO im Überblick

Die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) ist eine autonome Sonderorganisation der Vereinten Nationen, welche am 16. November 1945 gegründet wurde. Die Gründungsidee war damals stark durch die Geschehnisse des zweiten Weltkrieges geprägt, ist aber in der heutigen Welt leider aktuell wie nie: „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.“ (UNESCO 2011a)

Festgehalten ist dieser Leitgedanke in der Präambel der Verfassung der internationalen Organisation, welche aktuell 193 Staaten vertritt (vgl. UNESCO 2011b).

Gleich in Artikel 1 Absatz 1 wird außerdem das Ziel der UNESCO formuliert. Hier heißt es:

„Ziel der UNESCO ist es, durch Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Völkern in Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit beizutragen, um in der ganzen Welt die Achtung vor Recht und Gerechtigkeit, vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten zu stärken, die den Völkern der Welt ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder Religion durch die Charta der Vereinten Nationen bestätigt worden sind.“ (UNESCO 2011a)

Im Zusammenhang dieser Arbeit sticht in der formulierten Zielsetzung besonders die Erwähnung der Kultur hervor, welche hier von der UNESCO eine herausragende Funktion zugesprochen bekommt: Kultur trägt zur Wahrung des Friedens bei.

Aus dem ehrgeizigen Ziel der UNESCO ergeben sich laut Artikel 1 Absatz 2 der Verfassung drei Aufgabenbereiche, welche hier in Kurzform erwähnt sein sollen:

•- Förderung der Verständigung und gegenseitiger Kenntnis der Völker in den Massenmedien
•- Unterstützung der Volksbildung und der Verbreitung von Kultur
•- Wissen bewahren, erweitern und verbreitern, zum Beispiel durch Erhaltung und Schutz des Welterbes

Speziell der dritte Aufgabenbereich ist im Kontext dieser Arbeit relevant, er wird daher in Kapitel 4.1 eingehender betrachtet.

Die Organisationsstruktur der UNESCO ist sehr komplex und soll an dieser Stelle nur kurz vorgestellt werden. Das Hauptentscheidungsgremium ist die Generalkonferenz, welche alle zwei Jahre tagt und das Arbeitsprogramm für die kommenden zwei Jahre festlegt.

Der Exekutivrat dient als Bindeglied zwischen der Generalkonferenz und dem Sekretariat. Er bereitet zum einen die Generalkonferenz vor und prüft den Haushalt, zum anderen überwacht er das Sekretariat bei der Durchführung des von der Generalkonferenz beschlossenen Programms. Die Aufgabe des Sekretariats besteht also darin, das beschlossene Arbeitsprogramm umzusetzen. An seiner Spitze steht der/die Generaldirektor/in, welcher mit umfangreichen Kompetenzen ausgestattet ist. Nationale UNESCO-Kommissionen, die sich mittlerweile in fast allen Mitgliedsstaaten gebildet haben, dienen als Verbindungsstelle zwischen der Organisation und dem Mitgliedsstaat und tragen maßgeblich zur Umsetzung des Programms und zur Öffentlichkeitsarbeit in den Ländern bei (vgl. Hüfner 1996: 15ff.).

Die UNESCO finanziert sich, ihren Haushalt und die diversen Programme über die Pflichtbeiträge der Mitglieder und über Sondermittel, welche hauptsächlich von anderen Institutionen aus dem direkten Umfeld der Vereinten Nationen stammen (vgl. Hüfner 1996: 23). Der Handlungsspielraum der Organisation wird durch den dritten Absatz des ersten Artikels der Verfassung der UNESCO eingeschränkt. Hier wird unterstrichen, dass die nationalstaatliche Unabhängigkeit, welche sich sowohl auf politische Zuständigkeiten als auch auf „schöpferische Vielfalt der Kulturen“ (UNESCO 2011a) bezieht, erhalten bleiben soll. Das unter diesen Umständen trotzdem ein gemeinsames Verständnis für das kollektive kulturelle Erbe entstehen konnte, wird der nächste Abschnitt der vorliegenden Ausarbeitung zeigen.

4. Kulturelles Erbe – die Perspektive der UNESCO

4.1 Begriffsbezeichnungen der UNESCO

In Kapitel zwei wurde bereits deutlich, wie vielfältig die Definitionen zum Kulturerbe im Allgemeinen sind. Dieses Kapitel widmet sich nun im speziellen dem Verständnis der UNESCO für diesen Begriff.

Auf der Weltkonferenz über Kulturpolitik, welche 1982 in Mexico City stattfand, gaben die 129 teilnehmenden Mitgliedstaaten eine ausführliche Erklärung ab, welche ein gemeinsames Verständnis von einem erweiterten Kulturbegriff beinhaltet. Kultur wird demnach „als die Gesamtheit der einzigartigen geistigen, materiellen, intellektuellen und emotionalen Aspekte angesehen […], die eine Gesellschaft oder eine soziale Gruppe kennzeichnen.” (UNESCO 2010c). Dabei ist hervorzuheben, dass die UNESCO die Gesamtheit der Dinge auch wirklich als eine solche betrachtet. So zählen nicht nur Kunst und Literatur, sondern auch Lebensformen, die Grundrechte des Menschen, Wertesysteme, Traditionen und Glaubensrichtungen mit zu den Dingen, die im Sinne der UNESCO die Bezeichnung Kultur tragen dürfen (vgl. ebenda). Die Definition der Organisation geht an dieser Stelle einen Schritt weiter als andere Beschreibungen von Kultur, denn sie schließt die Menschenrechte mit ein.

In derselben Erklärung findet sich auch eine ausführliche Beschreibung zu dem, was die UNESCO unter Kulturerbe versteht. So wird unter anderem aufgezählt, was das Kulturerbe eines Volkes umfasst. Neben den kulturellen Produkten von Künstlern, Architekten, Musikern, Schriftstellern und Wissenschaftlern werden wiederum das geistige Werk des Volkes und sein Wertsystem aufgezählt. Materielle und immaterielle Dinge werden gleichermaßen berücksichtigt. Neben den vielbeachteten historischen Stätten zählen also auch Sprachen oder Riten zum kulturellen Erbe der Menschheit. Die Verteidigung und die Erhaltung desselbigen ist laut UNESCO sowohl Recht als auch Pflicht eines jeden Volkes und sichert die Quelle der schöpferischen Inspiration. Dieser Punkt schließt an das erweiterte Kulturverständnis an, denn hier wir die Wahrung kultureller Identität wird zu einem Teil der Menschenrechte erklärt. Die UNESCO betont weiter, dass die Bewahrung des kulturellen Erbes einem Volk die Möglichkeit gibt, seine kulturelle Identität zu stärken (vgl. ebenda). Die bereits allgemein angesprochene identitäts- und sinnstiftende Funktion wird also auch von der UNESCO auf das Kulturerbe projiziert und hier im speziellen hervorgehoben. Die Verknüpfung von kulturellem Erbe und kultureller Identität scheint im Begriffsverständnis der Organisation sehr eng zu sein.

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Details

Title
Prädikat Weltkulturerbe. Der Beitrag der UNESCO zum Schutz des Kulturerbes
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
1,7
Author
Year
2011
Pages
16
Catalog Number
V437876
ISBN (eBook)
9783668801318
ISBN (Book)
9783668801325
Language
German
Tags
prädikat, weltkulturerbe, beitrag, unesco, schutz, kulturerbes
Quote paper
Rebecca Bräutigam (Author), 2011, Prädikat Weltkulturerbe. Der Beitrag der UNESCO zum Schutz des Kulturerbes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437876

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