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Homiletisches Exerzitium - Prüfungs-Predigt über Joh 6, 30-35

Title: Homiletisches Exerzitium - Prüfungs-Predigt über Joh 6, 30-35

Elaboration , 2005 , 22 Pages , Grade: gut

Autor:in: Karsten Spilling (Author)

Theology - Practical Theology
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Summary Excerpt Details

Die Verse in Joh 6, 30-35 sprechen mich in vielfältiger Weise an und erinnern mich z. B. daran, dass Gottes Handeln in meinem Leben zumeist mehrdeutig ist (30): Mein Vertrauen auf Gott bleibt trotz Zeichen gefragt. Betroffen macht mich das Zitat aus Psalm 78. In ausweglosen Situationen, etwa bei meiner Stellenuche, zweifle ich in ähnlicher Weise an Gottes Führung. Auch die verschiedenen Arten des Hungers und die damit verbundene Verwechslungsgefahr bezüglich Jesu Verheißungen sind mir bekannt. Der Abschnitt ermutigt mich, meine Aufmerksamkeit immer wieder auf Gott statt auf Menschen auszurichten (32), und immer wieder Jesus als Leben spedendes Brot aufzunehmen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I) Persönliche Betrachtung

1. Einfälle zum Text

2. Dreifache Befragung der Verse (Am Beispiel von V.32)

3. Vor-Sätze zum Text

II) Exegetische Arbeit

1. Text

2. Form

3. Ort

4. Wort

5. Ziel

III) Homiletische Besinnung

1. Gemeinde

2. Systematisch-Theologische Reflexion

3. Predigtinvention

IV) Interpretierende Darlegung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Perikope Johannes 6, 30-35 exegetisch zu erschließen und für eine predigtrelevante homiletische Ausarbeitung aufzubereiten. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Jesus als das wahre „Brot des Lebens“ verstanden werden kann und wie diese Zusage die existenzielle Not und den Hunger des Menschen – sowohl körperlich als auch geistlich – nachhaltig adressiert.

  • Exegetische Analyse der Streitgesprächsstruktur zwischen Jesus und dem Volk.
  • Untersuchung der Manna-Symbolik und der qualitativen Steigerung des Brotbegriffs.
  • Reflexion über die Mehrdeutigkeit göttlicher Zeichen und die Gefahren des Unglaubens.
  • Homiletische Anwendung auf die Lebenswelt einer pietistisch geprägten Gemeinde.
  • Integration der persönlichen Aneignung des Lebensbrotes als bleibende Gottesbeziehung.

Auszug aus dem Buch

1) Gibt Jesus Brot für den Magen?

Für die Menschen damals war die Antwort auf diese Frage klar: Ja, Jesus gibt das, was wir für unseren Körper brauchen. Er gibt Brot für den Magen.

Weshalb hätten sie ihn auch sonst suchen sollen? Jesus hatte sie bei der Speisung der 5000 mit Brot versorgt. Wenn er jetzt regelmäßig solche Wunder versprechen könnte, dann wären die Nahrungs- und Versorgungsproblem für alle Zeiten gelöst. Was die Leute bewegte, war nicht nur eine Frage nach Nussecken. Die Situation war ernster. Vielleicht hin und wieder so ernst wie in den Kriegs- oder Nachkriegszeiten in Deutschland. Da gab es wenig zu Essen. Von einer Frau habe ich erfahren, dass man teilweise sogar den Schimmel vom Brot abkratzte, um überhaupt etwas zum Essen zu haben.

Ganz so schlimm war die Lage der Leute, die zu Jesu Zeit lebten, wahrscheinlich nicht. Aber die Sorge um Nahrung war eine wichtiges Grundanliegen der Menschen. Und dabei konnten sie Jesu Hilfe gut gebrauchen.

Zusammenfassung der Kapitel

I) Persönliche Betrachtung: Hier reflektiert der Autor die eigene Betroffenheit durch den Text und die Verbindung zu persönlichen Glaubenserfahrungen in schwierigen Lebensphasen.

II) Exegetische Arbeit: Dieses Kapitel analysiert den Aufbau der Perikope, ihren gattungsspezifischen Kontext als Streitgespräch und die theologische Bedeutung der Identität Jesu als Brot des Lebens.

III) Homiletische Besinnung: Der Fokus liegt auf der Analyse der konkreten Gemeinde in Allmersbach sowie der systematisch-theologischen Durchdringung der Themen „Zeichen“ und „Lebenshunger“ für die Predigtvorbereitung.

IV) Interpretierende Darlegung: In diesem Teil wird der ausgearbeitete Predigttext präsentiert, der den Bogen von modernen Alltagserfahrungen hin zum biblischen Wort spannt.

Schlüsselwörter

Johannesevangelium, Brot des Lebens, Zeichenforderung, Manna-Motiv, Jesus Christus, Glaube, Lebenshunger, Exegese, Homiletik, Gottvertrauen, pietistische Gemeinde, Heilsgeschehen, Offenbarung, Nachfolge, Lebensbrot.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der homiletischen Aufarbeitung der Perikope Joh 6, 30-35, wobei der Schwerpunkt auf der exegetischen Deutung und der anschließenden Verkündigung der Identität Jesu als „Brot des Lebens“ liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themenfelder sind die Bedeutung von Zeichen im biblischen Kontext, die menschliche Grunderfahrung des Hungers (körperlich und existentiell) sowie die göttliche Selbstoffenbarung Jesu.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Gemeinde zu stärken und dazu zu ermutigen, Jesus nicht nur als Helfer in irdischen Nöten, sondern als das bleibende, wahre Lebensbrot neu zu suchen und aufzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine exegetisch-homiletische Methode, die philologische Textanalyse mit einer zielgruppenorientierten homiletischen Reflexion und einer persönlichen geistlichen Aneignung verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine exegetische Analyse des Textes, eine homiletische Reflexion bezüglich der Zielgruppe und der Themenfindung sowie die konkrete Ausformulierung des Predigttexts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie „Brot des Lebens“, „Glaubensväter“, „Zeichenforderung“, „Gegenwart Gottes“ und „Lebenshunger“ charakterisiert.

Warum spielt das Beispiel mit „Nussecken“ und Guildo Horn eine Rolle?

Das Beispiel dient in der Einleitung der Predigt dazu, durch ein augenzwinkerndes, modernes Missverständnis die Aufmerksamkeit der Hörer zu wecken und den Unterschied zwischen der Suche nach irdischen Gaben und dem Geber selbst zu verdeutlichen.

Wie unterscheidet der Autor zwischen der „Magen-Ebene“ und der „göttlichen Ebene“?

Der Autor unterscheidet drei Ebenen: Brot für den Magen (irdische Versorgung), Brot für Herz und Magen (zwischenmenschliche Bedürfnisse) und die göttliche Ebene, auf der Jesus sich als das ewige Lebensbrot selbst schenkt.

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Details

Title
Homiletisches Exerzitium - Prüfungs-Predigt über Joh 6, 30-35
Grade
gut
Author
Karsten Spilling (Author)
Publication Year
2005
Pages
22
Catalog Number
V43789
ISBN (eBook)
9783638415132
Language
German
Tags
Homiletisches Exerzitium Prüfungs-Predigt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karsten Spilling (Author), 2005, Homiletisches Exerzitium - Prüfungs-Predigt über Joh 6, 30-35, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43789
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