In dieser Einsendeaufgabe wird der Jahresabschluss der XY GmbH analysiert. Um die wirtschaftliche Entwicklung möglichst genau beschreiben zu können, wird eine vertikale Strukturanalyse, Teile einer kurzfristigen Finanzanalyse und Teile einer Erfolgsanalyse durchgeführt. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Interpretation eines zuvor aufgestellten Controllingsystems. Im letzten Kapitel folgt eine Interpretation einer gegebenen Deckungsbeitragssituation.
Inhaltsverzeichnis
1 JAHRESABSCHLUSS
1.1 Teilanalysen der Jahresabschlussanalyse
1.1.1 Vertikale Strukturanalyse (Passivseite) für 2014 und 2015
1.1.2 Kurzfristige Finanzanalyse für 2014 und 2015
1.1.3 Erfolgsanalyse (Rentabilitätskennzahlen) für 2014 und 2015
1.2 Wirtschaftliche Entwicklung
1.2.1 Eigenkapitalquote:
1.2.2 Fremdkapitalquote:
1.2.3 Verschuldungsgrad:
1.2.4 Kapitalumschlagshäufigkeit:
1.2.5 Liquidität 1. Grades:
1.2.6 Cash-Flow:
1.2.7 Working Capital:
1.2.8 Gewinnänderungsrate:
1.2.9 Eigenkapitalrentabilität:
1.2.10 Umsatzrentabilität:
2 CONTROLLING
2.1 Entwicklung eines Kennzahlensystems
2.2 Entwicklung eines Controllingsystems
2.3 Interpretation Controllingsystem
2.3.1 Forderungen
2.3.2 Liquide Mittel
2.3.3 Vorräte
2.3.4 Umlaufvermögen
2.3.5 Anlagevermögen
2.3.6 Gesamtkapital
2.3.7 Umsatz
2.3.8 Gewinn
2.3.9 Gesamtkapitalrentabilität / ROI
3 KOSTENRECHNUNG
3.1 Zuschlagskalkulation
3.2 Deckungsbeitragsrechnung
3.3 Interpretation einer Deckungsbeitragsrechnung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die wirtschaftliche Entwicklung der XY GmbH auf Basis des Jahresabschlusses der Jahre 2014 und 2015 zu analysieren und mittels eines Kennzahlensystems sowie einer Deckungsbeitragsrechnung steuerungsrelevante Erkenntnisse abzuleiten.
- Analyse der finanziellen Stabilität und Rentabilität durch verschiedene Kennzahlen.
- Konzeption und Visualisierung eines Kennzahlensystems und Controllingsystems.
- Interpretation der Ist-Abweichungen in den operativen Controllingsystem-Kennzahlen.
- Durchführung einer Kostenrechnung inklusive Zuschlagskalkulation und Deckungsbeitragsrechnung.
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Eigenkapitalquote:
Die Eigenkapitalquote zeigt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital (Wollenberg, et al., 2004, S. 156). Liegt die Eigenkapitalquote bei 100 %, dann ist das Finanzrisiko gleich Null (Wöhe & Döring, 2015, S. 857). Demnach drückt sie die wirtschaftliche Eigenständigkeit eines Unternehmens aus. Bei dem Unternehmen XY GmbH findet, bei einem Zeitvergleich, eine Senkung der Eigenkapitalquote von 59,01 % auf 53,15 % statt. Der Wert wird noch als ein ordentlicher Wert eingestuft, jedoch sollte bei einer Senkung der Kennzahl die Ursache geklärt werden. Zum einen kann die rückläufige Eigenkapitalquote „auf verstärkte Fremdfinanzierung (Ausnutzung des Leverage-Effektes) oder auf eine Aushöhlung der Eigenkapitalbasis durch permanente Verluste zurückführen“ (Wöhe & Göring, S. 857).
Zusammenfassung der Kapitel
1 JAHRESABSCHLUSS: Dieses Kapitel führt eine fundierte Analyse der wirtschaftlichen Lage der XY GmbH anhand von Rentabilitätskennzahlen und vertikalen Strukturanalysen für die Jahre 2014 und 2015 durch.
2 CONTROLLING: Hier werden ein spezifisches Kennzahlensystem sowie ein Controllingsystem für das Unternehmen entwickelt und die einzelnen Kennzahlen interpretativ aufbereitet.
3 KOSTENRECHNUNG: Dieses Kapitel behandelt die praktische Anwendung der Zuschlagskalkulation sowie die Durchführung und Interpretation einer Deckungsbeitragsrechnung zur betriebswirtschaftlichen Entscheidungsfindung.
Schlüsselwörter
Jahresabschluss, Eigenkapitalquote, Fremdkapitalquote, Rentabilität, Controlling, Kennzahlensystem, Liquidität, Cash-Flow, Working Capital, Kostenrechnung, Zuschlagskalkulation, Deckungsbeitragsrechnung, ROI, Umsatzrentabilität, Verschuldungsgrad.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der betriebswirtschaftlichen Analyse der XY GmbH, wobei der Fokus auf der Auswertung des Jahresabschlusses und der Implementierung von Controlling-Instrumenten liegt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Zentrale Themen sind die Bilanz- und Finanzanalyse, die Entwicklung von Kennzahlensystemen, das operative Controlling sowie die Kosten- und Leistungsrechnung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens zwischen 2014 und 2015 transparent zu machen, Abweichungen zu analysieren und Management-Entscheidungen auf Basis betriebswirtschaftlicher Kennzahlen zu begründen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine deskriptive Kennzahlenanalyse in Kombination mit einer Soll-Ist-Analyse für das Controlling sowie eine klassische Zuschlags- und Deckungsbeitragsrechnung eingesetzt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Berechnung und Interpretation von Bilanzkennzahlen, die Visualisierung eines Controlling-Modells sowie die Durchführung einer Kalkulation für ein spezielles Dienstleistungsangebot.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Jahresabschlussanalyse, Rentabilität, Controlling-Kennzahlen und Deckungsbeitrag definieren.
Wie bewertet die Arbeit die sinkende Eigenkapitalquote?
Die Senkung von 59,01 % auf 53,15 % wird zwar als ordentlich eingestuft, jedoch mahnt die Autorin eine Ursachenprüfung an, da dies auf Fremdfinanzierung oder Substanzverluste hindeuten kann.
Welche Erkenntnisse liefert die Deckungsbeitragsrechnung für das Laufbandangebot?
Die Berechnung zeigt, dass ein Bruttoverkaufspreis von 11,00 Euro notwendig ist, damit das verkaufsfördernde Angebot der Laufbandanalyse einen positiven Deckungsbeitrag leistet.
Warum wird die Schließung von Geschäftsbereichen kritisch betrachtet?
Die Arbeit argumentiert, dass eine rein kurzfristige Entscheidung zur Schließung eines Bereichs mit negativem Deckungsbeitrag II das Gesamtunternehmen schädigen kann, wenn dadurch Sekundäreffekte (wie der Verlust von Kundenforderungen) ausgelöst werden.
- Arbeit zitieren
- Susann-Christin Zwinge (Autor:in), 2016, Jahresabschluss, Controlling und Kostenrechnung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437916