Diese Einsendeaufgabe zum Bereich Trainingslehre II befasst sich mit dem Ausdauertraining und umfasst Diagnose, Zielsetzung/Prognose, Trainingsplanung Mesozyklus, Effekte des Ausdauertrainings bei Diabetes Mellitus Typ II.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung
1.2.1 Begründung des gewählten Fahrradergometertests
1.2.2 Hollmann- Venrath- Test
1.2.3 Testprotokoll
1.2.4 Bewertung der Testergebnisse
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung Mesozyklus
4 EFFEKTE DES AUSDAUERTRAININGS BEI DIABETES MELLITUS TYP II
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen evidenzbasierten Trainingsplan für eine aktive Sportlerin zur Verbesserung ihrer anaeroben Ausdauer und ihrer allgemeinen Leistungsfähigkeit zu entwickeln. Dabei wird insbesondere untersucht, wie verschiedene Trainingsmethoden in einen Mesozyklus integriert werden können, um sportartspezifische Anforderungen unter Berücksichtigung individueller Zielsetzungen wie Gewichtsreduktion und Blutdruckoptimierung effektiv zu adressieren.
- Durchführung einer fundierten Leistungsdiagnostik mittels submaximalem Fahrradergometertest.
- Erstellung einer detaillierten Trainingsplanung inklusive Grob- und Detailplanung für einen 6-wöchigen Mesozyklus.
- Analyse der trainingswissenschaftlichen Begründung der gewählten Belastungsmethoden.
- Untersuchung der physiologischen Effekte von Ausdauer- und Krafttraining bei Diabetes mellitus Typ II basierend auf aktueller Literatur.
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Begründung des gewählten Fahrradergometertests
Hinsichtlich der Daten der Diagnose (siehe Tab. 1) wird die Ausdauertestung ausgewählt. Die Person ist aufgrund ihrer sportlichen Erfahrung, der Spielklasse und der Trainingshäufigkeit, als trainierte Frau einzustufen. Demzufolge kann der Test mit einer Grenze von 150 Watt durchgeführt werden (Kettenis & Eifler, 2015, S. 72). Der Hollmann-Venrath-Test bietet hier ein geeignetes Testverfahren, um den Ist-Zustand der Ausdauerleistungsfähigkeit der Testperson zu ermitteln. Es ist ein submaximaler Stufentest auf dem Fahrradergometer, der nicht an die Leistungsgrenze geht und somit eine Überbelastung der Testperson ausschließt. Für den Hollmann-Venrath-Test spricht der geringe Zeitaufwand, die Einfachheit der Durchführung und die Vielzahl der Normwerttabellen als Bezugssystem für den interindividuellen Leistungsvergleich für die Ausdauertestung. Darüber hinaus werden bei diesem Test bessere Steady-State-Bedingungen durch längere Stufendauer als bei dem WHO-Test erreicht (Kettenis & Eifler, 2015, S. 71).
Alternativ könnte auch der Vita-Maxima-Test gewählt werden, um die maximale Herzfrequenz genauer zu bestimmen. Da die Testperson jedoch noch keinerlei Erfahrung mit Leistungsdiagnostik mit Ausdauermaximalbelastung hat, kann dieser Test zur Überforderung führen. Ein Lauftest wäre ebenfalls eine Möglichkeit, die Ausdauerfähigkeit zu ermitteln. In Bezug auf die sportartspezifische Bewegung, wäre dieser optimal. Allerdings gibt die Aufgabenstellung einen Fahrradergometertest vor. Im nachfolgenden wird die praktische Verwirklichung der Ausdauertestung beschrieben und in Bezug zu den Daten der Testperson bewertet (Kettenis & Eifler, 2015, S.61).
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: In diesem Kapitel werden die biometrischen Daten der Probandin erhoben, eine Leistungsdiagnostik mittels Hollmann-Venrath-Test durchgeführt und der allgemeine Gesundheitszustand sowie die Belastbarkeit bewertet.
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE: Hier werden basierend auf der vorangegangenen Diagnose konkrete, zeitlich definierte Ziele für die Leistungsverbesserung, Gewichtsreduktion und Blutdrucksenkung formuliert.
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Dieses Kapitel enthält die systematische Grob- und Detailplanung über sechs Wochen sowie die sportwissenschaftliche Begründung der gewählten Trainingsmethoden und Intensitäten.
4 EFFEKTE DES AUSDAUERTRAININGS BEI DIABETES MELLITUS TYP II: Eine Literaturrecherche zu zwei Studien verdeutlicht, wie sich verschiedene Trainingskombinationen auf Stoffwechselparameter von Diabetikern auswirken.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Ausdauerleistungsfähigkeit, Fahrradergometertest, Hollmann-Venrath-Test, Mesozyklus, Leistungsdiagnostik, Trainingsplanung, Anaerobe Ausdauer, Gesundheitsmanagement, Sportökonomie, Belastungssteuerung, Diabetes mellitus Typ II, Herzfrequenz, Intervalltraining, Dauermethode.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines sportwissenschaftlich fundierten Trainingsplans für eine aktive Sportlerin und analysiert ergänzend die Wirkung von Ausdauertraining bei Diabetes mellitus Typ II.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind Leistungsdiagnostik, Trainingsplanung für den Ausdauerbereich sowie die gesundheitsorientierte Trainingssteuerung unter Einbeziehung sportmedizinischer Erkenntnisse.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines 6-wöchigen Mesozyklus, der die spezifischen Trainingsziele der Probandin (Verbesserung der anaeroben Ausdauer) unter Berücksichtigung ihres aktuellen Fitnesszustands realisiert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Zur Anwendung kommen der submaximale Fahrradergometertest nach Hollmann-Venrath zur Ist-Zustands-Analyse sowie trainingsmethodische Prinzipien nach Hottenrott & Neumann zur Gestaltung der Belastungsgefüge.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der praktischen Umsetzung der Diagnose, der Zielsetzung nach inhaltlichen Kriterien und der detaillierten Wochenplanung mit spezifischen Belastungsmethoden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Leistungsdiagnostik, Mesozyklus, Ausdauertraining, anaerobe Schwelle, Trainingssteuerung und Gesundheitsprävention bilden die inhaltliche Basis.
Warum wurde der Hollmann-Venrath-Test gewählt?
Der Test wurde gewählt, da er als submaximaler Stufentest eine Überbelastung der Testperson ausschließt, einfach durchzuführen ist und auf umfangreiche Normwerttabellen zurückgreifen kann.
Warum spielt die aktive Regeneration eine Rolle?
Ab der vierten Woche wurde eine REKOM-Einheit eingeführt, um ein Übertraining zu vermeiden und die notwendige Erholung sicherzustellen, damit die Leistungsfähigkeit weiterhin gesteigert werden kann.
- Arbeit zitieren
- Susann-Christin Zwinge (Autor:in), 2016, Trainingslehre II: Ausdauertraining mit Diabetes Mellitus Typ II, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437921