Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne

Mit Lean-Startup zur erfolgreichen Gründung?

Eine Analyse entscheidender Kernelemente des Lean-Startup Ansatzes

Titel: Mit Lean-Startup zur erfolgreichen Gründung?

Bachelorarbeit , 2016 , 149 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Payam Yazdani (Autor:in)

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Entgegen der instinktiven Erwartung der konventionellen Gründung, dass jene Startups, die ihre ursprüngliche Geschäftsvision plangemäß umsetzen, am erfolgreichsten sein müssten, kommt die Silicon-Valley-Studie aus dem Jahre 2012 zu einem anderen Ergebnis: Diejenigen Gründer, welche ihr Geschäftsmodell ein- oder zweimal grundlegend verändert haben sind am erfolgreichsten. Anpassungsfähigkeit und schneller Erkenntnisgewinn lösen eine starre Planung sowie lange Produktionszyklen ab. Dieser Grundsatz wohnt auch dem von Eric Ries entwickelten,und in dieser Arbeit behandelten Lean-Startup (dt. schlankes Startup) Konzept inne. Das im 21. Jahrhundert entwickelte Konzept stößt in der modernen Gründerszene auf Anklang und führt laut Steve Blank insgesamt zu erfolgreicheren Unternehmen.

Dennoch wurde bisher noch nicht ersichtlich, welche Elemente des Konzepts nun genau eine erfolgreiche Gründung herbeiführen können. Die vorliegende Bachelorarbeit verbindet die theoretischen Konzepte des Entrepreneurships und des Lean-Startups mit der Gründerpraxis und leistet auf diese Weise einen Beitrag auf dem Weg zur optimalen Gründungsplanung und praktischen Unternehmensgründung von Startups. Anhand qualitativer Experteninterviews mit fünf Gründern wird die praktische Relevanz des Lean-Startup Konzepts überprüft. Diese Methodik hat zum Ziel, Handlungsempfehlungen aussprechen zu können, die zwar in Bezug zum Lean-Startup Ansatz stehen, allerdings kein fundiertes Wissen über das gesamte Konzept voraussetzen. Dadurch wird das Konzept auf seine Kernelemente reduziert, welche angehenden Gründern für einen erfolgreichen Gründungsprozess nahegelegt werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entrepreneurship

2.1 Startup

2.2 Causation

2.2.1 Entdeckungsansatz

2.2.2 Der konventionelle Businessplan

2.3 Effectuation

2.3.1 Entstehungsansatz

2.3.2 Discovery-Driven-Planning

3. Lean-Startup

3.1 Vision

3.1.1 Falsifizierbare Hypothesen des Geschäftsmodells

3.1.2 Lean Canvas Geschäftsmodell

3.2 Build

3.2.1 Minimal Viable Product

3.2.2 Fallbeispiel: Nick Swinmurn

3.3 Measure

3.3.1 Innovation Accounting

3.3.2 Die passenden Kennzahlen und Instrumente

3.4 Learn

3.4.1 Validated Learning

3.4.2 Persevere, Pivot, Perish

3.5 Grow

3.6 Zwischenfazit

4. Methodik

4.1 Interviews

4.2 Leitfadengestütztes Experteninterview

4.3 Leitfadenkonstruktion

4.4 Sampling-Konstruktion

4.5 Interviewdurchführung

4.6 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring

5. Ergebnisse

6. Diskussion

6.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse

6.2 Handlungsempfehlungen für Startups

6.3 Einschränkung der Studie

6.4 Implikation für weitere Forschung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die praktische Relevanz des Lean-Startup-Ansatzes, um angehenden Gründern fundierte Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Unternehmensgründung unter Bedingungen hoher Unsicherheit zu bieten.

  • Grundlagen des Entrepreneurships und Entscheidungstheorien (Causation/Effectuation)
  • Kernelemente des Lean-Startup-Konzepts (Vision, Build, Measure, Learn)
  • Qualitative Analyse durch Experteninterviews mit Startup-Gründern
  • Optimierung des Gründungsprozesses durch datenbasierte Entscheidungsfindung
  • Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren für Startups

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Minimal Viable Product

Das Minimal Viable Product (MVP) ist gemäß seiner deutschen Übersetzung ein auf die Kernfunktionen reduziertes, minimal funktionsfähiges Produkt. Steve Blank definiert es als „[…] eine knappe Zusammenfassung der kleinstmöglichen Gruppe an Eigenschaften und Funktionen, die ein eigenständiges Produkt bilden, das dennoch in der Lage ist, das Kernproblem zu lösen und den Wert des Produkts zu demonstrieren“.

Dabei ist es von außerordentlicher Wichtigkeit, dass das Produkt einen minimalen monetären und technologischen Aufwand beansprucht, eine geringe Entwicklungszeit mit sich bringt und dennoch einen vollständigen Durchlauf der Build-Measure-Learn Feedbackschleife gewährleistet. Ziel des MVPs ist das frühe Testen des Geschäftsmodells bzw. einzelner Komponenten des Modells unter reellen Marktbedingungen.

Das MVP wird daher am Markt angeboten und es wird früh versucht, tatsächliche Verkäufe zu generieren. Es soll aufzeigen, ob das Unternehmen die Kunden und ihre Probleme gut genug erfasst hat, um wesentliche Elemente der Lösung definieren zu können. Damit einhergehend besteht der Grund für das Entwickeln eines MVPs in der Risikoreduktion zukünftiger Handlungen des Unternehmens. Es steht somit im extremen Gegensatz zu konventionellen Produktentwicklungsmethoden, welche auf Produktperfektion und langen Entwicklungszyklen basieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz von Startups für die Marktwirtschaft und führt in das Lean-Startup-Konzept als Strategie zur Risikominimierung ein.

2. Entrepreneurship: Dieses Kapitel ordnet den Entrepreneurship-Begriff ein und stellt mit Causation und Effectuation die theoretischen Fundamente für unternehmerische Entscheidungslogiken vor.

3. Lean-Startup: Das Hauptkapitel erläutert das Konzept von Eric Ries, welches den Fokus von starrer Planung auf hypothesengestützte, iterative Lernzyklen verlagert.

4. Methodik: Hier wird der qualitative Forschungsansatz beschrieben, bei dem Experteninterviews genutzt werden, um theoretische Konzepte mit der Realität von Gründerteams abzugleichen.

5. Ergebnisse: Die Ergebnisse der Interviews werden zusammenfassend dargestellt und illustrieren die Sichtweisen von Gründern auf Erfolgsfaktoren und Risiken.

6. Diskussion: Das Kapitel verknüpft die empirischen Erkenntnisse mit der Theorie und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die Gründungspraxis ab.

7. Fazit: Das Fazit resümiert die Anwendbarkeit des Lean-Startup-Ansatzes und betont die Rolle des Gründers als experimentierfreudigen Entdecker.

Schlüsselwörter

Lean-Startup, Entrepreneurship, Minimal Viable Product, Innovation Accounting, Geschäftsmodell, Pivot, Startups, Kundenfeedback, Risikominimierung, Validated Learning, Gründungsprozess, Marktvalidierung, Qualitative Inhaltsanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Bachelorarbeit analysiert das Lean-Startup-Konzept und seine Kernelemente, um zu untersuchen, wie diese in der Praxis bei Neugründungen erfolgreich eingesetzt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Unternehmertums, Entscheidungstheorien, das Lean-Startup-Framework sowie qualitative Methoden der Erfolgsmessung und Gründungsanalyse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die praktische Relevanz des Lean-Startup-Ansatzes durch Experteninterviews zu verifizieren und daraus Handlungsempfehlungen für den Gründungsprozess abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine qualitative Forschungsweise gewählt, konkret leitfadengestützte Experteninterviews mit fünf Startup-Gründern, deren Ergebnisse anschließend mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine literaturbasierte theoretische Aufarbeitung des Konzepts und einen explorativen Praxisteil, der die Erfahrungen von Gründern beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Lean-Startup, Entrepreneurship, Minimal Viable Product, Innovation Accounting und Geschäftsmodell.

Warum ist das Lean-Startup-Konzept für Gründer relevant?

Es hilft dabei, in unsicheren Märkten die Verschwendung von Ressourcen zu minimieren, indem Hypothesen schnell und kostengünstig durch Experimente getestet werden.

Welche Rolle spielt das "Pivot" in diesem Prozess?

Ein Pivot ist eine strukturierte Kurskorrektur, die notwendig wird, wenn das bisherige Geschäftsmodell nicht die gewünschten Ergebnisse liefert, um sich so dem "Product-Market-Fit" anzunähern.

Ende der Leseprobe aus 149 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mit Lean-Startup zur erfolgreichen Gründung?
Untertitel
Eine Analyse entscheidender Kernelemente des Lean-Startup Ansatzes
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (Entrepreneurship)
Note
1,3
Autor
Payam Yazdani (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
149
Katalognummer
V438175
ISBN (eBook)
9783668837003
ISBN (Buch)
9783668837010
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lean startup entrepreneurship eric ries gründung unternehmertum qualitativ bwl betriebswirtschaftslehre lean startup
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Payam Yazdani (Autor:in), 2016, Mit Lean-Startup zur erfolgreichen Gründung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/438175
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum