Portfolio im Rahmen der Zusatzqualifizierung von Lehrkräften im Bereich Deutsch als Zweitsprache. Die Zielgruppe sind die TeilnehmerInnen des Integrationskurs F Niveau A2 Teil 1 am Anfang des dritten Moduls mit 16 Wochenstundenunterricht.
Inhaltsverzeichnis
Hauptteil
1. Unterrichtsfeinplanung ( Siehe Anhang)
1.1 Zielgruppe
1.2 Unterrichtsmaterial
1.3 Lernziele
1.4 Lerninhalte
2. Analyse des Lehrwerkes
2.1 Arbeitsblatt/Lehrwerkanalyse
2.2 Zielgruppe
2.3 Zielsetzung
2.4 Aufbau des Lehrwerkes „Berliner Platz NEU”
2.5 Methodische Schwerpunkten
2.5.1 Handlungsorientierung
2.5.2 Binnendifferenzierung
2.5.3 Interkulturelles Lernen
2.6 Methodische Ansätze
2.7 Hinweise zu dem interkulturellen Aspekt im LW „Berliner Platz Neu“ und in Lehrerhandreichungen
2.8 Umfang der Umsetzung des interkulturellen Aspekts im LW „Berliner Platz Neu“
2.9 Eignung des Lehrwerks „Berliner Platz Neu“ hinsichtlich des interkulturellen Aspekts
Abschließender Teil
3. Selbsteinschätzung bezüglich der Lernerfahrungen
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Analyse des Lehrwerks „Berliner Platz Neu“ im Kontext des interkulturellen Lernens in Integrationskursen, ergänzt durch eine praktische Unterrichtsfeinplanung zum Thema „Feste, Freunde, Familie“.
- Interkulturelle Kompetenz als zentraler Analyseschwerpunkt
- Eignung des Lehrwerks „Berliner Platz Neu“ für heterogene Lerngruppen
- Methodische Gestaltung von DaZ-Unterricht unter Berücksichtigung von Binnendifferenzierung
- Praktische Umsetzung des kommunikativen und handlungsorientierten Ansatzes
- Reflektion der eigenen Lern- und Lehrerfahrung durch die Zusatzqualifizierung
Auszug aus dem Buch
2.5.3 Interkulturelles Lernen
Der Begriff „ interkulturelles Lernen“ kann sich beziehen auf
• Handlungskompetenz (z.B. die Fähigkeit, das eigene Verhalten im Umgang mit Menschen anderer Kulturen zu reflektieren und ggf. zu modifizieren),
• die Ebene der eigenkulturellen Bewusstheit und inneren Auseinandersetzung mit dem Fremden (z.B. die Bereitschaft, sich eigene Vorurteile bewusst zu machen und sie so abzubauen) oder
• Konfliktvemeidung und -abwehr (z.B. Empathie und das Interesse, sich auf ungewohnte Deutungsmuster einzulassen).
Alle diese Faktoren spielen sicherlich eine Rolle, der Schwerpunkt liegt hier allerdings auf der interkulturellen Kompetenz als Verständigungskompetenz. (Siehe Lehrerhandreichungen S. 11, Berliner Platz Neu 2)
Durch die interkulturelle Kompetenz vergleichen die TN die deutsche Kultur mit der eigenen Kultur und reflektieren diese in Bezug auf Sensibilität und finden Gemeinsamkeiten.
Fast in jedem Kapitel werden Übungen angeboten, die interkulturelle Kompetenz fördern.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Unterrichtsfeinplanung ( Siehe Anhang): Detaillierte Darstellung einer Lehrskizze für eine 90-minütige Unterrichtseinheit zur Vermittlung von Wortschatz und Gesprächskompetenz rund um das Thema Feste.
2. Analyse des Lehrwerkes: Umfangreiche Untersuchung der Eignung des Lehrwerks „Berliner Platz Neu“ für den DaZ-Unterricht, mit Fokus auf interkulturelle Aspekte und Binnendifferenzierung.
3. Selbsteinschätzung bezüglich der Lernerfahrungen: Persönliche Reflexion über den Lernfortschritt, die erworbenen didaktischen Kompetenzen und deren praktische Anwendung im Unterricht.
Schlüsselwörter
Deutsch als Zweitsprache, DaZ, Interkulturelles Lernen, Berliner Platz Neu, Integrationskurs, Unterrichtsplanung, Binnendifferenzierung, Handlungsorientierung, Kommunikation, Sprachkompetenz, Lehrwerkanalyse, Migranten, Sprachunterricht, Lehrerhandreichungen, Ausspracheschulung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert ein Portfolio im Rahmen einer Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache, wobei das Lehrwerk „Berliner Platz Neu“ mit Fokus auf interkulturelles Lernen analysiert wird.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die didaktische Analyse von Lehrwerken, die Gestaltung von DaZ-Unterricht, interkulturelle Kompetenz, Binnendifferenzierung und die praktische Unterrichtsfeinplanung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, die Eignung des Lehrwerks für die Vermittlung interkultureller Kompetenz zu evaluieren und praktische Strategien für einen handlungsorientierten Unterricht zu definieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die qualitative Analyse des Lehrwerks sowie eine reflektierende Selbsteinschätzung basierend auf den erlernten Inhalten der Zusatzqualifizierung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Unterrichtsfeinplanung zu einem spezifischen Thema und eine detaillierte Analyse des Lehrwerkes hinsichtlich Aufbau, Methoden und interkultureller Förderung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie DaZ, Interkulturelles Lernen, Binnendifferenzierung und Handlungsorientierung geprägt.
Wie bewertet die Autorin die Eignung des Lehrwerks „Berliner Platz Neu“?
Die Autorin äußert sich sehr zufrieden und betont die Transparenz, die übersichtliche Struktur und die Fülle an Zusatzmaterialien, die den Einsatz in Integrationskursen erleichtern.
Welche Rolle spielt die „Binnendifferenzierung“ in diesem Konzept?
Binnendifferenzierung wird als essenziell betrachtet, um auf die unterschiedlichen Lerngeschwindigkeiten, Vorkenntnisse und Motivationen der Teilnehmer in einem heterogenen Integrationskurs einzugehen.
Warum ist das interkulturelle Lernen für die Zielgruppe so wichtig?
Es dient als Verständigungskompetenz, die es den Lernenden ermöglicht, Unterschiede zwischen Herkunfts- und Zielkultur zu erkennen, Empathie zu entwickeln und sich in der neuen Gesellschaft besser zu integrieren.
- Arbeit zitieren
- Mariya Schlichtmann (Autor:in), 2018, Unterrichtsfeinplanung zum Thema "Feste, Freunde, Familie" und Lehrwerkanalyse hinsichtlich des interkulturellen Aspekts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/438276