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Emotionen aus pädagogischer Sicht. Warum sich PädagogInnen mit dem Thema Emotionen und Bildung auseinander setzen sollten

Titre: Emotionen aus pädagogischer Sicht. Warum sich PädagogInnen mit dem Thema Emotionen und Bildung auseinander setzen sollten

Dossier / Travail de Séminaire , 2018 , 19 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Bachelor of Arts Julia Pleschberger (Auteur)

Pédagogie - Général
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Im ersten Kapitel wird eine Definition über Emotionen aufgezeigt. Hierbei wird unter anderem das Mehrkomponentenmodell dargestellt. Im zweiten Kapitel wird der Stellenwert von Emotionen in der Erziehungs- und Bildungswissenschaft diskutiert. Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Einfluss von Emotionen auf Lernprozesse. Folglich wird dann im vierten Kapitel näher auf die Bedeutung von Emotionen im schulischen Kontext eingegangen. Hierbei wird auch Bezug auf die Förderung positiver Emotionen und die Vermeidung negativer Emotionen genommen sowie die Emotionsregulation thematisiert. Abschließend werden im fünften Kapitel dann die Anforderungen an die Fachkräfte aufgezeigt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Was sind Emotionen

2. Der Stellenwert von Emotionen in der Erziehungs- und Bildungswissenschaft

3. Der Einfluss von Emotionen auf Lernprozesse

4. Emotionen im schulischen Kontext

4.1. Die Förderung positiver Emotionen und Vermeidung negativer Emotionen im Unterricht

4.2. Emotionsregulation

5. Emotionale Anforderungen an Fachkräfte

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung von Emotionen innerhalb pädagogischer Kontexte und geht der Forschungsfrage nach, warum sich PädagogInnen dezidiert mit dem Thema Bildung und Emotion auseinandersetzen sollten. Dabei werden sowohl die lernförderlichen Aspekte positiver Emotionen als auch die Herausforderungen emotionaler Anforderungen im Berufsalltag beleuchtet.

  • Grundlagen der Emotionspsychologie und des Mehrkomponentenmodells
  • Stellenwert von Emotionen in Erziehungs- und Bildungswissenschaften
  • Einfluss von Emotionen auf Motivation und Lernprozesse
  • Strategien zur Förderung positiver und Reduzierung negativer Emotionen im Unterricht
  • Emotionale Belastungen und Burnout-Prävention bei pädagogischen Fachkräften

Auszug aus dem Buch

1. Was sind Emotionen

Zu den Basisemotionen von Menschen zählen Furcht, Wut, Glück/Freude, Trauer, Ekel, Überraschung und Interesse. Je nach Ansichtsweise, wird manchmal auch die Verachtung als Basisemotion betrachtet (vgl. Huber 2018, S. 94). Zu dem breiten Begriff ‚Emotionen‘, gibt es eine große Anzahl an Definitionen. Zwar gibt es keine Definition die sich Einheitlich darstellt, jedoch lassen sich drei Charakteristika feststellen, die sich in vielen Definitionen wiederspiegeln (vgl. Brandenberger/Hascher 2018, S. 290f.):

• Emotionen sind Gefühlsregungen. Da es meist einen Auslöser gibt, auf den sie sich zurückführen lassen, kann ihre Bestimmung und Beschreibung demnach meist relativ konkret vorgenommen werden. In diese Kategorie fällt beispielsweise die Freude über einen Erfolg.

• Emotionen drücken subjektive Bewertung und Bedeutungszuschreibung aus. Im Falle einer nicht vorhandenen persönlichen Relevanz einer Situation, wird die Entstehung von Emotionen gehemmt.

• Der Zustand einer Person, rückt beim Erleben von Emotionen in den Mittelpunkt des Bewusstseins. Unser Denken, Handeln und Tun werden von Emotionen begleitet (vgl. ebd., S. 290f.)

Anhand eines Mehrkomponentenmodells, findet eine Unterteilung von Emotionen in fünf Komponente statt (vgl. ebd., S. 291):

• Das affektive Erleben: Um hinreichend von Emotionen sprechen zu können, kommt diesem ein besonderer Stellenwert zu. Emotionen und affektives Erleben kommen ohne einander nicht aus.

• Die physiologische Komponente: Beim Erleben von Emotionen tritt die Ingangsetzung körperlicher Prozesse ein.

• Die kognitive Komponente: Das unweigerliche Aufdrängen von bestimmten Gedanken, dass beim Erleben von Gefühlen entstehen kann, ist ein typischer Bestandteil von Emotionen.

• Die expressive Komponente: Beim Erleben von Emotionen, werden spontan bestimmte Gesichtsausdrücke, aber auch Körperhaltungen eingenommen.

• Die motivationale Komponente: Durch Emotionen wird entsprechendes Verhalten ausgelöst (vgl. Frenzel et al. 2011, S. 20f.).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Emotionen für Bildungszusammenhänge ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage zur Notwendigkeit der Auseinandersetzung von PädagogInnen mit diesem Thema.

1. Was sind Emotionen: Das Kapitel definiert den Begriff der Emotionen anhand von Basisemotionen und erläutert das Mehrkomponentenmodell, welches Emotionen in fünf verschiedene Aspekte unterteilt.

2. Der Stellenwert von Emotionen in der Erziehungs- und Bildungswissenschaft: Hier wird der historische Wandel in der Pädagogik diskutiert, in dem Emotionen von einer vernachlässigten Größe wieder zu einem zentralen Gegenstandsbereich aufstiegen.

3. Der Einfluss von Emotionen auf Lernprozesse: Dieses Kapitel beleuchtet, wie Emotionen die kognitive Informationsverarbeitung, die Motivation und den Lernerfolg der Lernenden maßgeblich steuern.

4. Emotionen im schulischen Kontext: Es wird analysiert, wie der Schulalltag als emotionsgeladener Raum fungiert und wie Lehrkräfte durch gezielte Strategien positive Lernzustände fördern können.

4.1. Die Förderung positiver Emotionen und Vermeidung negativer Emotionen im Unterricht: Das Unterkapitel stellt konkrete Ansätze vor, wie durch Lehrstrategien Ängste abgebaut und Lernfreude unterstützt werden kann.

4.2. Emotionsregulation: Hierbei steht die Vermittlung von Kompetenzen im Fokus, mit denen SchülerInnen ihre eigenen Gefühle im Leistungskontext selbstständig regulieren lernen.

5. Emotionale Anforderungen an Fachkräfte: Dieses Kapitel thematisiert die psychischen Belastungen in pädagogischen Berufen und diskutiert das Risiko von Burnout sowie notwendige Präventionsmaßnahmen.

6. Fazit: Das Fazit führt die zentralen Argumente zusammen und beantwortet die eingangs gestellte Forschungsfrage im Kontext der professionellen pädagogischen Praxis.

Schlüsselwörter

Emotionen, Bildung, Pädagogik, Lernprozesse, Emotionsregulation, Lernmotivation, Mehrkomponentenmodell, Schule, Lehrkräfte, Burnout, Sozialpädagogik, Gefühlsarbeit, Leistungsfähigkeit, Lernfreude, Schulisches Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen Emotionen und Bildungsprozessen aus einer pädagogischen Perspektive.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Emotionen, deren Einfluss auf das Lernen, die Gestaltung eines emotional förderlichen Unterrichts sowie die psychische Gesundheit von Fachkräften.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit widmet sich der Frage, warum sich PädagogInnen mit dem Thema Bildung und Emotion intensiv auseinandersetzen sollten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Diskussion einschlägiger erziehungswissenschaftlicher und psychologischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Bedeutung von Emotionen für Lernprozesse, praktische Ansätze für den Unterricht sowie eine Analyse der emotionalen Arbeitsbelastung im pädagogischen Beruf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Emotionsregulation, Lernmotivation, pädagogische Professionalität und das Wohlbefinden von Lernenden wie Lehrenden.

Wie können Lehrkräfte aktiv zur Emotionsregulation bei SchülerInnen beitragen?

Durch die Vermittlung von Kontrollierbarkeit, das Berichten eigener Erfahrungen sowie das Einüben spezifischer Strategien können Lehrkräfte SchülerInnen helfen, ihre Emotionen konstruktiv zu bewältigen.

Welche Gefahren bestehen für pädagogische Fachkräfte im Umgang mit Emotionen?

Fachkräfte sind aufgrund der sogenannten „Gefühlsarbeit“ und hoher beruflicher Anforderungen einem erhöhten Risiko für Burnout und emotionale Erschöpfung ausgesetzt.

Welche Rolle spielt die „Lehrperson“ bei der Entstehung von Lernfreude?

Der Lehrperson kommt eine zentrale Rolle zu, da ihre Unterrichtsgestaltung und soziale Interaktion maßgeblich darüber entscheiden, ob Lernfreude entstehen kann oder abnimmt.

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Résumé des informations

Titre
Emotionen aus pädagogischer Sicht. Warum sich PädagogInnen mit dem Thema Emotionen und Bildung auseinander setzen sollten
Université
University of Graz  (Erziehungs- und Bildungswissenschaften)
Cours
Seminar Allgemeine Pädagogik
Note
1,0
Auteur
Bachelor of Arts Julia Pleschberger (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
19
N° de catalogue
V438815
ISBN (ebook)
9783668788701
ISBN (Livre)
9783668788718
Langue
allemand
mots-clé
Emotionen und Bildung Schule PädagogInnen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bachelor of Arts Julia Pleschberger (Auteur), 2018, Emotionen aus pädagogischer Sicht. Warum sich PädagogInnen mit dem Thema Emotionen und Bildung auseinander setzen sollten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/438815
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Extrait de  19  pages
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