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Arbeitswelt 4.0. Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Arbeitsweisen von Hochschulen aus?

Titel: Arbeitswelt 4.0. Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Arbeitsweisen von Hochschulen aus?

Hausarbeit , 2018 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Maria Korosteljow (Autor:in)

Soziologie - Kultur, Technik, Völker
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mensch gegen Maschine – dies ist häufig eines der ersten Bilder die die Menschen im Rahmen des öffentlichen Diskurses zum Thema Digitalisierung im Kopf haben. Auf der einen Seite arbeitet Forschung und Wirtschaft immer stärker hin zu einer voll digitalen Welt, in der viele Arbeitsbereichen die heutzutage Millionen Menschen auf der Welt den Arbeitsplatz sichern einfach verschwinden, während auf der anderen Seite die Rufe laut werden, die vor genau so einer Zukunft warnen. Egal zu welcher Seite man sich persönlich zuordnen mag, die Digitalisierung ist und bleibt einer der Haupttrends unserer Zeit und wird in den nächsten Jahren exponentiell wachsen. Doch was genau bedeutet das für unser Arbeiten? In dieser Hausarbeit möchte ich mich genau mit dieser Frage beschäftigen und dies im Rahmen eines speziellen Arbeitsbereiches – der Hochschule. Wie muss sich das Hochschulsystem den wachsenden Herausforderungen und Ansprüchen einer digitalen Welt anpassen? Wie wird man diesem neuen Konstrukt, welches sich hinter dem doch recht harmlosen Begriff Arbeiten 4.0 versteckt, gerecht? Doch hier liegt nicht der alleinige Fokus auf den Mitarbeitern. Die Digitalisierung an Hochschulen erhebt eine ganze Menge an Ansprüchen sowohl an Mitarbeiter, Fachkräfte aber auch Studierende. Die bis dato bestehenden Arbeitsformen werden durch Digitalisierung und Automatisierung schwieriger, die Systeme dahinter sind häufig komplexer als die ursprünglichen Arbeitsprozesse. Diese neue Technik ergänzt oder ersetzt in der Zukunft nicht nur die manuellen Tätigkeiten, sondern übernimmt zunehmend analytisch-intellektuelle Aufgaben. Solche Veränderungen gehen mit einem gesellschaftlichen Wandel und neuen individuellen Wertvorstellungen einher, die sich ebenfalls auf die Arbeitswelt auswirken. Beginnen werde ich mit einer Einführung in das Konzept des Arbeiten 4.0, erkläre hier zum einen den Wandel der Arbeitswelten und definiere danach was genau Digitalisierung ist. Im Folgenden gehe ich noch einmal genauer auf die Hochschule an sich ein, erkläre die Grundbegriffe und Typen dieser Institution. Danach versuche ich beides zusammen zu bringen und erkläre welche Auswirkungen die Digitalisierung nun auf das System der Hochschule hat, wie der benötigte Strukturwandel aussehen kann und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um die Kompetenzen der unterschiedlichen Gruppen einer Hochschule optimal an die aufkommenden Herausforderungen anzugleichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Arbeitswelt 4.0

2.1 Die Revolutionen

2.2 Digitalisierung

3. Die Hochschule

3.1 Definition

3.2 Typen

4. Auswirkungen der Digitalisierung

4.1 Strukturwandel an Hochschulen

4.2 Anforderungen an Mitarbeiter

4.3 Maßnahmen zum Kompetenzaufbau

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung auf die Arbeitsweisen und Strukturen innerhalb von Hochschulen. Das primäre Ziel ist es, den notwendigen Strukturwandel zu identifizieren und aufzuzeigen, wie durch gezielte Maßnahmen der Kompetenzaufbau bei den Mitarbeitern und Studierenden gefördert werden kann, um den Anforderungen einer digitalen Arbeitswelt gerecht zu werden.

  • Entwicklung des Konzepts "Arbeitswelt 4.0" und dessen historische Einordnung.
  • Analyse der spezifischen Anforderungen an das Hochschulpersonal durch den digitalen Wandel.
  • Identifikation von Strategien für einen erfolgreichen Strukturwandel an Hochschulen.
  • Vorstellung von Modellen zum Kompetenzaufbau, wie das "Workplace Learning".

Auszug aus dem Buch

2. Die Arbeitswelt 4.0

„Bisher hatten wir es vereinfacht gesagt mit Trivialmaschinen zu tun, die es schon seit der Antike gibt. Man drückt auf einen Knopf, und der hat eine eindeutige Wirkung. Heute haben wir es mit Maschinen zu tun, die durch Mustererkennung selbst während des Prozesses Entscheidungen treffen. Die Frage ist, entmachtet das eigentlich uns selbst, oder konzentriert es Macht womöglich?“ (Soziologieprofessor Armin Nassehi zur Digitalisierung am Arbeitsplatz).

Das Schlagwort der digitalisierten Arbeitswelt Arbeiten 4.0, versteht sich innerhalb einer Gesellschaft die nachhaltig durch die Industriegeschichte verändert wurde. Alles begann mit der Industrie 1.0 und den ersten Annäherungen zur Industriegesellschaft. Diese erste industrielle Revolution war die Erfindung der Dampflock entstanden und ermöglichte den Menschen das schnelle Reisen und den schnellen Transport von Gütern über weite Distanzen. Diese erste Revolution zeichnete sich bereits durch eine Ersetzung von menschlicher Arbeit durch Maschinen aus und erfasste über Großbritannien später ganz Europa. Doch dies waren nicht die einzigen wichtigen industriellen Entwicklungen dieser Zeit. Dieselben Kolben, die für den mechanischen Antrieb der Lokomotiven nötig waren, wurden auch in der Textilbranche benutzt und ermöglichten Produktion in bisher unerreichbaren Ausmaßen. Auch der Bergbau wird für die Energiegewinnung aus Kohle immer weiter ausgebaut und ermöglicht auch hier ein schnelles wirtschaftliches Wachstum.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz der Digitalisierung für die heutige Arbeitswelt und stellt die Forschungsfrage zur Anpassung des Hochschulsystems an diese Herausforderungen.

2. Die Arbeitswelt 4.0: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss der industriellen Revolutionen und definiert den Begriff der Digitalisierung sowie deren gesellschaftliche Auswirkungen.

3. Die Hochschule: Hier werden der Begriff der Hochschule sowie deren unterschiedliche Typen und Profilbildungen wissenschaftlich definiert und eingeordnet.

4. Auswirkungen der Digitalisierung: Dieses Kernkapitel untersucht den strukturellen Wandel an Hochschulen, die neuen Anforderungen an Mitarbeiter und konkrete Maßnahmen zum Kompetenzaufbau.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer individuellen digitalen Agenda für Hochschulen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Schlüsselwörter

Arbeitswelt 4.0, Digitalisierung, Hochschule, Strukturwandel, Kompetenzaufbau, Workplace Learning, Blended Learning, E-Learning, Digitale Transformation, Personalentwicklung, Wissensmanagement, Innovationsfähigkeit, Hochschulmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Hochschulsystem und wie dieses seine Arbeitsweisen an die Anforderungen der "Arbeitswelt 4.0" anpassen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten gehören der historische Wandel der Arbeitswelt, die Organisationsstruktur von Hochschulen, Anforderungen an das Personal und moderne Lernmethoden zur Kompetenzentwicklung.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Arbeitsweisen von Hochschulen aus und welche Anpassungen sind für das System erforderlich?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Anwendung von Organisationsentwicklungsmodellen zur Ableitung von Handlungsempfehlungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Strukturwandel an Hochschulen, die veränderten Anforderungen an Lehrende und Verwaltung sowie verschiedene Konzepte des "Workplace Learning" zur Qualifizierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Arbeitswelt 4.0, Digitalisierung, Strukturwandel, Kompetenzaufbau und Workplace Learning bestimmt.

Warum ist eine "digitale Agenda" für Hochschulen so wichtig?

Laut der Autorin müssen Hochschulen ihre eigene Strategie entwickeln, um die Chancen der Digitalisierung an ihr spezifisches Profil anzupassen, anstatt nur Standardlösungen zu übernehmen.

Welche Rolle spielt das "Workplace Learning" in der Untersuchung?

Es dient als strategisches Konzept, um die Kompetenzentwicklung von Mitarbeitern direkt in den Arbeitsalltag zu integrieren und somit lebenslanges Lernen zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Arbeitswelt 4.0. Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Arbeitsweisen von Hochschulen aus?
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
2,0
Autor
Maria Korosteljow (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V438862
ISBN (eBook)
9783668796898
ISBN (Buch)
9783668796904
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeit Digitalisierung Schule Uni Hochschule Arbeitsweise
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria Korosteljow (Autor:in), 2018, Arbeitswelt 4.0. Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Arbeitsweisen von Hochschulen aus?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/438862
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Leseprobe aus  17  Seiten
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