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Möglichkeiten und Grenzen der internen Unternehmenskommunikation

Analyse und kritische Würdigung der "Media Richness" digitaler und analoger Kommunikationsmittel zur Steigerung der Mitarbeitermotivation

Title: Möglichkeiten und Grenzen der internen Unternehmenskommunikation

Bachelor Thesis , 2016 , 81 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Franz Hermann (Author)

Business economics - Corporate communication
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Mit Medien wie dem Internet, dem Intranet, der E-Mail oder dem Web 2.0 hat sich das Medienportfolio von Unternehmen erweitert, wodurch sich auch die interne Unternehmenskommunikation zunehmender Alternativen bedienen kann.

Die Herausforderung im internen Kommunikationsmanagement besteht darin, vielfältige Inhalte mit dem passenden Medium effizient und inhaltlich konsistent zu kommunizieren. Die Grundlage für eine erfolgreiche Kommunikation bilden dabei die Bedürfnisse der Mitarbeiter, sowie die Abstimmung von Inhalten und Medien. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei den Führungskräften als Ansprechpartner und Multiplikatoren zu. Mit der Erweiterung des Medienportfolios stellt sich nun die Frage, nach welchen Kriterien eine Auswahl geeigneter Medien zur Motivationssteigerung erfolgen kann. Dabei spielen Faktoren wie die Verfügbarkeit und Kosten der Medien oder Präferenzen der Mediennutzer eine Rolle. Entscheidendes Kriterium ist jedoch die Reichhaltigkeit eines Mediums im direkten Vergleich zu dem zu vermittelnden Sachverhalt.

Es zeigt sich also, dass durch eine zunehmende Digitalisierung das Medienportfolio der internen Kommunikation erweitert wird. Für das Ziel der Motivation von Mitarbeitern, um einen unternehmerischen Erfolg zu unterstützen, werden unterschiedliche Medien genutzt. Das Beispiel der Bucknell University zeigt, dass die Wahl des richtigen Mediums aus dem vorgegebenen Portfolio nicht immer einfach ist.

Hieraus ergibt sich die Zielstellung der vorliegenden Arbeit. Es soll geprüft werden, inwiefern digitale und analoge Medien im Rahmen der Mitarbeitermotivation, unter Berücksichtigung der medialen Reichhaltigkeit, adäquat Anwendung finden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Thematische Einführung

1.1 Grundlagen und Zielstellung der Arbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Grundlegende Betrachtungen der Kommunikations- und Medienforschung

2.1 Definition des zentralen Begriffes „Kommunikation“

2.2 Interne Unternehmenskommunikation

2.3 Unterscheidung von Kommunikationsmodalitäten

2.3.1 Verbale Kommunikation

2.3.2 Nonverbale Kommunikation

2.4 Zur Bedeutung von „Medien“ im Rahmen der Kommunikation

2.5 Gegenüberstellung digital und analog vermittelter Kommunikation

2.6 Darstellung der Media-Richness-Theorie nach Daft und Lengel

2.6.1 Eigenschaftenn von Aufgaben/Sachverhalten

2.6.2 Eigenschaften von Medien

2.6.3 Kontingenz von Aufgabe und Medium

2.6.4 Kritische Würdigung der Theorie

3. Grundlegende Betrachtungen der Motivationsforschung

3.1 Begriffsdefinitionen der Motivation

3.1.1 Motiv/Bedürfnis

3.1.2 Anreiz

3.1.3 Motivation

3.2 Theorien und Modelle der Motivation

3.2.1 Hierarchie-Modell nach Maslow

3.2.2 ERG-Theorie nach Alderfer

3.2.3 Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg

3.2.4 Auswahl einer Motivationstheorie

3.3 Zusammenfassung motivationstheoretischer und kommunikationstheoretischer Erkenntnisse

4. Aufbau der Analyse

4.1 Möglichkeiten der motivierenden Mitarbeiterkommunikation

4.1.1 Mitarbeiterbeurteilung

4.1.2 Mitarbeiterbefragung

4.1.3 Informationen als Hygienefaktor im Kontext der Vertrauensbildung

4.1.4 Zwischenfazit

4.2 Ausgewählte Medien der internen Unternehmenskommunikation

4.2.1 Face-to-Face Kommunikation

4.2.2 Intranet

4.2.3 Mitarbeiterzeitschrift

4.2.4 E-Mail

4.3 Passung zwischen Medium und Aufgabe

4.3.1 Face-to-Face Kommunikation

4.3.2 E-Mail

4.3.3 Intranet

4.3.4 Mitarbeiterzeitschrift

5. Schlussbetrachtungen

5.1 Fazit

5.2 Kritische Würdigung der Bachelor-Thesis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern digitale und analoge Medien im Kontext der internen Unternehmenskommunikation unter Berücksichtigung der "Media Richness"-Theorie adäquat zur Steigerung der Mitarbeitermotivation eingesetzt werden können.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen von Kommunikation und Motivation.
  • Untersuchung der "Media Richness"-Theorie nach Daft und Lengel.
  • Bewertung digitaler und analoger Kommunikationsinstrumente (u.a. Intranet, E-Mail, Mitarbeiterzeitschrift, Face-to-Face).
  • Kritische Prüfung der Passung zwischen Medien und spezifischen Kommunikationsaufgaben.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für Führungskräfte zur effektiven Mitarbeitermotivation.

Auszug aus dem Buch

2.6.1 Eigenschaftenn von Aufgaben/Sachverhalten

Für die Beschreibung der Eigenschaften einer Aufgabe unterschieden Daft und Lengel die beiden Bereiche Unsicherheit (Uncertainty), als das Nichtvorhandensein von Informationen, und Mehrdeutigkeit (Equivocality), als das Vorhandensein von ausreichenden, zu vielen oder widersprüchlichen Informationen.68

Der Bereich der Unsicherheit kann als ein unvollständiger Informationsraum bezeichnet werden, in dem sich die Informationsmenge umgekehrt proportional zu ihr verhält. Dies impliziert, dass durch den Rezipienten (z. B. ausführender Mitarbeiter) möglichst viel Informationen gesammelt und durch das Medium transportiert werden müssen, um diese zu reduzieren.69 Folglich kann durch die Nutzung eines Mediums mit geringer Reichhaltigkeit bei gleichzeitiger hoher Unsicherheit keine zügige gemeinsame Deutung erfolgen. Bei einfachen Aufgaben (z. B. Kommunikation der täglichen Abteilungsergebnisse) verhält es sich anders. Wird bei einer einfachen Aufgabe ein reichhaltiges Medium gewählt, so kann die nichtvorhandene Unsicherheit nicht noch durch zusätzliche Informationen reduziert werden - der Rezipient wird durch irrelevante Zusatzinformationen verwirrt. Schlussfolgernd muss in einem solchen Fall ein „ärmeres“ Medium gewählt werden.70

Zusammenfassung der Kapitel

1. Thematische Einführung: Einführung in die Relevanz der internen Unternehmenskommunikation und Darstellung der Problemstellung hinsichtlich der Medienwahl zur Mitarbeitermotivation.

2. Grundlegende Betrachtungen der Kommunikations- und Medienforschung: Theoretische Herleitung des Kommunikationsbegriffs, der internen Unternehmenskommunikation sowie detaillierte Vorstellung der Media-Richness-Theorie.

3. Grundlegende Betrachtungen der Motivationsforschung: Erläuterung motivationstheoretischer Grundlagen inklusive der Vorstellung klassischer und moderner Modelle zur Erklärung menschlichen Verhaltens und Antriebs.

4. Aufbau der Analyse: Praktische Analyse und kritische Bewertung verschiedener Kommunikationsmedien hinsichtlich ihrer Eignung zur Motivationssteigerung unter Anwendung der Media-Richness-Theorie.

5. Schlussbetrachtungen: Zusammenfassung der Kernerkenntnisse der Arbeit sowie eine kritische Reflexion des methodischen Vorgehens und der Aussagekraft der gewählten Theorie.

Schlüsselwörter

Interne Unternehmenskommunikation, Mitarbeitermotivation, Media-Richness-Theorie, Medienwahl, digitale Kommunikation, analoge Kommunikation, Feedbackgeschwindigkeit, Informationsreichhaltigkeit, Führung, Vertrauensbildung, Mitarbeiterbeurteilung, Mitarbeiterbefragung, Intranet, E-Mail, Mitarbeiterzeitschrift.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelor-Thesis befasst sich mit der Frage, wie Unternehmen durch die Wahl der richtigen Kommunikationsmedien – sei es digital oder analog – die Motivation ihrer Mitarbeiter effektiv steigern und führen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die interne Unternehmenskommunikation, die moderne Motivationsforschung sowie die medienwissenschaftliche Untersuchung der Reichhaltigkeit ("Media Richness") von Kommunikationskanälen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu prüfen, inwiefern verschiedene digitale und analoge Medien unter Berücksichtigung der medialen Reichhaltigkeit geeignet sind, spezifische Aufgaben der motivierenden Kommunikation in Organisationen erfolgreich abzubilden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung mittels Literaturanalyse zu Kommunikations- und Motivationstheorien, die anschließend angewendet wird, um verschiedene Medien (Face-to-Face, Intranet, E-Mail, Mitarbeiterzeitschrift) hinsichtlich ihrer Eignung für motivierende Aufgaben zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Instrumente der motivierenden Kommunikation (Mitarbeiterbeurteilung, Mitarbeiterbefragung) definiert und daraufhin die ausgewählten Medien detailliert analysiert, um eine Passung zwischen Medium und Aufgabe in einem theoretischen Modell herzustellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie "Interne Kommunikation", "Mitarbeitermotivation", "Media-Richness-Theorie" und "Medienwahl" beschreiben.

Warum wird die Media-Richness-Theorie zur Medienbewertung herangezogen?

Die Theorie dient dazu, die Eignung eines Mediums zu bestimmen, indem man die Komplexität und Unsicherheit einer Aufgabe (z. B. eine Mitarbeiterbeurteilung) mit der Reichhaltigkeit des Mediums (z. B. Feedbackgeschwindigkeit, Anzahl der Kanäle) abgleicht.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen digitaler und analoger Kommunikation?

Die Unterscheidung erfolgt in der Arbeit über die Kernfrage, ob für die Kommunikation auf Empfängerseite zwingend die Nutzung eines Computers vorausgesetzt wird.

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Details

Title
Möglichkeiten und Grenzen der internen Unternehmenskommunikation
Subtitle
Analyse und kritische Würdigung der "Media Richness" digitaler und analoger Kommunikationsmittel zur Steigerung der Mitarbeitermotivation
College
University of Applied Sciences Berlin
Grade
1,6
Author
Franz Hermann (Author)
Publication Year
2016
Pages
81
Catalog Number
V438932
ISBN (eBook)
9783668791145
ISBN (Book)
9783668791152
Language
German
Tags
Unternehmenskommunikation interne Unternehmenskommunikation Kommunikation Media Richness Verbale Kommunikation Nonverbale Kommunikation Kommunikationsmodalitäten Digital analog digitale Kommunikation analoge Kommunikation Medien im Rahmen der Kommunikation Daft und Lengel Motivation Motivationstheorien Hierarchie-Modell nach Maslow ERG-Theorie nach Alderfer Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg Mitarbeitermotivation Mitarbeiterkommunikation Mitarbeiterbeurteilung Mitarbeiterbefragung Face to Face Kommunikation Intrantet Mitarbeiterzeitschrift E-Mail
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franz Hermann (Author), 2016, Möglichkeiten und Grenzen der internen Unternehmenskommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/438932
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