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Die zentrale Bedeutung des Volunteering im Sportveranstaltungsbereich

Handlungsempfehlungen für Sportveranstalter (am Beispiel des Standortes Berlin)

Titel: Die zentrale Bedeutung des Volunteering im Sportveranstaltungsbereich

Bachelorarbeit , 2017 , 57 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christoph Kunze (Autor:in)

Sport - Sportökonomie, Sportmanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Unsere heutige Gesellschaft befindet sich in einem ständigen Wandel. Dieser zeigt sich auch im Bereich des Sportes und sorgt für fortwährende Veränderungen. Stetig neu auftretende Trends im Freizeitbereich und die wachsenden Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung, treten neben den komplexer werdenden Herausforderungen des Berufsalltages immer mehr in Konkurrenz zu einem freiwilligen Engagement. Das gesellschaftliche Interesse am aktiven und passiven Sport ist hingegen hoch.

Während dem aktiven Sportkonsum eigene körperliche Aktivitäten zuzuordnen sind, zählen zum passiven Sportkonsum u.a. das Verfolgen von Sportveranstaltungen. Dieses Interesse wird auch als sogenannter Event-Tourismus bezeichnet. Die besuchten Sportveranstaltungen werden im Vorfeld überwiegend von hauptamtlichen Mitarbeitern des Veranstalters vorbereitet und ausgerichtet. Trotz der Tatsache, dass ein Anstieg bei den Führungspositionen der Verbände/Vereine zu notieren ist, bedarf es im Vorfeld einer Bewältigung zahlreicher Aufgaben. Hierzu zählen unter anderem die detaillierte Planung und Koordination verschiedener Aufgabenfelder wie beispielsweise Medienarbeit, Transport und Logistik, Finanzen, Marketing und Hospitality. Für die operative Durchführung der Veranstaltung bedarf es jedoch einer Vielzahl von zusätzlichen Arbeitskräften. Diese setzen sich aus Dienstleistern und freiwilligen Mitarbeitern („Volunteers“) zusammen. Während es bei den Dienstleistern zu einer vereinbarten Entlohnung kommt, stellen die Volunteers dem Veranstalter ihre Unterstützung unentgeltlich zur Verfügung. Sie jedoch sind es, welche maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung beitragen. Sie sind das Bindeglied zwischen Ausrichter, Sportler, Zuschauer und weiteren Stakeholdern.

Die Problematik, insbesondere im Non-Profit-Bereich, ergibt sich daraus, dass eine Vielzahl an Sportveranstaltungen ohne eine ausreichende Unterstützung von freiwillig engagierten Volunteers nicht mehr durchführbar wäre. Das Erreichen von bestehenden und neuen Zielgruppen, mit verbindlicher Gewinnung, stellt daher für Veranstalter eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar.

Trotz der bekannten und existenziellen Notwendigkeit, wird in vielen Einsatzbereichen noch immer auf die Bedürfnisse der Volunteers und der Anwendung eines professionell geführten Volunteermanagement verzichtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND

3.1 Standort Berlin

3.1.1 Geografische Lage

3.1.2 Bevölkerung

3.1.3 Sportinfrastruktur

3.1.4 Ansässige Sportverbände

3.2 Sportveranstaltungen

3.2.1 Definition Sportveranstaltungen

3.2.2 Entwicklung von Sportveranstaltungen

3.2.3 Sportveranstaltungen am Standort Berlin

3.3 Volunteering

3.3.1 Begriffsbestimmung Volunteering

3.3.2 Entwicklung Volunteering

3.3.3 Motive aus theoretischer Perspektive

3.4 Volunteeringmanagement

3.4.1 Begriffsbestimmung

3.4.2 Theoretische Konzepte

3.4.3 Angewandte Konzepte

3.4.3.1 Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband Berlin e.V.

3.4.3.2 Deutscher Turner-Bund e.V.

4 METHODIK

4.1 Empirische Datenerhebung

4.1.1 Untersuchungsdurchführung/ Datenerhebung

4.1.2 Datenauswertung

5 ERGEBNISSE

6 DISKUSSION

7 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die wachsende Bedeutung des Volunteermanagements bei Sportveranstaltungen am Standort Berlin. Ziel ist es, durch eine Bestandsaufnahme aktueller Volunteerkonzepte sowie einer empirischen Befragung von Personen mit und ohne Volunteererfahrung Handlungsempfehlungen für Veranstalter abzuleiten, um freiwilliges Engagement langfristig zu sichern und zu fördern.

  • Volunteermanagement und dessen theoretische sowie praktische Umsetzung.
  • Analyse der Motive und Erwartungen von Sport-Volunteers.
  • Identifikation von Hürden für bisher inaktive potenzielle Volunteers.
  • Untersuchung der Bedeutung von Kommunikation und persönlichem Kontakt.
  • Bedarfsanalyse für die Professionalisierung der Volunteer-Gewinnung.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Begriffsbestimmung Volunteering

Gegenwärtig wird der Begriff Volunteering in Deutschland noch primär mit Sportveranstaltungen in Verbindung gesetzt. Aufgrund aktueller Themen, wie beispielsweise der europäischen Flüchtlingsentwicklung, gewinnt die Integrierung des Wortes jedoch zunehmend an Bedeutung (The Changer GmbH, 2015). Auch im wirtschaftlichen Kontext erfolgt aufgrund von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen eine Zunahme der Begriffsverwendung (Michels, 2015).

Als Grundlage einer begrifflichen Annährung muss zunächst das Bezeichnung „Volunteering“ (z.dt. „ehrenamtliche Arbeit/ Freiwilligenarbeit“) übersetzt werden. Hinsichtlich der ehrenamtlichen Arbeit finden sich in der Literatur verschiedene Begriffsbestimmungen. Winkler (2011, S.4) geht zu Beginn seiner Ehrenamtsdefinition auf die historische und sprachgeschichtliche Entstehung ein. Demnach erfolgte die Übernahme von öffentlichen Ämtern von Personen, welche über eine besonders ausgeprägte soziale Ehre verfügten.

Nach Winkler (2011, S.5) kann das Ehrenamt wie folgt charakterisiert werden:

innerhalb einer Organisation funktional ausdifferenzierte Position. Sowohl horizontal (mit spezifischen Aufgaben), als auch auf vertikaler (auf verschiedenen Delegationsstufen) Organisationsebene

die Ausübung erfolgt in der Regel unbesoldet und geschieht neben oder nach der Berufstätigkeit (etwaige Zahlungen dienen nicht primär dem Lebensunterhalt)

die Ehrenamtsübernahme entsteht durch Wahl einer Personengruppe oder durch Ernennung

die Tätigkeit dient qua Zweck oder Ziel der Organisation (auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit)

Bei dieser Beschreibung handelt es sich um eine ausdifferenzierte Begriffsbestimmung der ehrenamtlichen Arbeit. Die oft im allgemeinen Sprachgebrauch verwendeten Definitionen sind meist zu eindimensional ausgelegt, sodass unter ehrenamtlicher Arbeit mitunter auch Verwandten- oder Nachbarschaftshilfe (haushaltsnahe Netzwerkkreise) eine Berücksichtigung finden würde.

Auch Wilson (2000) versteht unter dem Begriff des Volunteering eine Ausrichtung von ehrenamtlicher Arbeit gegenüber Personen, Gruppen oder Organisationen:

Volunteering is any activity in which time is given freely to benefit another person, group or cause. Volunteering is part of a cluster of helping behaviors, entailing more commitment than spontaneous assistance but narrower in scope than the care provided to family and friends. (Wilson, 2000)

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel und die steigende Notwendigkeit professionellen Volunteermanagements für Sportveranstaltungen.

2 ZIELSETZUNG: Beschreibt das Ziel, Volunteerkonzepte in Berlin zu analysieren und Handlungsempfehlungen basierend auf einer Nutzerbefragung zu entwickeln.

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Bietet einen Überblick über den Standort Berlin, die Definition und Historie von Sportveranstaltungen sowie theoretische Grundlagen des Volunteerings und Managements.

4 METHODIK: Erläutert das empirische Forschungsdesign mittels Online-Fragebogen zur Erhebung von Motiven und Erfahrungen der Zielgruppen.

5 ERGEBNISSE: Präsentiert die Daten der Umfrage, unterteilt in die Erfahrungsgruppen mit und ohne Volunteererfahrung.

6 DISKUSSION: Interpretiert die Ergebnisse und leitet Implikationen für die Kommunikationspolitik und Strategie von Sportveranstaltern ab.

7 ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit und die Relevanz des Volunteermanagements zusammen.

Schlüsselwörter

Sportvolunteering, Volunteermanagement, Berlin, Sportveranstaltungen, Freiwilligenarbeit, Ehrenamt, Motivation, Bedarfsanalyse, Event-Tourismus, Non-Profit-Organisation, empirische Studie, Personalentwicklung, Stakeholder-Management, Engagement, Sozialpsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von ehrenamtlichen Helfern (Volunteers) für Sportveranstaltungen und wie diese durch ein professionelles Volunteermanagement effektiv gewonnen und gebunden werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Einordnung von Volunteering, die Analyse der Sportlandschaft in Berlin sowie die praktische Erforschung von Motiven und Barrieren bei potenziellen Volunteers.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch eine Bestandsaufnahme existierender Volunteerkonzepte und eine empirische Befragung herauszufinden, wie Sportveranstalter ihr Volunteermanagement optimieren können, um den Erfolg ihrer Events nachhaltig zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine empirische Querschnittserhebung durch, bei der 654 Probanden mittels eines Online-Fragebogens zu ihren Motiven, Erfahrungen und Erwartungen im Sportvolunteering befragt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse des aktuellen Kenntnisstands, die Vorstellung angewandter Konzepte am Beispiel zweier Berliner Sportverbände und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben Begriffen wie Sportvolunteering und Volunteermanagement sind vor allem Motivation, Berlin als Standort und die Identifikation von Verbesserungspotenzialen durch empirische Forschung zentral.

Wie bewerten die Volunteers ihre Erfahrungen mit den Verantwortlichen?

Die überwiegende Mehrheit (über 80%) der Befragten bewertet die Erfahrungen mit den Organisationsteams positiv bis sehr positiv, dennoch besteht bei einem Teil der Helfer der Wunsch nach intensiverer Kommunikation.

Gibt es ein Potenzial für die Gewinnung neuer Volunteers?

Ja, die Studie zeigt, dass ein Großteil der bisher nicht als Volunteer aktiven Personen einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Sport positiv gegenübersteht, sofern sie durch gezielte Kommunikation über Möglichkeiten informiert werden.

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Details

Titel
Die zentrale Bedeutung des Volunteering im Sportveranstaltungsbereich
Untertitel
Handlungsempfehlungen für Sportveranstalter (am Beispiel des Standortes Berlin)
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
2,0
Autor
Christoph Kunze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
57
Katalognummer
V439052
ISBN (eBook)
9783668789159
ISBN (Buch)
9783668789166
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sportveranstaltungen Volunteering Ehrenamt Umfrage Motivation Berlin Volunteer Volunteering NGO FPO Organisierter Sport Intrinsische Motivation Event
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Kunze (Autor:in), 2017, Die zentrale Bedeutung des Volunteering im Sportveranstaltungsbereich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439052
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  57  Seiten
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