Inhaltsverzeichnis
1. Die Modalverben im Deutschen
1.1 Der Gebrauch der Modalverben im Deutschen
1.1.1 Dürfen
1.1.2 Können
1.1.3 Mögen
1.1.4 Sollen
1.1.5 Wollen
1.1.6 Müssen
2. Die Modalverben im Französischen und ihre Bedeutungen
2.1 Allgemeines zu den Modalverben im Französischen
2.2 Der Gebrauch der Modalverben im Französischen
2.2.1 Devoir
2.2.2 Il faut
2.2.3 Pouvoir
2.2.4 Savoir
2.2.5 Vouloir
3. Die Gegenüberstellung der deutschen und französischen Modalverben
3.1 Dürfen
3.2 Können
3.3 Mögen
3.4 Sollen
3.5 Wollen
3.6 Müssen
4. Die Verneinung der französischen Modalverben
5. Besonderheiten der französischen Modalverben
5.1 Imperfekt und Perfekt bei devoir und pouvoir
5.2 Devoir im Imperfekt mit Infinitiv
6. Schwierigkeiten und Unterschiede zum Deutschen
Bibliographie
Inhaltsverzeichnis
1. Die Modalverben im Deutschen
1.1 Der Gebrauch der Modalverben im Deutschen
1.1.1 Dürfen
1.1.2 Können
1.1.3 Mögen
1.1.4 Sollen
1.1.5 Wollen
1.1.6 Müssen
2. Die Modalverben im Französischen und ihre Bedeutungen
2.1 Allgemeines zu den Modalverben im Französischen
2.2 Der Gebrauch der Modalverben im Französischen
2.2.1 Devoir
2.2.2 Il faut
2.2.3 Pouvoir
2.2.4 Savoir
2.2.5 Vouloir
3. Die Gegenüberstellung der deutschen und französischen Modalverben
3.1 Dürfen
3.2 Können
3.3 Mögen
3.4 Sollen
3.5 Wollen
3.6 Müssen
4. Die Verneinung der französischen Modalverben
5. Besonderheiten der französischen Modalverben
5.1 Imperfekt und Perfekt bei devoir und pouvoir
5.2 Devoir im Imperfekt mit Infinitiv
6. Schwierigkeiten und Unterschiede zum Deutschen
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit führt eine kontrastive linguistische Analyse der Modalverben im Deutschen und Französischen durch, um deren Gebrauchsweisen, semantische Äquivalente und strukturelle Unterschiede systematisch herauszuarbeiten.
- Objektiver und subjektiver Gebrauch von Modalverben
- Semantische Entsprechungen zwischen den Sprachen
- Auswirkungen der Verneinung auf die Bedeutung
- Einfluss von Tempus und Modus auf die Satzaussage
- Identifikation von Übersetzungsschwierigkeiten für Lerner
Auszug aus dem Buch
1.1.2 Können
Beim objektiven Gebrauch des Modalverbs können wird eine Möglichkeit oder Fähigkeit dargestellt. Im Satz Man kann dort schwimmen, das Wasser ist warm genug wird mit können die momentane Möglichkeit zu schwimmen ausgedrückt, da das Wasser zu diesem Zeitpunkt warm ist. Die Möglichkeit des Schwimmens ist also beschränkt. Bei Er kann jetzt schon schwimmen, seine Tante hat es ihm beigebracht handelt es sich um die Fähigkeit des Schwimmens allgemein. Das Subjekt des Satzes kann immer schwimmen, da es das Schwimmen gelernt hat. Mit diesem Modalverb kann auch, wie mit dürfen, eine Erlaubnis ausgedrückt werden. Beispiel: Er kann ins Kino gehen. Das Verb kann kann hier durch darf ersetzt werden.
Wird können subjektiv gebraucht, drückt es eine vage Vermutung bzw. eine Annahme aus. Beispiel: Sie kann daran gedacht haben.
Noch größerer Zweifel wird durch den Konjunktiv II ausgedrückt: Sie könnte daran gedacht haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Subjekt daran gedacht hat, ist viel geringer als im ersten Beispielsatz mit kann im Indikativ.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Die Modalverben im Deutschen: Definition der Modalverben als Verben, die den Infinitiv modifizieren, sowie Erläuterung ihrer objektiven und subjektiven Verwendungsweisen.
2. Die Modalverben im Französischen und ihre Bedeutungen: Vorstellung der französischen Modalverben (devoir, il faut, pouvoir, savoir, vouloir) und ihrer funktionalen Entsprechungen.
3. Die Gegenüberstellung der deutschen und französischen Modalverben: Detaillierte Analyse der sprachlichen Entsprechungen und Unterschiede bei der Verwendung der Modalverben im direkten Vergleich.
4. Die Verneinung der französischen Modalverben: Untersuchung, wie die Verneinung im Französischen die Bedeutung von Modalverben verändert und zu Übersetzungsnuancen führt.
5. Besonderheiten der französischen Modalverben: Erörterung der Auswirkungen von Imperfekt und Perfekt auf die Bedeutung sowie der speziellen Nutzung von devoir.
6. Schwierigkeiten und Unterschiede zum Deutschen: Synthese der Hauptunterschiede, insbesondere hinsichtlich mangelnder Äquivalenz einzelner Verben und der Bedeutung des Tempus.
Schlüsselwörter
Kontrastive Linguistik, Modalverben, Deutsch, Französisch, Grammatik, Objektiver Gebrauch, Subjektiver Gebrauch, Semantik, Devoir, Pouvoir, Können, Müssen, Verneinung, Sprachvergleich, Linguistische Analyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht kontrastiv den Gebrauch und die Bedeutung von Modalverben im Deutschen und Französischen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die objektive und subjektive Verwendung von Modalverben sowie deren jeweilige Entsprechungen und syntaktische Einbettung in beiden Sprachen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die strukturellen Gemeinsamkeiten und vor allem die signifikanten Unterschiede in der Verwendung und Übersetzung der Modalverben aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine kontrastive linguistische Analyse angewandt, die auf dem Vergleich von Beispielsätzen und grammatikalischen Beschreibungen basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Modalverben in beiden Sprachen, eine direkte Gegenüberstellung sowie die Analyse besonderer Phänomene wie Verneinung und Tempusverwendung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Kontrastive Linguistik, Modalverben, Semantik, Sprachvergleich sowie die spezifischen Verben devoir und pouvoir.
Warum spielt die Verneinung im Französischen eine so große Rolle für Modalverben?
Im Französischen führt die Verneinung bei bestimmten Verben oft zu einer Bedeutungsverschiebung, die im Deutschen nicht analog auftritt, was für Lerner besondere Herausforderungen darstellt.
Was bedeutet es, wenn das Modalverb devoir im Imperfekt verwendet wird?
Im Französischen kann devoir im Imperfekt sowohl eine modifizierende Bedeutung haben als auch bedeutungslos bleiben, was zu Zweideutigkeiten in der Satzaussage führen kann.
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- Sylvia Hadjetian (Author), 2003, Die Modalverben im Deutschen und Französischen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44034