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Evaluation eines Planungsmodells der Politischen Bildung

Title: Evaluation eines Planungsmodells der Politischen Bildung

Term Paper , 2003 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jan Lukas Delp (Author)

Didactics - Social Studies/ Civics
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Die folgende Hausarbeit mit dem Thema „Evaluation eines Planungsmodells der Politischen Bildung“ ist eine Abschlussarbeit zu der zweisemestrigen Veranstaltung „Einführung in die Didaktik der Sozialwissenschaften I und II“ unter Leitung von Marita Skubich und Meike Bender im Wintersemester 2002/2003 und Sommersemester 2003.
Im Anschluss an diese Einleitung folgt zunächst ein Kurzüberblick über das Planungsmodell der Politischen Bildung, ehe im darauf folgenden Kapitel definiert wird, was man unter Didaktik im Allgemeinen versteht und die Aufgabenfelder der Didaktik der Sozialwissenschaften im Speziellen genauer umrissen werden. Es folgt eine thematische Eingrenzung des Begriffs „Politische Bildung“, der auch in Hinblick auf die Lehrpläne überprüft wird. Danach werden die für die Didaktik relevanten Zusammenhänge zwischen Staat, Schule und Politischer Bildung sowie zwischen Lerntheorien und Politischer Bildung hergestellt. Der sich anschließende thematische Hauptkomplex stellt den Begründungszusammenhang des Planungsmodells der Politischen Bildung her und hebt die zentralen Ansprüche des Planungsmodells an den politischen Unterricht hervor. Darin eingeschoben befindet sich ein Gesamtüberblick über das Planungsmodell mit allen seinen Phasen. Im Anschluss an diesen Punkt werden dann die eigenen Erfahrungen mit dem Planungsmodell, die während des Kurses gesammelt wurden, auf der Metaebene betrachtet und reflektiert. Dies geschieht vor dem Hintergrund der eigenen Arbeit an dem Projekt „Sollen Ganztagsschulen in Hessen ausgebaut werden?“ Dabei wird unter anderem darauf eingegangen, inwieweit sich die Ansprüche des Planungsmodells in der Seminararbeit realisierten, an welchen Stellen Schwierigkeiten auftraten oder es zu Widersprüchen kam.
Es folgt eine persönliche Einschätzung hinsichtlich der Übertragungsmöglichkeiten und Übertragungsgrenzen des Modells auf schulische Politische Bildung. An diesen

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Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

1.1 Das Planungsmodell – ein Kurzüberblick

2.0 Was ist Didaktik?

2.1 Die Aufgabenfelder der Didaktik de r Sozialwissenschaften

2.2 Das Ziel „Politische Bildung“

2.3 Die Unterrichtsziele nach den Lehrplänen bzw. nach dem Rahmenplan

2.4 Der Zusammenhang Staat, Schule, Politische Bildung

2.5 Der Zusammenhang Lerntheorien und Politische Bildung

3.0 Der Begründungszusammenhang des politikdidaktischen Planungsmodells

3.1 Das Planungsmodell der Politischen Bildung

3.2 Die Ansprüche des Planungsmodells an den Unterricht

3.2.1 Subjekt

3.2.2 Problem

3.2.3 Kollektive Planung

3.2.4 Kooperation

3.2.5 Methoden

3.2.6 Handeln

3.2.7 Selbstreflexion

4.0 Reflexion der eigenen Erfahrungen mit dem Planungsmodell vor dem Hintergrund unserer Arbeit am Projekt „Sollen Ganztagsschulen in Hessen ausgebaut werden?“

5.0 Realisierungspunkte der Ansprüche des Planungsmodells in der Arbeit am Seminarprojekt „Sollen Ganztagsschulen in Hessen ausgebaut werden?“

5.0.1 Subjekt

5.0.2 Problem

5.0.3 Kollektive Planung

5.0.4 Kooperation

5.0.5 Methoden

5.0.6 Handeln

5.0.7 Selbstreflexion

5.1 Schwierigkeiten bzw. Widersprüche bei der Realisierung der Ansprüche

6.0 Möglichkeiten und Grenzen hinsichtlich der Übertragbarkeit dieses Modells auf schulische Politische Bildung

7.0 Abschlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Evaluation des von Frank Nonnenmacher entwickelten politikdidaktischen Planungsmodells durch eine kritische Reflexion der Anwendung dieses Modells in einem zweisemestrigen Seminarprojekt. Die Forschungsfrage untersucht, inwiefern die subjektorientierten Ansprüche des Modells in der schulpraktischen Simulation realisierbar sind und wo die Grenzen der Übertragbarkeit auf die reale schulische Politische Bildung liegen.

  • Grundlagen und Aufgaben der Didaktik der Sozialwissenschaften
  • Begründungszusammenhang des politikdidaktischen Planungsmodells
  • Analyse der sieben Kernelemente des Modells (u.a. Subjektorientierung, Kollektive Planung)
  • Reflexion der praktischen Umsetzung anhand eines konkreten Seminarprojekts
  • Diskussion von Schwierigkeiten, Widersprüchen und Übertragbarkeitsgrenzen

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Subjekt

Hierbei geht es darum, Schüler als lernende Subjekte in den Mittelpunkt des Unterrichts zu stellen um expansives Lernen zu ermöglichen. Die Bedürfnisse, Erwartungen, Interessen und konkreten Persönlichkeiten der Schüler werden bei der Planung und Durchführung des Unterrichts berücksichtigt. „Über Mitbestimmung im Unterricht gelangen Schüler und Lerngruppe zu weitgehender – im Idealfall: zu vollständiger Selbstbestimmung“ (Schmiederer 1977, S.108)

Der Unterrichtsgegenstand korreliert mit den konkreten Erfahrungsbereichen der Schüler, wobei das „Prinzip Betroffenheit“ (ebenda, S.109) für den Unterricht konstitutiv wird. Hierbei gilt es jedoch abzuwägen: Eine zu unmittelbare Betroffenheit kann auch abschreckende und somit kontraproduktive Wirkungen auf die Schüler haben und eventuell dazu führen, dass Schüler ihre Interessen nicht zum Unterrichtsgegenstand machen wollen. Daher muss die Betonung des Subjektstandpunktes im Lernprozess relativiert werden. Auch „infolge einer eingeschränkten Wissensbasis…kann es vorkommen, dass Schüler…wesentliche Aspekte gar nicht sehen können“ (vgl. Nonnenmacher 1999, S.41). Daher ist der Lehrer dazu aufgefordert, seinen Wissensvorsprung nicht zu leugnen, sondern davon Gebrauch zu machen, indem er seinen Schülern benötigte Hinweise ausgibt. Der Lehrer wandelt dabei stets auf einem schmalen Grat, befindet er sich doch in einem permanenten Balanceakt zwischen Autonomie und Leitung, zwischen Intervention und Nicht-Intervention.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Die Einleitung skizziert den Kontext der Hausarbeit als Abschlussarbeit eines zweisemestrigen Seminars und gibt einen Überblick über den inhaltlichen Aufbau und die methodische Vorgehensweise.

2.0 Was ist Didaktik?: Dieses Kapitel definiert den Begriff Didaktik sowie die Aufgabenfelder der Sozialwissenschaften und erörtert die theoretischen Zusammenhänge von Politischer Bildung, staatlichen Rahmenplänen und psychologischen Lerntheorien.

3.0 Der Begründungszusammenhang des politikdidaktischen Planungsmodells: Es wird die theoretische Notwendigkeit einer subjektorientierten Alternative zum herkömmlichen, oftmals objektorientierten Frontalunterricht begründet und das Modell von Frank Nonnenmacher sowie dessen sieben Kernelemente ausführlich vorgestellt.

4.0 Reflexion der eigenen Erfahrungen mit dem Planungsmodell vor dem Hintergrund unserer Arbeit am Projekt „Sollen Ganztagsschulen in Hessen ausgebaut werden?“: Dieses Kapitel dokumentiert den konkreten, prozessualen Ablauf der praktischen Anwendung des Modells im Seminar, von der Themenfindung bis zur Präsentationsphase.

5.0 Realisierungspunkte der Ansprüche des Planungsmodells in der Arbeit am Seminarprojekt „Sollen Ganztagsschulen in Hessen ausgebaut werden?“: Hier wird anhand der sieben Kernelemente analysiert, wie erfolgreich diese im Projektverlauf umgesetzt wurden und welche spezifischen Schwierigkeiten und Widersprüche dabei auftraten.

6.0 Möglichkeiten und Grenzen hinsichtlich der Übertragbarkeit dieses Modells auf schulische Politische Bildung: Abschließend wird diskutiert, unter welchen Voraussetzungen das Modell auf die Schulpraxis übertragbar ist und wo aufgrund von Zeit- und Motivationsfaktoren notwendige Anpassungen erforderlich sind.

7.0 Abschlussbemerkung: Ein kurzes Fazit zieht eine positive Bilanz der Auseinandersetzung mit dem anspruchsvollen Modell und reflektiert die persönliche Lernerfahrung des Autors.

Schlüsselwörter

Politische Bildung, Didaktik, Planungsmodell, Subjektorientierung, expansives Lernen, Unterrichtsgestaltung, Seminarprojekt, Ganztagsschulen, Kollektive Planung, Handlungsorientierung, Selbstreflexion, Lerntheorien, Wissensvermittlung, Sozialwissenschaften, Politikdidaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Evaluation des „Planungsmodells des Politischen Unterrichts“ von Frank Nonnenmacher und untersucht dessen Praxistauglichkeit durch eine eigene studentische Seminararbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen didaktische Theorien, die Rolle des Staates und der Schule in der politischen Bildung, Lerntheorien sowie die praktische Anwendung des Modells im Rahmen eines Projekts zu Ganztagsschulen.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob und wie die subjektorientierten Ansprüche des Planungsmodells in der Realität umsetzbar sind und welche Bedingungen für eine erfolgreiche Anwendung notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Der Autor wählt einen reflexiven Ansatz, bei dem die eigene Erfahrung im Seminar als Metadaten für die Evaluation des theoretischen Modells herangezogen wird.

Was sind die wesentlichen Inhalte des Hauptteils?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung des Planungsmodells, die detaillierte Vorstellung seiner sieben Kernelemente und eine umfassende Reflexion der praktischen Anwendung im Seminarverlauf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Politische Bildung, Didaktik, Subjektorientierung, Kollektive Planung, Handlungsorientierung und Selbstreflexion sind die zentralen Begriffe, die den Kern der Untersuchung bilden.

Wie bewertet der Autor die Realisierbarkeit der "Kollektiven Planung" in der Praxis?

Der Autor betont, dass kollektive Planung anspruchsvoll ist und einen aktiven Aktivierungsprozess bei den Schülern erfordert, da sie oft in einer antrainierten Passivität verharren.

Welche spezifische Grenze der Übertragbarkeit identifiziert der Autor für die schulische Praxis?

Er hält das Modell in Reinform aufgrund hoher Anforderungen an Selbstständigkeit, Zeitmanagement und Motivation der Schüler insbesondere für die schulische Alltagspraxis jenseits von Leistungskursen für schwer umsetzbar.

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Details

Title
Evaluation eines Planungsmodells der Politischen Bildung
College
University of Frankfurt (Main)  (Politische Bildung)
Grade
1,3
Author
Jan Lukas Delp (Author)
Publication Year
2003
Pages
25
Catalog Number
V44057
ISBN (eBook)
9783638417204
Language
German
Tags
Evaluation Planungsmodells Politischen Bildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Lukas Delp (Author), 2003, Evaluation eines Planungsmodells der Politischen Bildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44057
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