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Ergebnisdarstellung einer Sozialraumanalyse in Altona-Altstadt

Title: Ergebnisdarstellung einer Sozialraumanalyse in Altona-Altstadt

Seminar Paper , 2014 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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Die hier vorliegende Arbeit befasst sich mit der Darstellung der Ergebnisse einer Sozialraumanalyse, die 2014 in dem Hamburger Stadtteil Altona Altstadt durchgeführt wurde. Anlass und Hintergrund waren bestehende alltägliche Konflikte um den Aufenthalt Jugendlicher in öffentlichen Freiräumen in Altona-Altstadt. Die öffentlichen Räume dieses Stadtteils wurden daraufhin im Rahmen einer selbst organisierten Sozialraumanalyse der Student_innen der Universität Hamburg im Hinblick auf ihre Bedeutung für die dort lebenden Jugendlichen untersucht.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gegenstandsbestimmung

2.1 Definition von Raum

2.2 Sozialraum – ein Bestimmungsversuch

2.3 Sozialräume als Aneignungsräume

3. Begriffsbestimmung Sozialraumanalyse

3.1 Zugang zum Feld

3.2 Beispielhafte Vorgehensweise einer Sozialraumanalyse nach Deinet

4. Sozialraumanalyse Altona-Altstadt

4.1 Der Stadtteil Altona-Altstadt

4.2 HausDrei e.V.

4.2.1 Team und Angebot

4.3 Durchführung der Sozialraumanalyse in Altona-Altstadt

4.3.1 Nadelmethode und Gespräche als Forschungsmethode

4.3.2 Fremdbilderkundung als Forschungsmethode

4.3.3 Fachkraftbefragung als Forschungsmethode

4.4 Ergebnisse der Sozialraumanalyse

4.4.1 Auswertung Nadelmethode und Gespräche

4.4.2 Auswertung Fremdbilderkundung

4.4.3 Auswertung Fachkraftbefragung

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Ergebnisse einer im Jahr 2014 durchgeführten Sozialraumanalyse im Hamburger Stadtteil Altona-Altstadt darzustellen und zu interpretieren, wobei der Fokus insbesondere auf der Bedeutung öffentlicher Räume für die dort lebenden Jugendlichen und den damit verbundenen Konflikten liegt.

  • Theoretische Fundierung der Begriffe "Raum" und "Sozialraum"
  • Methodische Vorgehensweise bei der Sozialraumanalyse nach Ulrich Deinet
  • Einfluss des Kulturhauses "HausDrei" auf den Sozialraum
  • Erforschung jugendlicher Raumnutzung und Aneignungsprozesse
  • Analyse von Konfliktpotenzialen und Ausgrenzungsmechanismen im Stadtteil

Auszug aus dem Buch

4.4.1 Auswertung Nadelmethode und Gespräche

Bei der Nadelmethode und den Gesprächen mit den Kindern und Jugendlichen ergaben sich einige interessante Informationen.

Auffallend oft positiv gekennzeichnet wurden bei der Nadelmethode z.B. das Einkaufszentrum „Mercado“ auf der westlichen Seite des Altonaer Bahnhofs (Ottensen), der „Azra-Kiosk“ an der Holstenstraße, sowie die Jugendeinrichtungen „HausDrei im August-Lütgens-Park“ und das „Juca Altona“ in der Kieler Straße. Eher vermeidend gekennzeichnet wurden hingegen der gesamte Stadtteil Ottensen, die stark bebaute Esmachstraße in Altona-Altstadt, sowie die Polizeiwache in der Lerchenstraße. Diese ist durch verschiedene Konflikte der vergangenen Jahre im Stadtteil eher negativ besetzt.

Es ließ sich somit feststellen, dass bestimmte „Raumgrenzen“ von den Kindern und Jugendlichen nicht überschritten werden, oder aber nur sehr widerwillig. Viele Orte sind für die Befragten mit Konsum verbunden und daher nicht für alle zugänglich. Gerade Ottensen wurde diese Eigenschaft nachgesagt, wobei viele junge Heranwachsende das genannte Einkaufszentrum aufsuchen, ohne vor Ort Güter zu erwerben. Vielmals geht es ihnen lediglich um einen geselligen Ort, an dem die Möglichkeit gegeben ist andere Gleichaltrige anzutreffen. Was für Erwachsene Funktionsräume sind, sind für Menschen im Jugendalter Orte, an denen sie ihre Peers anzutreffen wissen. Plätze, die sie einnehmen und besetzen können (vgl. Krisch 2009).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Anlass der Sozialraumanalyse in Altona-Altstadt, die aus Konflikten um den Aufenthalt Jugendlicher in öffentlichen Räumen resultierte, und erläutert den methodischen Ansatz.

2. Gegenstandsbestimmung: Das Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen der Begriffe "Raum" und "Sozialraum" und beleuchtet deren Bedeutung als Aneignungsräume für Heranwachsende.

3. Begriffsbestimmung Sozialraumanalyse: Hier werden das Wesen der Sozialraumanalyse sowie der Zugang zum Forschungsfeld beschrieben und eine beispielhafte Vorgehensweise nach Ulrich Deinet vorgestellt.

4. Sozialraumanalyse Altona-Altstadt: Dieses Kapitel präsentiert die konkrete Durchführung der Analyse im Stadtteil, stellt die Institution "HausDrei" vor und wertet die Ergebnisse der verschiedenen Forschungsmethoden aus.

5. Fazit und Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst, wobei insbesondere auf den Bedarf an Freiräumen für Jugendliche und die Notwendigkeit einer verbesserten Kommunikationsstruktur im Stadtteil hingewiesen wird.

Schlüsselwörter

Sozialraumanalyse, Altona-Altstadt, Jugendhilfe, Raumaneignung, HausDrei, Nadelmethode, Lebenswelt, Konfliktpotenzial, Sozialpädagogik, Stadtteilentwicklung, Jugendliche, Identitätsbildung, Forschungsmethode, öffentliche Räume, Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit thematisiert die Ergebnisse einer studentischen Sozialraumanalyse in Altona-Altstadt aus dem Jahr 2014, die den Fokus auf die Nutzung öffentlicher Freiräume durch Jugendliche legte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Bestimmung von Raum und Sozialraum, die Methoden der lebensweltlichen Forschung sowie die praktische Untersuchung von Konflikten um öffentliche Aufenthaltsorte Jugendlicher.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Jugendliche ihren Stadtteil wahrnehmen, welche Orte sie sich aneignen und welchen Barrieren sie dabei begegnen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt qualitative Methoden wie die Nadelmethode, die Fremdbilderkundung durch Passantenbefragungen sowie narrative Interviews mit Fachkräften der Jugendsozialarbeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse des Stadtteils Altona-Altstadt, der Rolle des Kulturhauses "HausDrei" und der Auswertung der erhobenen Daten zu den Raumnutzungsgewohnheiten Jugendlicher.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Sozialraumanalyse, Jugendhilfe, Raumaneignung, Konfliktpotenzial und lebensweltliche Untersuchung beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Sichtweise der Jugendlichen von der der Erwachsenen auf den Stadtraum?

Während Erwachsene Räume oft funktional betrachten, dienen diese Plätze Jugendlichen als essenzielle Treffpunkte zur Peergroup-Bildung und Identitätsentwicklung, was häufig zu Nutzungskonflikten führt.

Welche Bedeutung hat das "HausDrei" für die Jugendlichen vor Ort?

HausDrei fungiert als kulturelles Zentrum und Anlaufstelle, wobei die Analyse aufzeigt, dass das Angebot jedoch teilweise nicht alle Altersgruppen oder spezifische Bedarfe der Jugendlichen gleichermaßen abdeckt.

Warum kommt es laut Analyse zu Konflikten im öffentlichen Raum?

Konflikte entstehen häufig durch Verdrängungseffekte, unklare Zuständigkeiten bei der Nutzung von Plätzen (z.B. Bolzplätze) und ein Spannungsfeld zwischen jugendlichem Aneignungsdrang und den Erwartungen der restlichen Stadtgesellschaft.

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Details

Title
Ergebnisdarstellung einer Sozialraumanalyse in Altona-Altstadt
College
University of Hamburg
Course
Konfliktbearbeitung, Vernetzung und politisches Handeln im sozialen Raum
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
17
Catalog Number
V440835
ISBN (eBook)
9783668793118
ISBN (Book)
9783668793125
Language
German
Tags
Sozialraum Altona
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, Ergebnisdarstellung einer Sozialraumanalyse in Altona-Altstadt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/440835
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