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Big Data und die gesellschaftlichen Folgen

Titel: Big Data und die gesellschaftlichen Folgen

Studienarbeit , 2016 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sandro Kunadt (Autor:in)

BWL - Informationswissenschaften, Informationsmanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Modul Informationsmanagement impliziert neben dem Informationsmanagement im Unternehmen u. a. auch die beiden tangierenden Themenkomplexe Datenschutz sowie die gesellschaftliche Auswirkung der IT. Im vorliegenden Assignment wird die Problemstellung ergründet, ob sich die positiven sowie negativen Implikationen in Wirtschaft und Gesellschaft, die sich aus dem Einsatz von Big Data ergeben, in Einklang bringen lassen können. Im Fokus steht dabei die Darstellung des Konfliktpotentials zwischen den Interessen der einzelnen Akteure dieser Technologie.

Das primäre Ziel der Arbeit umfasst die Darlegung von Lösungsansätzen zur zuvor genannten Problemstellung. Parallel dazu soll sie einen Beitrag zur Sensibilisierung im Umgang mit dem abstrakten Thema Big Data leisten. Zu diesem Ziel hinarbeitend, wird u. a. konkret auf die Fragen zu moralischen und datenschutzrechtlichen Implikationen sowie den Akteuren von Big Data mit deren Verantwortungen und Interessen eingegangen. Auf Basis dieser Erörterungen soll das Arbeitsendergebnis gezielte Handlungsempfehlungen sowohl für Anwender als auch für Betroffene im Umgang mit Big Data aufzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel dieser Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Konzeptionelle Grundlagen zu Big Data

2.1 Big Data

2.1.1 Definition und Akteure

2.1.2 Erwartungen und Ziele

2.2 Datenschutz - national und international

3 Big Data im gesellschaftlichen Diskurs

3.1 Datenschutzrechtliche Implikationen

3.2 Ethische und moralische Verantwortung

3.3 Interessenskonflikt zwischen Big-Data-Akteuren

3.4 Handlungsalternativen

4 Zusammenfassung

5 Reflexion und Ausblick

5.1 Grenzen von Big Data

5.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen den ökonomischen Möglichkeiten durch Big-Data-Anwendungen und den daraus resultierenden gesellschaftlichen sowie datenschutzrechtlichen Herausforderungen, mit dem Ziel, Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für Anwender und Betroffene abzuleiten.

  • Grundlagen und Definition von Big Data (3-V-Modell)
  • Datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen und Implikationen in Deutschland
  • Ethische und moralische Verantwortung der Akteure
  • Interessenskonflikte zwischen Unternehmen und Konsumenten
  • Handlungsalternativen und Strategien zur Vertrauensbildung

Auszug aus dem Buch

3.3 Interessenskonflikt zwischen Big-Data-Akteuren

Denen im Grundlagenkapitel beschriebenen positiven Erwartungen an Big Data stehen auf der anderen Seite auch Bedenken der Big-Data-Betroffenen gegenüber. Viele attraktive und nützliche Services im World Wide Web sind unentgeltlich. Den Preis den man dafür zahlt, sind die bei der Nutzung erhobenen personenbezogenen Daten. Stefan Groß-Selbeck, ehemaliger CEO von XING, prägte dafür die Bezeichnung „Öl des 21. Jahrhunderts“. Die Werthaltigkeit dieses Gut ist der Grund für die vollkommen konträren Interessenslagen im Umgang mit Big Data. Dies spiegelt sich insbesondere bei Daten aus sozialen Netzwerken, wie z. B. Facebook, wieder. Was für die Betreiber von solchen Diensten einen monetären Mehrwert darstellt, bedeutet für die Konsumenten einen Eingriff in ihre Privatsphäre. Mittels Auswertung von verwendeten Hashtags, gesetzten Likes oder geteilten Beiträgen und Artikeln aus sozialen Netzwerken, können automatisiert auch Prognosen zu Eigenschaften einer Personen getroffen werden, die diese nie direkt preisgegeben hat. Dies können u. a. politische oder religiöse Ansichten aber auch Lebensgewohnheiten, wie Hobbys oder der Konsum spezieller Produkte sein, die dann zu einem späteren Zeitpunkt zur Diskriminierung führen kann. Dies gilt auch für datenverantwortungsbewussten Personen, bei denen Prognosen durch Verknüpfung zahlreicher Daten und Annahme von Durchschnittswerten treffen lassen.

Ähnliche Auswertungen können u. a. auch mit GPS-Daten von Smartphones oder Autos sowie Meta-Daten von E-Mails durchgeführt werden. Hiermit lassen sich individuelle Bewegungs-, Gewohnheitsprofile sowie Beziehungsnetzwerke erstellen, die für den Betroffenen auf der einen Seite sehr schützenwerte und für die leistungsanbietenden Unternehmen auf der anderen Seite sehr wertvolle Informationen darstellen. Ein weiteres konfliktreiches Beispiel ist das Thema Totalüberwachung durch Sicherheitsbehörden, wie es momentan von Geheimdiensten einflussreicher Länder bereits praktiziert wird. Dabei steht der Schutz der öffentlichen Ordnung und inneren Sicherheit im Konflikt mit dem Schutz der Privatsphäre. Durch große Datenmengen an digitalem Videomaterial und der Möglichkeit dieses automatisiert durch Erkennungs-Software auszuwerten, ist Big Brother inzwischen omnipräsent. Ein Paradebeispiel für totale Überwachung, bei der riesige Datenmengen erhoben werden, ist die Stadt London.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung und des Aufbaus der Arbeit im Kontext des Informationsmanagements.

2 Konzeptionelle Grundlagen zu Big Data: Erläuterung der Definition, Akteure, Zielsetzungen und der rechtlichen Rahmenbedingungen.

3 Big Data im gesellschaftlichen Diskurs: Analyse der datenschutzrechtlichen, ethischen und moralischen Konflikte sowie Erarbeitung von Handlungsalternativen.

4 Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse und Schlussfolgerung zur Kompromisslösung zwischen wirtschaftlichem Nutzen und dem Schutz persönlicher Daten.

5 Reflexion und Ausblick: Kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen der Big-Data-Analyse und ein Blick auf zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Big Data, Datenschutz, Informationsmanagement, Privatsphäre, BDSG, Smart Data, Datenverarbeitung, Ethische Verantwortung, Interessenskonflikt, Massendatenerhebung, Informationelle Selbstbestimmung, Algorithmen, Internet der Dinge, Anonymisierung, IT-Sicherheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken von Big-Data-Technologien und den daraus resultierenden gesellschaftlichen sowie rechtlichen Konflikten.

Welche Themenfelder sind zentral?

Im Zentrum stehen die Konzepte von Big Data, Datenschutzaspekte, ethische Fragestellungen und das Spannungsverhältnis zwischen wirtschaftlicher Datennutzung und Privatsphäre.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erörterung von Lösungsansätzen für den Interessenkonflikt zwischen Akteuren und Betroffenen sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Grundlagenanalyse zur Erörterung des theoretischen und rechtlichen Rahmens von Big Data.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die gesellschaftlichen Auswirkungen, datenschutzrechtliche Implikationen, ethische Verantwortung und Handlungsalternativen für den Umgang mit Big Data.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Big Data, Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Ethische Verantwortung und Massendatenerhebung.

Wie unterscheidet sich "Smart Data" von "Big Data"?

Während Big Data die Erhebung und Verarbeitung massiver Datenmengen beschreibt, fokussiert Smart Data auf die gezielte Analyse dieser Daten mittels Algorithmen, um neue Erkenntnisse und Prognosen zu gewinnen.

Warum stellt das "3-V-Modell" eine wichtige Grundlage dar?

Das Modell grenzt Big Data durch die Dimensionen Volume (Menge), Velocity (Geschwindigkeit) und Variety (Vielfalt) ein und schafft so ein grundlegendes Verständnis für die technologische Besonderheit.

Welchen Einfluss hatte der NSA-Skandal auf den Diskurs?

Die Enthüllungen von Edward Snowden fungierten als Katalysator für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit hinsichtlich des Missbrauchspotenzials und der Massenüberwachung durch Big-Data-Methoden.

Welche Rolle spielt die EU-Datenschutz-Grundverordnung?

Sie wird als regulatorischer Meilenstein betrachtet, der ab 2018 die nationalen Datenschutzgesetze wie das BDSG ablöst und ein einheitlicheres Schutzniveau in Europa schaffen soll.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Big Data und die gesellschaftlichen Folgen
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,0
Autor
Sandro Kunadt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
23
Katalognummer
V440873
ISBN (eBook)
9783668792395
ISBN (Buch)
9783668792401
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Big Data Datenethik Datenverantwortung Big Data Ethics
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandro Kunadt (Autor:in), 2016, Big Data und die gesellschaftlichen Folgen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/440873
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