In dieser vorliegenden Arbeit werde ich versuchen, die Depression als eine psychische Verhaltensstörung aus psychoanalytischer Sicht zu beleuchten und so, wenn auch nur oberflächlich, Unsicherheiten und Verwirrungen um dieses Thema beseitigen. Hierfür sollen zunächst Begrifflichkeiten sowie Klassifizierung der vielfältigen depressiven Störungen betrachtet werden, sowie die damit einhergehende Symptomatik einer entsprechenden depressiven Störung. Weiterhin sollen für das bessere Hintergrundverständnis die wirksame Psychodynamik einer Depression angerissen und skizziert werden. Hierfür werde ich vor allem auf den Hauptvertreter und Begründer der psychoanalytischen Theorie Sigmund Freud sowie auf modernere Ansätze jüngerer Vertreter
der Psychoanalyse eingehen. Im zweiten und letzten Kapitel dieser Arbeit werden schließlich die Behandlungsmöglichkeiten sowie Schwerpunkte einer psychoanalytischen Therapie betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theorie der Depression
- Symptomatik und Klassifizierung depressiver Störungen
- Psychodynamik aus psychoanalytischer Sicht
- Psychoanalytische Therapie depressiver Störungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert die Depression als eine psychische Verhaltensstörung aus psychoanalytischer Sicht. Sie beleuchtet die vielfältigen Symptome und Klassifikationen depressiver Störungen, skizziert die zugrundeliegende Psychodynamik, insbesondere aus der Perspektive Sigmund Freuds und modernerer psychoanalytischer Ansätze, und schließlich werden die Schwerpunkte und Möglichkeiten einer psychoanalytischen Therapie beleuchtet.
- Klassifizierung und Symptomatik depressiver Störungen
- Psychodynamik der Depression aus psychoanalytischer Sicht
- Triebpsychologische Erklärungsansätze Sigmund Freuds
- Moderne psychoanalytische Ansätze zur Depression
- Schwerpunkte und Möglichkeiten einer psychoanalytischen Therapie
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel behandelt die vielfältigen Symptome und die Klassifizierung depressiver Störungen. Es werden die zentralen Kernsymptome sowie die verschiedenen Ausprägungen und Schweregrade der Erkrankung beleuchtet, einschließlich der Unterschiede zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Im zweiten Kapitel werden die wichtigsten Ursachentheorien der Depression aus psychoanalytischer Sicht skizziert. Der Fokus liegt auf den Ansätzen von Sigmund Freud und modernen psychoanalytischen Vertreterinnen und Vertretern.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Depression, psychische Störung, Psychoanalyse, Symptomatik, Klassifizierung, Psychodynamik, Sigmund Freud, Therapie, psychoanalytische Therapie.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird eine Depression aus psychoanalytischer Sicht erklärt?
Die Psychoanalyse betrachtet Depressionen oft als Folge von unbewussten Konflikten, frühen Verlusten oder gegen das Selbst gerichtete Aggressionen, basierend auf Theorien von Sigmund Freud.
Was sind die Kernsymptome einer depressiven Störung?
Zu den zentralen Symptomen gehören eine gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Antriebslosigkeit sowie körperliche Beschwerden und Schlafstörungen.
Welchen Beitrag leistete Sigmund Freud zur Depressionstheorie?
In seinem Werk „Trauer und Melancholie“ unterschied Freud zwischen normaler Trauer und pathologischer Melancholie, die durch eine Identifizierung mit dem verlorenen Objekt gekennzeichnet ist.
Was ist das Ziel einer psychoanalytischen Therapie bei Depression?
Das Ziel ist es, die zugrundeliegenden psychodynamischen Ursachen und unbewussten Konflikte aufzudecken und zu bearbeiten, um eine langfristige psychische Stabilisierung zu erreichen.
Unterscheiden sich Depressionssymptome bei Kindern und Erwachsenen?
Ja, bei Kindern können sich Depressionen oft eher durch Reizbarkeit, somatische Beschwerden oder Spielunlust äußern, während bei Erwachsenen die verbale Ausdrucksfähigkeit der Traurigkeit im Vordergrund steht.
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- Annika Klement (Author), 2017, Depressionen. Ein Überblick zu Theorie und Therapie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/440902