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Depressionen. Ein Überblick zu Theorie und Therapie

Title: Depressionen. Ein Überblick zu Theorie und Therapie

Seminar Paper , 2017 , 10 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Annika Klement (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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In dieser vorliegenden Arbeit werde ich versuchen, die Depression als eine psychische Verhaltensstörung aus psychoanalytischer Sicht zu beleuchten und so, wenn auch nur oberflächlich, Unsicherheiten und Verwirrungen um dieses Thema beseitigen. Hierfür sollen zunächst Begrifflichkeiten sowie Klassifizierung der vielfältigen depressiven Störungen betrachtet werden, sowie die damit einhergehende Symptomatik einer entsprechenden depressiven Störung. Weiterhin sollen für das bessere Hintergrundverständnis die wirksame Psychodynamik einer Depression angerissen und skizziert werden. Hierfür werde ich vor allem auf den Hauptvertreter und Begründer der psychoanalytischen Theorie Sigmund Freud sowie auf modernere Ansätze jüngerer Vertreter
der Psychoanalyse eingehen. Im zweiten und letzten Kapitel dieser Arbeit werden schließlich die Behandlungsmöglichkeiten sowie Schwerpunkte einer psychoanalytischen Therapie betrachtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Theorie der Depression

1.1. Symptomatik und Klassifizierung depressiver Störungen

1.2. Psychodynamik aus psychoanalytischer Sicht

2. Psychoanalytische Therapie depressiver Störungen

Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, depressive Störungen aus einer psychoanalytischen Perspektive zu beleuchten, um bestehende Unsicherheiten zu klären und ein tieferes Verständnis für die psychodynamischen Prozesse sowie therapeutischen Ansätze zu vermitteln.

  • Symptomatik und Klassifizierung depressiver Störungen
  • Psychoanalytische Ursachentheorien der Depression
  • Psychodynamik von Objektverlust und Introjektion
  • Die Rolle der Übertragungsbeziehung in der Therapie
  • Kombination von Psychotherapie und Psychopharmaka

Auszug aus dem Buch

1.2. Psychodynamik aus psychoanalytischer Sicht

In diesem Kapitel werden nun einige der wichtigsten Ursachentheorien der Depression aus psychoanalytischer Sicht skizziert. Diese können grob in zwei Gruppen unterteilt werden: in diejenigen, die die Aggressivität und die Wendung gegen das eigene Selbst als zentralen Mechanismus der Depression konstatieren (z.B. Freud, Abraham, Rado, Klein) und in diejenigen, die eher einem ich-psychologischeren Ansatz nachgehen und die Depression als eine Störung des narzisstischen Regulationssystems anerkennen (z.B. Bibring, Jacobson, Sandler und Joffe) (vgl. Huber/ Klug 2016, S. 26). Die klassische und grundlegendste Theorie der ersten Gruppe aber ist sicherlich der triebpsychologische Erklärungsansatz Sigmund Freuds. Freud beschreibt die Depression als eine “pathologische Abart der Trauerreaktion“ (Heinemann/ Hopf 2012, S. 146; Freud 1917). Der Vergleich von Trauer und Depression liegt nahe, haben doch beide als zentralen Grundkonflikt den Verlust eines Objektes zu beklagen (vgl. Huber/ Klug 2016, S. 28). Während die Trauerreaktion aber auf einen realen Objektverlust folgt (z.B. Tod, Trennung von einer zentralen Bezugsperson) und einen sinnvollen, bewussten Vorgang zum Schutz des Selbst darstellt, ist dies bei der Depression nicht der Fall (vgl. Heinemann/ Hopf 2012, S. 146).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die epidemiologische Bedeutung und die soziale Stigmatisierung von Depressionen ein und skizziert das Ziel der Arbeit, diese aus psychoanalytischer Sicht zu analysieren.

1. Theorie der Depression: Dieses Kapitel erläutert die vielfältige Symptomatik und Klassifizierung depressiver Störungen und analysiert die Ursachentheorien aus verschiedenen psychoanalytischen Strömungen.

1.1. Symptomatik und Klassifizierung depressiver Störungen: Hier werden die Kernsymptome wie depressive Verstimmung, Antriebsminderung und kognitive Beeinträchtigungen beschrieben sowie die diagnostischen Kriterien gemäß DSM und ICD dargestellt.

1.2. Psychodynamik aus psychoanalytischer Sicht: Dieses Kapitel vergleicht den triebpsychologischen Erklärungsansatz nach Freud mit modernen ich-psychologischen Ansätzen und untersucht die Mechanismen von Objektverlust und Introjektion.

2. Psychoanalytische Therapie depressiver Störungen: Das Kapitel befasst sich mit den Rahmenbedingungen, der Bedeutung der Übertragungsbeziehung sowie dem ergänzenden Einsatz von Psychopharmaka in der Behandlung.

Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung fasst die Ergebnisse zusammen und betont die wachsende Bedeutung des psychoanalytischen Verständnisses angesichts der zunehmenden Prävalenz depressiver Erkrankungen.

Schlüsselwörter

Depression, Psychoanalyse, Psychodynamik, Symptomatik, Objektverlust, Übertragung, Gegenübertragung, Introjektion, Trauerreaktion, Psychotherapie, Psychopharmaka, Narzissmus, Klassifizierung, psychische Störung, Triebpsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine theoretische Auseinandersetzung mit der Entstehung und Behandlung depressiver Störungen aus psychoanalytischer Sicht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit umfasst die Symptomatik, die verschiedenen psychoanalytischen Erklärungsmodelle zur Psychodynamik und die therapeutischen Ansätze bei Depressionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Unsicherheiten bezüglich des Begriffs Depression zu beseitigen und die komplexen psychischen Mechanismen verständlich darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse psychoanalytischer und psychotherapeutischer Fachquellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Depression, deren Ursachentheorien und die spezifischen Aspekte der psychoanalytischen Therapie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Depression, Psychoanalyse, Psychodynamik, Übertragung und Objektbeziehung.

Wie unterscheidet sich die psychoanalytische Sichtweise von der Trauerreaktion?

Im Gegensatz zur bewussten Trauer bei einem realen Verlust, ist der Objektverlust bei der Depression oft intrapsychisch und unbewusst verankert.

Welche Bedeutung kommt der Übertragung in der Therapie zu?

Die Übertragung dient als zentrales therapeutisches Instrument, um pathologische Beziehungserfahrungen innerhalb des schützenden Rahmens der Analyse zu bearbeiten.

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Details

Title
Depressionen. Ein Überblick zu Theorie und Therapie
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Course
Pädagogik bei Störungen der sozialen, emotionalen und sprachlichen Entwicklung
Grade
1,0
Author
Annika Klement (Author)
Publication Year
2017
Pages
10
Catalog Number
V440902
ISBN (eBook)
9783668793798
ISBN (Book)
9783668793804
Language
German
Tags
Sonderpädagogik Psychologie Depressionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annika Klement (Author), 2017, Depressionen. Ein Überblick zu Theorie und Therapie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/440902
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