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Funktionsweise des Bausparvertrags. Wann lohnt er sich?

Titel: Funktionsweise des Bausparvertrags. Wann lohnt er sich?

Seminararbeit , 2017 , 38 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Benedikt Bogner (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Studienarbeit besteht im ersten Schritt darin, die komplexe Funktionsweise des Bausparvertrages herauszuarbeiten und detailliert aufzuzeigen. Zu diesem Zweck wird zunächst im Kapitel 2.1. das Grundprinzip des Bausparens näher beleuchtet. Zur Darstellung der Funktionsweise und des Mechanismus dieses Finanzproduktes stehen die Phasen, die der Bausparvertrag durchläuft, im Vordergrund. Letztlich werden hierzu die entsprechenden Vertragsbestandteile aufgezeigt und durch konkrete Rechenbeispiele verdeutlicht. Ausgangsdaten sind die Zahlenwerte in der Abbildung 3. Diese werden in den entsprechenden Kapiteln um weitere Elemente ergänzt. Im zweiten Schritt folgt in Kapitel 3 die Fokussierung auf die Frage: Wann lohnt sich ein Bausparvertrag? Zur Beantwortung dieser Frage wird zunächst das Sparmotiv und anschließen die Verwendung für wohnwirtschaftliche Maßnahmen thematisiert.

Das Bausparen basiert auf einer langen Tradition. Bereits 1775 entstand in Birmingham die erste Bausparkasse. Im Jahr 1885 folgte in Bielefeld die Gründung der ersten Bausparkasse in Deutschland. Nach dem Stand 2015 existieren in der Bundesrepublik rund 29,6 Millionen Bausparverträge mit einem Bausparsummenvolumen von 876,3 Milliarden Euro unter der Verwaltung von sowohl privaten als auch öffentlich-rechtlichen Bausparkassen. Der Leitgedanke des Bausparens blieb dabei von dem Wandel der Zeit unberührt. Zur Erfüllung des Wunsches von Wohneigentum schließt sich eine Gruppe von Bauwilligen zu einer Zweckspargemeinschaft zusammen und wirtschaftet in und aus einem gemeinsamen Topf. Ziel ist es, durch das kollektive Sparen, auf schnellerem Weg das benötigte Kapital, mittels Spareinlagen und einem zinsgünstigen Darlehen, zu erlangen. Die Bausparkassen haben den hierbei zugrundeliegenden Bausparvertrag stetig an die wandelnden Bedingungen sowie Kundenbedürfnissen durch eine Vielzahl an Tarifangeboten und Zusatzoptionen angepasst. Die essentielle Funktionsweise dieses Finanzproduktes ist dabei konstant geblieben. In Hinblick auf die flexiblen Vertragsbedingungen, staatlichen Förderungen und letztlich auch als wichtige Säule der privaten Altersvorsorge gewinnt der Bausparvertrag für viele an Attraktivität, und gibt ferner Anreize für den Abschluss in den unterschiedlichsten Lebensphasen der Zielgruppen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Funktionsweise des Bausparvertrags

2.1. Prinzip des Bausparens

2.2. Abschlussphase

2.3. Ansparphase

2.4. Zuteilungsphase

2.5. Finanzierungsphase

3. Wann lohnt sich ein Bausparvertrag?

3.1. Renditesparen

3.2. Wohnwirtschaftliche Maßnahmen

4. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Studienarbeit ist es, die komplexe Funktionsweise des Bausparvertrages fundiert herauszuarbeiten und die verschiedenen Phasen sowie die damit verbundenen Vertragsbestandteile detailliert zu erläutern. Darüber hinaus untersucht die Arbeit, unter welchen Bedingungen sich der Abschluss eines Bausparvertrages als sinnvoll erweist, wobei sowohl das Sparmotiv als auch die wohnwirtschaftliche Verwendung im Vordergrund stehen.

  • Grundlagen und Prinzipien des Bausparens
  • Struktur der Bausparphasen (Abschluss, Ansparung, Zuteilung, Finanzierung)
  • Analyse der Rentabilität bei Bausparverträgen
  • Einsatzmöglichkeiten für wohnwirtschaftliche Maßnahmen
  • Staatliche Förderungen und deren Voraussetzungen

Auszug aus dem Buch

2.1. Prinzip des Bausparens

Vor dem Einstieg in die Funktionsweise des Bausparvertrags, ist zunächst das Prinzip des Bausparens näher zu beleuchten. Die Grundidee lässt sich anhand eines Beispiels erklären: Zehn Personen mit dem Ziel des Wohneigentumserwerbs besitzen kein Eigenkapital. Jeder hat die Möglichkeit, ein Zehntel der Erwerbskosten von 100 Geldeinheiten (=GE) pro Jahr wegzusparen. Die Erwerbskosten stellen simplifiziert die Bausparsumme dar. Die Bauwilligen bräuchten jeweils 10 Jahre um das benötigte Kapital aufzubringen. Schließen sie sich zu einem Kollektiv zusammen, und sparen jeweils 10 GE/Jahr in einen gemeinsamen Topf, so kann bereits nach dem ersten Jahr einer Person das benötigte Kapital zur Verfügung gestellt werden. Dieses setzt sich sodann aus 10 GE aus der Rückzahlung der Sparleistung und 90 GE als Bauspardarlehen zusammen, wobei von dem Kapitalempfänger ab dem nächsten Jahr ein Zehntel der Bausparsumme als Tilgungsleistung in den Topf fließt. Nach dem zweiten Jahr kann dem zweiten Bauwilligen die Bausparsumme zugeteilt werden. Diese besteht anschließend aus 20 GE aus der Sparrückzahlung und einem Darlehen von 80 GE. Der Ablauf folgt bis zur Zuteilung des Zehnten Bauwilligen. Der Sparende durchläuft so je eine Spar- und Tilgungsphase.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung und die hohe Relevanz des Bausparens in Deutschland ein und formuliert die Ziele der Arbeit.

2. Funktionsweise des Bausparvertrags: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen und die vier Phasen eines Bausparvertrags unter Anwendung des Modells nach Laux.

2.1. Prinzip des Bausparens: Das Kapitel beschreibt die Grundidee der Zweckspargemeinschaft anhand eines Modells, um das kollektive Spar- und Darlehensprinzip zu verdeutlichen.

2.2. Abschlussphase: Hier wird der Antragsprozess, die Bedeutung der Bausparsumme und die Rolle von Tarifen bei Vertragsbeginn behandelt.

2.3. Ansparphase: Das Kapitel thematisiert die Sparbeiträge, die Verzinsung sowie die Flexibilität durch staatliche Förderungen und Vertragsänderungen.

2.4. Zuteilungsphase: Inhalt ist hier die Darstellung der Zuteilungsvoraussetzungen, insbesondere der Bewertungszahl als Maßstab für die Sparleistung.

2.5. Finanzierungsphase: Dieses Kapitel beschreibt den Prozess des Darlehensempfangs, die Besicherung und die Tilgungsmodalitäten des Annuitätendarlehens.

3. Wann lohnt sich ein Bausparvertrag?: Dieser Abschnitt analysiert die verschiedenen Nutzerszenarien und die Relevanz des Produkts für unterschiedliche Kundensegmente.

3.1. Renditesparen: Das Kapitel beleuchtet den Bausparvertrag als Instrument zur Eigenkapitalbildung, insbesondere unter Nutzung staatlicher Förderungen.

3.2. Wohnwirtschaftliche Maßnahmen: Hier wird die Bedeutung des zinsgünstigen Darlehens für den Immobilienwunsch und die Absicherung gegen Zinsrisiken erörtert.

4. Schlusswort: Das Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Vielseitigkeit des Bausparvertrags als Spar- und Finanzierungsinstrument.

Schlüsselwörter

Bausparvertrag, Bausparkasse, Bausparsumme, Ansparphase, Zuteilung, Bauspardarlehen, Eigenkapital, Renditesparen, Wohnwirtschaftliche Maßnahmen, Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmer-Sparzulage, Bewertungszahl, Vertragsflexibilität, Zinssicherheit, Tilgung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Funktionsweise von Bausparverträgen und analysiert, unter welchen persönlichen und finanziellen Umständen sich ein solcher Vertrag lohnt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Prozess des Bausparens in seinen verschiedenen Phasen, der staatlichen Förderung und dem Nutzen als Spar- sowie Finanzierungsinstrument.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die komplexen Mechanismen eines Bausparvertrags transparent zu machen und aufzuzeigen, wie Sparer optimal von den Tarifen und Förderungen profitieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Fachpublikationen und rechtlicher Grundlagen, ergänzt durch Rechenbeispiele zur Veranschaulichung der Abläufe.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der vier Bausparphasen sowie in eine Nutzenanalyse für Sparer und Immobilienfinanzierer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Bausparen, Zuteilung, Renditesparen, staatliche Förderungen und wohnwirtschaftliche Maßnahmen.

Wie wirkt sich die Wahl des Tarifs auf die Rendite aus?

Die Wahl des Tarifs bestimmt maßgeblich die Höhe der Guthabenzinsen sowie die Flexibilität bei Vertragsänderungen und hat damit direkten Einfluss auf die erzielbare Rendite.

Warum ist die Bewertungszahl so wichtig für den Sparer?

Die Bewertungszahl entscheidet darüber, wie schnell ein Bausparer die Zuteilungsreife erreicht und somit Zugriff auf das zinsgünstige Darlehen erhält.

Welche Rolle spielt der Arbeitgeber beim Bausparen?

Der Arbeitgeber kann durch die Zahlung vermögenswirksamer Leistungen (VL) den Bausparvertrag fördern, was den Aufbau von Eigenkapital durch staatliche Zuschüsse zusätzlich beschleunigt.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Funktionsweise des Bausparvertrags. Wann lohnt er sich?
Hochschule
Fachhochschule Regensburg
Veranstaltung
Praxisbegleitende Lehrveranstaltung
Note
1,0
Autor
Benedikt Bogner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
38
Katalognummer
V440917
ISBN (eBook)
9783668795617
ISBN (Buch)
9783668795624
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bausparvertrag Immobilien Finanzierung Bausparen Vermögenswirksamen Leistungen Staatliche Förderungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benedikt Bogner (Autor:in), 2017, Funktionsweise des Bausparvertrags. Wann lohnt er sich?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/440917
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Leseprobe aus  38  Seiten
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