Zwischen Funktionsgymnastik und Box-Aerobic - Haben Trendsportarten eine Berechtigung im Schulsport?


Examensarbeit, 2004

78 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

1. TRENDSPORTARTEN
1.1 Begriffsbestimmung, Charakteristika und Merkmale von
Trendsportarten
1.1.1 Allgemeine Merkmale von Trendsportarten nach Schwier
1.1.2 Allgemeine Klassifizierung von Trendsportarten nach Söll
1.2 Kommerzialisierung von Trendsport
1.3 Zwei Entwicklungsmodelle im Vergleich
1.3.1 Produktlebenszyklusmodell nach Lamprecht und Stamm
1.3.2 Entwicklungsmodell von Schwier

2. DER PÄDAGOGISCHE STELLENWERT VON TRENDSPORTARTEN
2.1 Das außerschulische Sporttreiben der Jugendlichen
2.2 Zu welchem Zweck sollen Trendsportarten in der Schule unterrichtet werden?
2.3 Didaktische Überlegungen zur Auswahl von Trendsportarten
2.3.1 Die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen
2.3.2 Kriterien für eine Auswahl von Trendsportarten für den Schulsport
2.4 Eine kritische Auseinandersetzung mit der Auffassung von Söll zum Thema Trendsport in der Schule

3. ANFORDERUNGSPROFILE AUSGEWÄHLTER TRENDSPORTARTEN
3.1 Allgemeine Anmerkungen
3.2 Analyse des Inline-Skating
3.2.1 Entwicklung und Erscheinungsformen des Inline-Skating
3.2.2 Die Faszination der Sportart Inline-Skating und ihre positiven Eigenschaften
3.2.3 Die Risiken des Inline-Skating
3.3 Analyse des Box-Aerobic
3.3.1 Entwicklung und Erscheinungsformen des Box-Aerobic
3.3.2 Die Faszination der Sportart Box-Aerobic und ihre positiven Eigenschaften
3.3.3 Die Risiken des Box-Aerobic
3.4 Warum gehören die Trendsportarten Inline-Skating und Box-Aerobic in den Schulsport?
3.4.1 Koordinative Fähigkeiten
3.4.1.1 Kopplungsfähigkeit
3.4.1.2 Differenzierungsfähigkeit
3.4.1.3 Gleichgewichtsfähigkeit
3.4.1.4 Orientierungsfähigkeit
3.4.1.5 Rhythmisierungsfähigkeit
3.4.1.6 Reaktionsfähigkeit
3.4.1.7 Umstellungsfähigkeit
3.4.2 Konditionelle Fähigkeiten
3.4.2.1 Ausdauer
3.4.2.2 Schnelligkeit
3.4.2.3 Kraft
3.4.2.4 Beweglichkeit
3.5 Zusammenfassung der genannten Aspekte im Hinblick auf de n Schulsport

4. KONKRETE UMSETZUNGSMÖGLICHKEITEN DER VORGESTELLTEN TRENDSPORTARTEN IM SPORTUNTERRICHT
4.1 Inline-Skating in der Schule: ein Erfahrungsbericht
4.1.1 Rahmenbedingungen
4.1.2 Kennen lernen der Ausrüstung und der Kursteilnehmer
4.1.3 Fallübungen
4.1.4 Gerätegewöhnung
4.1.5 Das richtige Aufstehen
4.1.6 Gleichgewichtsübungen auf beiden Skates
4.1.7 Die Grundstellung
4.1.8 Der Grundschritt vorwärts
4.1.9 Bremstechniken
4.1.10 Einführung ins Rückwärtsfahren
4.1.11 Abschlussspiel
4.1.12 Allgemeine Anmerkungen
4.2 Box-Aerobic in der Schule: ein Erfahrungsbericht
4.2.1 Rahmenbedingungen
4.2.1.1 Ziele des Kurses Box-Aerobic
4.2.2 Aufbau des Kurses
4.2.3 Reflexion des Unterrichts
4.2.4 Anmerkungen
4.3 Resümee und Ausblick

Literaturverzeichnis

Anhang

Vorwort

Kaum ein anderes Fach wird in der Schule so viel diskutiert wie das Fach Sport. Zum einen geht es um die Frage, ob der Sportunterricht in der Schule auf Grund der stetig sinkenden Stundenzahl überhaupt zu rechtfertigen bzw. ob der Schulsport noch zeitgemäß ist oder ob nicht außerschulische Angebote in Vereinen die Aufgaben des Schulsports übernehmen können.

Dabei ist unbestritten, dass der Schulsport einen beachtlichen Beitrag zu einer ganzheitlichen Bildung und Erziehung leistet, da neben den körperlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten auch die geistige und emotionale Entwicklung der Schüler gefördert wird. Im Vergleich mit anderen Fächern kommt dem Sportunterricht also eine sehr wichtige Bedeutung zu.

Wenn man den Bildungsplan des Faches Sport betrachtet, erkennt man schnell die einzigartige Stellung dieses Faches. Im Sportunterricht geht es nicht nur um die Vermittlung von (klassischen) Sportarten, sondern um viel mehr.

Während im bisherigen Lehrplan die zentralen Aufgaben des Faches Sport die Befähigung zum lebenslangen Sporttreiben, das Erleben von sinnlichen, materialen und sozialen Erfahrungen durch Sport, Spiel und Bewegung, die Entwicklung von Haltungen, Einstellungen und Gewohnheiten, das Vermitteln von Wissen und der Beitrag zur Gesundheitserziehung waren, so hat sich der neue Bildungsplan, dessen Standards im kommenden Schuljahr 2004/05 umgesetzt werden, geändert. Neben den genannten Faktoren sollen die Schüler z. B. lernen, Risiko und Wagnis abzuschätzen, ihr Gesundheitsbewusstsein und ihre Fitness zu stärken, ihre Körper- und Bewegungserfahrungen und die Wahrnehmung zu schulen, ein positives Körperbild zu entwickeln und ihre Persönlichkeit zu stärken (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, 2004, 138).

Die Veränderung des Lebensraumes der Schüler war mit ausschlaggebend für die Formulierung dieser Leitgedanken des neuen Bildungsplans 2004. In der Auswahl der Sportarten befinden sich im sog. Sportbereich 1 alle traditionellen Individualsportarten wie Turnen, Schwimmen, Leichtathletik und Gymnastik/Tanz, im Sportbereich 2 alle großen Spiele (Fußball, Handball, Basketball und Volleyball) und darüber hinaus sollen in den Klassen 8 bis 10 mindestens zwei Freizeit- oder Trendsportarten praktiziert werden.

Das Thema dieser Arbeit ist die Frage, ob Trendsportarten eine sinnvolle Ergänzung des Sportangebotes der Schule darstellen können. Im Titel wählte ich die Funktionsgymnastik als Vertreter des traditionellen Sports und als Gegenpol Box-Aerobic, eine Sportart, die den neuen Fitnesssportarten zuzurechen ist. Obwohl diese beiden Bewegungsformen sehr unterschiedlich sowohl in ihrer Entstehung wie auch in ihrer Ausübung sind, haben sie Gemeinsamkeiten, die sie miteinander vergleichbar machen.

Die Funktionsgymnastik stellt seit mehreren Jahren einen klassischen Bereich des Schulsports dar und hat durchaus ihre Berechtigung. Daher wird ihre Bedeutung für den Unterricht in dieser Arbeit nicht eingehender behandelt, zumal nach meiner Auffassung nicht an der Sinngebung der funktionsgymnastischen Übungen im Sport gezweifelt werden darf (Knebel, 1987, 11). Es ist daher viel spannender, den Bereich der sog. Trendsportarten zu beleuchten. Dabei stellt sich die Frage, ob Trendsportarten den Sportunterricht bereichern können. Kann man dies mit ja beantworten, muss untersucht werden, welche Inhalte und Methoden für die Umsetzung dieser neuen Sportarten im Unterricht geeignet sind.

Die Teilnahme an einem Lehrgang an der Südbadischen Sportschule Steinbach mit anschließendem Erwerb der Lizenz „Instructor Grundstufe Inline-Skating“, eine Basic-Ausbildung bei dem Aerobicinstitut „Safs & Beta“ und nicht zuletzt die Teilnahme an einem Hauptseminar zum Thema Trendsport im letzten Semester weckten mein Interesse an einer ausführlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema. Dies soll das Ziel der nun vorliegenden Arbeit im Rahmen meines Lehramtsstudiums sein.

In meiner Arbeit werde ich Box-Aerobic und Inline-Skating als zwei typische Vertreter von Trendsportarten exemplarisch untersuchen. Da es leider wenig wissenschaftliche Literatur über Box-Aerobic bzw. Thai Bo gibt, werde ich mich ausführlicher mit der Sportart Inline-Skating befassen. Im Hinblick auf die didaktisch-methodischen Aspekte greife ich dabei auch auf eigenen Erfahrungen zurück.

Einleitung

Die in dem Thema dieser wissenschaftlichen Hausarbeit angesprochene Problematik bezieht sich auf die Frage, ob es sinnvoll ist, Trendsportarten im Sportunterricht zu behandeln. Um diese Erörterung etwas einzugrenzen und zu verdeutlichen, habe ich mich auf die Beispiele Box-Aerobic und Inline-Skating beschränkt.

Den Anfang dieser Auseinandersetzung mit dem Thema bildet der Versuch, mit Hilfe unterschiedlicher Definitionsansätze und Charakterisierungen den Begriff Trendsport zu erklären. Neben den unterschiedlichen Merkmalen stelle ich zwei verschiedene Entwicklungsmodelle vor und behandle die Kommerzialisierung des Trendsports.

Nach dem theoretischen Teil gehe ich im 2. Kapitel auf den pädagogischen Stellenwert der Trendsportarten ein. Nach allgemeinen didaktischen Überlegungen beschäftige ich mich mit der heutigen Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Nach einer Vorstellung von möglichen Kriterien für die Auswahl von Trendsportarten für den Schulsport setze ich mich kritisch mit der Meinung von Söll zum Thema Trendsport in der Schule auseinander und versuche, seine Argumente zu entkräften.

Nach diesen hinführenden und allgemein gehaltenen Darlegungen gehe ich in Kapitel 3 auf das Anforderungsprofil zwei konkreter Trendsportarten (Box-Aerobic und Inline-Skating) ein und untersuche diese im Hinblick auf ihre Schulsporttauglichkeit. Daher stelle ich die Sportarten vor und untersuche sie sowohl auf ihren Nutzen wie auch auf mögliche Risiken für die Schüler, sowie auf die geforderten konditionellen und koordinativen Fähigkeiten. Als letztes Unterkapitel fasse ich die genannten Aspekte im Hinblick auf die Integration der beiden Sportarten Box-Aerobic und Inline-Skating zusammen und versuche, eventuell auftretende Kritikpunkte zu entkräften.

Um die vorgestellten Sportarten in der Schule unterrichten zu können, müssen bestimmte Rahmenbedingungen vorhanden sein bzw. geschaffen werden. Diese versuche ich in Kapitel 4 mit Hilfe meiner Erfahrungsberichte und deren Reflexion zu behandeln. Ich stelle sowohl das durchgeführte Projekt Inline-Skating als auch eine Box-Aerobic-Stunde vor.

Das allgemeine Resümee, in dem die Bedeutung von ausgewählten Trendsportarten für den Schulsport bekräftigt und gleichzeitig ein Ausblick auf die weitere Entwicklung des Schulsports versucht wird, schließt die Arbeit ab.

Der Anhang enthält außer einer Box-Aerobic-Choreographie eine Erklärung der Box-Aerobic-Technik, die „Goldenen Regeln des Inline-Skatings“ vom Deutschen Inline-Skate-Verband (DIV) und ein Brief des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, in dem die Eignung von Sporthallenböden für das Inline-Skating unter bestimmten Voraussetzungen befürwortet wird.

Aus Gründen der Einfachheit verwende ich in meiner Arbeit immer die maskuline Form (z.B. Schüler, Lehrer, Sportler,...) meine dabei jedoch stets Personen beiderlei Geschlechts.

1.Trendsportarten

Trendsportarten beziehungsweise der Begriff Trendsportarten zur Beschreibung neuartiger Sportformen sind ein relativ junges Phänomen in unserer Gesellschaft. Es gab in den 70er und 80er Jahren die ersten Formen wie z. B. Windsurfen, Rollschuhfahren und Skateboarden. Wie später noch erwähnt werden wird, haben diese Sportarten ein ähnliches Entwicklungsmuster durchlaufen wie es für heutige Trendsportarten typisch zu sein scheint (Lamprecht & Stamm, 2003, 34ff). Eine regelrechte Kommerzialisierung der neuen Sportarten hat hauptsächlich in der späten 80er und den 90er Jahren stattgefunden. Plötzlich steht also nicht nur der Sport als solcher im Mittelpunkt, sondern es lässt sich ein ganzer Industriezweig damit verknüpfen und gleichzeitig wird von „Lifestyle“ gesprochen (ebd., 34).

Eine genaue Definition des Begriffs „Trendsportarten“ liegt bisher nicht vor, aber es gibt verschiedene Ansätze, die sich dem zu nähern versuchen. Im nächsten Kapitel wird versucht, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieses Begriffs aufzuzeigen und gleichzeitig etwas genauer einzugrenzen.

1.1 Begriffsbestimmung, Charakteristika und Merkmale von Trendsportarten:

Der Begriff Trendsport wird mit einer gewissen Selbstverständlichkeit im alltäglichen Sprachgebrauch benutzt und jedem scheint klar, was damit gemeint ist. Bei einer genauen Betrachtung jedoch erscheint der Begriff sehr schwammig und erweist sich als nicht eindeutig definierbar. Zur Eingrenzung dieser Problematik werden im Folgenden drei unterschiedliche Modelle vorgestellt:

Das Phänomen der Entwicklung und Verbreitung innovativer Bewegungsformen erfährt seit einigen Jahren vor allem in jugendkulturellen Kreisen ein immer größer werdendes Interesse. In der aktuellen Lebens- und Bewegungswelt der Jugendlichen aber auch der Erwachsenen nehmen die sog. Trendsportarten einen bedeutenden Stellenwert ein. Trendsportarten besitzen somit einen hohen und schnell wachsenden Verbreitungsgrad und ihre Popularität lässt sich mit einigen Punkten ihrer Charakteristika begründen. In Gegensatz zu sog. „etablierten“ Sportarten wie z.B. Schwimmen, Fußball oder Skifahren propagieren Trendsportarten ein neues Sportverständnis: „An die Stelle von Verein und Verband treten Freiheit und Individualität, für Training und Wettkampf stehen Spaß und Lebensstil“ (Lamprecht & Stamm, 2003, 33).

Dies wiederum bedeutet, dass die Sportler ihre Sportart nicht nur ausüben, sondern ihren Sport „leben“. Sie tragen bestimmte Kleidung, hören bestimmte Musik und verkörpern somit einen bestimmten „Lifestyle“. Trendsportler wollen anders sein als die Vertreter etablierter Sportarten. Ihnen haftet eine Art „Rebellenimage“ an, welches durchaus gepflegt wird und dadurch immer wieder zu Konflikten führt (z. B. Verhältnis zwischen Skifahrern und Snowboardern oder Wanderern und Mountainbikern) (vgl. Lamprecht & Stamm, 2003, 40 zit. n. Schwier, 1998).

Nach Schwier (2000) handelt es sich bei dem Begriff Trendsportarten grundsätzlich um eine explizite oder implizite Veränderungstendenz des traditionellen Sports, bei der es zu neuen Bewegungspraktiken und Innovationen kommt. Die Selbstinszenierung des Einzelnen und die Abgrenzung gegenüber anderen (etablierten) Sportlern spielt eine wichtige Rolle. Die Entwicklung der Trendsportarten orientiert sich dabei an den Bedürfnissen der Gesellschaft und ist daher flexibel. So spiegeln sich in Trendsportarten Werte wider, die in der heutigen Gesellschaft einen hohen Rang besitzen, wie z.B. Einzigartigkeit, Flexibilität, Kreativität, Mobilität und Vitalität (Schwier, 2000, 18).

Des Weiteren besteht eine eindeutige Wechselwirkung zwischen Trendsportarten und dem Lebensstil. Die Codes und Rituale, die mit den Trendsportarten entstanden sind, findet man inzwischen auch im Bereich der Medien, der Musik, der Mode und der Werbung.

Nach Schwier lässt sich „für beinahe jedes Lebensgefühl oder Milieu (…) inzwischen eine sportliche Praxis finden oder erfinden.“ (Schwier, 2000, 48). (Trend-)Sport wird als Bestandteil eines erfüllten Lebens angesehen und steht damit in enger Verbindung der sozialen Position der Sporttreibenden (ebd., 49-50). Diese Faktoren macht den Trendsport als Vermarktungsplattform für die Konsumgüterindustrie interessant: Mit Hilfe der lifestyle-gerechten Trendsportart wird für ein lifestyle-gerechtes Produkt geworben. Neben dem „Siemens Boardercross“ findet alljährlich ein „Red Bull-Soulwave“, der „Swisscom Inline Cup“ und die „Punica Jam Session“ statt.

Da Trendsportarten die traditionellen Sportvorstellungen überschreiten und andere, bisher unbekannte oder nicht beachtete Bewegungskriterien in den Mittelpunkt stellen, besitzen sie ein sehr großes Verbreitungspotential (ebd., 21). Ein großes Problem ist die Kurzlebigkeit von Trends: Eine Sportart, die heute als „die“ Trendsportart bezeichnet wird, kann wenige Monate später bereits von der Bildfläche verschwunden sein.

Schwier unterscheidet die Trendsportarten in drei große Bereiche:

- Fitnesspraktiken: Aerobic, Bodyworkout, City Jam, NIA, Inline-Aerobic, Kick-O-Robic, Spinning, Tae Bo,…
- Risikosportarten: Base-Jumping, Canyoning, Freeclimbing, Paracliding, Rafting, Skyting, Kiteskiing, Snowbiking, Wakeboarding,…
- Funsportarten: Snowboarding, Sandboarding, Mountainbiking, Skateboarding, Inlineskating, Kitesurfing, Streetball, Beachvolleyball,...

1.1.1 Allgemeine Merkmale von Trendsportarten nach Schwier

Zur näheren Bestimmung hat Schwier sechs Merkmale aufgezeigt, die bei Trendsportarten in wechselnden Kombinationen auftreten und diese somit klassifizieren (vgl. Schwier 2000, 81-89):

(1) Trend zur Stilisierung:

Wie bereits erwähnt, geht es bei Trendsportarten nicht nur um das alleinige Sporttreiben, sondern um die Selbstdarstellung und um die Identifizierung mit der Sportart. Man „lebt“ seinen Sport. Es kommt häufig zu einer Szenenbildung mit Gleichgesinnten, es werden entsprechende Codes entwickelt und Rituale gepflegt, die Außenstehenden unbekannt sind. (Typische Sportarten sind z. B. Snowboarding, Skateboarding, Base-Jumping, Freeclimbing, etc.) (vgl. ebd., 81f). Auf der Suche nach immer anspruchsvolleren Bewegungstricks fordert der Sportler das Risiko heraus, um letztendlich ein Flowerlebnis zu erfahren (vgl. ebd., 85 zit. nach Stranger 1999, 274).

(2) Trend zur Beschleunigung:

Vor allem Outdoorsportarten sind dadurch gekennzeichnet, dass das immer höhere Tempo eine wichtige Rolle spielt. Weitere Beispiele sind Spinning oder Salsa-Aerobic, die deutlich schneller und dynamischer sind als herkömmliche Fitnessstunden (vgl. ebd., 83). Deutlicher wird der Trend zur Beschleunigung bei der Betrachtung der Entwicklung vom Basketball zum Streetball oder vom Feldhockey zum Inlinehockey. Eine Geschwindigkeitserhöhung wird entweder durch die Reduzierung der Spieler erreicht oder durch die Verkleinerung des Spielfeldes (vgl. ebd., 83 nach Schildmacher 1998, 71 – 73).

Dieser Trend wird von den Medien unterstützt, die durch entsprechende Technik wie z. B. Helmkameras bei Downhillfahrten oder Base-Jumps und „actiongeladene“ Schnitttechniken bei Fußball- oder Basketballspielen den Zuschauer in einen ähnlichen Rausch wie den Sportler versetzen möchten (ebd., 82f).

(3) Trend zur Virtuosität:

Hier treten ästhetische Gesichtspunkte in den Vordergrund; es geht nicht nur um Sieg und Niederlage, sondern um die „kreative(n) Auseinandersetzung mit der Bewegungsaufgabe und dem Bewegungserlebnis (…)“ (ebd., 84) Das bedeutet, dass Tricks um der Tricks willen geübt werden und nicht, um für einen Wettkampf zu trainieren. Deutlich wird dies bei Skatern, Freeclimbern, Snowboardern, Streetballern, Surfern und BMXern, sowie bei fernöstlich inspirierten Sportarten wie Aikido oder NIA[1] (vgl. ebd., 84).

(4) Trend zur Extremisierung:

Nach Schwier ist der Begriff „extrem“ sehr häufig mit dem Begriff Trendsport verbunden. Bei Risikosportarten wird dies deutlich: man begibt sich auf die Suche nach der ultimativen Grenze, nach dem absoluten Limit. Es „ (…) muss immer wieder ein neues Ziel gefunden werden, um sich lebendig zu fühlen oder die Herausforderung mit gleicher Intensität wie zuvor zu erleben“ (ebd., 85).

Dabei gibt es mehrere Arten, eine Sportart zu „extremisieren“. Es gibt die Möglichkeit, auf technische Hilfen zu verzichten wie beim Freeclimbing, besonders schwierige und riskante Tricks zu entwickeln wie den „Killer-Loop“ beim Surfen, die Aktivität unter extremen Bedingungen auszuüben wie bei einem Marathonlauf in der Wüste oder die Intensität und die Belastung vervielfachen wie z.B. bei einem Ultratriathlon (ebd., 86).

Wie bei der Stilisierung kommt es zu einem (bewussten) Umgang mit dem Risiko und der Gefahr. Der Trend zur Stilisierung und der Trend zur Extremisierung hängen also eindeutig zusammen (ebd., 86).

(5) Trend zum Event:

Trendsportarten besitzen sehr häufig einen „Happeningcharakter“ (ebd., 86). Vor Mountainbike-Rennen finden abends Nudelpartys statt und jeder Snowboard-Wettkampf endet mit einer „Aftershow“ in der Musikgruppen auftreten. Dabei spielen das Event-Marketing und die (Sportartikel-)Industrie eine wichtige Rolle: Sponsoren wird eine ideale Plattform geboten, um ihre Produkte publikumswirksam zu bewerben, zumal die Grenze zwischen passiven Zuschauern und aktiven Sportlern nicht elementar zu sein scheint. Auf den Partys feiern alle gemeinsam und zelebrieren so ihre Zusammengehörigkeit. Auf Veranstaltungen wie „OBI Biber Beats“ oder „Red Bull Air & Style Vert Contest“ werden sportliche Aktivitäten mit Musik, Spaß und Produktwerbung kombiniert (ebd., 87).

(6) Trend zum Sampling:

Sampling bedeutet in diesem Zusammenhang eine Kombination aus verschiedenen Sportdisziplinen. Triathlon war eine der ersten „gesampelten“ Sportarten, in der Schwimmen, Radfahren und Laufen zu einer Sportart zusammengefasst wurden, was eine Steigerung der Intensität und somit eine

Extremisierung zur Folge hatte. Weitere Beispiele sind Kick-o-robic, eine Mischung aus Kickboxen und Aerobic, oder NIA (ebd., 88f). Durch das Sampling werden bekannte Sportarten zu neuen Bewegungsformen ummoduliert. Es wird „ (…) ein Bedürfnis nach dem Ausleben der eigenen inneren Vielfalt (reflektiert) (ebd., 89, zit. nach Turkle, 1998, 414-429) sowie eine veränderte Wahrnehmung des Körpers“ (ebd., 89).

Trendsportarten verändern sich ständig. Was heute noch als absoluter Trend angepriesen wird, ist morgen schon aus den Medien verschwunden. Schwier (2000) kommt nach der Analyse von Massenmedien zu einer Liste von potenziellen Trendsportarten, die die Sportentwicklung widerspiegeln. Es wird grob unterschieden in asiatische bzw. fernöstliche Bewegungspraktiken und Kampfkünste, die eine ganzheitliche Körpererfahrung betonen, in Fitnesssportarten, in „neue“ Ausdauersportarten, in extreme „Outdoor“-Sportarten und in Risikosportarten. Die Grenzen sind dabei eher fliessend. Ebenso gibt es „Fun“-Sportarten, d.h. jugendkulturell geprägte Sportarten und neue Varianten traditioneller Sportspiele (Sieland, 2002, 40-41).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Trendsportarten 1997 – 2000 (in: Schwier 2000, 76)

1.1.2 Allgemeine Klassifizierung von Trendsportarten nach Söll:

Eine weitere Unterteilung nach Merkmalen bietet Söll (2000) an. Er gliedert Trendsportarten nach den Inhalten und betrachtet in seinem Artikel gleichzeitig die pädagogisch-didaktische Bedeutung für den Schulsport. Dabei unterscheidet er drei Gruppen:

(1) Natursportarten oder Outdooraktivitäten:

Nach seiner Definition können diese Sportarten nur in der freien Natur ausgeübt werden, wie z. B. Canyoning oder Mountainbiking (Söll, 2000, 377).

(2) Trendvarianten:

Damit sind Varianten traditioneller Sportarten gemeint, wie z.B. Streetball oder Beach-Volleyball. Die Regeln werden nur teilweise geändert und der Spielgedanke bleibt erhalten. Trotzdem werden sie „in diesem Zusammenhang weniger als Herausforderungs- und Bewährungssituation zum Erbringen einer sportlichen Leistung, sondern mehr als eine Gelegenheit zur Selbstdarstellung und Selbstinszenierung verstanden“. Söll weist damit auf die „Szene“ hin, die sich in Kombination mit der Trendsportart entwickelt (ebd., 378).

(3) weitere sportliche Aktivitäten wie z. B. Klettern oder Inline-Skating

Wie auch Schwier in seinem Artikel „Schulsport zwischen Tradition und kultureller Dynamik“ (in: Sportunterricht, 2000, Heft 12, 386) anmerkt, ist diese Auflistung nicht vollständig. Da der Autor den Trendsportkomplex Fitness und Aerobic nicht berücksichtigt, wird hier diese Einteilung nur der Vollständigkeit wegen erwähnt und in Kapitel 2.4 ausführlicher behandelt.

1.2. Kommerzialisierung von Trendsport :

Lamprecht und Stamm (2003) machen deutlich, dass „die Verknüpfung von Sport mit Lebensstil, Mode und Werten wie Freiheit oder Individualität keineswegs ein Novum darstellt“ (Lamprecht & Stamm, 2003, 34.) Als Beispiel zeigen sie deutliche Parallelen zwischen der Entstehung etablierter Sportarten wie Rollschuhlaufen oder Tennis und der Entstehung von Trendsportarten auf: Zu Beginn waren Werte wie Freiheit, Unabhängigkeit und die Verkörperung eines neuen Lebensgefühls wichtiger als Leistung und Wettkampf (ebd., 36).

Heutzutage steht die Kommerzialisierung deutlich im Vordergrund. Da mit Trendsportarten ein bestimmtes Lebensgefühl verbunden wird, wird eine Plattform für eine aggressive Vermarktung geschaffen (vgl. Schwier, 2000, 50f). Dabei steht nicht nur der Sport oder das Sportgerät im Mittelpunkt, sondern alle Produkte die (wenn auch noch so entfernt) damit in Verbindung gebracht werden können. Trendsportarten bedeuten also auch die Schaffung eines neuen Wirtschaftszweiges. Wenn nicht ein (oft teueres) neues Sportgerät benötigt wird, so wird dem Sporttreibenden durch die Werbung vermittelt, dass ein bestimmtes Getränk, ein Schokoriegel oder ein entsprechendes Handyfabrikat für die gleichen Werte steht wie die Trendsportart (vgl. Lamprecht & Stamm, 2003, 44f).

Es stellt sich nun die Frage, warum sich viele Trendsportarten trotz der erwähnten aggressiven Vermarktungsstrategien nicht durchsetzten konnten:

1.3 Zwei Entwicklungsmodelle im Vergleich:

Obwohl die Gesellschaft unterschiedlichen Bewegungsformen sehr offen gegenübersteht und sich die Medien häufig damit beschäftigen, scheint es, als ob sich nicht alle Trendsportarten auf dem Markt etablieren können. Man kann sog. „(Körper)moden“ und „sportive Trends“ unterscheiden. Mit „Körpermoden“ sind kurzlebige Erscheinungen gemeint, die sich nicht durchsetzen konnten; ein „sportiver Trend“ hingegen zeichnet sich dadurch aus, dass die neue Bewegungsform von der Gesellschaft akzeptiert wird und sich über einen längeren Zeitraum unter den Sportlern etabliert (Schwier, 2000, 52).

Hierbei zeigt sich in der Entstehung, Akzeptanz und Ausübung von Trendsportarten die „kulturellen Entwicklungsperspektiven“ (ebd., 52/53).

Ob Trendsportarten in der Gesellschaft akzeptiert werden, hängt nicht unbedingt von einer guten Marketingstrategie ab, sondern davon, ob die Gesellschaft entsprechende Bedürfnisse hat, sich mit den neuen Bewegungskonzepten auseinander zu setzen und ob somit ein entsprechendes Interesse auf Seiten des Verbrauchers geweckt werden kann.

1.3.1 Produktlebenszyklusmodell von Lamprecht und Stamm:

Lamprecht und Stamm beschreiben die Entwicklung der Trendsportarten basierend auf einem anderen Hintergrund. Als Vergleich nehmen die Autoren den sog. „Produktlebenszyklus“, ein Modell aus den Wirtschaftswissenschaften, mit dem die Lebensdauer und der Absatz eines Produktes erklärt werden kann. Der Absatz verläuft in einer Wellenform und dabei werden unterschiedliche Gesetzmäßigkeiten definiert (Lamprecht & Stamm, 2003, 37 – 40):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Das Entwicklungsmuster von Trendsportarten (in: Lamprecht & Stamm 2003, 38)

In der Inventionsphase wird das Produkt oder die neue Bewegungsidee von einem „Tüftler“ meist zufällig, bzw. ohne Marketingstrategien erfunden.

Der Prototyp wird in der Innovationsphase verbessert und verfeinert und es entsteht eine regional begrenzte Produktion. Durch die Anpassung an die Infrastruktur (z. B. Pisten zum Snowboarden oder breite Forstwege zum Mountainbiken) und die Aufmerksamkeit der Medien verbreitet sich das Produkt jetzt schneller.

In der Entfaltungs- und Wachstumsphase kommt es zur Konfrontation mit den etablierten Sportarten, was vor allem auf Jugendliche attraktiv wirkt.

In der 4. Phase, der Reife- und Diffusionsphase wird die Trendsportart zum „Allgemeingut“ (Lamprecht & Stamm, 2003, 40) und verliert ihren Gegenbewegungscharakter. Es kommt zu einer Differenzierung und Spezialisierung (z.B. beim Snowboard Ausbildung von Freestyler, Freerider und Raceboarder) und es entstehen formelle Organisationen und Wettkampfformen.

In der Sättigungsphase wandelt sich die Trendsportart zur Normalsportart und die Industrie versucht, die stagnierenden Absatzzahlen durch sog. „Scheininnovationen“, wie z. B. eine neuartige Snowboardbindung, ansteigen zu lassen (ebd., 39-41).

1.3.2 Entwicklungsmodell von Schwier:

Im Gegensatz zu Lamprecht und Stamm gibt Schwier zu bedenken, „dass Trendsportarten notwendigerweise Produkte sind, die ein aktives Zutun sozialer Akteure erfordern“ (Schwier, 2000, 60). Bei Trendsportarten wird immer eine industrielle Herstellung der Sportgeräte benötigt, „aber erst die Menschen haben mit ihren Körpern, ihrem Bewegungsgefühl, ihrer Leidenschaft, ihren Phantasien und ihrer bedeutungsbildenden Aktivität aus den kulturindustriellen Ressourcen eine lebendige und potentiell widerspenstige Praxis gemacht“ (ebd., 60).

Schwier stellt ein 6 Phasen-Modell auf, dessen Inhalte denen von Lamprecht und Stamm sehr ähneln. Allerdings bedient sich Schwier eines kultursemiotischen Ansatzes. Er geht davon aus, dass bei Trendsportarten der Körper als „Ausdrucksmedium“ gebraucht wird (ebd., 60).

In der Phase der Entdeckung kommt es zu der Erfindung der Sportart, wobei die gesellschaftliche und kulturelle Umwelt, die Struktur bereits bestehender Sportarten, die nutzbare Technologie und Infrastruktur entscheidend sind (ebd., 63). Die genauen Daten der Entstehung einer Sportart können oft nicht exakt bestimmt werden, da häufig mehrere Personen beteiligt waren (vgl. die Erfindung des Snowboardens, ebd., 63) oder da die Sportart sich in einem bestimmten, soziokulturellen Umfeld entwickelt hat (vgl. Entwicklung des Streetballs, ebd., 64).

Die zweite Phase, die sog. „Phase der Verbreitung im eigenen Milieu“, zeichnet sich dadurch aus, dass das neue Bewegungskonzept von interessierten jugendlichen „Randgruppen“ angenommen und nach ihren Vorstellungen verbessert wird. Es werden Rituale und Codes entwickelt, wobei die körperliche Aktivität Hauptbestandteil bleibt. Das Sportgerät wird ebenfalls verbessert, wobei die Sportartikelindustrie die neue Sportart noch nicht beachtet. Es kommt zu einer Auseinandersetzung mit der traditionellen Sportwelt (ebd., 64–66).

In der Phase der Entdeckung bewirbt sowohl die Anhängergemeinde der neuen Sportart ihren Sport, aber auch die Massenmedien sind auf den Trend aufmerksam geworden. Durch den steigenden Bekanntheitsgrad wird der wirtschaftliche Faktor immer stärker und die Sportartikelindustrie analysiert die Marktchancen des neuen Produktes. Die neue Bewegungsidee setzt sich als Trendsport durch. Die Betreiber dieser Sportarten verstehen sich dennoch zum Großteil als Außenseiter, die ihr Rebellenimage teilweise durch Auseinandersetzungen pflegen (vgl. ebd. 66-68).

In der Phase der Trenddiffusion kommt es zu einer Akzeptanz bei den Erwachsenen der bisher jugendspezifischen Sportarten. Durch die Übertragung der unterschiedlichen Events spielen die Medien eine wichtige Rolle. Der Trendsport wird kommerzialisiert, da z. B. die TV-Industrie mit der Sportartikel- oder der Konsumgüterindustrie kooperiert, und Trendsportevents spielen eine große wirtschaftliche Rolle. Die Sportindustrie versucht, den Boom für sich zu nutzen. Die Sportarten werden standardisiert und in Vereinen und Verbänden organisiert (ebd., 69 – 71).

In der letzten Phase, der „Phase der Etablierung“ ist der Trendsport sowohl in Verbänden, den Schulen und bei kommerziellen Anbietern akzeptiert und hat sein Rebellenimage abgelegt.

Hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied zu dem Produktlebenszyklus von Lamprecht und Stamm (2003, 38). Nach Schwier kommt es nicht zu einer Gleichsetzung des Trendsports mit dem Normalsport. Denn obwohl der Trendsport institutionalisiert ist, organisieren sich nicht alle Sporttreibenden in den Vereinen und Verbänden und nehmen nicht an Wettkämpfen teil. Die Wettkämpfe an sich haben wenig Ähnlichkeit mit traditionellen Meisterschaften sondern besitzen Eventcharakter und haben ihre eigenen Regeln (Schwier, 2000, 71 – 72).

Die andauernde Attraktivität einer Trendsportart ist dadurch bestimmt, dass sie auf der einen Seite einen Raum besitzt, der von einer bestimmten Szene als Möglichkeit der individuellen Körperinszenierung genutzt werden kann; auf der anderen Seite müssen die Bewegungstechniken aber auch alltagsrelevant sein und einem breiten Publikum Zugang gewähren (Schwier, 2000, 72).

[...]


[1] „Neuromuscular Integrative Action“ ist ein Konzept aus den USA, das Tanz- und Kampfsportbewegungen miteinander verbindet. Das Hauptziel ist die Verbesserung der Körperwahrnehmung.

Ende der Leseprobe aus 78 Seiten

Details

Titel
Zwischen Funktionsgymnastik und Box-Aerobic - Haben Trendsportarten eine Berechtigung im Schulsport?
Hochschule
Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau
Note
1,5
Autor
Jahr
2004
Seiten
78
Katalognummer
V44097
ISBN (eBook)
9783638417518
ISBN (Buch)
9783638707213
Dateigröße
828 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zwischen, Funktionsgymnastik, Box-Aerobic, Haben, Trendsportarten, Berechtigung, Schulsport
Arbeit zitieren
Heike Becker-Wernet (Autor), 2004, Zwischen Funktionsgymnastik und Box-Aerobic - Haben Trendsportarten eine Berechtigung im Schulsport?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44097

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