Das Thema "Bestimmung des Markenwertes mittels Conjoint-Analyse im Finanzdienstleistungssektor" habe ich wie folgt behandelt: Zuerst habe ich mich allgemein mit der Bestimmung des Markenwertes befasst, und versucht zu erklären wie man z.B. "nicht-monetäre" Werte in monetäre Größen transformieren kann. Der Wert einer angebotenen Marke oder "Brand Equity" bildet heute den bedeutendsten Vermögensgegenstand eines jeden Unternehmens. Hauptsächlich in den USA wurde sich mit dem Thema Markenwert beschäftigt. Als nächstes habe ich die Conjoint- Analyse vorgestellt, und versucht zu zeigen wie man über die Messung von Käuferpräferenzen mittels dieser zum Markenwert kommen kann. Dann habe ich die Besonderheiten des Finanzdienstleistungssektors heute behandelt. Finanzdienstleistungen und erfolgreiches Marketing müssen heute enger denn je "Hand in Hand" gehen, wenn ein Unternehmen als erfolgreiches in diesem Sektor bestehen will. In Kapitel Vier habe ich zur Veranschaulichung ein Indikatorenmodell von Sattler gezeigt. Es dokumentiert , welche Indikatoren sich zur langfristigen Markenwertmessung eignen, und wie man aus diesen schließlich den Markenwert ableiten kann.
Inhaltsverzeichnis
1. Bestimmung des Markenwertes
1.1 Einleitung
1.2 Verwendungszwecke einer Markenbewertung
1.3 Anforderungen an eine Markenbewertung
1.3.1 Basiselemente
1.3.2 Spezielle Elemente
1.4 Beiträge bisheriger Forschung
1.5 zusammenfassende Bewertung
2. Die Conjoint-Analyse als Methode zur Messung von Käuferpräferenzen
2.1 Begriffliche Abgrenzung
2.2 Formen der Conjoint-Analyse
2.3 Anwendungsbereiche der Conjointanalyse
2.4 Ablauf einer Conjoint-Analyse
2.4.1 Festlegung des Erhebungsdesigns
2.4.2 Durchführung der Befragung
2.4.3 Berechnung der Präferenzen
2.4.4 Aggregation der Daten
2.4.5 Beurteilung der Prognosegüte
2.5 Anwendungsgrenzen der Conjoint-Analyse
3. Zum Stand des Finanzdienstleistungsmarketings
3.1 Brand Management im Finanzdienstleistungssektor
3.2 Finanzdienstleistungsmarketing für neue Zielgruppen
3.3 Die sieben Todsünden des Finanzdienstleistungsmarketings
3.4 Fazit
4. Indikatoren für den langfristigen Markenwert
4.1 Einleitung
4.2 Ein Indikatorenmodell zur langfristigen Markenbewertung
4.3 Konzeption der empirischen Studie
4.4 Ergebnisse
5. Bestimmung des Markenwertes mittels Conjoint-Analyse im Finanzdienstleistungssektor
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die Seminararbeit untersucht, wie der Markenwert (Brand Equity) im Finanzdienstleistungssektor durch die Anwendung der Conjoint-Analyse präziser bestimmt werden kann, um eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen zu schaffen.
- Grundlagen der Markenbewertung und Transformation nicht-monetärer Werte
- Methodik und Anwendungsformen der Conjoint-Analyse
- Besonderheiten und aktuelle Herausforderungen des Finanzdienstleistungsmarketings
- Modellierung langfristiger Markenwertindikatoren
- Integration von Präferenzmessung zur Bestimmung des monetären Markenwertes
Auszug aus dem Buch
2.4.1 Festlegung des Erhebungsdesigns
Zuerst müssen die Auskunftspersonen bestimmt werden. Die zu befragende Zielgruppe wird meist aus bestehenden Kunden und potentiellen Eroberungskunden gebildet. Sind die potentiellen Auskunftspersonen bestimmt, muß entschieden werden, ob eine Voll-oder Teilerhebung erfolgen soll. Dann werden die Merkmale und ihre Ausprägungen bestimmt. Die Auswahl dieser unterliegt folgenden Bedingungen:
-Die Merkmale müssen relevant sein, d. h. Merkmale, die die Kaufentscheidung eines Kunden beeinflussen.
-Die Merkmale und deren Ausprägungen müssen vom Unternehmen beeinflussbar und technisch realisierbar sein.
-Die Merkmale müssen voneinander unabhängig sein.
-Die Anzahl der Merkmale und deren Ausprägungen muß begrenzt sein, um die Auskunftspersonen nicht zu überfordern. Bei den Ausprägungen der Merkmale gibt es diskontinuierliche (z.B.Marke) und kontinuierliche ( z.B. Preis). Bei den kontinuierlichen Merkmalen ist es auch wichtig zu den konkreten Ausprägungen auch deren Spannweite zu bestimmen. Anschließend wird die Form der CA bestimmt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Bestimmung des Markenwertes: Einführung in das Konzept des Markenwerts und Erläuterung, warum die Transformation von nicht-monetären Werten in monetäre Größen für moderne Unternehmen essenziell ist.
2. Die Conjoint-Analyse als Methode zur Messung von Käuferpräferenzen: Detaillierte Darstellung der Conjoint-Analyse als methodisches Instrument, inklusive ihrer verschiedenen Formen, des Ablaufs und ihrer spezifischen Anwendungsgrenzen.
3. Zum Stand des Finanzdienstleistungsmarketings: Analyse der aktuellen Marktsituation im Finanzdienstleistungssektor und Erörterung strategischer Ansätze sowie typischer Fehler im Marketing.
4. Indikatoren für den langfristigen Markenwert: Vorstellung eines Indikatorenmodells und empirischer Ergebnisse zur Messung der langfristigen Markenwirkung.
5. Bestimmung des Markenwertes mittels Conjoint-Analyse im Finanzdienstleistungssektor: Synthese der vorangegangenen Kapitel durch Anwendung der Conjoint-Analyse auf die spezifischen Anforderungen und Produkte des Finanzdienstleistungssektors.
Schlüsselwörter
Markenwert, Brand Equity, Conjoint-Analyse, Finanzdienstleistungssektor, Käuferpräferenzen, Markenbewertung, Indikatorenmodell, Marketingstrategie, Kundenpräferenzen, Markentransferpotential, Produktnutzen, monetäre Transformation, Dienstleistungsmarketing, Prognosegüte, Markenmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Conjoint-Analyse zur Bestimmung des monetären Markenwerts speziell innerhalb des Finanzdienstleistungssektors.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Markenbewertung, die methodische Durchführung von Conjoint-Analysen sowie die besonderen Herausforderungen des Marketings bei Banken und Versicherungen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch die Messung von Käuferpräferenzen mittels Conjoint-Analyse eine fundierte finanzielle Bewertung des Markenwerts ermöglicht wird.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Der Fokus liegt auf der Conjoint-Analyse, einem dekompositionellen Verfahren zur Bestimmung von Teilnutzenwerten und Präferenzen für komplexe Produkte.
Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert ausgeführt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine methodische Einführung der Conjoint-Analyse, eine Analyse des Finanzdienstleistungsmarketings und die Herleitung eines Indikatorenmodells zur langfristigen Markenbewertung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Brand Equity, Conjoint-Analyse, langfristige Markenwertmessung, Finanzdienstleistungsmarketing und Präferenzmodellierung.
Warum ist die Conjoint-Analyse für Finanzdienstleister besonders relevant?
Da Finanzdienstleistungen oft immaterielle und komplexe Produkte sind, ermöglicht die Conjoint-Analyse eine gezielte Identifikation jener Attribute, die für Kunden den höchsten Nutzen stiften.
Welche Rolle spielt das Indikatorenmodell von Sattler?
Das Modell dient der praktischen Veranschaulichung, wie durch die Kombination relevanter Indikatoren wie Markenbekanntheit und Image eine langfristige Prognose des Markenwerts erstellt werden kann.
- Quote paper
- Mareike Wolf (Author), 2001, Bestimmung des Markenwertes mittels Conjoint-Analyse im Finanzdienstleistungssektor, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44100