Diversity Management und Gender Mainstreaming


Hausarbeit, 2018

10 Seiten


Leseprobe

Inhalt

Hochschule Bochum

1 Einleitung :

2 Was ist „Diversity Management“ ?

3 Was ist „Gender Mainstreaming“ ?

4 Was sind deren gemeinsame Ziele und Unterschiede ?

5 Warum werden „Diversity Management“ und „Gender Mainstreaming“ noch benötigt?

6 Projekte an der Hochschule Bochum

7 Fazit

8 Reflexion

9 Literaturverzeichnis :

1 Einleitung :

In der folgenden Arbeit werden die in der Personalmanagementpolitik benutzten Konzepte „Diversity Management“ und „Gender Mainstreaming“ genauer veranschaulicht und deutlich gemacht. Daraufhin werden die sich überschneidenden Zielsetzungen der beiden Verfahrensweisen mit einander verglichen und die Diskrepanzen zum Vorschein gebracht. Anschließend werden die aktuellen Gründe aufgezählt warum das “Diversity Management“ und das “Gender Mainstreaming“ noch immer in der Berufswelt benötigt werden. Nach der gründlichen Analyse, wird die Hochschule Bochum als Bespiel Institut genommen. Die passenden Projekte werden beschrieben und erklärt. Zum Schluss kommt das Fazit mit einer persönlichen Meinung zu der ausgeführten Untersuchung.

2 Was ist „Diversity Management“ ?

„Diversity Management“ ist ein Personalentwicklungskonzept welches als Ziel hat die gegeben Vielfältigkeit der MitarbeiterInnen im Hinblick auf Geschlecht, Hautfarbe, Alter, ethnischer Herkunft, sexueller Orientierung, Religion usw. nicht als ökonomische und soziale Bürde anzusehen. Im Gegenteil diese zahlreichen Unterschiede werden gefördert und optimal im Interesse der jeweiligen Firmen genutzt. Das Konzept des Diversity Managements wurde erstmals in den USA angewendet. Der Vorläufer des heutigen Ansatzes liegt in der Bürgerrechtsbewegungen in den USA. Ab den 1950er starteten verschiedene Minoritäten der amerikanischen Gesellschaft den Kampf gegen die Diskriminierung. Organisationen wie „Brown v. Board Education“, „Bus-Boykott in Montgomery/Alabama“, „National Organization for Women (NOW)“, „American Indian Movement (AIM)“ etc. kamen zustande. (vgl. Krell und Wächer. 2006.). Die Reaktion auf diese sich immer mehr häufenden Gerechtigkeitsverlangen wurde zum „… bedrock on which the theory we called Managing Diversity was created“ (Cross 2000.) ( vgl.Krell und Wächer.2006.). In anderen Wörtern

wurde der Begriff „Diversity Management“ in Anbetracht auf den zum Zeitpunkt aktuellen gesellschaftlichen Unmut gegründet. Der Leitsatz dieser neuen Bewegung war es, die Vielfältigkeit eines einzelnen Individuums in ausschöpfbares Potential umzuwandeln, nicht nur in der Betriebswirtschaftslehre sondern auch im Bereich der Politik sowie an Instituten wie Universitäten und Hochschulen.

Das Konzept beinhaltet die Aufgabe das vielfältige Personal gut führen und besser organisieren zu können. Eine weitere Aufgabe im Diversity Management ist es die verschiedenen Arten von Unterdrückung der gesellschaftlichen Gruppen zu erkennen und sie in der Frühform zu bekämpfen. Um diese Grundgedanken umzusetzen, müssen die Leader und alle MitarbeiterInnen sich ein Diversity-Training durchgehen das sie gezielt auf Diskriminierungen aufmerksam macht und deren Vorgehensweise darauf optimiert sprich sie der jeweiligen Situation anpasst. (vgl. Krell und Wächer. 2006.)

3 Was ist „Gender Mainstreaming“ ?

Der Begriff „Gender Mainstreaming“ kann in zwei Wörter eingeteilt werden. „Gender“ bedeutet ins Deutsche übersetzt „Geschlecht“ und „Mainstreaming“ bedeutet „Einbeziehen“. Das Erstere handelt sich um die Definition der gesellschaftlich definierten Geschlechterrollen. Unter anderem versteht man darunter dass seit der Geburt die Säuglinge in zwei verschiedene Rollen gesteckt werden und sie dann traditionsgemäß danach erzieht. Den Mädchen wird die rosa Farbe zugeschrieben welche die Weiblichkeit repräsentiert. Erfahrungsgemäß wird den Mädchen als Spielsachen eher Puppen geschenkt, den Jungen hingegen Autos und Legosteine. Hinzukommt dass den letzteren noch soziale charakterliche Züge zugeschrieben werden . Die Phrase „ Jungs dürfen nicht weinen“ ist jedem bekannt. Später häufen sich weitere Pflichten und Charakterzüge für beide Geschlechter an. Männer sind rational, zeigen selten Emotionen und werden zu den Oberhäupten der Familien die für das Einkommen sorgen. Frauen wird die Mutterrolle aufgedrängt was sie dann auch emotionaler und fürsorglicher macht. Sobald sie Kinder kriegen, sind sie auch eher ans Haus gebunden und den Haushalt. Diese Eigenschaften verschaffen Vorteile aber auch Nachteile in der Berufswelt, Männer werden eher an Führungspositionen gesetzt da es ihre Natur ist eine Gruppe unter anderem die Familie zu führen. Frauen werden eher in den sozialen Bereichen gesucht da sie schnell Empathie mit Menschen aufbauen können und ihnen der Mutterinstinkt in dieser Berufssphäre ein Vorteil ist. Das „Gender Mainstreaming“ macht es sich zur Aufgabe diese Vorteile und Klischees nicht mehr als Entscheidungskriterien anzusehen. Der Mensch soll als neutrales Wesen auf seine Kompetenz, Kenntnisse und Erfahrungen reduziert werden. Mit der Frauenquote soll somit gegen die Geschlechterdiskriminierung vorgegangen werden hier spezifisch die Frauendiskriminierung das sie wegen ihren geschlechtlichen Charakterzügen als nicht effizient genug gelten um auf höheren Positionen zu stehen. Auch das männliche Geschlecht wird auf die reduzierten Klischees beurteilt. Männer die Väter sind können sich nicht den gleichen Anteil Elternurlaub nehmen wie die Frauen. Väter haben es in der Regel schwerer sich als Familienmensch durchzusetzen da es ihnen im Beruf nicht einfach gemacht wird.

4 Was sind deren gemeinsame Ziele und Unterschiede ?

Nachdem die Begriffe „Diversity Management“ und „Gender Mainstreaming“ erläutert wurden, fällt auf ,dass sich deren Ziele überschneiden. Es könnte sogar behauptet werden ,dass das „Gender Mainstreaming“ eine Unterkategorie des „Diversity Managements“ ist, sprich es kämpft für die Gleichstellung der Geschlechter im Berufsleben an. Währendem sich das „Diversity Management“ zuerst für die Vielfältigkeit des Unternehmens und dann erst mit dem verbundenen Kampf alle Arten von Diskriminierungen einsetzt ist „Gender Mainstreaming“ spezifisch auf die Geschlechter fokussiert. In der Arbeitswelt kommt es immer öfters vor ,dass Frauen wegen ihrem Geschlecht benachteiligt werden. Der Fakt ,dass Frauen wenn sie Kinder bekommen in den Elternurlaub gehen und dafür den selben Lohn bekommen obwohl sie nichts zur Firma beifügen, schreckt viele Arbeitgeber ab das weibliche Geschlecht überhaupt einzustellen. Der Profit des Unternehmens ist an der ersten Stelle, werdende Mütter passen da nicht rein. Hinzu kommt das Frauen als „sensibel“ und „emotional“ abgestempelt werden was als unprofessionelle Eigenschaften gelten. Auf Grund dieser Diskriminierungen wurde die Frauenquote als Instrument gewählt um einen gegebenen Prozentansatz von Frauen in den verschiedensten Bereich der Berufswelt wie z.B im Vorstand, Aufsichtsrat und in den Führungspositionen, zu erreichen. Dies wiederum führt indirekt zu der Diskriminierung von Männer da sie alle als „böse“ dargestellt werden. Hinzu kommt ,dass die Frauenquote das weibliche Geschlecht bevorzugt abgesehen von den Kompetenzen und Erfahrungen der beiden Geschlechter.

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Details

Titel
Diversity Management und Gender Mainstreaming
Autor
Jahr
2018
Seiten
10
Katalognummer
V441151
ISBN (eBook)
9783668813557
ISBN (Buch)
9783668813564
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Management, Personal, Diversity, Gender, Beruf, Arbeit
Arbeit zitieren
Dina Adrovic (Autor), 2018, Diversity Management und Gender Mainstreaming, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441151

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