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Diversity Management und Gender Mainstreaming

Titel: Diversity Management und Gender Mainstreaming

Hausarbeit , 2018 , 10 Seiten

Autor:in: Dina Adrovic (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit werden die in der Personalmanagementpolitik benutzten Konzepte „Diversity Management“ und „Gender Mainstreaming“ genauer veranschaulicht und deutlich gemacht. Daraufhin werden die sich überschneidenden Zielsetzungen der beiden Verfahrensweisen mit einander verglichen und die Diskrepanzen zum Vorschein gebracht. Anschließend werden die aktuellen Gründe aufgezählt warum das “Diversity Management“ und das “Gender Mainstreaming“ noch immer in der Berufswelt benötigt werden. Nach der gründlichen Analyse, wird die Hochschule Bochum als Bespiel Institut genommen. Die passenden Projekte werden beschrieben und erklärt. Zum Schluss kommt das Fazit mit einer persönlichen Meinung zu der ausgeführten Untersuchung. „Diversity Management“ ist ein Personalentwicklungskonzept welches als Ziel hat die gegeben Vielfältigkeit der MitarbeiterInnen im Hinblick auf Geschlecht, Hautfarbe, Alter, ethnischer Herkunft, sexueller Orientierung, Religion usw. nicht als ökonomische und soziale Bürde anzusehen. Im Gegenteil diese zahlreichen Unterschiede werden gefördert und optimal im Interesse der jeweiligen Firmen genutzt. Das Konzept des Diversity Managements wurde erstmals in den USA angewendet. Der Vorläufer des heutigen Ansatzes liegt in der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Ab den 1950er starteten verschiedene Minoritäten der amerikanischen Gesellschaft den Kampf gegen die Diskriminierung. Organisationen wie „Brown v. Board Education“, „Bus-Boykott in Montgomery/Alabama“, „National Organization for Women “, „American Indian Movement “ etc. kamen zustande. Die Reaktion auf diese sich immer mehr häufenden Gerechtigkeitsverlangen wurde zum „… bedrock on which the theory we called Managing Diversity was created“. In anderen Wörtern

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung :

2 Was ist „Diversity Management“ ?

3 Was ist „Gender Mainstreaming“ ?

4 Was sind deren gemeinsame Ziele und Unterschiede ?

5 Warum werden „Diversity Management“ und „Gender Mainstreaming“ noch benötigt?

6 Projekte an der Hochschule Bochum

7 Fazit

8 Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Konzepte „Diversity Management“ und „Gender Mainstreaming“ im Kontext der Personalmanagementpolitik, vergleicht deren Zielsetzungen und beleuchtet die Notwendigkeit dieser Ansätze in der heutigen Berufswelt anhand praktischer Beispiele der Hochschule Bochum.

  • Grundlagen und Definitionen von Diversity Management und Gender Mainstreaming
  • Vergleich der strategischen Ziele und Unterschiede der beiden Konzepte
  • Analyse der anhaltenden Relevanz von Diskriminierungsprävention in der Arbeitswelt
  • Vorstellung konkreter Diversitätsprojekte an der Hochschule Bochum
  • Reflexion über soziale Dynamiken im Kontext diversitätsbezogener Seminarthemen

Auszug aus dem Buch

3 Was ist „Gender Mainstreaming“ ?

Der Begriff „Gender Mainstreaming“ kann in zwei Wörter eingeteilt werden. „Gender“ bedeutet ins Deutsche übersetzt „Geschlecht“ und „Mainstreaming“ bedeutet „Einbeziehen“. Das Erstere handelt sich um die Definition der gesellschaftlich definierten Geschlechterrollen. Unter anderem versteht man darunter dass seit der Geburt die Säuglinge in zwei verschiedene Rollen gesteckt werden und sie dann traditionsgemäß danach erzieht. Den Mädchen wird die rosa Farbe zugeschrieben welche die Weiblichkeit repräsentiert. Erfahrungsgemäß wird den Mädchen als Spielsachen eher Puppen geschenkt, den Jungen hingegen Autos und Legosteine. Hinzukommt dass den letzteren noch soziale charakterliche Züge zugeschrieben werden . Die Phrase „ Jungs dürfen nicht weinen“ ist jedem bekannt.

Später häufen sich weitere Pflichten und Charakterzüge für beide Geschlechter an. Männer sind rational, zeigen selten Emotionen und werden zu den Oberhäupten der Familien die für das Einkommen sorgen. Frauen wird die Mutterrolle aufgedrängt was sie dann auch emotionaler und fürsorglicher macht. Sobald sie Kinder kriegen, sind sie auch eher ans Haus gebunden und den Haushalt. Diese Eigenschaften verschaffen Vorteile aber auch Nachteile in der Berufswelt, Männer werden eher an Führungspositionen gesetzt da es ihre Natur ist eine Gruppe unter anderem die Familie zu führen. Frauen werden eher in den sozialen Bereichen gesucht da sie schnell Empathie mit Menschen aufbauen können und ihnen der Mutterinstinkt in dieser Berufssphäre ein Vorteil ist. Das „Gender Mainstreaming“ macht es sich zur Aufgabe diese Vorteile und Klischees nicht mehr als Entscheidungskriterien anzusehen. Der Mensch soll als neutrales Wesen auf seine Kompetenz, Kenntnisse und Erfahrungen reduziert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung : Diese Einführung definiert den Rahmen der Untersuchung, in der die Konzepte Diversity Management und Gender Mainstreaming erläutert, verglichen und anhand der Hochschule Bochum praktisch analysiert werden.

2 Was ist „Diversity Management“ ? Das Kapitel beschreibt Diversity Management als Personalentwicklungskonzept, das darauf abzielt, die Vielfalt der Belegschaft als Potenzial statt als Belastung zu nutzen, und beleuchtet dessen Ursprünge in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung.

3 Was ist „Gender Mainstreaming“ ? Hier wird die Definition von Gender Mainstreaming erläutert, wobei insbesondere die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich konstruierten Geschlechterrollen und deren Auswirkungen auf die Berufswelt im Vordergrund steht.

4 Was sind deren gemeinsame Ziele und Unterschiede ? Dieses Kapitel arbeitet heraus, dass beide Konzepte Diskriminierung abbauen wollen, wobei Diversity Management die allgemeine Unternehmensvielfalt und Gender Mainstreaming spezifisch die Geschlechtergleichstellung fokussiert.

5 Warum werden „Diversity Management“ und „Gender Mainstreaming“ noch benötigt? Die Argumentation stützt sich auf aktuelle Daten zur Lohnlücke und beruflichen Benachteiligung von Frauen, um die fortdauernde Notwendigkeit dieser Instrumente in der modernen Gesellschaft zu belegen.

6 Projekte an der Hochschule Bochum Dieser Abschnitt stellt konkrete Initiativen der Hochschule Bochum vor, wie etwa „Studienpioniere“, „Talentscouting“ und das „Gender-Kabarett“, die Diversität und Gleichstellung fördern.

7 Fazit Das Kapitel fasst zusammen, dass trotz unterschiedlicher Beweggründe beide Konzepte wesentliche Ansätze im Kampf gegen Diskriminierung darstellen, deren Umsetzung in der Arbeitswelt jedoch ein langwieriger Prozess bleibt.

8 Reflexion Die Reflexion beleuchtet die persönlichen Erfahrungen der Autorin während des Seminars, wobei insbesondere die Gruppendynamik und die Offenheit bei der Diskussion schwieriger Themen wie Rassismus und Sexismus hervorgehoben werden.

Schlüsselwörter

Diversity Management, Gender Mainstreaming, Personalmanagement, Geschlechterrollen, Diskriminierung, Gleichstellung, Frauenquote, Hochschule Bochum, Diversität, soziale Gerechtigkeit, Arbeitswelt, Karriere, Gender Pay Gap, Integration, Geschlechterdiskriminierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den zwei zentralen Konzepten des modernen Personalmanagements: Diversity Management und Gender Mainstreaming, und wie diese zur Förderung von Chancengleichheit eingesetzt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definitionen beider Begriffe, deren historische Wurzeln, die Analyse der Unterschiede und Gemeinsamkeiten sowie die praktische Anwendung durch Förderprogramme an einer Hochschule.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Konzepte Diskrepanzen in der Arbeitswelt abbauen können, warum sie trotz moderner Standards weiterhin notwendig sind und wie sie konkret an der Hochschule Bochum implementiert wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen analytischen und deskriptiven Ansatz, bei dem theoretische Konzepte mit empirischen Daten (wie Studien zur Lohnlücke) und Fallbeispielen aus der Praxis verknüpft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Konzepte erläutert, ein Vergleich der Zielsetzungen gezogen, Gründe für die aktuelle Notwendigkeit der Konzepte dargelegt und spezifische Projekte wie „Studienpioniere“ oder das „Gender-Kabarett“ vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Diversity Management, Gender Mainstreaming, Chancengleichheit, Diskriminierungsabbau, Gender Pay Gap und Personalentwicklung charakterisiert.

Warum bezieht sich die Arbeit explizit auf die Hochschule Bochum?

Die Autorin nutzt die Hochschule Bochum als konkretes Fallbeispiel, um zu demonstrieren, wie akademische Institutionen Diversitätsstrategien in die Lehre, Forschung und den Hochschulalltag integrieren.

Welche persönlichen Schlussfolgerungen zieht die Autorin in der Reflexion?

Die Autorin reflektiert über die Gruppendynamik im Seminar und stellt fest, dass Themen wie Sexismus und Rassismus zwar starke Emotionen auslösen, aber auch einen wertvollen Lernprozess über gesellschaftliche Vorurteile und eigene Verhaltensweisen ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Diversity Management und Gender Mainstreaming
Autor
Dina Adrovic (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
10
Katalognummer
V441151
ISBN (eBook)
9783668813557
ISBN (Buch)
9783668813564
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Management Personal Diversity Gender Beruf Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dina Adrovic (Autor:in), 2018, Diversity Management und Gender Mainstreaming, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441151
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Leseprobe aus  10  Seiten
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