Investitionsseite und Unternehmensfinanzierung im Einklang


Hausarbeit, 2018

19 Seiten, Note: 2


Leseprobe

1. Einleitung

1.1 Problemdarstellung und Zielsetzung

Eine der Kernaufgaben der Betriebswirtschaftslehre ist die Lösung finanzwirtschaftlicher Problemstellungen. Ein Unternehmen kann nur dann seinen unternehmenspolitischen Gestaltungsspielraum ausschöpfen und unternehmensstrategische Maßnahmen realisieren, wenn die erforderlichen finanziellen Ressourcen vorhanden sind.[1]

Unter der Finanzwirtschaft versteht man grundsätzlich das Studium aller Entscheidungen (Entscheidungsbereiche) von Unternehmungen, die finanzielle Konsequenzen haben. Sie untersucht welchen Einfluss unternehmerische Entscheidungen auf heutige und zukünftige Einnahmen und Ausgaben haben. Gegliedert wird diese in zwei grundlegende Entscheidungsbereiche. Im ersten Bereich, der Investitionsseite, beschäftigt sich das Unternehmen mit der Frage ?Welche Investitionen sollen getätigt werden?“. Im Gegenpart steht die Finanzierungsseite in der geklärt wird: ?Wie sollen diese Investitionen finanziert werden?“.[2]

Ziele der betrieblichen Finanzwirtschaft sind die Mittelverwendung, Investition, und die Mittelbeschaffung, Finanzierung, im Gleichgewicht zu halten und erfolgreich zu nutzen. Hauptaufgabe des betrieblichen Finanzmanagements ist daher die Sicherung der Existenz des Unternehmens durch Erhalt des finanziellen Gleichgewichts, strukturell und dispositiv.[3] Es gilt knappe Ressourcen sparsam und effizient zu nutzen, und einen höchstmöglichen ökonomischen Nutzen zu erzielen.[4]

Die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit ist es, einen Überblick über die Investitions- und Finanzierungseite eines Unternehmens zu schaffen und zu überprüfen ob beide Seiten im Einklang stehen. Dazu werden die beiden Seiten und deren verschiedene Diversifikationen und Instrumente analysiert und anschließend am praktischen Beispiel der LVM[5] übertragen. Zur Analyse werden der Investitionsprozess und die Rechenmethoden der LVM untersucht. Außerdem wird die Investitions- und Finanzierungsseite der Unternehmens Bilanz gegenübergestellt und relevante Kennzahlen ermittelt.

Die vorliegende Arbeit ist in sieben Kapitel unterteilt. Das zweite Kapitel erläutert zunächst finanzwirtschaftliche Entscheidungskriterien die im Einklang gehalten werden müssen. In Kapitel drei wird auf den theoretischen Teil der Investitionsseite näher eingegangen Im vierten Kapitel werden die vorher ermittelten Grundlagen der Investition anhand des Investitionsprozesses der LVM praktisch dargestellt. Kapitel fünf beschäftigt sich mit den theoretischen Möglichkeiten und Arten der Finanzierung sowie der Ermittlung von Bilanzkennzahlen. In dem sechsten Kapitel wird die Bilanz, bezogen auf die Investitions­und Finanzierungsseite untersucht und gegenübergestellt. Im letzten Kapitel findet eine Ergebniszusammenfassung statt und ein Fazit ausgesprochen.

2. Finanzwirtschaftliche Entscheidungskriterien

Die Investition ist die Kapitalverwendung, und Teil einer Kapitalanlage. Sie beginnt mit einer Auszahlung und zieht eine Einzahlung nach. Der Zahlungsstrom der Finanzierung beginnt mit einer Einzahlung und einer darauffolgenden Auszahlungen zur Kapitalbeschaffung. Anschließend erfolgt der Zahlungsverkehr um eine Kapitalrückzahlung zu gewähren.[6]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Kernbereiche der Finanzwirtschaft[7]

Innerhalb des finanzwirtschaftlichen Prozesses spielen verschiedene finanzwirtschaftliche Entscheidungskriterien eine wichtige Rolle. Vor allem gilt es die Liquidität der Unternehmung als strenge Bedingung im Zielsystem in den Mittelpunkt zu setzen und diese vom Finanzleiter überwachen zu lassen.[8] Ein Unternehmen als liquide zu bezeichnen, wenn sein aktueller Zahlungsmittelbestand nicht negativ ist, ist unzureichend. Nicht die Höhe des aktuellen, sondern des potentiellen Zahlungsmittelbestandes ist ausschlaggebend.[9] Die Liquidität umfasst also mehrere Faktoren, zum einen den aktuellen Zahlungsmittelbestand, liquidierbare Vermögengegenstände und Vermögensteile zu Verbindlichkeiten. Sie ist als Eigenschaft der Wirtschaftssubjekte zu sehen, ihren Zahlungsverpflichtungen bei Aufforderungen in jedem Zeitpunkt nachkommen zu können.[10] Die statische Liquiditätsanalyse basiert auf bilanziellen Bestandsgrößen, d.h. aus Aktiva und Passiva zu einem bestimmten Stichtag. Grundgedanke ist, dass aus den gegebenen Aktiv- und Passivbeständen auf die zukünftigen Zahlungsströme geschlossen werden kann: Aktiva: Je längerfristig (kürzerfristig) ein Vermögensgegenstand gebunden ist, umso später (früher) folgen die entsprechenden Einzahlungen. Passiva: Je längerfristig (kürzerfristig) das Kapital zur Verfügung steht, umso später (früher) sind die damit verbundenen Auszahlungen fällig.[11]

Ein weiterer Faktor zur Betrachtung ist die Rentabilität, ermittelt wird diese aus ihrem Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.[12] Als Ergebnisgrößen kommen vor allem in Betracht, der Gewinn und Umsatz, der Cashflow, die Zinsen, das Eigen- und Fremdkapital, sowie das Gesamtkapital und der Umsatz. Mit diesen Ergebnis- und Bezugsgrößen, lassen sich Kennzahlen zur Ermittlung der Rendite ableiten.[13]

Die Maximierung der Sicherheit, das investierte Kapital zu erhalten und finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren gehört auch zu den Kriterien. Zu den finanzwirtschaftlichen Risiken zählen u.a. das Kreditrisiko, das Zinsänderungsrisiko, das Rohstoffpreisrisiko und Wechselkursrisiken.

Die Freiheit der Unternehmensführung, unternehmerische Entscheidungen zu treffen, soll erhalten bleiben. Durch Aufnahme von Kapital werden Kapitalgebern Rechte, Z.B. Informations-, Mitentscheidungs-und Kontrollrechte eingeräumt, welche die Freiheit der unternehmerischen Entscheidung einschränken können” Daher versuchen Unternehmen die Einflussnahme von Kapitalgebern zu begrenzen.[14]

Können mehrere Ziele nicht gleichzeitig ohne Restriktionen verfolgt werden, spricht man von einem Zielkonflikt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.: 2 Zielkonflikt Rentabilität und Liquidität[15]

Zwischen den verschiedenen finanzwirtschaftlichen Zielen gibt es mehrere Zielkonflikte. Wie in Abbildung 3 ersichtlich, existiert beispielsweise ein Zielkonflikt zwischen der Maximierung der Rentabilität und der Sicherstellung der Liquidität. Soll eine hohe Rentabilität erreicht werden, erfordert dies die Investition eines Großteils der liquiden Mittel des Unternehmens. Ohne einen ausreichenden Liquiditätspuffer besteht jedoch die Gefahr, dass eine unvorhergesehene Zahlung nicht beglichen werden kann. Hält das Unternehmen umgekehrt zu viel Liquidität vor, sind diese Mittel nicht investiert und erwirtschaften keine Rendite.[16] Gegenteilig ist die Beschaffung finanzieller Mittel für einen Betrieb ohne praktischen Wert, wenn er fur sie keine ertrag bringende Verwendung hat. Folglich kann man schließen, Mittelverwendung setzt i.d.R. Mittelbeschaffung voraus und Mittelbeschaffung muss grundsätzlich Mittelverwendung zur Folge haben.[17]

3. Investitionen

3.1 Investition Definition und Ziele

Allgemein kann man unter Investitionen die Verwendung finanzieller Mittel zur Beschaffung von Sachvermögen, immateriellen Vermögen oder Finanzvermögen verstehen. Größeren Investitionsentscheidungen vorgelagert sind stets zwei Fragen:

Welcher Nutzen, gemessen als finanzieller Wert, wird durch die Investition generiert und reicht dieser aus, um die Renditeansprüche der Kapitalgeber zu befriedigen. Und wie hoch ist der Kapitalbedarf der Investition und wie kann dieser finanziert werden.[18]

Die signifikanteste Regel bei der Investitionsrechnung ist, dass die erwarteten Rückflüsse aus der Investition größer sein müssen als die Höhe der Investition selbst.[19] Eine Investition kann allgemein dann vorteilhaft durchgeführt werden, wenn die Summe der Einzahlungen, die Summe der laufenden Auszahlungen so weit übersteigt, dass die Amortisation des Objektes und die ausreichende Verzinsung des ursprünglich eingesetzten Kapitals möglich sind.[20]

Investitionsentscheidungen werden auf der Grundlage der Investitionsrechnungen getroffen. Bedeutend ist dabei, wie die zur Verfügung stehenden Daten ausgewählt und beurteilt werden. Außerdem ist es wichtig, besonders für längerfristige Investitionen, Unsicherheiten zu berücksichtigen, mit denen Annahmen über zukünftige Daten behaftet sind. Die verschiedenen Verfahren der Investitionsrechnung erlauben mehrere Investitionsalternativen zu vergleichen und diese einzeln zu beurteilen.[21]

3.2 Investitionsarten

Die Investitionsarten können nach der Art des Investitionsobjekts definiert werden. Es kann unterschieden werden in Realinvestition/ Sachinvestition, bei denen der Erwerb von Sachgütern erfolgt, und in Finanzinvestition, hierbei werden Finanztitel, sprich Forderungs- oder Beteiligungsrechte, erworben. Eine weitere Unterscheidung ist die immaterielle Investition bei der das Unternehmen in Forschung und Entwicklung für Mitarbeiter investiert.[22]

Die Sachinvestitionen entstehen während der betrieblichen Tätigkeit und werden in vier Gruppen getrennt. Bei der Beschaffung neuer Betriebsgüter wird von einer Neuinvestition gesprochen, diese wir auch als Gründungsinvestition/Errichtungsinvestition, da sie für die Erstausstattung den Aufbau eines Unternehmens ist. Diese Investitionsart führt i.d.R. zur langfristigen Bindung des eingesetzten Kapitals.[23]

Die Ersatzinvestition/Anlagenerneuerung ist eine Investition, bei der vorhandene Investitionsobjekte durch neue ersetzt werden, zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Leistungsfähigkeit. Wichtig ist hier die Ermittlung des richtigen Ersatzzeitpunktes bspw. über die Kapitalwertmethode. Zur Investition der Sachinvestitionen gehört auch die Erweiterungsinvestition. Diese Investition dient der Vergrößerung oder der Erhöhung der bisherigen betrieblichen Leistungsfähigkeit bspw. durch Übergang von Fremdbezug auf Eigenfertigung. Zum Schluss folgt die Rationalisierungsinvestition, die zum Zweck der Verbesserung bzw. Modernisierung der betrieblichen Anlagen dient. Angestrebt wird primär eine wirtschaftlichere Leistungserstellung, durch Senkung der Kosten und nicht durch Erhöhung der Produktion im Vergleich zur Erweiterungsinvestition.[24]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3 Investitionsarten[25]

3.3 Investitionsrechnungen

Bei diesen Investitionsentscheidungen muss ein Entscheidungsprozess stattfinden, der ein planmäßiges Vorgehen ermöglicht. Dieser ist notwendig, da jede Investition die Existenz und die Entwicklung des Unternehmens langfristig beeinflussen kann. Sind Investitionen durchgeführt, so können sie meistens nur unter einem hohen finanziellen

Aufwand korrigiert werden. Bedeutend ist auch alle Investitionsmöglichkeiten abzuwägen, denn die Entscheidung für eine bestimmte Investition ist gleichzeitig der Verzicht auf andere Alternativen. Eine weitere Folge der Investitionen ist die Erhöhung der Fixkosten sowie die langfristige Verminderung der Flexibilität. Eine Investition muss auch aus Sicht der Verantwortlichkeit gegenüber den Kapitalgebern und deren Interesse vorab planmäßig beurteilt werden.[26]

Um diese Investitionsmöglichkeiten abzuwägen gibt es verschiedene Rechnungsansätze. Grundsätzlich wird in die statischen eher praxisorientierten Pauschalverfahren der Investitionsrechnung und in die theoretisch fundierten, dynamischen Investitionsverfahren unterschieden.[27]

3.3.1 Die statischen Verfahren der Investitionsrechnung

In der Praxis werden die statischen Verfahren vor allem wegen ihrer einfachen Handhabung und des damit verbundenen geringen Kosten- und Zeitaufwandes bevorzugt eingesetzt und werden auch als Hilfs- und Annäherungsverfahren bezeichnet. Sie werden als statisch bezeichnet, weil sie den unterschiedlichen zeitlichen Anfall von Einzahlungen und Auszahlungen nicht oder nur teilweise berücksichtigen und nur eine Planungsperiode betrachten.[28] Zu den statischen Verfahren zählen die Kostenvergleichsrechnung, die Gewinnvergleichsrechnung, die Rentabilitätsrechnung und die Amortisationsrechnung.

1. Kostenvergleichsrechnung: Hierbei wir ein Vergleich der in einer Planungs- bzw.

Nutzungsperiode anfallenden Kosten zweier oder mehrerer alternativer

Investitionsobjekte durchgeführt.[29] Die Nachteile der Kostenvergleichsrechnung überwiegen. Das Verfahren kann, da es statisch ist nur für kurzfristige Investitionsvorhaben herangezogen werden. Ein Bewertungseinschluss unterschiedlicher qualitativer Leistungen von Investitionsobjekten sowie eventuelle Auswirkungen auf die Absatzpreise von Produkten durch höhere Produktions- bzw. Absatzmengen bleiben unberücksichtigt. Desweitere werden die Erlöse nicht berücksichtigt, mit der Folge, dass über die Rentabilität des Kapitals keine Aussage gemacht werden kann.[30]

2. Die Gewinnvergleichsrechnung: Dieses Rechnungsverfahren stellt eine Erweiterung der Kostenvergleichsrechnung dar. Die Gewinnverteilungsrechnung kann zur Beurteilung einzelner Investitionen oder zum Vergleich mehrerer herangezogen werden, hierbei zählt jede Investition als vorteilhaft, die einen Gewinn größer Null aufweist. Beim Vergleich wird die Investitionsmöglichkeit gewählt, die den größten durchschnittlichen Jahresgewinn erwarten lässt.[31] Beurteilend wird festgestellt dass eine Aufstellung von Kostenfunktionen der zu vergleichenden Anlage in der Praxis oft mit Problemen verbunden ist. Außerdem können in dieser Rechnung nur für kurzfristige Investitionsvorhaben herangezogen werden, da es statisch ist und daher zukünftige Entwicklungen nicht berücksichtigt werden.

[...]


[1] Vgl. Ludwig/Prätsch/Schikorra, (2012), s. 2 ff.

[2] Vgl. Volkart, (2008), s 42.

[3] Vgl. Zantow, (2007), s. 37 ff..

[4] Vgl. Perridon/Steiner/Rathgeber, (2009) s. 10.

[5] Anhang LVM Unternehmensvorstellung, (2018) o.s.

[6] Vgl. Bleis, (2011), s. 84 ff.

[7] Vgl. In Anlehnung an Wöltje,(2013), s. 29.

[8] Vgl. Zantow, (2007), s. 39 ff..

[9] Vgl. Perridon/Steiner/Rathgeber, (2009), s. 12.

[10] Vgl. Korndörfer, (2013), s. 18.

[11] Vgl. Perridon/Steiner/Rathgeber (2009), s. 12.

[12] Vgl. Becker (2009), S.9 ff.

[13] Vgl. Heesen/Gruber (2016), s. 193 ff.

[14] Vgl. In Anlehnung an (2018), s. 29.

[15] Vgl. Beißer/Read (2016), s 22.

[16] Vgl. Beißer/Read (2016), s. 29 ff.

[17] Vgl. Wöhe, et al (2009), s..

[18] Vgl. Volkart (2008), s. 50.

[19] Vgl. Padberg/Padberg (2006), s. 2.

[20] Vgl. Jung (2016), s. 811 ff.

[21] Vgl. Perndon/Steiner/Rathgeber (2009), s. 29ff.

[22] Vgl. Benesch/Schuch (2013), s. 131.

[23] Vgl. Prätsch/Schikorra/Ludwig (2012), s 351.

[24] Vgl. Benesch/Schuch (2013), s. 133.

[25] In Anlehnung an ter Horst (2008), s. 12.

[26] Vgl. Jung (2014), s. 109.

[27] Vgl. Perridon/Steiner/Rathgeber (2009), s. 32.ff.

[28] Vgl. Carstensen (2009), s. 129.

[29] Vgl. Wöltje, (2013), s. 87.

[30] Vgl. Poggensee, (2014), s. 50 ff.

[31] Vgl. Hierzu und zum Folgenden Becker (2009), s. 51.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Investitionsseite und Unternehmensfinanzierung im Einklang
Hochschule
Hochschule Weserbergland
Note
2
Autor
Jahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V441197
ISBN (eBook)
9783668795532
ISBN (Buch)
9783668795549
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fianzwirtschaft, Investition, Finanzierung
Arbeit zitieren
Maja Sach (Autor), 2018, Investitionsseite und Unternehmensfinanzierung im Einklang, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441197

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