Der Judenexkurs des Tacitus


Term Paper, 2009
26 Pages, Grade: 1,3

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Tacitus Leben und Werk

3. Römer und Juden zur Zeit des Tacitus

4. Der Judenexkurs des Tacitus
4.1 Der Judenexkurs- eine Analyse
4.2 Der Judenexkurs im Kontext der Historien des Tacitus

5. Der Judenexkurs im Vergleich mit Tacitus eigenen und den Vorgängern des Judenexkurses
5.1 Der Judenexkurs im Vergleich mit Tacitus’ anderen Ethnographien
5.2 Der Judenexkurs im Vergleich mit den Ethnographien des Hekataios von Abdera, Poseidonius und Pompeius Trogus

6. Fazit

7. Bibliographie
7.1 Quellen
7.2 Zeitschriftenaufsätze
7.3 Lexika
7.4 Sekundärliteratur

1. Einleitung

„Aber wer sich zu unverbrüchlicher Glaubwürdigkeit bekannt hat, darf über niemanden mit Zuneigung, muß von jedem ohne Hass sprechen.“1 Das sind die Worte des römischen Red- ners und Geschichtsschreibers Publius Cornelius Tacitus aus seinen Historien, die er kurze Zeit später in seinem zweiten großen Geschichtswerk, den Annalen, in noch prägnanteren Worten zusammenfasste. Dort wollte er Geschichte schreiben „sine ira et studio“2 - ohne Zorn und Mühe. Er griff damit in der Einleitung ein Topos auf, dass in der damaligen His- toriographie üblich war.3 Dass er das Versprechen objektiv Geschichte zu schreiben selbst allerdings nicht einhielt, wird im fünften Buch seines ersten großen Geschichtswerks, den Historien, deutlich. Dort urteilt er sehr hart gegen das jüdische Volk. Dessen Sitten hält er zum Beispiel für „widerwärtig und schäbig“4. Seine Ausführungen lassen kaum ein gutes Haar an den Juden. Doch welche Gründe gab es für Tacitus, so negativ über die Juden zu schreiben. Waren es die Zeitumstände, die es nötig machten? War die Abneigung der Ju- den eine allgemeine Tendenz in der römischen Gesellschaft? Oder war es einfach der Hass des Publius Cornelius Tacitus gegen die jüdische Minderheit. Eines Mannes, der, wie ich noch zeigen werde, eine gute Bildung genossen und eine hohe gesellschaftliche Stellung in der römischen Gesellschaft eingenommen hatte. Auf diese Fragen will diese Arbeit Ant- worten geben. Vorweg sei hier gesagt, dass diese nur in Form von möglichen Gründen gegeben werde kann, die keinen Anspruch auf Richtigkeit erheben. Denn vollkommene Gewissheit wird man in diesen Fragen nie bekommen. Dazu lebte Tacitus vor viel zu lan- ger Zeit und hinterließ viel zu wenig zu diesen Fragen verwertbares.

Es scheint zu diesem Zweck sinnvoll, zunächst einmal auf das Leben des Tacitus einzuge- hen. Gibt es dort Anhaltspunkte, die seinen Hass gegen die Juden begründen? Im dritten Kapitel meiner Arbeit werden speziell die interkulturellen Beziehungen zwischen Juden und Römern erörtert. Denn möglicherweise geben die Zeitumstände Begründungen für Tacitus harte Worte. Seine Aussagen könnten schließlich verständlich oder zumindest er- klärbar werden, wenn die Juden zu eine steten Bedrohung des Friedens im Reich wurden.

Das Kapitel 4.1 wendet sich dem Judenexkurs selber zu. Geklärt werden soll hierbei, wel- che Aussagen Tacitus macht und wie diese zu verstehen sind. Daraufhin wird in Kapitel 4.3 der Judenexkurs im Gesamtkontext der Historien untersucht. Lässt sich daraus vielleicht irgend eine Absicht für die Darstellung der Juden in den Historien erkennen.

In Kapitel 5.1 wird der Judenexkurs mit zwei weiteren Völkerbeschreibungen des Tacitus, die ein beliebtes stilistisches Mittel in der Historiographie des Tacitus darstellen, vergli- chen: mit der Germania und dem Britannienexkurs in der Biographie über Tacitus Schwie- gervater Agricola. Lässt sich auch hier eine ähnliche Hassrethorik feststellen? Oder ist Ta- citus Einstellung gegenüber diesen beiden barbarischen Völkern viel positiver?

Der folgende Teil 5.2 wird den Judenexkurs des Tacitus mit den Beschreibungen der Juden des Hekataios von Abdera, Poseidonius und Pompeius Trogus vergleichen. Lässt sich auch aus deren Ethnographien ein negatives Urteil über die Juden erkennen, oder urteilen sie positiver. Welche Unterschiede lassen sich auch in Bezug auf die Art der Ethnographie feststellen.

Im abschließenden Fazit werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und die Frage nach den Gründen für Tacitus scheinbarer Aversion gegen die Juden beantwortet.

In der Forschung sind bisher relativ wenige Werke über den Judenexkurs des Tacitus er- schienen. Die jüngste Monographie „Antike Vorstellungen vom Judentum“5 von Rene Bloch war mir die größte Hilfe. Die zuerst erschienene Monographie zum Thema „Tacitus over de Joden“6 erwies sich als weniger hilfreich, weil Hospers Jansen vor allem auf die Frage nach den Quellen des Tacitus eingeht, die in meiner Arbeit nur eine sehr untergeord- nete Rolle spielt. Einige zu diesem Thema erschienene Aufsätze wurden von mir ebenfalls berücksichtigt. Das Verhältnis von Römern und Juden ließ sich unter anderem sehr gut mit Theodor Mommsens älterem Werk „Das Imperium der Cäsaren“7 und Martin Goodmans „Rome and Jerusalem. The Clash of Ancient Civilizations“8 darstellen.

2. Tacitus Leben und Werk

Über Tacitus’ Leben ist wenig bekannt. Nicht einmal sein vollständiger Name ist überlie- fert. Entweder hieß er „Publius“ oder aber „Gaius“. Genauso fraglich ist sein Geburtsort. Vielleicht war es Gallia Narbonensis, das heutige Südfrankreich, in dem Tacitus ca. 65. n. Chr. das Licht der Welt erblickte. Mögliche Heimat ist aber auch Gallia Cisalpina.9 Tacitus bekam eine gute rhetorische Ausbildung und kam als Redner zu hohem Ansehen.10 Er pro- fitierte von der Herrschaft der Flavier. Sie ermöglichten ihm eine senatorische Laufbahn:11 So war er 88 Praetor, 97 Konsul und übernahm ab dem Jahr 112 n. Chr. unter Tiberius das Prokonsulat in der Provinz Asia.12 In seiner Zeit als Prätor war er auch Mitglied des Pries- terkollegiums der quindecimviri sacris faciundis. In diesem Amt hatte er auch Kontakt zu Menschen fremder Kulturen, sehr wahrscheinlich auch den Juden.13

Nach dem Ableben Kaiser Domitians begann Tacitus’ Abhandlungen zu verschiedenen Themen zu verfassen und zu veröffentlichen. Den Anfang machte die 98 erschienene Bio- graphie Agricola über seinen Schwiegervater Gnaeus Iulius Agricola. Diesem Werk folgte im gleichen Jahr eine ethnographische Schrift über die Völker Germaniens: die Germania. Über die Intention dieser Arbeit herrscht in der Forschung immer noch Unklarheit. Die Einen sehen in ihr eine Lobschrift über die „unverfälschte Lebensweise und Mannhaf- tigkeit der Barbaren“14, die Tacitus dem Sittenverfall in der römischen Gesellschaft gegen- überstellt. Andere sehen in der Schrift einen verselbständigten Exkurs der später folgenden Historien oder eine Schrift gegen den von Domitian propagierten endgültigen Sieg über die Germanen.15

Bevor Tacitus sich zwei großen Geschichtswerken zuwandte, veröffentlichte er erst noch 102 die Dialogibus de Oratoribus. Dieses Werk beschäftigt sich mit der alten republikanischen im Vergleich mit der neuen Rhetorik der Kaiserzeit.16

In den letzten beiden Dekaden seines Lebens wandte sich Tacitus der Historiographie zu. Er verfasste von ca. 105- 110 die Historien. Sie behandeln die politischen Wirren des Vierkaiserjahrs und den Aufstieg der Flavier -Dynastie. Ursprünglich hatten sie wahrscheinlich 12- 14 Bücher. Erhalten sind aber davon nur die Bücher eins bis fünf.17 Sein letztes Werk sind die Annalen. In ihnen geht Tacitus auf die Zeit von der Herrschaft des Augustus bis wahrscheinlich zum Tod Neros ein. Er schrieb sie von ca. 110 bis zu seinem Lebensende, das man auf das Jahr 118 schätzt.18

Ronals Syme glaubt in Tacitus’ Werken einen Hang zu Parodie und Heiterkeit zu erkennen. Sein Humor sei manchmal grausam.19 Man ist heute im Gegensatz zu früheren Tagen zur Auffassung gelangt, dass er seine Abhandlungen auf viele Quellen stützte, sie mit einander verglich und sorgfältig abwog. Seine Ergebnisse habe er dann in „künstlerischer Form“20 präsentiert.

3. Römer und Juden zur Zeit des Tacitus

Der Status der Juden im römischen Reich war stets ein ganz besonderer. Die Verschieden- heit im Glauben der Juden und Römer war groß und die Kulte des jeweils anderen wurden mit Befremden beobachtet. Deswegen soll an dieser Stelle genauer betrachtet werden, wie das jüdisch- römische Verhältnis sich bis zu den Lebzeiten des Tacitus entwickelte.

Auf Grund ihrer besonderen religiösen Kulte, wie dem Feiern des Sabbat oder des Anbe- tens einer bildlosen Gottheit, waren die Juden nicht so einfach in das römische Reich zu integrieren, wie andere Völkerschaften. Den Römern war offenbar bewusst, dass sie die jüdischen Sitten akzeptieren mussten und den Juden deswegen eine Art Sonderstellung im römischen Reich einräumten. So durften die Juden eine Abgabe an den Tempel von Jerusa- lem zahlen und wurden nicht zum Militärdienst einberufen. Die römischen Kaiser sahen aber genauso die Gefahr, die in der Sonderstellung der Juden lag. Sie befürchteten Auf- stände anderer Volksgruppen und sahen die Macht mit Argwohn, die die geistigen Führer der Juden im Reich hatten.21 Deswegen war der Freiraum der Juden im römischen Kernge- biet auch deutlich begrenzter als im Orient, wo die Juden fast einen Staat im Staate bilde- ten.

Zur Zeit Gaius Julius Caesars hatte „das jüdische Reich die beste Stellung, die dem Klien- telstaat gewährt werden konnte“22. Im Laufe der Jahre gab es aber immer wieder Kaiser, die die Sonderrechte der Juden einschränkten. Kaiser Tiberius zum Beispiel ließ im Jahr 19 den jüdischen Kult in Italien verbieten und Juden vertreiben.23 Ein Grund dafür waren die Versuche der Juden andere Menschen zur Konversion zu bringen.24 Tiberius Maßnahmen waren aber offenbar nicht nur gegen die Juden gerichtet. Denn neben deren Kult wurde auch der der Ägypter verboten.25

Kaiser Gaius (Caligula) sollte mit seinem Verhalten erstmals das römische Verhältnis gegenüber den Juden deutlich verschlechtern. Er sah sich selbst als Gott und wollte, dass auch die Juden sein Abbild in ihren Tempeln verehren. Dies widersprach den Geboten der Juden völlig und führte zu ersten Unruhen.26

Neben den antijüdischen Aktionen der Herrscher findet man aber auch Quellen aus der Zeit vor dem jüdischen Krieg, die eine antijüdische Sprache sprechen. So zum Beispiel Cicero, der in einer Verteidigungsrede für Valerius Flaccus die Juden als unpassend zu „dem Glanz des Imperiums, der Würde unseres Namens und den Bräuchen unserer Vor- fahren“27 bezeichnet.

Allerdings spricht Martin Goodman davon, dass antijüdische Aussagen vor dem jüdischen Krieg doch eher eine Seltenheit gewesen seien. Häufiger habe man sich über die Sitten und Bräuche der Juden amüsiert oder sie sogar bewundert.28 Man muss natürlich auch die Fra- ge stellen, in welchem Zusammenhang eine Person etwas äußerte und welche Ziele sie damit verfolgte. Im Fall Ciceros ist speziell die Quellengattung zu beachten, in der er zu antijüdischen Aussagen kommt: eine Rede vor Gericht. In dieser schien es ihm offenbar nötig, die Juden zu diskreditieren, um seinem Mandanten zum Freispruch zu verhelfen. Cicero sagt aber in einer Verteidigungsrede „Pro Cluentio“, dass ein Anwalt nicht seine persönliche Meinung wiedergeben muss, sondern er muss sagen, was die Umstände erfor- dern.29 Ciceros Aussage offenbart also nicht zwingend tatsächliche antijüdische Ressenti- ments. Insgesamt kann man davon ausgehen, dass die Juden, die zumindest in der Stadt

Rom selbst lebten, gut integriert waren. Zwar lebten sie meist zusammen in der Nähe ihrer Synagoge, doch partizipierten sie auch am sonstigen Leben der Stadt.30 Die von Rom eingesetzten Statthalter in Judäa verhielten sich selten sonderlich klug ge- genüber den Juden. Durch den Statthalter Gessius Florus kam es zu Ausschreitungen, die sich zum jüdischen Krieg auswuchsen. Er hatte, nachdem man ihn beleidigt hatte, eine unverhältnismäßige Gewaltaktion befohlen und in weiteren Aktionen die Eskalation der Gewalt provoziert.31 Die Römer benötigten vier Jahre, um den letztlich daraus resultieren- den Krieg in Judäa unter großen eigenen Verlusten für sich zu entscheiden. Am Ende war es Titus, der Sohn des neuen Kaisers Vespasian, der 70 n. Chr. mit der Eroberung Jerusa- lems den endgültigen Sieg errang. Mit Jerusalem fiel aber auch der Tempel und damit das Heiligtum des jüdischen Glaubens. Die Zerstörung des Tempels bedeutete eine tiefe Zäsur im römisch-jüdischen Verhältnis. Die Juden verloren dadurch nicht nur die Hauptstätte ihres Kultes. Kaiser Vespasian ließ sie mit der Einführung des so genannten Fiscus Judai- cus ihre bisher an den Tempel gezahlten Steuern nun an den neuen Jupiter geweihten kapi- tolinischen Tempel zahlen.32 Die Saat für künftige Auseinandersetzungen war damit be- reits gesät. Die Flavier, die neue Herrscherdynastie Roms, feierte ihren Sieg über die Juden auch mit einem großen Triumphzug.33 Dies war an sich nichts Außergewöhnliches. Tri- umphzüge gehörten nach Siegen römischer Kaiser über fremde Völker zur Tradition. Doch war die Art und Weise schon etwas ganz besonderes: So wurden die Schätze des jüdischen Tempels wie die goldene Menorah vorgeführt.34

Insgesamt ist den Flaviern aber kein rein negatives Verhältnis gegenüber den Juden zu unterstellen. Zwar zerstörten die Flavier das jüdische Heiligtum und bestraften die Ein- wohner Jerusalems sehr hart, doch erlaubte Vespasian weiterhin die Ausübung des jüdi- schen Glaubens.35 Die Entscheidungen den Tempel zu zerstören und den Fiscus Judaicus einzuführen, hatten auch ganz praktische Gründe. Zunächst einmal mussten sich die aus dem Ritterstand stammenden Flavier mit ihren Erfolgen in Judäa ein hohes Ansehen ver- schaffen und ein Zeichen setzen. Ihr Aufstieg zum herrschenden Geschlecht Roms fiel schließlich in eine Zeit großer Unruhen im Reich. Die Bevölkerung brauchte einen neuen Herrscher, der mit harter Hand durchgriff und im Reich für Ruhe sorgte. Vespasian hatte das verstanden und handelte dementsprechend.

Auch hatte der Fiscus Judaicus eine ganz praktische Funktion. Der Staatshaushalt war nach der verschwenderischen Herrschaft Neros alles andere als liquid. Daher brauchte Vespasian Geld, das er aus Steuereinnahmen, wie dem Fiscus Judaicus, gewann. Dies war ein Nebeneffekt der Tempelzerstörung und ein ungeschickter Versuch die Juden mehr an das römische Reich zu binden.36

Das Verhalten der römischen Caesaren war, so hart die Juden auch die Tempelzerstörung und der Fiscus Judaicus getroffen haben mag, immer noch von dem Bemühen nach friedli- chem Zusammenleben gekennzeichnet. Kaiser Nerva, der die flavische Kaiserdynastie beerbte, ließ zum Beispiel schikanöses Verhalten gegenüber den Juden, eine Folge des Fiscus Judaicus, verbieten.37 Die Maßnahmen, die die Römer gegen die Juden seit dem jüdischen Krieg eingeleitet hatten, ließen es im jüdischen Teil der Bevölkerung gären. Des- sen Wut entlud sich in den Jahren 114/115. Aufstände entstanden an verschiedenen Orten des östlichen Mittelmeerraums.38

Die Beziehungen zwischen Juden und Römern während der Abfassungszeit der Historien wird in der Forschung jedoch als „eher entspannt“39 bezeichnet. Aus dieser Perspektive scheint es meiner Ansicht zunächst unverständlich, warum Tacitus zu einer derartig bösar- tigen Beschreibung der Juden kommt, die ich im nächsten Kapitel darstellen und analysie- ren werde.

4. Der Judenexkurs des Tacitus

In diesem Kapitel soll es unter 4.1 darum gehen, zuerst die antijüdischen Aussagen Tacitus’ zu untersuchen und im zweiten Teil 4.2 den Judenexkurs in das Gesamtwerk der Historien einzubetten.

4.1 Der Judenexkurs- eine Analyse

Tacitus’ Judenexkurs ist nicht das einzige Mal in seine Schriften, dass er sich über die Ju- den äußert.40 In keinem anderen Fall fällt es aber so negativ aus, wie in den Historien. Sei- nen Exkurs über die Herkunft, die Sitten und Gebräuche, die Geographie und die Ge- schichte der Juden setzte er einst vor die Beschreibung der entscheidenden Ereignisse in Judäa: Der Eroberung Jerusalems durch Titus.

[...]


1 Tac, Hist. I ,1,3.

2 Tac, Ann, I,1.

3 Vgl. Vogt, Joseph: Tacitus und die Unparteilichkeit des Historikers, in: Pöschl, Viktor (Hrsg.): Tacitus, Darmstadt 1986, S.49-69, hier S.54

4 Tac, Hist. V,5.

5 Bloch, Rene: Antike Vorstellungen vom Judentum, Stuttgart 2002

6 Hospers- Jansen, A.M.A: Tacitus over de Joden. Hist. 5, 2- 13, Groningen 1949.

7 Mommsen, Theodor: Das römische Imperium der Cäsaren, Berlin 1941.

8 Goodman, Martin: Rome and Jerusalem. Clash of Ancient Civilizations, London 2007. 3

9 Vretska, Helmut: Tacitus. Historien, Stuttgart 2003, S. 721.

10 Römer, Franz: Tacitus, in: Schütze, Oliver (Hrsg.): Griechische und römische Literatur, Stuttgart 2006, S.236- 240, hier S. 236.

11 Bloch: Antike Vorstellungen vom Judentum, S.138.

12 Flaig, Egon: Tacitus, in: Cancik, Hubert (Hrsg.): Der Neue Pauly. Enzyklopädie der Antike, Bd. 11,Tam- Vel, Stuttgart 2002 Sp. 1209- 1214, hier Sp. 1209.

13 Wardy: Bilhah: Jewish Religion in Pagan Literature, in Aufstieg und Niedergang der antiken Welt, Ort 1979, S. 592- 644, hier S.617.

14 Vretska: Historien, S.724.

15 Ibid.

16 Ibid., S.725.

17 Römer: Tacitus, S. 236.

18 Römer: Tacitus, S.236.

19 Syme, Ronald: Tacitus, Oxford 1957, S. 538.

20 Römer: Tacitus, S.239.

21 Mommsen: Das römische Imperium, S.373.

22 Mommsen: Das römische Imperium, S. 374.

23 Goodman, Martin: Rome and Jerusalem, S.386.

24 Feldman, Louis: Pro- Jewish Intimations in Tacitus Account of Jewish Origins, in: Feldman L.H. (Hrsg.) Studies in Hellenistic Judaism, Jerusalem 1998, S.377- 408, hier S. 380.

25 Mommsen: Das römische Imperium, S.374.

26 Ibid, S.386.

27 Cic, Flac, 28, 69.

28 Goodman: Rome and Jerusalem, S.383.

29 Vgl. dazu: Wardy: Jewish Religion, S. 601.

30 Goodman: Rome and Jerusalem, S. 385.

31 Jos. Bell. Jud, II, 14,9ff

32 Smallwood, Mary E.: The Jews under Roman Rule, Leiden 1976, S.371.

33 Jos. Bell. Jud VI, 5.

34 Rives, James: Flavian Policy and the Jerusalem Temple, in: Edmondson, Jonathan, Steve Mason, James Rives (Hrsg.): Flavius Josephus and Flavian Rome, Oxford 2005, S.145- 166, hier S.152.

35 Vgl. Ibid., S.155.

36 Vgl. Ibid.. S.153.

37 Smallwood, Jews under Roman Rule, S. 378. Nerva ließ dies sogar auf Münzen festhalten, dessen Reversen die Inschrift Fiscus Judaicus calumnia sublata trugen.

38 Goodman: Rome and Jerusalem, S.468.

39 Bloch: Antike Vorstellungen vom Judentum, S.133.

40 Stern, Menahem: From Tacitus to Simplicius, 3. Aufl., in: Greek and Latin Authors on Jews and Judaism, Bd.2, Jerusalem 1998, S.1.

Excerpt out of 26 pages

Details

Title
Der Judenexkurs des Tacitus
College
University of Siegen
Grade
1,3
Author
Year
2009
Pages
26
Catalog Number
V441419
ISBN (eBook)
9783668797550
ISBN (Book)
9783668797567
Language
German
Tags
Tacitus, Antisemitismus, Antijudaismus, Römisches, Imperium
Quote paper
Master of Arts Timo Lange (Author), 2009, Der Judenexkurs des Tacitus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441419

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