Konfliktsituation und Konfliktregelung am Beispiel einer Institution


Seminararbeit, 2015
11 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Aufgabenstellung

2. Die Universität Wien und das Zentrum für Translationswissenschaft
2.1 Die Universität Wien
2.2 Das Zentrum für Translationswissenschaft

3. Konfliktsituationen
3.1 Konflikte durch unterschiedliche Kulturen und Herkunft
3.2 Sprachliche Missverständnisse
3.3 Subjektive Bewertung mündlicher und schriftlicher Leistungen
3.4 Verpflichtung zum Gendern

4. Vorschläge für wirksame Konfliktlösungen
4.1 Konfliktbereich: unterschiedliche Kulturen und Herkunft
4.2 Konfliktbereich: sprachliche Missverständnisse
4.3 Konfliktbereich: subjektive Bewertung
4.4 Konfliktbereich: Verpflichtung zum Gendern

5. Zusammenfassung und Conclusio

6. Literaturverzeichnis
6.1 Selbstständige Werke
6.2 Internetquellen

1. Einleitung und Aufgabenstellung

In der folgenden Seminararbeit, die für den Abschluss des Zertifikatskurses „Sozialwissenschaftliche Grundlagen“ verfasst wird, soll auf die folgende Aufgabenstellung eingegangen werden:

Stellen Sie am Beispiel einer Ihnen bekannten Institution (Kindergarten, Schule, Altenheim, Krankenhaus, Unternehmen usw.) Konfliktsituationen kritisch dar und versuchen Sie mit Hilfe von (soziologischen) Instrumenten wirksame Konfliktregelungen vorzuschlagen.

Um eine Analyse dieser Aufgabe zu ermöglichen, muss am Anfang eine Institution gewählt werden. Als zu untersuchende Einrichtung wurde die Universität Wien mit Fokus auf das Zentrum für Translationswissenschaft ausgewählt, weil es in diesem Bereich zu Konflikten mit großer Diversität kommen kann, deren Betrachtung durchaus interessant ist.

Diese Seminararbeit gliedert sich in mehrere Kapitel. Zu Beginn wird eine kurze Einführung über die Universität und das oben genannte Zentrum gegeben. Im folgenden Abschnitt wird versucht, verschiedene Konfliktsituationen zu skizzieren und kritisch zu untersuchen.

In einem weiteren Kapitel soll auf diverse soziologische Methoden eingegangen werden, um die genannten Konflikte vernünftig lösen zu können.

Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung und einer kurzen Conclusio ab. Im Anhang werden sämtliche Quellen angeführt, die bei der Ausarbeitung verwendet wurden.

2. Die Universität Wien und das Zentrum für Translationswissenschaft

In den folgenden Kapiteln wird näher auf die Gründung, die Geschichte und die heutige Situation der Universität Wien und des Zentrums für Translationswissenschaft eingegangen. Außerdem soll ein kurzer Überblick über aktuelle Zahl der Studierenden und mögliche Studienrichtungen gegeben werden. Dabei spielt das Zentrum die tragende Rolle, weil es als die zu analysierende Institution gewählt wurde.

2.1 Die Universität Wien

Nach dem Vorbild der Sorbonne wurde die Universität Wien im Jahr 1365 gegründet, und ihr Name „Alma Mater Rudolphina“ geht auf die Gründer Herzog Rudolf IV. und dessen Brüder Albrecht III. und Leopold III. zurück. Im deutschen Sprachraum gilt sie als die älteste bestehende Universität.

Nach der NS-Zeit, in der viele Studierende und Lehrende von der Universität vertrieben worden waren, wurde der Universitätsbetrieb im Jahre 1945 unter Kurt Schubert wieder aufgenommen und besteht bis heute.

Mit etwa 92.000 StudentInnen und Mitarbeitenden gilt sie als die größte und auch bestbewertete Universität Österreichs.

Die Universität Wien hat ihre Gebäude und Bibliotheken heute auf mehrere Standorte verteilt. Außerdem existieren 15 Fakultäten und 4 Zentren, die in ganz Wien zu finden sind und an denen die insgesamt 187 Studienrichtungen gelehrt werden. Als bedeutende Studierende sind Persönlichkeiten wie etwa Heinz Fischer, Karl Renner und auch Bruno Kreisky zu nennen.[1]

2.2 Das Zentrum für Translationswissenschaft

Dieses Gebäude im 19. Bezirk Wiens ist relativ neu, da es erst 2004 gegründet wurde. Die Studierenden und Lehrenden beschäftigen sich dort mit den verschiedenen Formen der Kommunikation in unterschiedlichen Kulturen. Dabei geht es nicht nur um die Lehre; auch die Forschung spielt am Zentrum eine bedeutende Rolle.

Die Translationswissenschaft selbst kooperiert mit mehreren Disziplinen und Universitäten und besteht aus den Teilbereichen Übersetzungswissenschaft, Dolmetschwissenschaft, Terminologiewissenschaft und Transkulturelle Kommunikation. Zurzeit ist es möglich, das Studium in 14 Sprachen zu betreiben.

Zu den Zielsetzungen dieses Zentrums zählen unter anderem die Erweiterung der Forschung und Sprachenvielfalt und eine Weiterentwicklung der translatorischen Lehre in Form von eLearning und anderen Methoden.[2]

3. Konfliktsituationen

In diesem Kapitel werden die Konfliktsituationen dargestellt, die am Zentrum für Translationswissenschaft am häufigsten vorkommen. Da an dieser Einrichtung Lehrende und Studierende aus den verschiedensten Ländern und ethnischen Gruppen stammen, gibt es die meisten Schwierigkeiten im Bereich der Verständigung.

Es wurden folgende Problembereiche ausgewählt:

- Konflikte durch unterschiedliche Kulturen und Herkunft
- sprachliche Missverständnisse
- subjektive Bewertung mündlicher und schriftlicher Leistungen
- Verpflichtung zum Gendern

3.1 Konflikte durch unterschiedliche Kulturen und Herkunft

Bereits 1996 stellte Samuel Huntington in seinem Werk „Clash of Civilizations and the Remaking of World Order“ die These auf, dass zwischen Personen mit unterschiedlicher ethnischer Zugehörigkeit ein sogenannter „kultureller Antagonismus“ herrscht. Das heißt, dass jede Kultur einen anderen Standpunkt hat, was Wahrnehmung, Begriffe und Ideen betrifft. Dieses Faktum wird auch oft mit dem Terminus „Ethnozentrismus“ bezeichnet.

Dass es zwischen zwei Menschen zu Konflikten kommen kann, deren Auffassung der Welt grundverschieden ist, muss hierbei wohl nicht zusätzlich erwähnt werden. Durch die kulturelle Diversität am Zentrum für Translationswissenschaften sind Meinungsverschiedenheiten fast schon ein Teil des Alltags.[3] [4]

3.2 Sprachliche Missverständnisse

Zwischen diesem Aspekt und dem Punkt 3.1 bestehen vielerlei Parallelen. Durch ihre unterschiedliche Herkunft sprechen die Studierenden und Lehrenden nicht dieselbe Muttersprache. Aus diesem Grund kommt es oft dazu, dass ein Wort, ein Satzteil oder mehrere Sätze nicht so rezipiert werden, wie sie gemeint wurden. Zusätzlich kommt es natürlich auch in Übersetzungen, die am Zentrum angefertigt werden, oft zu sprachlichen Fauxpas. Natürlich kommt es aber auch in Gesprächen zwischen Partnern mit der selben Muttersprache häufig zu Missverständnissen.

[...]


[1] Beitrag auf wikipedia.org, Universität Wien, link: http://de.wikipedia.org/wiki/Universität_Wien, 01.04.2015

[2] Beitrag auf Zentrum für Translationswissenschaft, Über das Zentrum, link: http://transvienna.univie.ac.at/ueber-das-zentrum/, 01.04.2015

[3] Beitrag auf Information Philosophie, Simone Dietz: Kampf der Kulturen?, link: http://www.information-philosophie.de/?a=1&t=585&n=2&y=1&c=2, 02.04.2015

[4] Willems (2008) 660f

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Details

Titel
Konfliktsituation und Konfliktregelung am Beispiel einer Institution
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
11
Katalognummer
V441580
ISBN (eBook)
9783668799400
ISBN (Buch)
9783668799417
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konfliktsituation, konfliktregelung, beispiel, institution
Arbeit zitieren
Helene Wagner (Autor), 2015, Konfliktsituation und Konfliktregelung am Beispiel einer Institution, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441580

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