Stürze verhindern, Folgen vermeiden. Welche Interventionen zur Sturzprophylaxe im Alter sind empfehlenswert?


Seminararbeit, 2018

17 Seiten, Note: 1,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Stürze
2.1 Ursachen
2.2 Folgen

3. Interventionsansätze zur Sturzprophylaxe

4. Wirksamkeit verschiedener Interventionen
4.1 Wirksamkeit von Ein-Komponenten-Interventionen
4.2 Wirksamkeit von multifaktoriellen Interventionen
4.3 Wirksamkeit von Mehr-Komponenten-Interventionen

5. Charakteristika erfolgreicher Interventionen zur Sturzprophylaxe

6. Kosteneffektivität von Interventionen zur Sturzprophylaxe

7. Diskussion und Ausblick

8. Literatur

1. Einleitung

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts befindet sich die Bevölkerungsstruktur in einer Umbruchphase, welche umgangssprachlich als demographischer Wandel bezeichnet wird. Gekennzeichnet ist dieser Wandel durch einen stetig wachsenden Anteil der über 65-Jährigen gegenüber den unter 65-Jährigen (Freiberger & Schöne, 2014). Abbildung 2 zeigt die prozentuale Veränderung der Bevölkerungsteile von 2008 bis 2060 in Deutschland. Es wird ersichtlich, dass sowohl der Anteil der 65- bis 79-Jährigen, als auch der Anteil der über 80-Jährigen deutlich ansteigt, während sich der prozentuale Anteil der unter 65-Jährigen weiter reduziert. Bemerkenswert ist die prozentuale Zunahme der über 80-Jährigen, welcher sich von 5% auf 14% fast verdreifacht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Bevölkerung nach Altersgruppen 2008 - 2060 (Statistisches Bundesamt, 2009, S.15)

Betrachtet man in diesem Zusammenhang, dass 50% aller über 80-Jährigen mindestens einmal im Jahr stürzen, so wird die enorm hohe Relevanz des Themas ersichtlich. Aufgrund physiologischer Involutionsprozesse können Stürze im Alter häufig nicht mehr optimal abgefangen werden, wodurch in der Folge schwerwiegende Konsequenzen für die Betroffenen entstehen (Freiberger & Schöne, 2014).

Ziel dieser Arbeit ist es, die verschiedenen Interventionsmaßnahmen zu analysieren und in der Folge auf ihre Wirksamkeit sowie Kosteneffektivität zu überprüfen. Zu Beginn der Arbeit erfolgt ein kurzer Überblick über die zentralen Sturzursachen und -folgen. Darauf aufbauend werden die einzelnen Interventionsansätze vorgestellt und anhand aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Wirksamkeit untersucht. Anschließend erfolgt eine kurze Übersicht zur Kosteneffektivität von Interventionen zur Sturzprophylaxe. In einer abschließenden Diskussion werden die zentralen Kernaussagen dieser Arbeit nochmals präzise zusammengefasst, sowie ein kurzer Ausblick für künftige Untersuchungen gegeben.

2. Stürze

Auch wenn in der Literatur differenzierte Vorstellungen des Sturzbegriffs existieren, so hat sich in den vergangenen Jahren die Definition der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin etabliert. Demnach versteht man unter einem Sturz

„ein unfreiwilliges, plötzliches, unkontrolliertes Herunterfallen oder -gleiten des Körpers auf eine tiefere Ebene aus dem Stehen, Sitzen oder Liegen. Als Sturz bzw. Beinahe-Sturz ist auch zu verstehen, wenn ein solches Ereignis nur durch ungewöhnliche Umstände, die nicht im Patienten selbst begründet sind, verhindert wird, z.B. durch das Auffangen durch eine andere Person“ (DEGAM, 2004, S.7).

Eine exakte Aussage zur Sturzhäufigkeit ist aufgrund der ungenauen Datenlage schwierig (Freiberger & Schöne, 2014). Laut der Senatsverwaltung für Inneres und Sport (2016) kann jedoch festgehalten werden, dass jährlich etwa fünf Millionen ältere Menschen stürzen. Die jährliche Sturzquote bei über 65-jährigen Bundesbürgern liegt nach derzeitigem Erkenntnisstand bei etwa 30 Prozent (Bürge, Gerber-Glur & Chappuis, 2002; Freiberger & Schöne, 2014). Dieser Durchschnittswert steigt mit zunehmendem Alter weiter an. Demnach stürzen etwa 50% der über 80-Jährigen mindestens einmal im Jahr (Freiberger & Schöne, 2014).

2.1 Ursachen

In der Ursachenforschung wird primär zwischen extrinsischen umweltbezogenen und intrinsischen personenspezifischen Faktoren unterschieden (DEGAM, 2004). Zu den wichtigsten intrinsischen Risikofaktoren für Stürze zählen fehlerhafte Gangbilder, Muskelschwächen der unteren Extremitäten, kognitive Störungen, eine mangelnde Gleichgewichtsfähigkeit sowie Einschränkungen der Sehfähigkeit (Becker, Lindemann, Regelin, Winkler & Hammes, 2015). Durch zusätzliche exogene Faktoren wie Stolperfallen oder Unebenheiten wird die Sturzwahrscheinlichkeit zusätzlich erhöht. Die meisten aller Stürze im gehobenen Alter sind multifaktoriell bedingt (DEGAM, 2004; Freiberger & Schöne, 2014). Sie resultieren demnach aus einer Kombination der intrinsischen und extrinsischen Faktoren (Anders, Behmann, Dapp & Walter, 2008; DEGAM, 2004).

2.2 Folgen

Auch wenn einige Stürze keine offensichtlichen Verletzungen zur Folge haben, sind sie dennoch in jedem Fall als ein ernst zu nehmendes Gesundheitsproblem zu werten. Jeder Sturz hinterlässt Verunsicherung und kann in der Folge den geführten Lebensstil der Betroffenen stark beeinflussen (Freiberger & Schöne, 2014). Zudem steigt mit jedem Sturz die Wahrscheinlichkeit für ein erneutes Stürzen (Bürge et al., 2002). Demnach stürzen 60 – 70% aller gestürzten Personen im Folgejahr erneut (DEGAM, 2004). Laut Informationen der Senatsverwaltung für Inneres und Sport (2016) führen etwa 50% aller Stürze zu behandlungsbedürftigen Verletzungen. So betreffen 90% aller hüftgelenksnahen Femurfrakturen Menschen im Alter von 70 Jahren oder älter. Diese wiederum entstehen zu 90% infolge eines Sturzes. Zu den am häufigsten auftretenden Folgeverletzungen zählen mit 31,7% Prellungen, gefolgt von Frakturen (26,7%), Wunden (25,8%) und Verstauchungen (24,6%) (Bundesärztekammer, 2001). Nach neuesten Statistiken erleiden in Deutschland jährlich 200.000 bis 250.000 ältere Menschen eine Knochenfraktur mit anschließendem Krankenhausaufenthalt aufgrund eines Sturzes (Becker, Lindemann, Regelin, Winkler & Hammes, 2015; Senatsverwaltung für Inneres und Sport, 2016). Nicht selten schränken sturzbedingte Folgen die Lebensqualität und die Selbstständigkeit der Betroffenen in hohem Maße ein. In der Folge können alltägliche Aufgaben wie das Putzen der Wohnung, das Einkaufen im Supermarkt oder das Treppensteigen erhebliche Probleme bereiten und nicht mehr ohne weiteres bewältigt werden (Schaller, 2002).

Zudem können Stürze auch ohne sichtbare Verletzungen einen nicht unbeachtlichen Einfluss auf die Psyche der Betroffenen nehmen. So geben 25% aller gestürzten Personen ab einem Alter von 65 Jahren an, ihren Lebensstil aus Angst vor einem erneuten Sturz inaktiver zu gestalten (Keading, 2009). Durch Angst und Inaktivität erhöht sich wiederum das Sturz- und Verletzungsrisiko, sodass im schlimmsten Fall ein individueller Teufelskreis entsteht (Engelke & Hlatky, 2007). Neben den physiologischen und psychischen Folgen ergeben sich durch Stürze vor allem auch enorme Kosten für die Gesundheitssysteme (Freiberger & Schöne, 2014). In Deutschland liegen allein die jährlichen Kosten für Stürze von Heimbewohnern bei weit mehr als 300 Mio. Euro (Becker et al., 2015). Mit rund 2,77 Mrd. Euro jährlich stellen hierbei Hüftgelenksfrakturen den höchsten Kostenfaktor für Stürze im Alter dar (Senatsverwaltung für Inneres und Sport, 2016). In Anbetracht der demographischen Entwicklung und der wachsenden Anzahl hochaltriger Menschen ist in den kommenden Jahren mit weiter ansteigenden Sturzzahlen zu rechnen (Freiberger & Schöne, 2014). Ohne geeignete Interventionsmaßnahmen zur Sturzprophylaxe wachsen demnach auch die durch Stürze verursachten Kosten weiter an (Stel , Smit, Pluijm & Lips, 2003).

3. Interventionsansätze zur Sturzprophylaxe

Um diesen enormen Kosten auf der einen und den individuellen physiologischen und psychischen Folgen auf der anderen Seite entgegenzuwirken, wurden in den vergangenen Jahren anhand der oben genannten Risikofaktoren gezielte Interventionsmaßnahmen zur Sturzprävention entwickelt. Nach Freiberger und Schöne (2014, S. 15) besteht ein Sturz aus drei Phasen: „der Initiation, dem Fall und dem Impakt des Sturzes“. In Anlehnung an diese Unterteilung können Interventionsmaßnahmen auf verschiedenen Ebenen etabliert werden. Der Großteil der Präventionsmaßnahmen hat die erste Phase, folglich die Verhinderung eines Sturzes, zum Ziel. Weitere Interventionen erforschen die Wirksamkeit von Hüftpolstern oder auch bestimmten Falltechniken (Freiberger & Schöne, 2014). In der Literatur wird allgemein zwischen setting- und individuumsbezogenen Ansätzen zur Sturzprophylaxe unterschieden (Freiberger & Schöne, 2014). Während individuumsbezogene Maßnahmen direkt auf die Verbesserung intrinsischer Risikofaktoren abzielen, versuchen settingbezogene Ansätze durch massenmediale Kampagnen, oder Veränderungen der Umweltfaktoren (z. B: Straßenzustand) das Sturzrisiko im Alter zu senken (Freiberger & Schöne, 2014). Nach Gillespie, Robertson, Gillespie, Lamb, Gates, Cumming und Rowe kann innerhalb der Interventionsansätze zudem zwischen drei Interventionstypen unterschieden werden (Gillespie et al., 2009).

Die Ein-Komponenten-Interventionen zielt lediglich auf wenige Risikofaktoren ab und beschränkt sich auf einen einzelnen Teilbereich zur Sturzprophylaxe. Exemplarisch hierfür wäre eine Bewegungsintervention oder eine Aufklärungskampagne. (Freiberger & Schöne, 2014).

Bei einer Mehr-Komponenten-Intervention werden mehrere Risikofaktoren angesprochen und durch kombinierte Interventionen einer speziellen Personengruppe zugeführt. Hierunter fallen beispielsweise Kombinationen aus einer Bewegungsintervention mit einer zusätzlichen Verbesserung der häuslichen Bedingungen (Freiberger & Schöne, 2014).

Multifaktorielle Interventionen beinhalten ebenfalls parallele Ko-Interventionen, welche jedoch speziell auf das Individuum zugeschnitten werden. Hierzu zählen spezielle Heimmodifikationen und gleichzeitiger Medikamentenanpassung (Freiberger & Schöne, 2014).

4. Wirksamkeit verschiedener Interventionen

Die oben genannten Interventionstypen wurden in breit angelegten Metaanalysen zusammengefasst und auf ihre Effektivität untersucht. Laut dieser Metaanalysen sind Sturzpräventionsprogramme effektiv, wenn Stürze und Sturzrisiken bei selbstständig lebenden älteren Menschen reduziert werden sollen. Eine Analyse der Studien kommt zu dem Schluss, dass Programme erfolgreicher sind, welche direkt die Risikogruppe ansprechen. Zudem können individuell spezifizierte Konzepte die Sturzhäufigkeit in einem erheblich größeren Ausmaß reduzieren und die Risikofaktoren besser eindämmen, als unspezifizierte allgemeine Interventionen (Freiberger & Schöne, 2014).

Aufgrund der unzureichenden Forschungslage kann zum jetzigen Zeitpunkt keine exakte Aussage zu den einzelnen Wirkmechanismen bezüglich Stürze, Aktivitätslevel, Gebrechlichkeit und Verletzungen getroffen werden. Ob erfolgreiche sturzreduzierende Interventionen auch ernste sturzbedingte Verletzungen, insbesondere Frakturen, reduzieren, kann anhand der jetzigen Forschungslage ebenfalls nicht beantwortet werden (Gillespie et al., 2009).

Im Folgenden werden die verschiedenen Interventionsansätze auf ihre Wirksamkeit untersucht.

4.1 Wirksamkeit von Ein-Komponenten-Interventionen

Interventionen mit einer einzigen Komponente kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Für umgebungsverändernde Interventionen zeigen sich folgende Resultate: Werden Stolperfallen behoben, die Beleuchtung verbessert und somit die häusliche Wohnumwelt an die aktuellen Bedingungen angepasst, ist dies nur für die Zielgruppe wirksam, für die eine Sehschwäche, -störung oder ein hohes Sturzrisiko charakteristisch ist. Bei den über 65-Jährigen wurde durch diese Intervention keine Veränderung und somit keine Wirksamkeit festgestellt (Gillespie et al., 2009).

Bezüglich edukativen Interventionen, bei denen ältere Patienten über Stürze und den damit verbundenen Folgen und Strategien zur Verhinderung informiert werden, konnten Gillespie und Kollegen (2009) ebenfalls keine Wirkung konstatieren.

Werden mehrere Medikamente eingenommen, gilt das unabhängig von der Wirkung und Wechselwirkung als unabhängiger Risikofaktor für Stürze. Der Anteil stürzender Personen kann verringert werden, wenn durch den Allgemeinarzt andere oder weniger Medikamente verschrieben werden. Die Sturzrate pro Person kann reduziert werden, wenn psychotrope Medikamente teilweise abgesetzt werden (Gillespie et al., 2009). Zudem liegen Metaanalysen vor, welche die Folgen der Verabreichung von Vitamin D genauer betrachten. Diese kommen zu dem Schluss, dass die Sturzrate bei Patienten mit niedrigem Vitamin-D-Level durch die Verabreichung von Vitamin D reduziert wird, jedoch nicht im Allgemeinen. „Overall, vitamin D did not reduce falls […], but may do so in people with lower vitamin D levels“ (Gillespie et al., 2009, S. 1).

Bei Senioren mit Carotis-Sinus-Hypersensitivität kann die Anzahl der Stürze durch das Einsetzen eines Schrittmachers, oder durch die erste Katarakt-Operation reduziert werden (Gillespie et al., 2009).

Weiter existieren Studien im Bereich der Sturzprävention, welche den Fokus auf Bewegungsinterventionen legen (Chang et al., 2004). Nach Rubenstein und Josephsen (2006) sind die positiven Folgen körperlicher Aktivität auf die Reduktion der Risikofaktoren vielzähliger Krankheiten und Stürze signifikant erforscht und belegt. Dies gilt auch für Bewegungsprogramme bei Personen im höheren Lebensalter, sofern die Patienten kognitiv fähig sind den Anweisungen zu folgen (Gardner, 2000). Ein Großteil der Studien konzentriert sich auf zielgerichtete körperliche Aktivitätsprogramme. Die Wirkung von unspezifischen Bewegungsprogrammen, wie beispielsweise Spazierengehen oder Fahrradfahren als Alltagsaktivität, wurde hingegen weniger untersucht.

Nach Auffassung von Skelton gilt regelmäßige Bewegung als wichtige Präventivmaßnahme gegen Stürze: „Many recent reviews have agreed that exercise is effective in lowering falls risk in selected groups and should form part of falls prevention programmes“ (2001, S. 36). Die Ergebnisse belaufen sich jedoch auf Querschnittsstudien zur Erfassung von Risikofaktoren und sagen allgemein aus, dass körperlich aktive Personen ein geringeres Sturzrisiko aufweisen als körperlich inaktive Menschen (Chang et al., 2004; Gillespie et al., 2009; Skelton, 2001).

Die Ergebnisse sind jedoch zu inhomogen und erlauben zum jetzigen Zeitpunkt kein evidenzbasiertes Fazit, welches die Senkung des Sturzrisikos durch Bewegung eindeutig belegen kann. In einigen Studien konnte hinsichtlich der Sturzrate keine, oder eine nur geringe Wirkung festgestellt werden, obwohl Risikofaktoren wie Kraftdefizit oder mangelndes Gleichgewicht verbessert wurden (Skelton, 2001). Bei anderen Interventionen hingegen wurde eine Veränderung des Sturzverhaltens beobachtet, auch wenn die Risikofaktoren unverändert blieben (Carter, Kannus, & Khan, 2001).

Erklärungen für diese konträren Ergebnisse sind unterschiedliche Populationen, Messinstrumente sowie ein differenziertes Begriffsverständnis von Sturz, körperlicher Aktivität und deren Dosen. Nach Freiberger und Schöne wird „der Effekt aller methodisch hochwertigen Bewegungsinterventionen auf die Reduktion der Stürze […] mit 17% angegeben, erhöht sich jedoch auf 30-50% in Abhängigkeit von Inhalten und Belastungsnormativen“ (2014, S. 18). Erfolgreiche Interventionen sind demnach nicht zwangsläufig auf andere Populationen übertragbar.

4.2 Wirksamkeit von multifaktoriellen Interventionen

Wendet man den Blick von den Ein-Komponenten-Interventionen zu den multifaktoriellen Interventionen, eröffnet sich wiederum ein neues Feld an Studien. Lange galten multifaktorielle Interventionen als die Programme mit den größten Erfolgen bezüglich der Reduktion sturzrelevanter Ergebnisparameter (Chang et al., 2004; Rubenstein & Josephson, 2006). Zu begründen wäre dies mit dem multifaktoriellen Entstehen von Stürzen, welches ein Zusammenspiel vielseitiger ex- und intrinsischer Aspekte bedingt (vgl. Kapitel 2.1; Carter et al., 2001).

Wendet man den Blick von den Ein-Komponenten-Interventionen zu den multifaktoriellen Interventionen, eröffnet sich wiederum ein neues Feld an Studien. Lange galten multifaktorielle Interventionen als die Programme mit den größten Erfolgen bezüglich der Reduktion sturzrelevanter Ergebnisparameter (Chang et al., 2004; Rubenstein & Josephson, 2006). Zu begründen wäre dies mit dem multifaktoriellen Entstehen von Stürzen, welches ein Zusammenspiel vielseitiger ex- und intrinsischer Aspekte bedingt (vgl. Kapitel 2.1; Carter et al., 2001).

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Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Stürze verhindern, Folgen vermeiden. Welche Interventionen zur Sturzprophylaxe im Alter sind empfehlenswert?
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät Institut für Sportwissenschaft)
Note
1,7
Jahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V441926
ISBN (eBook)
9783668802582
ISBN (Buch)
9783668802599
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stürze, Folgen, Sturzprophylaxe, multifaktoriellen Interventionen, Ein-Komponenten-Interventionen, Mehr-Komponenten-Interventionen
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Stürze verhindern, Folgen vermeiden. Welche Interventionen zur Sturzprophylaxe im Alter sind empfehlenswert?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441926

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