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Das Anforderungsprofil eines Beraters im Private Banking

Titel: Das Anforderungsprofil eines Beraters im Private Banking

Hausarbeit , 2014 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sonja Philipps (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Anbieter stehen heute und in Zukunft vor der Aufgabe, sich dem Wandel zu stellen. Dass dabei die Private Banking Berater (in der Literatur und im Folgenden auch als „Wealth Manager“ bezeichnet) eine herausragende Rolle einnehmen, versteht sich von selbst, denn sie fungieren als Bindeglied zwischen Anbieter und Kunden. Und sie sind es, denen die verantwortungsvolle Aufgabe zukommt, das verlorene Vertrauen wiederzugewinnen. Sie verkörpern Image, Ruf und Verhalten des Unternehmens und werden damit zum wichtigsten Repräsentanten der Bank.

Der herausragenden Relevanz der Wealth Manager folgend, sollen die nach-stehenden Seiten der Seminararbeit einen kurzen Überblick über das zukünftige Anforderungsprofil der Private Banking Berater verschaffen. Zuletzt erfolgt eine Vorstellung des BVR-Projektes „Qualität im Kundengeschäft“ mit anschließender Überprüfung auf Kongruenz in Bezug auf die festgestellten Anforderungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Anforderungsprofil im Wandel

2.1 Das Anforderungsprofil aus Sicht der Kunden

2.2 Das Anforderungsprofil aus Sicht der Berater und Anbieter

3. Das Modell der Volks- und Raiffeisenbanken

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die veränderten Anforderungen an Berater im Private Banking vor dem Hintergrund der Finanzkrise und sich wandelnder Kundenbedürfnisse. Das primäre Ziel ist es, das notwendige Kompetenzprofil eines "Wealth Managers" zu definieren und aufzuzeigen, wie Finanzinstitute, insbesondere Volks- und Raiffeisenbanken, durch Qualität im Kundengeschäft verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen können.

  • Wandel des Anforderungsprofils im Private Banking
  • Bedürfnisse und Erwartungshaltung von High Net Worth Individuals (HNWIs)
  • Kompetenzbereiche der Wealth Manager (Fach-, Methoden-, Sozialkompetenz)
  • Strategische Neuausrichtung genossenschaftlicher Beratungsmodelle
  • Vertrauensaufbau durch ganzheitliche Kundenberatung

Auszug aus dem Buch

2.2 Das Anforderungsprofil aus Sicht der Berater und Anbieter

Aus der heutigen Perspektive liegt die zentrale Anforderung an die Private Banking Berater und Anbieter in der Wiederherstellung des verloren gegangenen Vertrauens. Die Erfüllung der vielfältigen Ansprüche der HNWIs hat oberste Priorität – vor allem, um die Zufriedenheit und Loyalität dieser Kunden wiederzugewinnen. Die daraus resultierende stärkere Verbundenheit mit dem Institut führt zu den positiven Effekten, dass sie mehr Produkte nachfragen, Preiserhöhungen eher tolerieren und darüber hinaus die Außenwirkung des Unternehmens positiv beeinflussen. Vor allem die Reputationswirkung besitzt eine enorme Relevanz in Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Private Banking Kunden ihren Anbieter aufgrund von Weiterempfehlungen aus dem Bekannten- und Freundeskreis wählen. Denn gerade im Bereich des professionellen Vermögensmanagements für HNWIs hängt die empfundene Dienstleistungsqualität maßgeblich von den Fähigkeiten und Eigenschaften des Beraters ab.

So wird schnell klar, dass der Private Banking Berater im Rahmen seiner Tätigkeiten in alle Richtungen agieren muss. Er soll das Interesse der Bank nach Gewinnerzielung gleichermaßen berücksichtigen wie das Bedürfnis seiner Klientel, ganzheitlich, individuell und bedarfsorientiert beraten zu werden. Gleichzeitig muss er die Anforderungen des WpHG erfüllen und auf die Einhaltung aufsichtsrechtlicher Vorgaben achten. Damit ihm dies gelingen kann, muss er eine ganze Reihe vielschichtiger Kompetenzen mitbringen:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Marktsituation im Private Banking nach der Finanzkrise und identifiziert den Berater als zentrales Bindeglied zur Vertrauenswiedergewinnung bei anspruchsvollen HNWIs.

2. Das Anforderungsprofil im Wandel: Dieses Kapitel analysiert die veränderten Prämissen der Kunden sowie die daraus resultierenden neuen Anforderungen an die Berater, unterteilt in Kunden- und Anbietersicht.

2.1 Das Anforderungsprofil aus Sicht der Kunden: Hier wird verdeutlicht, dass Kunden heute Transparenz, digitale Erreichbarkeit und eine persönliche, wertebasierte Beratung fordern.

2.2 Das Anforderungsprofil aus Sicht der Berater und Anbieter: Der Abschnitt erläutert die notwendigen Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen, die ein Berater benötigt, um regulatorische Anforderungen und Gewinnziele mit individueller Kundenbetreuung zu vereinen.

3. Das Modell der Volks- und Raiffeisenbanken: Es wird untersucht, wie genossenschaftliche Institute durch spezielle Qualitätsprojekte und Kooperationen ihr Geschäftsmodell auf die aktuellen Markterfordernisse anpassen.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine nachhaltige Vertrauensbasis durch exzellente Beraterqualitäten die essenzielle Voraussetzung für den zukünftigen Geschäftserfolg im Private Banking ist.

Schlüsselwörter

Private Banking, High Net Worth Individuals, HNWIs, Finanzkrise, Wealth Manager, Anforderungsprofil, Vertrauensaufbau, Volks- und Raiffeisenbanken, Kundenberatung, Vermögensmanagement, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Qualität im Kundengeschäft, Kundenbindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich das Anforderungsprofil an Berater im Private Banking durch aktuelle Marktveränderungen und das veränderte Verhalten von vermögenden Kunden gewandelt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Vertrauenskrise in Finanzinstituten, den neuen Bedürfnissen von HNWIs (High Net Worth Individuals) und den daraus abgeleiteten Kompetenzanforderungen für Wealth Manager.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Berater durch eine Kombination aus Fachwissen, Methodenkompetenz und sozialer Intelligenz eine langfristige und vertrauensvolle Kundenbeziehung sichern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine auf Literaturrecherche basierende Analyse der aktuellen Trends und regulatorischen Rahmenbedingungen im deutschen Private Banking Markt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Kundenbedürfnisse, eine Darstellung der Beraterkompetenzen und eine praktische Untersuchung, wie VR-Banken diese Anforderungen in ihrem Geschäftsmodell umsetzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Private Banking, Vertrauensaufbau, HNWIs, Wealth Management, Beraterkompetenzen und genossenschaftliche Finanzdienstleistung.

Welche spezifischen Anforderungen haben HNWIs laut der Autorin?

HNWIs fordern heute mehr Transparenz bei Kosten, eine höhere Beratungsschärfe frei von Produktlösungen, digitale Erreichbarkeit und einen langfristig festen Ansprechpartner.

Welchen Einfluss hat das BVR-Projekt "Qualität im Kundengeschäft"?

Das Projekt dient als strategischer Rahmen für Genossenschaftsbanken, um durch eine stärkere Orientierung an den Bedürfnissen der Kunden und Mitglieder die Qualität der Beratung messbar zu verbessern.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Anforderungsprofil eines Beraters im Private Banking
Hochschule
Frankfurt School of Finance & Management
Note
1,0
Autor
Sonja Philipps (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
15
Katalognummer
V442212
ISBN (eBook)
9783668804685
ISBN (Buch)
9783668804692
Sprache
Deutsch
Schlagworte
anforderungsprofil beraters private banking
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sonja Philipps (Autor:in), 2014, Das Anforderungsprofil eines Beraters im Private Banking, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442212
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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