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Der Skeptizismus in der Antike. Seine verschiedenen Versionen und Vertreter

Title: Der Skeptizismus in der Antike. Seine verschiedenen Versionen und Vertreter

Term Paper , 2016 , 14 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Anonym (Author)

Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)
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Was können wir mit Sicherheit wissen? Können wir unsere Glaubensüberzeugungen begründen oder beweisen? Diese Fragen haben sich die Philosophen bereits vor fast zweitausend Jahren gestellt. Zur Zeit des antiken Griechenlands entwickelte sich eine gewisse Skepsis gegenüber dem Wissen, welches im Vergleich zu heute gering war. Dieser so genannte Wissensskeptizismus wurde zum Beispiel von Sokrates vertreten. Er ging davon aus, dass Wissen über die Außenwelt (die Welt außerhalb des Ichs, des Menschen, des eigenen Körpers ) nicht möglich sei.

Aber nicht nur die Philosophen aus dem antiken Griechenland haben sich die oben stehenden Fragen gestellt. Auch ich habe mich gefragt, ob es etwas gibt, von dem ich mit Sicherheit behaupten kann, dass ich es weiß. Je länger man über diese Frage nachdenkt, desto schwieriger wird sie zu beantworten sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1) Die Antike als Ursprung des Skeptizismus

1.1) Definition: Skeptizismus

2) Die verschiedenen Richtungen des antiken Skeptizismus

2.1) Der akademische Skeptizismus

2.2) Der pyrrhonische Skeptizismus

2.3) Vergleich beider Richtungen

2.4) Mögliche Kritik

3) Ausblick auf die weitere Entwicklung des Skeptizismus

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der grundlegenden philosophischen Frage nach der Möglichkeit sicheren Wissens. Dabei analysiert die Autorin/der Autor die antiken Strömungen des Skeptizismus, um deren Thesen zu verstehen und zu prüfen, ob diese für eine moderne Lebenseinstellung anwendbar sind.

  • Definition und philosophische Einordnung des Skeptizismus
  • Differenzierung zwischen akademischem und pyrrhonischem Skeptizismus
  • Untersuchung der Kernargumente, wie der Urteilsenthaltung (Epoché)
  • Kritische Reflexion der Anwendbarkeit skeptischer Prinzipien im Alltag
  • Historische Einordnung und Relevanz der skeptischen Denkweise

Auszug aus dem Buch

2.2) Der pyrrhonische Skeptizismus

Der so genannte pyrrhonische Skeptizismus geht auf den antiken Philosophen Pyrrhon von Elis (circa 365 bis 275v. Chr.) zurück. Da dieser seine philosophischen Gedanken nie niedergeschrieben hat muss man sich auf Quellen aus zweiter Hand beschränken. Als Hauptquelle gilt das Werk Grundriß der pyrrhonischen Skepsis von Sextus Empiricus. Trotz fehlender Schriften wurde nicht nur die Lehre des Skeptizismus bekannt sondern auch Pyrrhon. In der Antike wurde er aber nicht nur wegen dieser, sondern auch wegen der gelebten Haltung zum Symbol des Skeptizismus. Er genoss nicht nur zu Lebzeiten einen legendären Ruf, auch im Mittelalter gab es ein reges Interesse an seiner Version des Skeptizismus. Bis heute gilt der Pyrrhonismus als „systematisch bedeutendste[n] Form des antiken Skeptizismus“.

Als antreibendes Motiv für die philosophischen Gedanken Pyrrhons lässt sich das Streben nach Glückseligkeit nennen. Es war bereits bekannt, dass man durch tugendhaftes Handeln zur Glückseligkeit kommt. Die Tugend war somit das höchste und auch einzige Gut. Im Gegensatz dazu stand Schlechtigkeit als das einzige Übel. Alles andere, wie zum Beispiel Krankheit, Liebe, Hass, Tod, Schönheit oder Armut wurde deshalb von Pyrrhon mit Gleichgültigkeit und Empfindungslosigkeit betrachtet. Denn man war tugendhaft, wenn man sich von jeglichen Vorurteilen befreit und in allen Lebenslagen gleichmütig handelt. Pyrrhon kam also zum Entschluss, dass ihm nur eine bestimmte philosophische Richtung in seinem Bestreben nach Glückseligkeit helfen konnte. Schon damals galt als generelle Aufgabe der Philosophie das Erforschen beziehungsweise Anerkennen der Wahrheit und Wirklichkeit. Deshalb beschloss Pyrrhon ebenfalls diese Gebiete zu erforschen, um der Glückseligkeit näher zu kommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Die Antike als Ursprung des Skeptizismus: Dieses Kapitel führt in die historische Entstehung der Skepsis ein und stellt die zentrale Frage nach der Möglichkeit gesicherten Wissens über die Außenwelt.

2) Die verschiedenen Richtungen des antiken Skeptizismus: Hier werden die beiden Hauptströmungen, der akademische und der pyrrhonische Skeptizismus, detailliert erläutert, ihre Kernargumente verglichen und kritisch hinterfragt.

3) Ausblick auf die weitere Entwicklung des Skeptizismus: Dieses Kapitel betrachtet die historische Weiterführung skeptischer Ansätze bis hin zur Moderne, inklusive des Einflusses auf die Erkenntnistheorie.

Schlüsselwörter

Skeptizismus, Antike, Wissensskeptizismus, Erkenntnistheorie, Urteilsenthaltung, Epoché, Pyrrhonismus, akademischer Skeptizismus, Glückseligkeit, Sextus Empiricus, Wahrheit, Wirklichkeit, Zweifel, Isosthenia, Philosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Skeptizismus der Antike als philosophische Disziplin und analysiert, wie diese Strömungen die Frage nach der Möglichkeit von sicherem Wissen beantworten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Definition des Skeptizismus, die Unterschiede zwischen der akademischen und der pyrrhonischen Schule sowie die praktische Anwendung und Kritik dieser Lehren ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, die verschiedenen Versionen des antiken Skeptizismus zu vergleichen und zu reflektieren, ob diese philosophischen Ansätze eine praktikable Lebenseinstellung für den Alltag bieten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor nutzt eine literaturbasierte Analyse und den Vergleich philosophischer Positionen, um die Thesen der antiken Skeptiker systematisch zu erschließen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der beiden Hauptströmungen, den Vergleich ihrer Ansätze sowie die Auseinandersetzung mit der Kritik an diesen Denkrichtungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Skeptizismus, Urteilsenthaltung (Epoché), Glückseligkeit, Wahrheit und Erkenntnis geprägt.

Warum wird die Urteilsenthaltung (Epoché) als zentrales Element beschrieben?

Sie gilt als notwendiger Schritt, um von der durch Argumente erzeugten Gleichwertigkeit (Isosthenia) zur ersehnten inneren Seelenruhe und Glückseligkeit zu gelangen.

Wie unterscheidet sich der pyrrhonische Skeptizismus vom akademischen?

Während die Akademiker die Wahrheit prinzipiell für unerkennbar halten, verfolgen die Pyrrhoneer eine relative Skepsis, die sich auf den gegenwärtigen Zustand bezieht, was sie theoretisch radikaler, aber praktisch gemäßigter macht.

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Details

Title
Der Skeptizismus in der Antike. Seine verschiedenen Versionen und Vertreter
College
RWTH Aachen University
Grade
2,5
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
14
Catalog Number
V442375
ISBN (eBook)
9783668807778
ISBN (Book)
9783668807785
Language
German
Tags
skeptizismus antike seine versionen vertreter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Der Skeptizismus in der Antike. Seine verschiedenen Versionen und Vertreter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442375
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