Bei dieser Einsendeaufgabe handelt es sich um eine Trainingsplanung im Bereich Ausdauertraining inkl. Mesozyklus mit Diagnose und Zielsetzung.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/ Ausdauertraining
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung zum Mesozyklus
4 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung und Themenbereiche
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines gesundheitsorientierten Ausdauertrainingsplans für eine 58-jährige, bisher sportlich inaktive Person mit leichter Hypertonie. Ziel ist es, durch eine strukturierte Leistungsdiagnostik und eine darauf aufbauende, progressive Trainingsplanung die allgemeine Fitness zu verbessern, gesundheitliche Risikofaktoren wie den Blutdruck zu senken und das Wohlbefinden der Person nachhaltig zu steigern.
- Durchführung einer biometrischen und leistungsdiagnostischen Erstaufnahme mittels IPN-Test.
- Ableitung präziser Trainingsziele zur Blutdrucksenkung und Reduktion des Körperfettanteils.
- Erstellung eines detaillierten 6-wöchigen Mesozyklus unter Anwendung verschiedener Dauermethoden.
- Wissenschaftliche Fundierung der Trainingsgestaltung durch Literaturrecherche zu Effekten von Ausdauertraining bei Hypertonie.
- Umsetzung des Prinzips der progressiven Belastungssteigerung zur Trainingssteuerung.
Auszug aus dem Buch
1.2 Leistungsdiagnostik/ Ausdauertraining
Fahrradergometertest: IPN-Test
Begründung: Aufgrund des weiblichen Geschlechts und des untrainierten Leistungszustands der oben vorgestellten Testperson ist der WHO-Test gut geeignet. Allerdings fällt die Auswahl auf den IPN-Test, da dieser folgende Vorteile aufweist.
Neben der Möglichkeit einer Bewertung der Ausdauerfähigkeit auch ohne vollständige Ausbelastung der Testperson anhand alters- und geschlechtsbezogener Norm-Soll-Leistungsvorgaben, findet eine Voreinstufung hinsichtlich der Belastbarkeit der Person statt. Des Weiteren besteht die Auswahlmöglichkeit für das entsprechende Belastungsschema der WHO oder des von Hollmann und Venrath, die Grundlagen des IPN-Test darstellen.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass es sich um ein in sich abgeschlossenes Testverfahren handelt, das eine direkte Ableitung von Trainingsempfehlungen ermöglicht.
Zusammenfassend bietet der IPN-Test eine große Anwendungsmöglichkeit für unterschiedliche Zielgruppen (vgl. Reiß & Eifler, 2014, S.69 ff).
Bei der praktischen Durchführung des IPN-Tests wird zunächst einmal die Voreinstufung der zu testenden Person vorgenommen. Diese vollzieht sich wie folgt. Neben des Geschlechts und dem Lebensalter werden die Ruheherzfrequenz und die ausdauerrelevante Aktivität berücksichtigt. Anhand der Tabelle (vgl. Trunz, 2001; Institut für Prävention und Nachsorge, 2004, S.69) lässt sich die Zielherzfrequenz nach Ruheherzfrequenz und Lebensalter ermitteln. Im nächsten Schritt wird zusätzlich die Trainingshäufigkeit ausdauerrelevanter Aktivität herangezogen. Mittels einer weiteren Tabelle (vgl. Trunz, 2001, S.70) wird dann je nach Trainingszustand und Ausdauerhäufigkeit ein Pulsaufschlag zu der zuvor ermittelten Zielherzfrequenz erhoben. Somit ergibt sich bei der Testperson mit einem Alter von 58 Jahren und einem Ruhepuls von 64 S/min eine Zielherzfrequenz von 125 S/min.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: Erfassung der persönlichen, biometrischen Daten sowie Durchführung und Auswertung eines Radergometertests zur Ermittlung des Leistungsstandes.
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE: Definition konkreter biometrischer und sportmotorischer Ziele, wie die Senkung des Blutdrucks und des Körperfettanteils innerhalb von 12 Wochen.
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Erstellung eines strukturierten 6-wöchigen Trainingsplans mit Grob- und Detailplanung sowie theoretischer Begründung der gewählten Methoden.
4 LITERATURRECHERCHE: Analyse wissenschaftlicher Studien zur Wirksamkeit von Ausdauertraining bei arterieller Hypertonie zur Untermauerung der gewählten Trainingsstrategie.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Ausdauertraining, Gesundheitsmanagement, Leistungsdiagnostik, IPN-Test, Mesozyklus, Arterielle Hypertonie, Grundlagenausdauer, Dauermethode, Belastungsprogression, Herzfrequenz, Fitness, Prävention, Trainingssteuerung, Blutdrucksenkung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Erstellung eines individuellen Trainingsplans für eine 58-jährige Person zur Verbesserung des Gesundheitszustands mittels Ausdauertraining.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Leistungsdiagnostik, der Trainingsplanung für Einsteiger und dem Management von gesundheitlichen Risikofaktoren wie Bluthochdruck.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines 6-wöchigen Mesozyklus, der durch gesundheitsorientierte Bewegung langfristig zur Blutdrucksenkung und Steigerung der allgemeinen Fitness beiträgt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird der submaximale IPN-Test auf dem Fahrradergometer genutzt, um ohne Überbelastung den aktuellen Leistungszustand zu bestimmen und Trainingsbereiche abzuleiten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostische Auswertung, die Zieldefinition und die detaillierte Ausarbeitung des Trainingsplans inklusive der wissenschaftlichen Begründung der gewählten Belastungskomponenten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Trainingslehre, Ausdauertraining, arterielle Hypertonie, Grundlagenausdauer und Belastungsprogression.
Warum wurde für die Testperson gerade der IPN-Test gewählt?
Der IPN-Test erlaubt eine präzise Voreinstufung und Leistungsbewertung für untrainierte Personen, ohne dass eine vollständige körperliche Ausbelastung notwendig ist.
Wie begründet die Autorin die Wahl der Trainingsgeräte?
Die Kombination aus Fahrrad und Crosstrainer soll für Abwechslung sorgen und unterschiedliche Muskelgruppen beanspruchen, während gleichzeitig ein hoher kardiopulmonaler Trainingseffekt erzielt wird.
Was ist die Besonderheit bei der Belastungsprogression im Plan?
Die Steigerung erfolgt systematisch über drei Stufen: Zuerst wird die Häufigkeit pro Woche erhöht, dann die Dauer der Einheiten und schließlich die Intensität.
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- Saskia Ziegler (Author), 2014, Ausdauertraining: Trainingsplanung Mesozyklus mit Diagnose und Zielsetzung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442412