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Hunde in der Schule. Inwieweit wirkt sich die hundegestützte Pädagogik auf das Sozialverhalten der Schüler und Schülerinnen aus?

Title: Hunde in der Schule. Inwieweit wirkt sich die hundegestützte Pädagogik auf das Sozialverhalten der Schüler und Schülerinnen aus?

Term Paper , 2016 , 48 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jessica Voet (Author)

Pedagogy - General
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Anhand dieser Hausarbeit soll erforscht werden, inwieweit sich die hundegestützte Pädagogik auf das Sozialverhalten der Schüler_innen auswirkt. Des Weiteren soll untersucht werden, welche Kompetenzen durch die Mitwirkung des Hundes gefördert werden können.

Für das Forschungsthema hundegestützte Pädagogik in Schulen wurde sich für die qualitative empirische Sozialforschung entschieden. Als Form der Datenerhebung wurde ein leitfadenorientiertes Experteninterview mit einer Lehrerin aus einer Schule in Nordrhein-Westfalen durchgeführt und mittels der Grounded Theory nach Strauss und Corbin (1996) ausgewertet.

Im nachfolgenden theoretischen Teil werden unter Einbeziehung von Fachliteratur zunächst die wesentlichen Begrifflichkeiten, wie Schulsozialarbeit und die verschiedenen Formen der tiergestützten Interventionen, definiert. Da es in dieser Hausarbeit um die hundegestützte Pädagogik in der Schule geht, wird nur auf die Bereiche tiergestützte Pädagogik und tiergestützte Aktivität Bezug genommen. Anschließend geht es um die Zielsetzung und Wirksamkeit der hundegestützten Pädagogik.

Im Rahmen dieser Hausarbeit können nicht alle Wirkungen von Hunden berücksichtigt werden, weshalb der Fokus auf den sozio-emotionalen Wirkungen im Bereich der Schule liegt. Damit die Möglichkeiten der Schulsozialarbeit erforscht werden können, wurden auch die Ziele und Methoden dieser Profession sowie die Kooperation mit Lehrkräften definiert. Im darauf folgenden methodischen Teil wird das Vorgehen innerhalb des qualitativen Forschungsprozesses, die Führung des offenen leitfadenorientierten Experteninterviews, die Auswahl der interviewten Person und das Auswertungsverfahren der Grounded Theory erläutert. Im weiteren Verlauf wird das Ergebnis dieser Datenauswertung dargestellt. Abschließend folgt eine Einordnung und Betrachtung der Befunde mit Rückbezug auf die theoretische Grundlage.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Theorie/Stand der Forschung

1.1 Schulsozialarbeit

1.2 Formen der tiergestützten Interventionen im Bereich der Schule

1.3 Die Mensch-Tier-Beziehung

1.3.1 Die Erklärungsmodelle

1.3.2 Kommunikation

1.4 Zielsetzung und Wirksamkeit

1.5 Risiken/Kritikpunkte

2 Methodik

2.1 Feldzugang und Sample

2.2 Erhebungsmethode Experteninterview

2.3 Transkription und Auswertungsmethodik

3 Auswertung der Ergebnisse

3.1 Wirksamkeit und Erfolg

3.2 Instanzen und Hürden

4 Fazit

Formulierung von Leitinteressen

„Kodeliste“

„Phänomenbäume“

Transkript

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Auswirkungen der hundegestützten Pädagogik auf das Sozialverhalten von Schülerinnen und Schülern und erforscht, welche Kompetenzen durch die Mitwirkung eines Hundes im schulischen Kontext gefördert werden können.

  • Wirkung tiergestützter Pädagogik auf die sozio-emotionale Entwicklung von Kindern.
  • Anforderungen an Lehrkräfte bei der Umsetzung hundegestützter Projekte.
  • Bedeutung der Mensch-Tier-Beziehung in der schulischen Bildung.
  • Qualitative Analyse mittels Experteninterview und Grounded Theory.
  • Rahmenbedingungen, Hürden und Risiken des Tiereinsatzes in Schulen.

Auszug aus dem Buch

1.3.2 Kommunikation

Kommunikation bedeutet „sich mitteilen“ (Otterstedt 2003, S. 90). In der Interaktion mit dem Hund kommt es vor allem auf die Kommunikation von Gedanken und Gefühlen an. Zur nonverbalen Kommunikation gehören Mimik, Gestik, Körperhaltung und -bewegung, Stimmmodulation, aber auch Berührungen, Geruch und Geschmack (vgl. Otterstedt 2003, S. 98; Vernooij/Schneider 2013, S. 19). Analoge Kommunikation ist die Sprache, die auch schon Babys mit ihrer Mutter sprechen (vgl. Olbrich 2003b, S. 85). Sie wird auch als „ehrliche“ Kommunikation bezeichnet, die den Zugang zu unbewussten Prozessen ermöglicht und den wahren emotionalen Zustand eines Menschen wiederspiegelt (vgl. ebd., S. 82 ff.). „Eine Geste oder eine Miene sagt uns mehr [...] als hundert Worte.“ (Watzlawick et al. 1969, S. 64) Studien belegen, dass Menschen sich gegenüber Tieren eher emotional öffnen als gegenüber Menschen (vgl. Otterstedt 2003, S. 95).

Bei der Kind-Hund-Interaktion geht es vor allem darum, die Sprache des Anderen zu verstehen. Demnach ist die Kommunikation ein wichtiger Bestandteil der Mensch-Tier-Beziehung. Denn nur durch eine gelingende Kommunikation können die eigenen Bedürfnisse und die des Anderen befriedigt werden. Um eine gelingende Beziehung zum Hund aufbauen zu können, muss das Kind sich viel Wissen über den Hund aneignen, aber auch viel über sich selbst lernen. So kann das erworbene Wissen nicht nur im Bereich des Hundes angewendet werden, sondern auch auf andere Kompetenzen übertragen werden (vgl. Fuhs/Naumann 2012a, S. 77 ff.). Demzufolge ist die Kommunikation ein bedeutendes Element der hundegestützten Pädagogik (vgl. Schwartze 2012, S. 373).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Theorie/Stand der Forschung: Definiert die Grundlagen der Schulsozialarbeit, tiergestützter Interventionen sowie theoretische Konzepte zur Mensch-Tier-Beziehung und deren Wirksamkeit.

2 Methodik: Erläutert das qualitative Forschungsdesign unter Anwendung der Grounded Theory und beschreibt die Durchführung eines Experteninterviews.

3 Auswertung der Ergebnisse: Analysiert die im Experteninterview gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich der Wirksamkeit sowie der organisatorischen Hürden des Schulhund-Einsatzes.

4 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Bedeutung der hundegestützten Pädagogik für die soziale Arbeit sowie die notwendige Professionalisierung in diesem Bereich.

Schlüsselwörter

Hundegestützte Pädagogik, Schulsozialarbeit, Mensch-Tier-Beziehung, Experteninterview, Grounded Theory, Sozialverhalten, Sozio-emotionale Entwicklung, Schulhund, Kommunikation, Inklusion, Tiergestützte Didaktik, Bindungstheorie, Biophilie-Hypothese, Förderung, Schulklima.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einsatz von ausgebildeten Hunden in Schulen als pädagogische Unterstützungsmaßnahme und deren Einfluss auf das Verhalten sowie die Lernatmosphäre.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen der tiergestützten Pädagogik, die Bindungsaspekte zwischen Mensch und Tier sowie die praktischen Herausforderungen für Lehrkräfte.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Ziel ist es zu erforschen, wie sich hundegestützte Pädagogik konkret auf das Sozialverhalten von Kindern auswirkt und welche Kompetenzen dadurch gestärkt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin wählt einen qualitativen Ansatz und führt ein leitfadenorientiertes Experteninterview durch, welches mittels der Grounded Theory ausgewertet wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine methodische Beschreibung des empirischen Vorgehens und eine detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Schulsozialarbeit, tiergestützte Interventionen, soziale Kompetenzentwicklung, "Du-Evidenz" und die Herausforderungen durch den Schulalltag.

Warum spielt die Bindungstheorie eine Rolle bei diesem Thema?

Die Bindungstheorie dient als Erklärungsmodell dafür, wie Interaktionen zwischen Kind und Hund emotionale Sicherheit vermitteln und soziale Lernprozesse fördern.

Welche Hürden nennt die befragte Expertin bei der Umsetzung?

Herausforderungen sind unter anderem der hohe Zeitaufwand für das Engagement außerhalb der Arbeitszeit, finanzielle Belastungen und komplexe hygienische sowie allergietechnische Bestimmungen.

Inwiefern beeinflusst der Hund das Unterrichtsklima?

Die Anwesenheit eines Hundes wirkt laut Untersuchung besänftigend, fördert die Klassengemeinschaft und steigert die Motivation sowie die Aufmerksamkeit der Kinder.

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Details

Title
Hunde in der Schule. Inwieweit wirkt sich die hundegestützte Pädagogik auf das Sozialverhalten der Schüler und Schülerinnen aus?
College
University of Applied Sciences Dortmund
Course
Wissenschaftliches Arbeiten
Grade
1,0
Author
Jessica Voet (Author)
Publication Year
2016
Pages
48
Catalog Number
V442565
ISBN (eBook)
9783668827462
ISBN (Book)
9783668827479
Language
German
Tags
hunde schule lösung inwieweit pädagogik sozialverhalten schüler_innen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Voet (Author), 2016, Hunde in der Schule. Inwieweit wirkt sich die hundegestützte Pädagogik auf das Sozialverhalten der Schüler und Schülerinnen aus?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442565
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