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Zur internationalen Differenzierung von Endverbraucherpreisen

Title: Zur internationalen Differenzierung von Endverbraucherpreisen

Seminar Paper , 2004 , 30 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Kolja Eikelmann (Author)

Business economics - Trade and Distribution
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International unterschiedliche Determinanten, wie z.B. gesellschaftliche Werte, Verbrauchergewohnheiten oder klimatische Bedingungen implizieren eine differenzierte strategische Herangehensweise bei der Preisbildung von Artikeln.
Da Hersteller bei der Bestimmung von Preisen zumeist begrenzt Einfluss auf die Endverbraucherpreise nehmen, untersucht dieses Werk, wann eine heimische Handelsunternehmung bei einer internationalen Expansion die Preise ihrer Produkte entweder differenzieren oder gegenüber dem heimischen Markt standardisieren sollte. Diese Betrachtung impliziert eine Untersuchung der international differenzierten Determinanten für eine Preisbildung. Ein Werk für Studenten und Interessenten von Marketinginstrumenten im internationalen Kontext.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Konstitutive Grundlagen zur intra- und internationalen Preisdifferenzierung

2.1 Definitionen und Arten der Preisdifferenzierung

2.2 Preisdifferenzierung im intranationalen Kontext

2.3 Preisdifferenzierung im internationalen Kontext

2.4 Ziele und Sinnhaftigkeit internationaler Preisdifferenzierung

3 Determinanten für die Implementierung internationaler Preisdifferenzierung

3.1 Determinanten in der Übersicht

3.2 Ausgewählte Determinanten im Fokus

3.2.1 Kaufkraft und Nachfrage

3.2.2 Käuferpräferenzen, Preisbereitschaft und -sensibilität

3.2.3 Preisimage und Gesamtimage der Handelsunternehmung

3.2.4 Arbitrageneigung und „Graue Märkte“

3.2.5 Konkurrenzbedingte Faktoren

3.2.6 Wechselkurse

3.3 Determinationsprobleme und Implementierungsrisiken

4 Status Quo internationaler Preisdifferenzierung in der Empirie am Beispiel EU und USA

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht, unter welchen Voraussetzungen eine Handelsunternehmung bei der internationalen Expansion ihre Endverbraucherpreise differenzieren oder standardisieren sollte, um langfristig erfolgreich am Markt zu bestehen. Im Zentrum steht dabei die Analyse der komplexen Einflussfaktoren und der damit verbundenen Risiken für die Preispolitik.

  • Grundlagen und Abgrenzung von Preisdifferenzierungsstrategien
  • Analyse nachfrage- und wettbewerbsorientierter Determinanten für die Preisgestaltung
  • Identifikation von Marktforschungsansätzen zur Bestimmung von Kaufverhalten
  • Empirische Betrachtung der Preispolitik am Beispiel von EU und USA

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Käuferpräferenzen, Preisbereitschaft und -sensibilität

Sind die Nachfrager im internationalen Vergleich trotz ähnlichem Kaufkraftniveau nicht gewillt, ihre Kaufkraft für das Handelsunternehmen und deren Produkte zu verwenden, ist dies ein Indikator für unterschiedliche Präferenzen und folglich unterschiedliche Preisbereitschaften, sodass ein Spielraum für Preisdifferenzierungen entsteht. Käuferpräferenzen bezüglich Anforderungen an Produkte und deren Preise, sowie Wertvorstellungen der Verbraucher können vor allem im internationalen Vergleich in erheblichem Maße variieren, woraus eine veränderte Preisbereitschaft resultiert. Letztere ist ebenso abhängig von der Kaufkraft und zusätzlich von Preisvorstellungen bzw. –erwartungen. Diese ergeben sich aus dem aus Wünschen und Idealvorstellungen zusammengesetzten Präferenzsystem der Käufer, das ebenso für die Imagebildung relevant ist. Die Preissensibilität der Nachfrager auf den einzelnen Ländermärkten ist wiederum abhängig von der maximalen Preisbereitschaft und drückt sich in der Nachfrageelastizität aus.

Handelsunternehmen müssen bei einer potentiellen Preisdifferenzierung beachten, dass einerseits die Preissensibilität abnehmen, bzw. die Preisbereitschaft zunehmen kann, wenn dem Konsumenten ein, seinen Präferenzen entsprechender Zusatznutzen (bspw. besonderer Service, höhere Qualität) geboten wird, bei welchem er eher bereit ist, einen höheren Preis zu bezahlen. Andererseits kann die Preissensibilität durch Exklusivität der Produkte, unbekannte Vergleiche zu potentiellen Substituten und weiteren Effekten abnehmen (Elastizitätsfaktor nähert sich gen null). In den USA sind Käuferpräferenzen, Preisbereitschaften und -sensibilität bspw. im Vergleich zum deutschen Markt derart unterschiedlich, dass höhere Preise zu Gunsten der Qualität, erheblicher Sortimentsbreite und Services in Kauf genommen werden, was ein Indiz für notwendige Preisdifferenzierungen gegenüber dem deutschen Markt sein kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung einer angemessenen Preisstrategie bei der Internationalisierung und stellt die Forschungsfrage zur Entscheidung zwischen Differenzierung und Standardisierung.

2 Konstitutive Grundlagen zur intra- und internationalen Preisdifferenzierung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe der Preisdifferenzierung und arbeitet deren Ziele sowie die Unterschiede zwischen intranationalen und internationalen Kontexten heraus.

3 Determinanten für die Implementierung internationaler Preisdifferenzierung: Hier werden die wesentlichen Einflussfaktoren wie Kaufkraft, Käuferpräferenzen, Image, Arbitrage und Wettbewerb detailliert analysiert und deren Risiken bewertet.

4 Status Quo internationaler Preisdifferenzierung in der Empirie am Beispiel EU und USA: Das Kapitel vergleicht die theoretischen Erkenntnisse mit der praktischen Umsetzung anhand von Fallbeispielen wie Walmart und Aldi.

5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst zusammen, dass ein hoher Informationsbedarf über länderspezifische Käufermuster die notwendige Grundlage für erfolgreiche Preisentscheidungen im internationalen Handel bildet.

Schlüsselwörter

Internationales Marketing, Preisdifferenzierung, Preisstrategie, Handelsunternehmung, Kaufkraft, Preissensibilität, Preisimage, Arbitrage, Graue Märkte, Konsumentenverhalten, Wettbewerbsfaktoren, Preisabsatzfunktion, Standardisierung, Preispolitik, Marketing-Mix.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den strategischen Herausforderungen, vor denen Handelsunternehmen bei der Festlegung von Endverbraucherpreisen auf internationalen Märkten stehen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Preisdifferenzierung, die Analyse relevanter Determinanten (wie Kaufkraft und Wettbewerb) und die empirische Anwendung auf unterschiedliche Ländermärkte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist zu klären, unter welchen Bedingungen und Prämissen eine Handelsunternehmung Endverbraucherpreise international differenzieren oder standardisieren sollte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die durch eine empirische Betrachtung des Status Quo anhand aktueller Beispiele aus dem Handel ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Preisdifferenzierung, die detaillierte Untersuchung spezifischer Einflussfaktoren und die Darstellung von Implementierungsrisiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Internationales Marketing, Preisdifferenzierung, Preispolitik und Konsumentenverhalten charakterisieren.

Warum ist die Arbitrageneigung für Handelsunternehmen gefährlich?

Arbitrageneigung entsteht, wenn Kunden homogene Produkte in Ländern mit günstigeren Preisen erwerben, was die Wirksamkeit einer internationalen Preisdifferenzierungsstrategie untergräbt.

Welche Rolle spielt das Preisimage bei der Internationalisierung?

Das Preisimage ist ein wesentlicher emotionaler Faktor für Konsumenten; Unternehmen müssen verstehen, ob ihre Marke auf dem Zielmarkt eher über den Preis oder über Qualität und Service positioniert werden sollte.

Was zeigt der Vergleich zwischen Walmart und Aldi?

Der Vergleich illustriert, dass auch bei gleicher grundlegender EDLP-Strategie die Umsetzung in der Praxis stark davon abhängt, wie lokale Käuferpräferenzen und Wettbewerbsfaktoren berücksichtigt werden.

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Details

Title
Zur internationalen Differenzierung von Endverbraucherpreisen
College
University of Duisburg-Essen
Course
Internationales Marketing
Grade
1.7
Author
Kolja Eikelmann (Author)
Publication Year
2004
Pages
30
Catalog Number
V44260
ISBN (eBook)
9783638418959
ISBN (Book)
9783638677127
Language
German
Tags
Differenzierung Endverbraucherpreisen Internationales Marketing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kolja Eikelmann (Author), 2004, Zur internationalen Differenzierung von Endverbraucherpreisen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44260
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