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Die Außenwirtschaft Österreichs. Die Ökonomie und die Methoden des Landes

Titel: Die Außenwirtschaft Österreichs. Die Ökonomie und die Methoden des Landes

Ausarbeitung , 2018 , 8 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Antonia Zoernpfenning (Autor:in)

VWL - Arbeitsmarktökonomik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Da Österreich nur ein kleiner Staat ist und durch die räumlichen Begebenheiten limitierten Zugang zu Rohstoffen hat, ist es auf gute wirtschaftliche Beziehungen zu anderen Volkswirtschaften angewiesen. Wenn der Fall vorliegt, dass neben Rohstoffen und Energie auch qualitativ hochwertige Konsum- und Investitionsgüter in einen Staat importiert werden, allerdings nur Produkte mit geringer Wertschöpfung exportiert werden, wird das betroffene Land als sogenanntes „Außenhandelsentwicklungsland“ bezeichnet. Österreich hatte über die letzten Jahre den Status eines Außenhandelsentwicklungslandes, jedoch hat der Export von diversen Güter wie beispielsweise Spezialmaschinen oder fertige Zulieferteile die Exportquote wieder steigen lassen. Ob die österreichische Volkswirtschaft viel oder wenig erwirtschaftet, wird sowohl durch innerösterreichische Faktoren (Steuergesetzgebung, Industrie- und Wirtschaftspolitik, allgemeine gesetzliche Rahmenbedingungen, Arbeitsmarktpolitik etc.) als aber auch die globale Konjunkturlage beeinflusst. Auch der momentane Stand des Euros oder die Nachfrage können Auswirkungen auf den Außenhandel haben. Es ist von großer Bedeutung für einen Staat, auf internationaler Ebene wettbewerbsfähig zu bleiben. Von Wettbewerbsfähigkeit spricht man allgemein dann, wenn es einem Unternehmen möglich ist, seine Waren oder Dienstleistungen mit Gewinn abzusetzen, und seine Ertragskraft gegenüber den Marktteilnehmern auszubauen. Darauf haben allerdings nicht nur das Unternehmen selbst durch die Quantität und Qualität der Produktion einen Einfluss, da auch andere Faktoren, wie beispielsweise Währungsschwankungen eine bedeutende Rolle spielen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Außenwirtschaft, Außenhandel und Bilanz des Warenverkehrs

2. Der Außenhandel Österreichs

3. Österreich im internationalen Handel

4. Handel mit Dienstleistungen

5. Internationalisierung der Wirtschaft

6. Bilanz – Begriffserklärung

7. Leistungsbilanz

7.1. Teilbilanzen der Leistungsbilanz

7.1.1. Bilanz des Güterverkehrs = Warenbilanz

7.1.2. Dienstleistungsbilanz

7.1.3. Einkommensbilanz

7.1.4. Transferbilanz

8. Kapitalbilanz

9. Zahlungsbilanz

9.1. Interpretation zur Abbildung „Entwicklung der Zahlungsbilanz“

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse der österreichischen Außenwirtschaft und den zentralen Komponenten, die den Geldverkehr mit dem Ausland bestimmen. Das primäre Ziel ist es, die Funktionsweise von Leistungs- und Kapitalbilanz zu erläutern und deren Bedeutung für das außenwirtschaftliche Gleichgewicht eines Staates darzustellen.

  • Struktur und Einteilung des österreichischen Außenhandels
  • Die Rolle von Dienstleistungen und internationaler Arbeitsteilung
  • Definition und Funktion der Leistungsbilanz mit ihren Teilbilanzen
  • Bedeutung der Kapitalbilanz für den internationalen Finanzverkehr
  • Analyse der historischen Entwicklung der Zahlungsbilanz von 1997 bis 2017

Auszug aus dem Buch

7. Leistungsbilanz

Eine unvermeidliche Notwendigkeit für eine positive Entwicklung in der Wirtschaft stellt das außenwirtschaftliche Gleichgewicht dar. Um dieses Gleichgewicht zu erfassen, bedient man sich der Leistungsbilanz, die die Größe der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit (siehe 2.) eines Staates in Relation zu anderen Volkwirtschaften veranschaulicht. Daraus kann geschlossen werden, dass das, was die BürgerInnen eines Staates aus dem Ausland konsumieren, durch das, was für das Ausland erbracht wird, verdient werden muss, da sonst kein Gleichgewicht herrscht.

Jede Bilanz entwickelt intern ein Saldo, wobei Einnahmen und Ausgaben miteinander verglichen werden, was zu einem positiven, negativen oder ausgeglichenen Saldo führen kann. Der erarbeitete Umsatz der ÖsterreicherInnen gegenüber dem Ausland wird anhand von Geldströmten evaluiert.

- Leistungsbilanzüberschuss (= positive/aktive Leistungsbilanz) gibt es, wenn mehr Geld aus dem Ausland nach Österreich fließt als umgekehrt.

- Leistungsbilanzdefizit (= negative/passive Leistungsbilanz) tritt auf, wenn Österreich mehr Geld ans Ausland ausgegeben hat als das Ausland nach Österreich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Außenwirtschaft, Außenhandel und Bilanz des Warenverkehrs: Einführung in die Notwendigkeit wirtschaftlicher Beziehungen für kleine Staaten und Kategorisierung des Außenhandels.

2. Der Außenhandel Österreichs: Analyse der Einflussfaktoren auf die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Volkswirtschaft.

3. Österreich im internationalen Handel: Erörterung der Steigerung des Handels durch Infrastrukturausbau und internationale Arbeitsteilung.

4. Handel mit Dienstleistungen: Differenzierung zwischen Devisenzufluss und Devisenabfluss sowie Definition der wichtigsten Dienstleistungskomponenten.

5. Internationalisierung der Wirtschaft: Erläuterung der außenwirtschaftlichen Verflechtung und der Integration Österreichs in internationale Organisationen.

6. Bilanz – Begriffserklärung: Grundlegende Definition einer Bilanz als Gegenüberstellung von Aktiva und Passiva zur Saldoberechnung.

7. Leistungsbilanz: Detaillierte Darstellung der Leistungsbilanz als Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit und deren Teilbereiche.

8. Kapitalbilanz: Einordnung der Kapitalbilanz als Erfassung aller Geldströme, die keinen direkten Bezug zum Güter- oder Dienstleistungsverkehr haben.

9. Zahlungsbilanz: Zusammenführung von Leistungs- und Kapitalbilanz zur Erfassung des gesamten Geldverkehrs mit dem Ausland.

Schlüsselwörter

Außenwirtschaft, Außenhandel, Zahlungsbilanz, Leistungsbilanz, Kapitalbilanz, Warenbilanz, Dienstleistungsbilanz, Exportquote, Wettbewerbsfähigkeit, Devisen, Direktinvestitionen, Währungsreserven, Europäischer Wirtschaftsraum, Globalisierung, Außenwirtschaftliche Verflechtung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen der österreichischen Außenwirtschaft und der Strukturierung des internationalen Geld- und Warenverkehrs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind der Außenhandel, Dienstleistungen, die verschiedenen Bilanzen der Volkswirtschaft sowie die internationale Verflechtung Österreichs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Funktionsweise der Leistungs- und Kapitalbilanz verständlich zu machen und zu erläutern, wie ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht erfasst werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analytische Methode verwendet, die durch die Interpretation statistischer Daten und grafischer Darstellungen der Österreichischen Nationalbank gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Bilanzbegriffe, die Detaillierung der Leistungs- und Kapitalbilanz sowie eine Interpretation der Zahlungsbilanzentwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Außenwirtschaftliche Verflechtung, Exportquote, Zahlungsbilanz und Wettbewerbsfähigkeit geprägt.

Was unterscheidet die Leistungsbilanz von der Kapitalbilanz?

Die Leistungsbilanz bezieht sich primär auf realwirtschaftliche Güter, Dienstleistungen und Übertragungen, während die Kapitalbilanz finanzwirtschaftliche Geldströme wie Investitionen und Kredite erfasst.

Welche Bedeutung hat die Einführung des Euro für die in der Arbeit dargestellte Bilanzentwicklung?

Laut der Interpretation der Abbildung 2 führte die Einführung des Euro zu einem auffällig starken Anstieg der Bilanzwerte im Jahr 2001.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Außenwirtschaft Österreichs. Die Ökonomie und die Methoden des Landes
Note
1,0
Autor
Antonia Zoernpfenning (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
8
Katalognummer
V442627
ISBN (eBook)
9783668806917
ISBN (Buch)
9783668806924
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Österreich Wirtschaft Handel Angebot Nachfrage Staat Rohstoffe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Antonia Zoernpfenning (Autor:in), 2018, Die Außenwirtschaft Österreichs. Die Ökonomie und die Methoden des Landes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442627
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Leseprobe aus  8  Seiten
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