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Wahrnehmung und Beobachtung im Umgang mit Dritten. Ein Reflexionstagebuch

Title: Wahrnehmung und Beobachtung im Umgang mit Dritten. Ein Reflexionstagebuch

Elaboration , 2015 , 11 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marina Österreich (Author)

Psychology - General
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Summary Excerpt Details

„Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz.“ In dieser Arbeit zu dem Seminar „Wahrnehmung und Beobachtung“ habe ich mich auf die Einführungsveranstaltung, sowie auch auf die Themen „Täuschungen“ und „Wahrnehmung im Umgang mit Dritten“ bezogen. Diese Arbeit beinhaltet außerdem eine Auswertung der Fragebögen zur Selbst- und Fremdeinschätzung meiner Person und eine Zusammenfassung gewonnener Erkenntnisse.

Um einige Lerninhalte aus meiner Sicht widerzuspiegeln, habe ich mich entschieden zu Beginn über den Einstieg des Seminars, zu schreiben. Ich stelle die Übung vor, in der wir den ersten Arbeitstag von Frau X aus verschiedenen Charakterrollen darstellten. Im nächsten Kapitel wird es um das Thema „Täuschungen“ gehen, dort beziehe ich mich auf die Übung „stille Post“. Im dritten Kapitel zur Thematik „Wahrnehmung im Umgang mit Dritten“, stelle ich die Übung „Mitternachtsbild“ vor.

Meine Wahl fiel auf die eben genannten Übungen, um meine regelmäßige Nacharbeit der Veranstaltungen zu rekapitulieren. Darüber hinaus dienten mir die gewählten Übungen ein tieferes Verständnis der Lerninhalte zu erlangen. Für die Bearbeitung des Fragebogens zur Fremdeinschätzung im Rahmen eines Selbststudiums wählte ich meinen Partner aus, da wir regelmäßig in engem Kontakt stehen und verschiedene Situationen durchleben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Kapitel

Einführung in das Thema

2. Kapitel

Täuschungen

3. Kapitel

Wahrnehmung im Umgang mit Dritten

4. Kapitel

Selbststudium

Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Reflexion der Lerninhalte aus dem Seminar „Wahrnehmung und Beobachtung“ sowie die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung im Kontext der professionellen Sozialen Arbeit.

  • Grundlagen der subjektiven Wahrnehmung und Beobachtung
  • Phänomene optischer Täuschungen und deren Auswirkungen
  • Soziale Interaktion und professionelle Beziehungsgestaltung
  • Selbsteinschätzung vs. Fremdeinschätzung der eigenen Persönlichkeit
  • Praxisrelevanz für das Berufsfeld der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

Täuschungen – 12.10.2015

In der zweiten Veranstaltung stand das Thema Täuschungen im Vordergrund. Wir befassten uns unter anderem mit verschiedenen optischen Täuschungen in Form von Bildern aber auch mit einigen Beispielen zu akustischen Täuschungen.

Bevor wir unseren Arbeitsauftrag erhielten, bildeten wir 3 Gruppen, a fünf bis acht Personen. Jeweils ein Student der Gruppe bekam ein Bild zu sehen, welches er sich so genau wie möglich einprägen sollte. Anschließend bestand die Aufgabe darin, das gesehene Bild per stille Post System an die Kommilitonen weiterzutragen. Der letzte Student der Gruppe musste nun das Bild, welches ihm durch die Beschreibungen im Kopf herum schwirrte, an die Tafel zeichnen. Bei dem eigentlichen Bild handelte es sich um eine optische Täuschung, da verschiedene Interpretationsmöglichkeiten bestanden. Genauer gesagt konnte man entweder eine Maus oder aber das Gesicht eines Mannes erkennen. Zwei Gruppen erkannten die Maus, nur eine Gruppe sah den Mann.

Zu den drei Zeichnungen lässt sich sagen, dass einige Details verloren gingen, andere Details wurden allerdings auch dazu gezeichnet obwohl diese nicht genannt wurden. Beispielsweise bekam die Maus Schnurrhaare obgleich sie auf dem Ausgangsbild keine hatte. Dies lässt sich durch den Top-Down Prozess erklären. Während dieses Prozesses wird ein Reiz vom Menschen wahrgenommen, an das Gehirn weitergeleitet und dort mit schon bekannten oder ähnlich wahrgenommenen Reizen verglichen. Es kommt also zu einer konzeptgesteuerten Verarbeitung, bei der mit Hilfe von Erfahrungen auf Reize reagiert wird. In diesem speziellen Fall wissen wir also aus Erfahrung, dass zu einer Maus Schnurrhaare gehören, also zeichnen wir sie dazu auch wenn sie nicht erwähnt wurden. Der Bottom-Up Prozess erfolgt während der Wahrnehmung uns neuer, noch unbekannter Reize. Hätte also der zeichnende Student explizit die Information bekommen, dass die Maus keine Schnurrhaare hat, so würde er möglicherweise diese für ihn neue Information im Hirn speichern und die Schnurrhaare in seiner Zeichnung weglassen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Autorin legt den Fokus auf die Seminarinhalte zur Wahrnehmung und definiert ihre Zielsetzung für die Reflexionsarbeit.

1. Kapitel: Anhand einer Übung zu unterschiedlichen Charakterrollen wird verdeutlicht, wie subjektiv Wahrnehmung durch die eigene Position beeinflusst wird.

2. Kapitel: Das Kapitel behandelt optische Täuschungen und erklärt mittels Top-Down- und Bottom-Up-Prozessen, warum Menschen bekannte Muster in Reize interpretieren.

3. Kapitel: Hier liegt der Schwerpunkt auf der sozialen Interaktion und der Bedeutung von achtsamem Beobachten in der professionellen Beziehung zum Klienten.

4. Kapitel: Die Autorin wertet ihre Ergebnisse aus einer Selbst- und Fremdeinschätzung aus und reflektiert ihre Stärken im Kontext ihrer Berufswahl.

Fazit: Zusammenfassend wird die Bedeutung des kontinuierlichen Hinterfragens der eigenen Wahrnehmung als zentrale Kompetenz für Sozialarbeiter hervorgehoben.

Schlüsselwörter

Wahrnehmung, Beobachtung, Reflexion, Soziale Arbeit, Optische Täuschungen, Selektive Aufmerksamkeit, Soziale Interaktion, Selbsteinschätzung, Fremdeinschätzung, Top-Down-Prozess, Bottom-Up-Prozess, Kommunikation, Charakterrollen, Subjektivität, Bewusstsein

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Reflexionstagebuch?

Die Arbeit dokumentiert die Lernerfahrungen der Autorin aus dem Seminar „Wahrnehmung und Beobachtung“ und setzt diese in Bezug zur professionellen Sozialen Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die Arbeit deckt die Themen subjektive Wahrnehmung, Täuschungsphänomene, soziale Interaktionsformen und die Bedeutung der Eigenreflexion ab.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die kritische Rekapitalisierung der Seminarinhalte und die Überprüfung der eigenen professionellen Haltung sowie der Persönlichkeitsstruktur durch ein Selbststudium.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Neben der rekapitulierenden Nacharbeit von Seminarübungen nutzt die Autorin ein Instrument zur Selbst- und Fremdeinschätzung, um ihre Wahrnehmung und ihr Verhalten zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Wahrnehmungssituationen (Rollenübungen), die theoretische Einordnung von Täuschungen und die Untersuchung sozialer Interaktionen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie selektive Wahrnehmung, professionelle Beziehungsgestaltung, Reflexionskompetenz und Veränderungsblindheit charakterisiert.

Welche Rolle spielt die „stille Post“-Übung im zweiten Kapitel?

Diese Übung verdeutlicht den Prozess der konzeptgesteuerten Informationsverarbeitung (Top-Down), bei dem Menschen bekannte Details ergänzen, die auf einem Bild gar nicht vorhanden sind.

Warum hält die Autorin die Akzeptanz fremder Sichtweisen für wichtig?

Für die Autorin ist die Akzeptanz anderer Blickwinkel eine Grundvoraussetzung, um eine tragfähige professionelle Beziehung zum Klienten aufzubauen und dessen Vertrauen zu gewinnen.

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Details

Title
Wahrnehmung und Beobachtung im Umgang mit Dritten. Ein Reflexionstagebuch
College
University of Applied Sciences Coburg
Grade
1,7
Author
Marina Österreich (Author)
Publication Year
2015
Pages
11
Catalog Number
V442853
ISBN (eBook)
9783668810099
ISBN (Book)
9783668810105
Language
German
Tags
wahrnehmung beobachtung umgang dritten reflexionstagebuch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marina Österreich (Author), 2015, Wahrnehmung und Beobachtung im Umgang mit Dritten. Ein Reflexionstagebuch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442853
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