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Ausgewählte Techniken der Prozessmodellierung

Titel: Ausgewählte Techniken  der Prozessmodellierung

Hausarbeit , 2018 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tricy Unger (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der französische Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry sagte einst: „Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern nichts mehr weglassen kann!“ (Zitate.de, 2018). Dieser Ansatz sollte nicht auf literarische Werke reduziert werden. Eine Erweiterung auf die prozessuale Gestaltung eines Unternehmens ist ebenfalls möglich. In Zeiten einer steigenden Globalisierung und einer zunehmenden Wettbewerbssituation auf den Märkten ist es für ein Unternehmen nicht nur von Vorteil die eigenen Prozesse zu kennen, transparent darzustellen und kommunizieren zu können. Es ist essentiell, um die eigene Existenz zu sichern. Um dies zu ermöglichen, bedarf es einer Visualisierung der Prozesse. In diesem Zusammenhang kommen unterschiedliche Modellierungstechniken zum Einsatz.

Das Primärziel dieses Assignments ist die Beantwortung der Forschungsfrage: „Welche Charakteristika weisen die Prozessmodellierungstechniken Wertstromdesign, IDEF, EPK, UML und BPMN auf?“ Ein Teilziel dessen ist das Verständnis für den Prozessbegriff und was unter Prozessmodellierung verstanden wird. Darauf basierend ist ein weiteres Unterziel die Darstellung der genannten Techniken und die Identifikation von Ähnlichkeiten und Differenzen.

Bei der Erarbeitung handelt es sich um eine literaturbasierte Analyse. Die Hausarbeit ist in zwei wesentliche Teile untergliedert. Zu Beginn werden grundlegende Begriffe definiert. Im Rahmen dessen erfolgt die Erläuterung, was ein Prozess bzw. ein Geschäftsprozess ist. Außerdem findet eine Erklärung der Prozessmodellierung statt.

Darauf aufbauend beschäftigt sich der zweite Teil mit ausgewählten Techniken der Prozessmodellierung. Dabei wird das Wertstromdesign, IDEF, Ereignisgesteuerte Prozessketten, Unified Modeling Language sowie Business Process Modeling Notation vorgestellt. Im Anschluss erfolgt die Erarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Techniken. Innerhalb der sich anschließenden kritischen Würdigung werden sowohl die methodischen als auch inhaltlichen Aspekte diskutiert. Dabei wird aufgezeigt, in welchen Bereichen eine Vertiefung empfehlenswert erscheint. Den Abschluss bildet ein Fazit, in dem die Forschungsfrage zusammenfassend beantwortet und die erzielten Ergebnisse resümiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlegende Definition

2.1 Prozess und Geschäftsprozess

2.2 Prozessmodellierung

3. Techniken der Prozessmodellierung

3.1 Wertstromdesign

3.2 IDEF - Integrated Computer-aided Manufacturing Definition Language

3.3 Ereignisgesteuerte Prozessketten

3.4 Unified Modeling Language

3.5 Business Process Model and Notation

3.6 Gemeinsamkeiten und Unterschiede

4. Kritische Würdigung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die charakteristischen Merkmale verschiedener Prozessmodellierungstechniken zu analysieren und gegenüberzustellen, um ein grundlegendes Verständnis für deren Anwendung und Eignung in unternehmerischen Kontexten zu vermitteln.

  • Grundlagen des Prozessmanagements und Begriffsdefinitionen
  • Methodische Darstellung von Wertstromdesign und IDEF
  • Eigenschaften von Ereignisgesteuerten Prozessketten (EPK)
  • Einsatzmöglichkeiten der Unified Modeling Language (UML)
  • Struktur und Anwendung der Business Process Model and Notation (BPMN)

Auszug aus dem Buch

3.1 Wertstromdesign

Das Wertstromdesign wurde erstmal in den 90er Jahren durch Rother und Shook in ihrem Buch „Learning to See“ vorgestellt. Im Mittelpunkt stand dabei eine ganzheitliche Betrachtung von Produktionsabläufen, um Verschwendungen zu reduzieren. Das Wertstromdesign wird als sechste und letzte Phase der Wertstromanalyse gesehen und beschreibt den zukünftigen Idealzustand (vgl. Grabner, 2017, S. 118-120). Dabei wird der gesamte Wertstrom und die damit verbundenen Flüsse an Material und Informationen aus Kundensicht verbessert. In dieser zukünftigen Struktur sollen alle nicht-wertschöpfenden Handlungen unterbunden werden. Damit dieses Ideal erreicht werden kann, muss vorab ein Maßnahmenplan entwickelt werden, um den vorab aufgezeichneten Ist-Zustand in den Ziel-Zustand zu überführen. Die Aktivitäten werden dabei nacheinander und aufeinander aufbauend umgesetzt. Das Ziel des Wertstromdesigns liegt darin, dass Prozesse im Wertstrom flussgerecht miteinander verknüpft werden. Zudem sollen mithilfe dessen die Durchlaufzeit verkürzt und die existierenden Bestände minimiert werden. Die Ausrichtung erfolgt auf Basis des Kundenbedarfes. Zudem wird durch diese Technik nicht ein einzelner Prozess betrachtet und optimiert, sondern der gesamte Fluss an Wertströmen wird effizienter und kundenorientierter gestaltet. Auf dieser Grundlage kann zum einen die Liefertreue gesteigert werden, zum anderen wird dadurch auch die Qualität verbessert, was durch eine sofortige Identifikation von Fehlern erzielt werden kann (vgl. Koch, 2015, S. 154).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Prozessvisualisierung zur Existenzsicherung von Unternehmen ein und definiert das Ziel der Arbeit, verschiedene Modellierungstechniken zu vergleichen.

2. Grundlegende Definition: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe Prozess und Geschäftsprozess erläutert sowie die Zielsetzungen und Richtlinien der Prozessmodellierung dargelegt.

3. Techniken der Prozessmodellierung: Dieser Hauptteil bietet eine detaillierte Vorstellung der Methoden Wertstromdesign, IDEF, EPK, UML sowie BPMN und analysiert deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

4. Kritische Würdigung: Dieses Kapitel reflektiert die Vorgehensweise der Arbeit und bewertet die untersuchten Modellierungstechniken kritisch im Hinblick auf ihre Darstellungstiefe und theoretischen Aspekte.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die fünf vorgestellten Prozessmodellierungstechniken zusammen und beantwortet die zugrunde liegende Forschungsfrage.

Schlüsselwörter

Prozessmodellierung, Geschäftsprozess, Wertstromdesign, IDEF, Ereignisgesteuerte Prozessketten, EPK, Unified Modeling Language, UML, Business Process Model and Notation, BPMN, Prozessmanagement, Lean Management, Prozessvisualisierung, Prozessanalyse, Modellierungssprache

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich ausgewählter Techniken zur Prozessmodellierung, um deren Anwendung und Charakteristika in Unternehmen zu verdeutlichen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themenfelder sind die Definition von Geschäftsprozessen, die Darstellung gängiger Modellierungsmethoden sowie die kritische Reflexion ihrer methodischen Schwerpunkte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, welche spezifischen Charakteristika die Techniken Wertstromdesign, IDEF, EPK, UML und BPMN aufweisen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Bei der Erarbeitung handelt es sich um eine literaturbasierte Analyse verschiedener Methoden zur Prozessdarstellung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Vorstellung der fünf genannten Modellierungstechniken und arbeitet deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Prozessmodellierung, Wertstromdesign, EPK und BPMN charakterisiert.

Was unterscheidet das Wertstromdesign von anderen Methoden?

Das Wertstromdesign fokussiert sich stark auf die ganzheitliche Betrachtung von Produktionsabläufen und die Reduzierung von Verschwendung aus einer Lean-Management-Perspektive.

Warum wird im Fazit die Notwendigkeit von Modellierungsregeln betont?

Modellierungsregeln sind essenziell, um sicherzustellen, dass die erstellten Modelle sowohl fehlerfrei als auch konsistent und über Abteilungsgrenzen hinweg verständlich sind.

Inwiefern unterscheiden sich EPK und BPMN in ihrer Anwendung?

Während die EPK ein zentraler Baustein der ARIS-Architektur ist, wird die BPMN als umfassendere Methodik zur Abbildung und Ausführung von fachlichen sowie technischen Prozessaspekten genutzt.

Welche Rolle spielt die UML in der Prozessmodellierung?

Die UML wird primär zur Darstellung objektorientierter Informationssysteme eingesetzt und unterstützt die Modellierung von dynamischen und statischen Aspekten komplexer Systeme.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ausgewählte Techniken der Prozessmodellierung
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Veranstaltung
Prozessmanagement und Nachhaltigkeit
Note
1,0
Autor
Tricy Unger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
25
Katalognummer
V442880
ISBN (eBook)
9783668807877
ISBN (Buch)
9783668807884
Sprache
Deutsch
Schlagworte
prozesse prozessmodellierung wertstromdesign bpmn epk uml idef geschäftsprozesse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tricy Unger (Autor:in), 2018, Ausgewählte Techniken der Prozessmodellierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442880
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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