Zur Relativität von Sprache und Denken. Verändert die Sprache die Struktur unseres Denkens, und wenn ja, auch ihren Inhalt?


Bachelorarbeit, 2018
28 Seiten, Note: 2,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Begriffsklährung
II. 1 Denken
II. 2 Sprache

III. Whorfs These der sprachlichen Relativität
III. 1 Der Hintergrundcharakter der Sprache
III. 2 Die Grammatik formt den Gedanken
III. 3 Das Prinzip der Sprachlichen Relativität
III. 4 Verschiedene Sprachwelten - Beispiele
III. 4. 1 Unterschiedliche Strukturen Von Sprachen
III. 4. 2 2000 Wörter für Schnee
III. 5 Die Hopi Zeit
III. 6 Starke und schwache Theorien
III. 7 Zusammenfassung des Prinzips der Sprachliche Relativität

IV. Diskussion der Sprachlichen Relativität
IV. 1 Kritik an der Sprachlichen Relativität
IV. 2 Die Struktur unseres Denkens, der Neuwhorfianer J. A. Lucy
IV. 3 Der Inhalt unserer Gedanken
IV. 4 Denken ohne Sprache

V. Weitere Lösungsvorschläge zu der Beziehung von Sprache und Denken
V. 1 Sprache als intermodulares System

V. Schlussbetrachtung

VI. Anhang:

VII. Bibliographie:

I. Einleitung

Eine wichtige politische Debatte dreht sich um das Gendern von Sprache. Selbst in der Universität kann man schon Seminare zu dem Thema „Genderstudies“ belegen. Sprache soll bewusst so umgeformt werden, dass die durch die Kulturhistorie immer weitergetragene patriarchalische Dominanz nicht mehr in ihr enthalten ist. Eine gegenderte Sprache ist eine Sprache aus der das soziale Geschlecht verschwindet. Ziel einer gegenderten Sprache ist es über den Weg der veränderten Sprache auch die in den Köpfen der Menschen festgesetzte Rollenbilder aufzubrechen. Die Sprache wird als Werkzeug dafür genutzt, die Gedanken der Menschen zu verändern. Durch ein Umformen der Sprache soll also auch das Denken verändert werden.

Der Roman 1984 von George Orwell enthält eine, jedoch distopische Version einer Sprache, die das Denken der Menschen manipulieren soll.

Der 1948 geschriebene Roman Orwells skizziert eine Welt, die sich durch totalitäre Regime und ständig währenden Krieg auszeichnet.

Der „Big Brother“, ein unsichtbarer Führer der „inneren Partei“ ist Kopf des diktatorischen Staats. Die Staatsangehörigen werden einer permanenten Kontrolle unterzogen, die sich nicht nur auf äußere Umstände beschränkt, sondern auch versucht, die Gedanken der Menschen zu steruern.

Dazu wird eine neue Sprache, der Newspeak (Neusprech) entwickelt, eine Sprache die angeblich von „schädlichen“ Begriffen befreit wurde. Ihre Grammatik und ihr Vokabular ist im Vergleich zum „Altsprech“, die Sprache die vor dem totalitären Regim gesprochen wurde, stark reduziert und vereinfacht. Dieses dient dem Zweck, die Gedanken der Bürger zu vereinfachen und kritisches Denken unmöglich zu machen. Gleichzeitig werden neue Begriffe eingeführt, durch die neue Konzepte in das Denken der Menschen eingeschleust werden.[1]

Die veränderte Sprache soll die Gedanken der Sprecher leiten und verhindern, dass sie freie Gedanken fassen können. Auch die Identität und die eigene Meinung werden dadurch stark eingeschränkt. Ebenso wird verhindert, dass die Bewohner Ozeaniens überhaupt Gefühle empfinden können.

Abweichungen von den vom Staat vorgegebenen Normen, so genannte „Gedankenverbrechen“[2] werden hart bestraft. Die Gesellschaft soll nicht nur von außen, durch ihr Handeln einem totalitären Regim unterworfen werden, sondern dadurch, dass es unmöglich gemacht wird, bestimmte Dinge auszudrücken, sollen die Menschen auch geistig unterworfen werden. Schließlich sollen sie zu dem Schluss kommen, dass das System in dem sie leben, das einzig richtige sei.

Trotz dieser scheinbar absoluten Gedankenkontrolle, setzt sich Smith, der selbst Mitglied der inneren Partei ist, dem totalitären Regim entgegen. Zunächst schreibt er nur in seinem geheimen Tagebuch über seine Gefühle, im weiteren Verlauf des Buches fängt er aber auch eine Liaison mit Julia, ebenfalls Parteimitglied, an. Gemeinsam hegen sie Ausbruchsgedanken und gestehen sich tiefe Gefühle zu.

Auch wenn dieser Moment nicht das Ende des Romans ist, wirft er die Frage auf, wie Smith, der selbst Mitglied in der inneren Partei war, trotz der allumfassenden Überwachung Gefühle, eine Identität und rebellisches Gedankengut entwickeln konnte.

Einerseits könnte man davon ausgehen, dass es nicht möglich ist, die Gedanken allein durch eine veränderte Sprache zu kontrollieren und gewisse Formen von Denken auch ohne Sprache möglich sind. Andererseits könnte man argumentieren, dass der „Newspeesh“ zum Zeitpunkt der Geschichte noch nicht vollkommen ausgereift war und dass Aufgrund dessen, Smith und Julia aus der Vorgeschriebenen Ideologie ausbrechen konnten.

Die Debatte um die Beziehung zwischen Sprache und Denken hat in der Philosophie bereits Tradition. Zwischen einer deterministischen Sicht dieser Beziehung, die davon ausgeht, dass Denken notwendigerweise sprachgebunden ist und der These, dass verschiedene sprachunabhängige Formen von Denken existieren, ist das Meinungsspektrum breit gefächert.[3]

In dieser Arbeit soll die Frage zu dem Verhältnis von Sprache und Denken erneut gestellt werden. Genauer gesagt wird die Frage behandelt, ob die Struktur der Sprache, die wir sprechen Einfluss auf unser Denken hat. In einem zweiten Schritt wird die Frage behandelt, wie sich die Sprache auf den Inhalt von Gedanken auswirkt.

Dafür wird als erstes eine kurze Definition beider Begriffe erarbeitet. Als zweites soll Whorfs These zu dem relativen Verhältnis von Sprache und Denken untersucht werden. Als drittes folgt die Diskussion von Whorfs These. Im vierten Teil soll ein Ausblick auf andere Lösungsansätze zu diesem Thema gegeben werden. Schließlich werden die Ergebnisse zusammengetragen.

Ziel dieser Arbeit ist es nicht, eine mit der Sprachphilosophie entstandene Frage mit „ja“ oder „nein“ zu beantworten, sondern bereits bestehende Thesen kritisch zu prüfen um schließlich einen eigenen Lösungsansatz zu entwickeln.

II. Begriffsklährung

In diesem Abschnitt soll verdeutlichet werden, was unter den Begriffen Sprache und Denken in dieser Arbeit verstanden wird. Es ist wichtig zu bemerken, dass hier keine fertigen Definitionen für die Begriffe, sondern lediglich eine für diese Arbeit relevante Definition abgegeben wird. Die Begriffe Sprache und denken sollen einzeln definiert werden. (Auch soll durch die angegebenen Definitionen noch keine These in Bezug auf die Relation von Sprache und Denken gestützt werden.) Teilbereiche dieser Begriffe, die für meine Arbeit nicht relevant sind, wie zum Beispiel Logiksprache oder künstlicher Intelligenz sollen außen vorgelassen werden.

II. 1 Denken

Laut dem Philosophischen Wörterbuch ist das Denken die „[...]höchste Form der psychischen Tätigkeit des Menschen, deren Wesen in einer begrifflichen Widerspieglung des Allgemeinen, wesentlich gesetzmäßig, in den Gegenständen und Prozessen der objektiven Realität besteht.“[4] Das Denken ist die Art, wie wir unsere Sinneseindrücke verarbeiten. Dabei wird Wesentliches so wie Unwesentliches, Notwendiges und Zufälliges aufgenommen und anschließend durch Abstraktion und Verallgemeinerung das Wesentliche hervorgehoben. So entstehen ideelle Abbilder der objektiven Realität im Bewusstsein des Menschen.[5] Das Denken, welches seiner Struktur nach erkennendes oder emotionales Denken sein kann, besteht also darin, alle Bewusstseinsinhalte ständig neu umzugruppieren und immer neue Verknüpfungen zwischen ihnen herzustellen.[6]

Daher ist das Denken die höchste Form der Wiederspiegelungsfähigkeit.[7] Durch eine lange biologische Vorgeschichte kann man darauf schließen, dass auch bei höheren Tieren, wie zum Beispiel Menschenaffen bereits eine bedingt-reflektorische Widerspiegelung, eine Form von Denken Stattfindet. Jedoch benötigt der Schritt zum abstrakten, Begrifflichen Denken eine sich entwickelnde gesellschaftliche Arbeitstätigkeit der werdenden Gesellschaft und der mit ihr entstehenden Sprache.[8] In ihrer vollkommenen Komplexität werde sie jedoch nur Menschen zugeschrieben.[9]

Das Denken „wird vom Sprechen unterschieden sofern es schweigend geschieht, und vom Handeln, sofern es äußerlich nichts verändert.“[10] Als einen Gedanken bezeichnet man ein Stummes innerliches Sprechen, der aber auch sprachlich formuliert werden kann. Denken macht somit die Persönlichkeit aus.[11]

Es ist jedoch zu beachten, dass die Selbstständigkeit jedes Gedankens relativ zu betrachten ist, da er auf sinnlichen Erfahrungen beruht, die sich in durch gesellschaftliche Praktiken entwickeln. Somit ist die Gesellschaft auch das letzte Kriterium der Richtigkeit eines Gedankens.[12]

II. 2 Sprache

Die Sprache ist „[d]as umfassendste und differenzierteste Ausdrucksmittel des Menschen, zugleich die höchste Erscheinungsform sowohl subjektiven als auch objektiven Geistes. Die Sprache hat sich aus Naturlauten entwickelt. Jeder Schrei ist schon eine Art Sprache.“[13]

Es gilt in drei verschiedene, wenn auch mit einander zusammenhängende Bedeutungen von Sprache zu unterscheiden. Zum einen kann man Sprache als Fähigkeit zu kommunizieren, also zu lesen zu schreiben und zu sprechen verstehen. Diese Form von Sprache kann auch Sprachfähigkeit genannt werden. Als zweites kann man Sprache als Einzelsprache verstanden werden. Die Vielfalt der Sprachen verweist deutlich auf deren Konventionalität, d.h. darauf, dass weder die natürlichen Anlagen noch die Sinneseindrücke über die gesprochen wird, die Form der Sprache festlegen.

Der dritte Begriff von Sprache meint die (individuelle) Sprache in einer Gebrauchssituation. Hiermit ist das gemeint war Saussure unter dem Begriff parole und Chomsky mit dem Begriff performance definierten.[14]

Diese Arbeit bezieht sich vor allem auf die zweite Definition von Sprache.

III. Whorfs These der sprachlichen Relativität

III. 1 Der Hintergrundcharakter der Sprache

Zunächst möchte Whorf das, was im Alltagsverständnis „gesunder Menschenverstand“ genannt wird, natürliche Logik nennen. Diese natürliche Logik vermittelt uns jedoch den fälschlichen, jedoch weit verbreitetn Eindruck, die Sprache sei lediglich das Ausdrucksmedium unserer Gedanken. Es scheint nun so als sei die innere Formulierung der Gedanken vollkommen unabhängig von ihrer Wiedergabe und es werde nur ausgedrückt, was bereits unausgesprochen formuliert war. Die Grammatik einer Sprache könne so als „bloße Normen konventioneller und gesellschaftlicher Korrektheit angesehen werden.“[15] Schließlich schlussfolgert Whorf;

„Das Denken hängt nach dieser Meinung nicht von der Grammatik ab, sondern von Gesetzen der Logik oder Vernunft, die für alle Beobachter des Universums die gleichen sind und etwas rationales im Universum repräsentieren, dass von allen intelligenten Beobachtern „gefunden“ werden kann, gleichgültig, ob sie Chinesisch oder Chocatw sprechen.“[16]

Diese fälschliche Meinung, klärt Whorf nun auf, ist dem Hintergrunscharakter der Sprache(n) verschuldet. Das bedeutet, dass die Sprachen einen, jedoch hintergründigen und daher unbemerkten Effekt haben. Daher entziehen sie sich der Kontrolle und des Bewusstseins der Sprecher. Auch werde oft das Wissen über einen Gegenstand mit dem Wissen über einen linguistischen Prozess verwechselt.

III. 2 Die Grammatik formt den Gedanken

Hingegen der zuerst skizzierten, fehlerhaften Meinung über die Unabhängigkeit von Sprache und Denken, setzt Whorf nun die, von Linguisten festgestellt These, dass das linguistische System einer Sprache nicht das Ausdrucksmittel von Gedanken ist, sondern sie formt.

Schema und Anleitung für die geistige Aktivität des Individuums ist, für die Analyse seiner Eindrücke und für die Synthese dessen, was ihm an Vorstellungen zur Verfügung steht. Die Formulierung des Gedankens ist kein unabhängiger Vorgang, der im alten Sinne des Wortes rational ist sondern er ist beeinflusst von der jeweiligen Grammatik. Er ist daher für verschiedene Sprachen mehr oder weniger verschieden. Wir gliedern die Natur an Linien auf, die uns durch unsere Muttersprache vorgegeben sind.[17]

Whorf erläutert auch seine Theorie dazu, wie wir die Welt wahrnehmen:

[Die Welt] präsentiert sich [...] in einem kaleiduskopartigen Strom von Eindrücken, der durch unseren Geist organisiert werden muss- das aber heißt weitgehend: von dem linguistischen System in unserem Geist. Wie wir die Natur aufgliedern, sie in Begriffen organisieren und ihnen Bedeutungen zuschreiben, das ist weitgehend davon bestimmt, dass wir an einem Abkommen beteiligt sind, sie in dieser Weise organisieren- einem Abkommen, das für unsere ganze Sprachgemeinschaft gilt und in den Strukturen unserer Sprache kodifiziert ist. Dieses Übereinkommen ist natürlich nur ein implizites und unausgesprochenes, aber sein Inhalt ist absolut obligatorisch; wir können überhaupt nicht sprechen. Ohne uns der Ordnung und Klassifikation des gegebenen zu unterwerfen, die dieses Übereinkommen vorschreibt.[18]

Im Gegensatz zu der allgemein verbreiteten These, nimmt Whorf eine absolute Abhängigkeit von Sprache und Denken an.

III. 3 Das Prinzip der Sprachlichen Relativität

Um eine Theorie zu dem Verhältnis von Sprache und denken zu formulieren, leitet Whorf aus dieser Erkenntnis das Prinzip der Sprachlichen Relativität ab.

„Wir gelangen zu einem neuen Relativitätsprinzip, das besagt, dass nicht alle Beobachter durch die gleichen physikalischen Sachverhalte zu einem gleichen Weltbild geführt werden, es sein denn, ihre linguistischen Hintergründe sind ähnlich oder können in irgendeiner Weise auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden. (be calibrated)“[19]

Abhängig von der Sprache nimmt man die Realität anders wahr. Je weiter verschiedene Sprachen voneinander entfernt seien, desto unterschiedlicher seien auch die verschiedenen Weltanschauungen. Whorf kommt zu diesem Schluss, indem er sehr unterschiedliche Sprachen miteinander vergleicht. Dabei weist er besonders darauf hin, dass es in diesem Punkt absolut nicht reiche, sich auf indoeuropäische Sprachen zu beziehen. So werde schließlich „[d]ie Relativität aller begrifflichen Systeme, das unsere eingeschlossen, und ihre Abhängigkeit von der Sprache [...] offenbar.“[20]

III. 4 Verschiedene Sprachwelten - Beispiele

III. 4. 1 Unterschiedliche Strukturen Von Sprachen

Whorf erläutert seine Theorie an verschiedenen Beispielen.

Die deutsche sowie die englische Sprache lasse sich hauptsächlich in zwei Klassen von Wörtern einteilen. Klasse eins sind Nomen und Klasse zwei Verben. Trotz Ausnahmen gibt es eine absolute inhaltliche Aufteilung der Wörter in diese Klassen. Somit gibt uns „unsere Sprache eine bipolare Aufteilung der Natur. Die Natur selbst ist jedoch nicht so polarisiert.”[21] Man kann bemerken, dass in unserer Sprache ein Verb das ist, das einen Vorgang beschreibt.

In der Hopi Sprache ist das Verständnis von Wortklassen ein anderes. „Blitz, Wolke, Meteor“ sind Verben, da diese Wörter Vorgänge von kurzer Dauer beschreiben. „Wolke“ und „Sturm“ bilden hingegen die unterste Grenze der Dauer um Substantive zu sein. In der Hopi Sprache werden die Wortklassen also nach ihrer Dauer klassifiziert, eine Idee die unserer Denkweise fremd ist.

Auch gibt es Sprachen in denen alle Wörter Verben sind. So zum Beispiel das Nootka. „Die Sprache gibt sozusagen eine monistische Ansicht der Natur, mit nur einer Wortklasse für alle Ereignisse.“[22] Auch Wörter wie Haus, Dauer und Zeitnuancen werden in dieser Sprache flektiert.

III. 4. 2 2000 Wörter für Schnee

In der Hopi Sprache gibt es nur zwei Wörter für alles was fliegt. So kommt es dazu, dass wenn man von einem Flugzeug spricht, man das gleiche Wort benutzt, wie für einen Vogel. Für unser Verständnis scheint diese Bezeichnung viel zu vage und missverständlich in ihrer Unterteilung. Jedoch geht es Inuits genauso, wenn sie über unsere Bezeichnungen für Schnee nachdenken, da sie für diesen Begriff über 2000 Wörter verwenden.

III. 5 Die Hopi Zeit

Die Hopi Sprache ist eine Sprache ohne Zeitbegriff. Sie beinhaltet die psychologische Zeit, also in etwas das, was Bergson als „durée“ bezeichnet, aber sie enthält nicht die mathematische Zeit (t), die in der Physik verwendet wird.

Eine der Eigentümlichkeiten der Hopi Sprache ist: Sie wechselt mit jedem Beobachter, erlaubt keine Gleichzeitigkeit und hat keine Dimensionen, d.h. man kann ihr keine Zahl zuteilen, die größer als 1 ist. Die Hopis sagen nicht, „Ich blieb fünf Tage,“ sondern „Ich ging am fünften Tag weg.“[23]

Die Hopi Grammatik macht es durch Formen, die wir Aspekte der Modi nennen, auch leicht, zwischen momentanen, fortgesetzten und wiederholten Vorkommnissen zu unterscheiden und die Folge von berichteten Ereignissen ohne Rückgriff wiederzugeben. „Dadurch kann das Universum ohne Rückgriff auf einen Begriff dimensionaler Zeit beschrieben werden.“[24]

[...]


[1] „Delstop“ ist ein Begriff, der das Konzept beschreibt, wie man Gedankenverbrechen (jede Art von politisch kritischem Gedanken) verhindern kann. „Doppeldenk“ ist der Begriff für das Konzept, das etwas gleichzeitig richtig und falsch sein kann.

[2] Tom McArthur, S. 693

[3] Carruthers, S..382

[4] Buhr, S. 225

[5] Buhr, S. 226

[6] Schmidt, S. 125

[7] Buhr, S. 227

[8] Buhr, S. 228

[9] Sandkühr, S. 225

[10] Sandkühr, S. 225

[11] Schmidt, S. 127

[12] Schmidt, S. 127

[13] Schmidt, S. 687

[14] Sandkühler, S. 1503

[15] Whorf, S. 7

[16] Whorf, S. 7

[17] Whorf, S. 12

[18] Whorf, S.12

[19] Whorf, S.12

[20] Whorf, S. 13

[21] Whorf, S. 14

[22] Whorf, S. 14

[23] Tabelle siehe Anhang

[24] Whorf, S.17

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Zur Relativität von Sprache und Denken. Verändert die Sprache die Struktur unseres Denkens, und wenn ja, auch ihren Inhalt?
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Institut für Philosophie)
Note
2,7
Autor
Jahr
2018
Seiten
28
Katalognummer
V443134
ISBN (eBook)
9783668811041
ISBN (Buch)
9783668811058
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Arbeit befasst dich mit dem interdisziplinären Thema der Beziehung von Sprache und Denken. Dabei steht im Mittelpunkt die Theorie der Sprachlichen Relativität von Benjamin Lee Whorf, die anschließend verglichen und kritisiert wird.
Schlagworte
Sprachliche Relativität, Sprachphilosophie, Whorf, Language in cognition
Arbeit zitieren
Freya Gerz (Autor), 2018, Zur Relativität von Sprache und Denken. Verändert die Sprache die Struktur unseres Denkens, und wenn ja, auch ihren Inhalt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/443134

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Zur Relativität von Sprache und Denken. Verändert die Sprache die Struktur unseres Denkens, und wenn ja, auch ihren Inhalt?


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden