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Steuerungsmöglichkeiten des Shareholder Value durch strategische Erfolgsfaktoren - Intangibles als Potentialfaktor zur Wertgenerierung und Wertsteigerung

Title: Steuerungsmöglichkeiten des Shareholder Value durch strategische Erfolgsfaktoren - Intangibles als Potentialfaktor zur Wertgenerierung und Wertsteigerung

Seminar Paper , 2005 , 32 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jan Karrasch (Author)

Business economics - Controlling
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Die Maximierung des Shareholder Value als Zielsetzung der Unternehmenssteuerung findet seit Ende der 80er und vermehrt in den 90er Jahren Eingang in die fachbezogene Literatur. Dies basiert zum einen auf den Erwartungen erfolgsorientierter Anteilseigner, zum anderen spielen der zunehmende internationale Wettbewerb und die damit verbundene Gefahr drohender Übernahmen eine entscheidende Rolle in der Unternehmenspolitik. Einhergehend mit einer immer lauter werdenden Kritik an traditionellen Verfahren des Controllings bzw. der Rechnungslegung führte vor allem Rappaports Shareholder-Value-Konzept zu einem Umdenken in den Managementebenen. Nicht alleine die Steigerung der Marktanteile und der Gewinne stehen weiter im Blickfeld des Führungscontrollings, sondern strategisch und somit langfristig ausgerichtete Umfeld-und Fundamentalanalysen sollen die Aufmerksamkeit der Unternehmensspitze erreichen. Dieses neue Führungskonzept veranlasst vor dem Hintergrund der sich immer weiter ausdehnenden Globalisierung und eines expandierenden internationalen Wettbewerbs die konkurrierenden Unternehmen zusehends den Unternehmenswert zu erhöhen. Die Steuerungsmöglichkeiten des Shareholder Value als strategisches Instrumentarium sind somit gerade in der heutigen, weltweit vernetzten Unternehmenswelt eine bedeutungsvolle und nach wie vor problematische Frage- und zugleich Aufgabenstellung des Managements.
Zur Beeinflussung des Shareholder Value stehen in der Unternehmensführung die strategischen Erfolgsfaktoren im Mittelpunkt. Diese finden häufig in Verbindung mit Werttreibern Eingang in die Analysen um auf diesem Weg die Wirkungen auf den Shareholder Value darzulegen.
Dabei wird der Schwerpunkt zumeist auf die finanzorientierten Werttreiber gelegt, ohne das immaterielle Vermögen zur Steigerung des Shareholder Value einer kritischen Analyse zu unterziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Gang der Untersuchung

2. Begriffliche Grundlagen

2.1 Der Shareholder Value

2.2 Strategische Erfolgsfaktoren und das Modell der Five Forces

2.3 Intangible Assets

3. Shareholder-Value-Konzept im Rahmen der Wettbewerbsstrategie

3.1 Ermittlung des Shareholder Value

3.2 Die Steuerung des Shareholder Value innerhalb der Prognoseperiode

3.2.1 Werttreiber und ihre Wirkung auf den Shareholder Value

3.2.2 Bedeutung der strategischen Erfolgsfaktoren im Hinblick auf die Steigerung und Steuerung des Unternehmenswertes im Konzept der Five Forces

3.2.3 Wechselwirkungen unter den Werttreibern und die daraus resultierenden Ansprüche an das Management

4. Intangibles – der vergessene Werttreiber?

4.1 Einordnung der Intangible Assets in die wertorientierte Unternehmensstrategie

4.1.1 Die Marke als Wettbewerbsvorteil und wertbeeinflussender Faktor im Unternehmen

4.1.2 Kunden und Lieferanten im Blickfeld der unternehmenswertorientierten Führung

4.2 Das Problem der Erfassung des Wertbeitrages der Intangible Assets

4.2.1 Methoden zur Bestimmung des Erfolgsbeitrages der Intangible Assets

4.2.2 Investitionen in immaterielles Vermögen und ihr zeitlicher Vorlauf

4.2.3 Ansatz- und Bewertungsverfahren von immateriellen Vermögenswerten

5. Intangible Assets als Steuerungsinstrument des Shareholder Value

5.1 Intangible Assets und ihre Verbindung zu den Triebkräften des Branchenwettbewerbs

5.2 Einfluss und Wirkung der Intangible Assets auf den Unternehmenswert

6. Schlusswort/Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel aufzuzeigen, wie immaterielle Vermögenswerte (Intangibles bzw. Intangible Assets) von der Unternehmensführung gesteuert werden können, um den Shareholder Value langfristig zu steigern. Dabei wird untersucht, wie diese Werte in das bestehende Shareholder-Value-Konzept unter Berücksichtigung strategischer Erfolgsfaktoren integriert werden können.

  • Maximierung des Shareholder Value als strategisches Ziel
  • Integration von Intangible Assets in die Unternehmensstrategie
  • Bedeutung der Unternehmensmarke als wertvollster immaterieller Faktor
  • Rolle von Kunden- und Lieferantenbeziehungen für den Unternehmenserfolg
  • Verbindung von Intangibles mit dem Five-Forces-Modell nach Porter

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Die Marke als Wettbewerbsvorteil und wertbeeinflussender Faktor im Unternehmen

In einer Befragung von deutschen Unternehmen gaben 53% der Teilnehmer an, dass die Marke zu einer der wichtigsten Einflussgrößen für den Erfolg eines Unternehmens zählt. In derselben Studie wurde ebenso analysiert, dass die Marke im Durchschnitt 56% des Gesamtunternehmenswertes ausmacht.

Starke Unternehmensmarken erlauben es dem Management Preisaufschläge im Vergleich zu unbekannten Gesellschaften zu realisieren und helfen somit höhere Einnahmen zu generieren. Diese erhöhten Einnahmen, sowie geringere Ausgaben durch markentreue Kunden und die auf einer starken Marke beruhenden Verhandlungsstärke gegenüber Lieferanten, ermöglichen einen höheren Cash-flow zu erwirtschaften und somit letztendlich den Unternehmenswert zu steigern.

Auch der Zeitpunkt, zu welchem die Cash-flows erwirtschaftet werden, lässt sich durch Unternehmensmarken variieren und somit steuerbar machen. In Verbindung mit gezielten Marketingmaßnahmen lässt sich durch einen bekannten Markennamen auf eine erhöhte Reaktionsbereitschaft der Kunden schließen und somit ebenfalls Neueinführungen von Produkten erleichtern und schneller in Cash-flows umsetzen.

In diesem Zusammenhang lässt sich auch nachvollziehen, dass sich das Risiko zukünftiger, erwarteter Cash-flows verringert, sofern ein Unternehmen mit der Markentreue seiner Kunden rechnen kann. Durch eine starke Marke verringert sich so auch die Gefahr, Kunden durch Marketingmaßnahmen der Konkurrenten zu verlieren und schafft einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im hart umkämpften Unternehmensmarkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Shareholder-Value-Maximierung und definiert die Zielsetzung, Intangibles als steuerbare Werttreiber in die Unternehmensführung zu integrieren.

2. Begriffliche Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Konzepte des Shareholder Value, der strategischen Erfolgsfaktoren (Five-Forces-Modell) und der Intangible Assets.

3. Shareholder-Value-Konzept im Rahmen der Wettbewerbsstrategie: Hier wird erläutert, wie der Shareholder Value ermittelt wird und welche finanzorientierten Werttreiber innerhalb der Prognoseperiode durch das Management gesteuert werden können.

4. Intangibles – der vergessene Werttreiber?: Das Kapitel analysiert die Rolle immaterieller Werte, insbesondere Marken sowie Kunden- und Lieferantenbeziehungen, und erörtert Probleme bei deren Erfassung und Bewertung.

5. Intangible Assets als Steuerungsinstrument des Shareholder Value: Dieses Kapitel verbindet die Intangibles mit den Wettbewerbskräften nach Porter und untersucht, wie sie zur nachhaltigen Wertsteigerung genutzt werden können.

6. Schlusswort/Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Intangibles einen wesentlichen Bestandteil des Unternehmenswertes darstellen und zwingend in ein wertorientiertes Controllingsystem eingebaut werden müssen.

Schlüsselwörter

Shareholder Value, Intangible Assets, Unternehmenssteuerung, Strategische Erfolgsfaktoren, Five Forces, Unternehmensmarke, Werttreiber, Cash-flow, Wettbewerbsvorteil, Immaterielles Vermögen, Controlling, Unternehmenswert, Kundenbeziehungen, Lieferantenbeziehungen, Strategisches Management

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration immaterieller Vermögenswerte (Intangible Assets) in die wertorientierte Unternehmenssteuerung, um den Shareholder Value zu steigern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören das Shareholder-Value-Konzept nach Rappaport, das Five-Forces-Modell von Porter sowie die spezifische Rolle von Marken, Kunden- und Lieferantenbeziehungen als Werttreiber.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie das Management Intangibles identifizieren, steuern und in die wertorientierte Unternehmensführung einbinden kann.

Welche wissenschaftliche Methodik wird angewendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse, bei der bestehende Konzepte (Shareholder-Value-Ansatz und Five-Forces-Modell) verknüpft und auf die Problematik immaterieller Werte angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen, wie Intangibles den Unternehmenswert beeinflussen, diskutiert Bewertungsmethoden und erörtert die Einordnung dieser Faktoren in den Branchenwettbewerb.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Shareholder Value, Intangible Assets, strategische Erfolgsfaktoren, wertorientiertes Controlling und Wettbewerbsvorteil.

Warum ist die Markenbewertung laut Autor so schwierig?

Die Schwierigkeit liegt in der mangelnden Identifizierbarkeit und direkten Messbarkeit selbst geschaffener immaterieller Werte, die in der Bilanz oft nicht als Aktivposten erfasst werden können.

Welche Bedeutung hat das Five-Forces-Modell für diese Arbeit?

Das Modell dient als Analyseraster, um strategische Erfolgsfaktoren abzuleiten, die wiederum als Hebel zur Beeinflussung der werttreibenden Cash-flows dienen.

Was unterscheidet den Umgang mit der Marke von dem mit Kundenbeziehungen?

Während eine Marke als Eigentum des Unternehmens relativ gut geschützt werden kann, sind Kunden- und Lieferantenbeziehungen schwieriger gegen den Wettbewerb abzuschirmen und erfordern daher ein ständiges aktives Management.

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Details

Title
Steuerungsmöglichkeiten des Shareholder Value durch strategische Erfolgsfaktoren - Intangibles als Potentialfaktor zur Wertgenerierung und Wertsteigerung
College
University of Dortmund
Course
Strategisches Controlling
Grade
1,3
Author
Jan Karrasch (Author)
Publication Year
2005
Pages
32
Catalog Number
V44334
ISBN (eBook)
9783638419581
Language
German
Tags
Steuerungsmöglichkeiten Shareholder Value Erfolgsfaktoren Intangibles Potentialfaktor Wertgenerierung Wertsteigerung Strategisches Controlling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Karrasch (Author), 2005, Steuerungsmöglichkeiten des Shareholder Value durch strategische Erfolgsfaktoren - Intangibles als Potentialfaktor zur Wertgenerierung und Wertsteigerung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44334
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