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Unterrichtsentwurf zur Kooperationsfähigkeit Klasse 3/4 Förderschule

"Einbruch in die Schule - gemeinsam finden wir die Täter"

Titel: Unterrichtsentwurf zur Kooperationsfähigkeit Klasse 3/4 Förderschule

Unterrichtsentwurf , 2017 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dana Swillims (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Unterricht mit Schülern mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung (ESE) und Lernen (LE) erweisen sich klar strukturierte, offene Unterrichtsformen als geeignet, um sowohl sozial-emotionale als auch fachliche Kompetenzen aufzubauen und zu erweitern. Nach Heck kommt das kooperative Lernen eben dieser Förderung der Strukturiertheit nach, welche besonders im Unterricht einer heterogenen Lerngruppe sowie zur Förderung von Schülern mit einem Förderbedarf eine Grundvoraussetzung darstellt.

In der Fachliteratur existieren unterschiedliche Definitionen zum kooperativen Lernen. Übereinstimmung zeigen diese darin, dass nicht jede Form von Gruppen- oder Partnerarbeit mit kooperativem Lernen gleichgesetzt werden kann. „Gruppenarbeit bezeichnet lediglich die Tatsache, dass Schüler zu einer bestimmten Zeit etwas zusammen erledigen, sie können dabei kooperieren, müssen es aber nicht“. Kooperatives Lernen hingegen wird definiert als „eine Interaktionsform, bei der die beteiligten Personen gemeinsam und in wechselseitigem Austausch Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben. Im Idealfall sind alle Gruppenmitglieder gleichberechtigt am Lerngeschehen beteiligt und tragen gemeinsam Verantwortung“ (Konrad/Traub 2010), um den maximalen Lernerfolg für alle zu erzielen.

Die Lernaufgabe sollte es dabei notwendig machen, dass die Schüler zusammenarbeiten müssen, um ein vorgegebenes Lernziel zu erreichen. Kooperatives Lernen wird dabei nicht als Unterrichtsmethode, sondern als Unterrichtsstruktur verstanden, innerhalb derer heterogene Lerngruppen individuelle und gemeinsame Lernziele in einem Wechsel von kooperativen individuellen Lernphasen erreichen.

Die vorliegende Unterrichtsreihe ist entsprechend des Dreischritts „Denken – Austauschen – Vorstellen“ als Grundlage der kooperativen Arbeit nach Brüning/Saum konzipiert. Das bedeutet, dass die Schüler sich zunächst Inhalte in Einzelarbeit erschließen, sich darüber in Kleingruppen austauschen, um abschließend die Ergebnisse im Klassenverband vorzustellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A Darstellung der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge

A 1 Aufbau der Unterrichtsreihe

A 1.1 Theoretische Darstellung zum Entwicklungs- bzw. Förderbereich

A 1.2 Theoretische Darstellung zum unterrichtsfachlichen Bereich

A 1.3 Rahmenbedingungen für das (gemeinsame) Lernen

A 1.4 Analyse des Zielschwerpunktes (Förderziel, Fachziel)

B Schriftliche Planung der Unterrichtsstunde

B 1 Zielsetzung der Unterrichtsstunde

B 1.1 Zentrale Zielsetzung der Unterrichtsstunde (förderzielorientiertes Ziel)

B 1.2 Weitere Zielsetzung der Unterrichtsstunde (fachliches Ziel)

B 1.3 Zielorientierte Handlungsschritte

B 2 Begründungszusammenhang

B 2.1 Begründung von Zielsetzung und Thema

B 2.2 Lernausgangslage der Schüler

B 2.3 Maßnahmen zur Differenzierung

B 3 Verlaufsplanung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit fokussiert auf die Förderung der Kooperationsfähigkeit und des verstehenden Zuhörens bei Schülern mit Förderbedarf im Bereich emotionale und soziale Entwicklung durch eine motivierende Kriminal-Rahmengeschichte.

  • Anbahnung von Kooperationsfähigkeit durch kriteriengeleitete Regeln
  • Förderung der Zuhörkompetenz im Rahmen kooperativer Arbeitsphasen
  • Einsatz strukturierter Unterrichtsmodelle (Denken-Austauschen-Vorstellen)
  • Differenzierung der Lerninhalte zur individuellen Leistungsanpassung
  • Implementierung von Reflexionsphasen zur Stärkung sozialer Kompetenzen

Auszug aus dem Buch

A 1.1 Theoretische Darstellung zum Entwicklungs- bzw. Förderbereich

Im Unterricht mit Schülern mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung (ESE) und Lernen (LE) erweisen sich klar strukturierte, offene Unterrichtsformen als geeignet, um sowohl sozial-emotionale als auch fachliche Kompetenzen aufzubauen und zu erweitern (vgl. Myschker/Stein 2014, 257ff.). Nach Heck kommt das kooperative Lernen eben dieser Förderung der Strukturiertheit nach, welche besonders im Unterricht einer heterogenen Lerngruppe sowie zur Förderung von Schülern mit einem Förderbedarf eine Grundvoraussetzung darstellt (vgl. Heck 2007, S. 27).

In der Fachliteratur existieren unterschiedliche Definitionen zum kooperativem Lernen. Übereinstimmung zeigen diese darin, dass nicht jede Form von Gruppen- oder Partnerarbeit mit kooperativem Lernen gleichgesetzt werden kann. „Gruppenarbeit bezeichnet lediglich die Tatsache, dass Schüler zu einer bestimmten Zeit etwas zusammen erledigen, sie können dabei kooperieren, müssen es aber nicht“ (Hoy-Woolfolk 2008, S. 508). Kooperatives Lernen hingegen wird definiert als „eine Interaktionsform, bei der die beteiligten Personen gemeinsam und in wechselseitigem Austausch Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben. Im Idealfall sind alle Gruppenmitglieder gleichberechtigt am Lerngeschehen beteiligt und tragen gemeinsam Verantwortung“ (Konrad/Traub 2010, S. 5), um den maximalen Lernerfolg für alle zu erzielen (vgl. De Florio-Hansen, S.126). Die Lernaufgabe sollte es dabei notwendig machen, dass die Schüler zusammenarbeiten müssen, um ein vorgegebenes Lernziel zu erreichen (vgl. Souvignier 2007, S. 139). Kooperatives Lernen wird dabei nicht als Unterrichtsmethode, sondern als Unterrichtsstruktur verstanden, innerhalb derer heterogene Lerngruppen individuelle und gemeinsame Lernziele in einem Wechsel von kooperativen individuellen Lernphasen erreichen. Die vorliegende Unterrichtsreihe ist entsprechend des Dreischritts „Denken – Austauschen – Vorstellen“ als Grundlage der kooperativen Arbeit nach Brüning/Saum konzipiert. Das bedeutet, dass die Schüler sich zunächst Inhalte in Einzelarbeit erschließen, sich darüber in Kleingruppen austauschen, um abschließend die Ergebnisse im Klassenverband vorzustellen (vgl. Brüning/Saum 2010, S. 83ff.). Beachtet werden dabei die fünf Qualitätsmerkmale nach Johnson et al. (1993), die gelingendes kooperatives Lernen kennzeichnen.

Zusammenfassung der Kapitel

A 1 Aufbau der Unterrichtsreihe: Hier wird der inhaltliche Rahmen der Unterrichtsreihe dargelegt, die auf kooperativem Lernen und der Förderung von Zuhörstrategien basiert.

B 1 Zielsetzung der Unterrichtsstunde: Dieses Kapitel definiert die zentralen Förder- und Fachziele sowie die konkreten Handlungsschritte zur Erreichung der Lernvorgaben.

B 2 Begründungszusammenhang: Hier erfolgt die didaktische und pädagogische Herleitung des Themas unter Berücksichtigung der Lernausgangslage und notwendiger Differenzierungsmaßnahmen.

B 3 Verlaufsplanung: Dieses Kapitel stellt die zeitliche und methodische Struktur der Unterrichtseinheit inklusive der eingesetzten Materialien und Aktionen dar.

Schlüsselwörter

Kooperatives Lernen, Soziale Entwicklung, Verstehendes Zuhören, Förderbedarf, Unterrichtsstruktur, TeamPinBoard, Rahmengeschichte, Sozialkompetenz, Differenzierung, Kommunikation, Regelverständnis, Unterrichtsreihe, Sprachhandeln, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser schriftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschreibt eine Unterrichtsreihe in einer Fördergruppe der Primarstufe, die darauf abzielt, durch kooperative Lernformen soziale Kompetenzen und verstehendes Zuhören zu trainieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Förderung der Kooperationsfähigkeit und die Entwicklung von Strategien für das verstehende Zuhören im Deutschunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Anbahnung kooperativer Verhaltensweisen sowie die Verbesserung der Fähigkeit, Informationen aus verbalen Äußerungen von Mitschülern gezielt zu entnehmen und zu vergleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird das Konzept des kooperativen Lernens nach dem Dreischritt „Denken – Austauschen – Vorstellen“ angewendet, ergänzt durch spezifische Zuhörstrategien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Förder- und Fachbereichs, die Analyse der Rahmenbedingungen und die detaillierte schriftliche Planung der Unterrichtsstunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kooperatives Lernen, Soziale Entwicklung, Verstehendes Zuhören, Förderbedarf und Differenzierung.

Welche Rolle spielt die Rahmengeschichte im Unterricht?

Die Rahmengeschichte eines Schulkrimis dient der Motivationssteigerung und dient als inhaltlicher Anker, um die Schüler zur intensiven Kooperation und zum Austausch von Informationen zu bewegen.

Wie werden individuelle Lernvoraussetzungen berücksichtigt?

Durch Differenzierungsmaßnahmen wie unterschiedliche Aufgabenkomplexität (z. B. Audiodateien bei Leseschwierigkeiten), Lehrerzuwendung und individuelle Sozialziele wird auf die heterogene Lernausgangslage eingegangen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unterrichtsentwurf zur Kooperationsfähigkeit Klasse 3/4 Förderschule
Untertitel
"Einbruch in die Schule - gemeinsam finden wir die Täter"
Note
1,0
Autor
Dana Swillims (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
22
Katalognummer
V443734
ISBN (eBook)
9783668809574
ISBN (Buch)
9783668809581
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kooperation Kooperationsfähigkeit Förderschwerpunkt Unterrichtsentwurf Partnerarbeit Gruppenarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dana Swillims (Autor:in), 2017, Unterrichtsentwurf zur Kooperationsfähigkeit Klasse 3/4 Förderschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/443734
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Leseprobe aus  22  Seiten
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