Verwendung und Verständnis von Anglizismen bei Grundschulkindern der 2. und 3. Jahrgangsstufe


Magisterarbeit, 2013
120 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 ufgabenstellung und Ziel - die Thesen
1.2 Untersuchungs- und Erhebungsstrategie
1.3 Quantitative Sozialforschung - ein Einblick
1.4 Schnittstellen und Prioritätensetzung

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsbestimmung nglizismen
2.1.1 Klassifikationssysteme der Entlehnungen aus dem Englischen
2.1.2 Ursachen für Entlehnungen
2.1.3 Stellungnahme zum Forschungsstand
2.2 Statistische uswertungsverfahren

3 Datenerhebung und Messung
3.1 Forschungsprozesse
3.1.1 Organisatorisches und zeitlicher Rahmen
3.1.2 Hospitation und Erstellung des Fragebogens
3.1.3 Das Statistikprogramm
3.1.4 Befragungsaufbau
3.1.5 Prätest und Probleme
3.1.6 Programmatischer blauf und Durchführung der Befragung
3.2 Zeitplanung und Meilensteine
3.3 Fokussierung der Thesen
3.4 Präsentation der Einzelergebnisse
3.5 Wirkungsbeziehungen / Korrelationen zwischen ausgewählten Parametern (grafische Visualisierung)

4 Ergebnisauswertung
4.1 Hypothesentestung
4.2 Präsentation der Studienergebnisse
4.3 Quantifizierung der Zusammenhänge
4.4 Rückschlüsse auf die usgangsfragen
4.4.1 Signifikanteste Ergebnisse

5 Ergebnisse und usblick
5.1 Zusammenfassung und Fazit
5.2 nsätze zur theoretischen Weiterentwicklung für zukünftige empirische Untersuchungen

(Quantitativ / Qualitativ) und usblick

Literaturverzeichnis

Anhänge

Danksagung

Zunächst möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die mich während der gesamten Zeit meines Studiums und vor allem bei der Erstellung meiner bschlussarbeit sowohl tatkräftig als auch immer wieder motivierend unterstützt haben. Besonderer Dank gilt dabei meinem großartigen und besonders geduldigen Lehrer und Prüfer Herr Prof. Dr. Erdmann. Ich konnte mich in jeder Situation an ihn wenden und habe immer genau die Hilfe erfahren, die es mir letztlich ermöglicht hat, diese rbeit so gut wie nur möglich fertigzustellen. uch Herrn Dr. Cho möchte ich an dieser Stelle für seine Zeit und Unterstützung als Zweitprüfer vielmals danken.

Besonders große Hilfe habe ich außerdem erfahren von Herrn Gunther Klemm, der mir besonders mit seinen exzellenten orthografischen Fähigkeiten zur Seite stand. Meinen lieben Freunden Georg Straßner und Rainer Borutta möchte ich für die immer sehr konstruktive Kritik, die unzähligen Korrekturhilfen und ihr offenes Ohr bei jeder noch so verzweifelten Frage herzlich danken. Grenzenlose Unterstützung und besonderen Einsatz bei der Formatierung der rbeit habe ich von meinem Vater ndreas Gäbler und von meiner Schwester nja Gäbler erhalten, die jede freie Minute geopfert haben, um für mich da zu sein. Meiner ganzen Familie, allen Korrekturlesern, meinen Freunden und besonders meinem Freund, möchte ich danken, dass sie mich während der gesamten Zeit unterstützt, motiviert und immer wieder aufgebaut und an mich geglaubt haben, selbst wenn ich es mal nicht mehr tat.

Weiterhin möchte ich mich ganz besonders bedanken, bei den Schuldirektoren Frau Schleifring, Herrn Bodenstein und Herrn Fischer, sowie bei allen Lehrerinnen und Lehrern der drei Grundschulen, die mich während der Hospitationszeit und bei der Befragung zu jeder Zeit unterstützt haben. Es ist nicht selbstverständlich, dass eine solche Erhebung so problemlos und mit großer Kompromissbereitschaft vonstattengeht. Nicht zu vergessen, ein großes Danke an die kleinsten Helfer, die Probanden selbst, ohne die diese Studie niemals zustande gekommen wäre.

Ich bin sicher, dass ich diese rbeit ohne die Unterstützung dieser Menschen niemals so hätte schaffen können.

Vorwort

Im Zentrum der vorliegenden rbeit steht der nglizismus als Untersuchungsgegenstand in einem konkreten Kontext, wobei sich die Perspektive auf eine ganz bestimmte ltersgruppe richtet. Die ltersgruppe von Kindern der 2. und 3. Jahrgangsstufe der Grundschule, sowie das erstrangige Interesse an Wissensstand und Bewusstsein der Verwendung von nglizismen stehen dabei im Mittelpunkt. Definitionen und detailliertere Erläuterungen von nglizismen und ihrem Wirkungsbereich werden auch in dieser rbeit nicht gegenstandslos sein, bleiben aber für die uswertung der empirischen Erhebung nur zweitrangig von Interesse. Bevor ich terminologisch und ganzheitlich definieren möchte, was wir unter nglizismen eigentlich verstehen und welche Bereiche explizit für diese bhandlung eine prägnante Rolle spielen, möchte ich zunächst einen kurzen Einblick geben, inwiefern die im Folgenden behandelte Studie sowohl wissenschaftliches als auch öffentliches Interesse wecken kann und welche bislang außer cht gelassenen Dispositionen diese Fallstudie birgt.

Es existieren bereits zahlreiche Untersuchungen verschiedenen Kontexts zum Thema nglizismen. Besonders stark vertreten sind auf nglizismen bezogene Untersuchungen aus den Bereichen Mode, Technik, Wirtschaft sowie Funk- und Fernsehmedien. Die vorliegende rbeit reiht sich somit in die lange Kette der vorhandenen Studien über nglizismen ein. Interessanter sind an dieser Stelle aber nicht die Gemeinsamkeiten, sondern die Besonderheiten der bislang spärlich untersuchten Hintergrundfaktoren der Studienteilnehmer und der Studie an sich. Nicht nur die ltersgruppe der Probanden stellt eine Besonderheit der rbeit dar, sondern auch nsätze und Überschneidungen mit anderen, nicht-sprachwissenschaftlichen Fachgebieten ergeben sich zwangsläufig als Nebenprodukt der Untersuchung. So fließen zum Beispiel spekte der Sozial- und Erziehungswissenschaften, Gender Studies und weiterer pädagogischer Wirkungsbereiche in die rbeit mit ein, eben weil sie notwendig und eine unverzichtbare Basis für weiterführende Untersuchungen sind.

Einen weiteren wichtigen spekt stellen die der Studie zu entnehmenden Korrelationen der verschiedenen Parameter dar, welche ufschluss über die Wahrnehmung der eigenen Sprache und somit auch der täglichen Verwendung von nglizismen bei Kindern geben sollen.

Allgemein betrachtet ist die wohl größte Motivation, einen spärlich (wenn nicht sogar überhaupt noch nicht) untersuchten Bereich aus dem umfangreichen Schrifttum der nglizismenstudien und damit zusammenhängenden linguistischen Sachverhalte im Interesse eines vertieften Themenbereichen der auch für meine Studie relevanten ltersgruppe von 7 bis 10-Jährigen aus Disziplinen der Logopädie oder Fachbereichen der Kinderpädagogik wie beispielsweise eine Bildungsstudie von Guldimann und Hauser1.

Die wissenschaftliche Bedeutung von Entlehnungen aus dem Englischen und deren Dominanz haben seit den 1960er Jahren stetig zugenommen. Die Globalisierung, Technisierung sowie die damit einhergehende wirtschaftliche, militärische, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung sind u.a. dafür verantwortlich, dass sprachlicher Einfluss aus dem Englischen innerhalb der letzten Jahrzehnte kontinuierlich debattiert wird. Umfangreiche Literatur zu der ngloamerikanisierung deutscher Sprache soll hier jedoch nicht das Hauptinteresse sein. Meines Erachtens hat sich die Linguistik bislang unzureichend um das so wichtige öffentliche Interesse gekümmert. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch utoren aus der Populärliteratur, wie beispielsweise Bastian Sick oder Wolf Schneider, in ihren Büchern wiederholt kontemporäre Strömungen und Diskussionen hinsichtlich progressiver Trends rund um den Themenbereich nglizismen aufgreifen. In diesen Werken ist erkennbar, wie die ufmerksamkeit und das Interesse an nglizismen vornehmlich in die Bereiche Funk und Fernsehen und in wirtschaftliche spekte von Sport und Mode oder auch Politik übergreift.

Das öffentliche Interesse ist besonders in den letzten Jahren enorm gestiegen, nicht zuletzt weil die immer wieder aufkommenden Diskussionen um das neue „Denglisch“ polarisieren. Wer die „Verenglischung“ der deutschen Sprache nicht kopfschüttelnd und unverstanden in Frage stellt oder gar verschmäht ist oft ein aktiver Fürsprecher, egal ist es wenigen.

Doch wann fangen wir damit an, uns diese Spracheigentümlichkeit anzueignen? Dass sich der Mensch als soziales Wesen permanent unter einem (sprachlichen) Einfluss befindet, steht nicht in Frage. Die Entlehnungsmotivation im Kontext einer Signalfunktion für Jugendlichkeit, Gruppenzugehörigkeit oder Modernität wurde mehrfach aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. ber wie früh schleichen sich diese usläufer in unseren täglichen Sprachgebrauch? Wann geht es los und bekommen wir diesen Wandel eigentlich noch bewusst mit? Die useinandersetzung mit diesen Fragen gab den nstoß zur Durchführung der im Folgenden behandelten Studie über Verwendung und Verständnis von nglizismen bei Kindern der 2. und 3. Jahrgangsstufe in der Grundschule.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Lexikalische Entlehnungsarten Muhr

Abbildung 2 Entlehnungsarten Götzeler

Abbildung 3 Freizeitinteressen

Abbildung 4 Fahrrad

Abbildung 5 Diagramm ntwortmöglichkeiten Fahrrad

Abbildung 6 Tastatur

Abbildung 7 Diagramm ntwortmöglichkeiten Tastatur

Abbildung 8 Handy

Abbildung 9 Diagramm ntwortmöglichkeiten Handy

Abbildung 10 Spielkonsole

Abbildung 11 Diagramm ntwortmöglichkeiten Spielkonsole

Abbildung 12 Shoppingcenter

Abbildung 13 Diagramm ntwortmöglichkeiten Shoppingcenter

Abbildung 14 Diagramm ufgabe 6 - Bekannte Wörter

Abbildung 15 Wortliste llgemein

Abbildung 16 Vergleich der Häufigkeitsverteilung zwischen Gruppe 1 und 2

Abbildung 17 uswertung Sporttext

Abbildung 18 Informationsschreiben an die Eltern

Abbildung 19 Gruppe 1 (Kinder mit äG), sortiert nach Themenbereichen

Abbildung 20 Gruppe 2 (Kinder ohne äG), sortiert nach Themenbereichen

Abbildung 21 Fragebogen

Abbildung 22 Skalenniveaus

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 rbeits- und Zeitplan

Tabelle 2 Übersicht ausgewählter nglizismen

Tabelle 3 ngaben zur Klassenstufe

Tabelle 4 ngaben zum Geschlecht

Tabelle 5 Frage 1

Tabelle 6 Frage 1a

Tabelle 7 Frage 2 (1.373 Nennungen insgesamt)

Tabelle 8 Gewichtung einzelner Interessen

Tabelle 9 Freizeitinteressen

Tabelle 10 Spielekonsolen

Tabelle 11 Nutzung Spielekonsolen

Tabelle 12 Geschwister

Tabelle 13 lter der Geschwister

Tabelle 14 ntwortmöglichkeiten Fahrrad

Tabelle 15 ntwortmöglichkeiten Tastatur

Tabelle 16 ntwortmöglichkeiten Handy

Tabelle 17 ntwortmöglichkeiten Spielkonsole

Tabelle 18 ntwortmöglichkeiten Shoppingcenter

Tabelle 19 ufgabe 6 - Bekannte Wörter

Tabelle 20 ufgabe 7 - Lückentext, Mittelwert = 4,72

Tabelle 21 ufgabe 8 - Zuordnung, Mittelwert 3,90 Punkte

Tabelle 22 ufgabe 9 - Nicht deutsch, Mittelwert = 8,31

Tabelle 23 uswertung Gruppe 1- Kinder mit äG (bekannte Ø 68,8%)

Tabelle 24 uswertung Gruppe 2 - Kinder ohne äG (bekannte Ø 63,7%)

Tabelle 25 uswertung Sporttext, Kinder mit älteren Geschwistern (Ø 8,5 Punkte)

Tabelle 26 uswertung Sporttext, Kinder ohne ältere Geschwister (Ø 8,1 Punkte)

Tabelle 27 Gruppe 1a, Kinder mit aktiver Nutzung PC/Laptop (Mittelwert 67,0%)

Tabelle 28 Gruppe 1b, Kinder ohne aktive Nutzung PC/Laptop (Mittelwert 63,9%)

Tabelle 29 Gruppe 1a, Kinder mit aktiver Nutzung PC/Laptop sortiert nach Begriffsgruppen

Tabelle 30 Gruppe 1b, Kinder ohne aktive Nutzung PC/Laptop sortiert nach Begriffsgruppen

Tabelle 31 Gruppe 2a, Kinder mit Zugang und aktiver Nutzung von Spielkonsolen (Mittelwert 68,1%)

Tabelle 32 Gruppe 2b, Kinder ohne Zugang und aktive Nutzung von Spielkonsolen (Mittelwert 64,6%)

Tabelle 33 Gruppe 2a, Kinder mit Zugang und aktiver Nutzung von Spielkonsolen sortiert nach Begriffsgruppen

Tabelle 34 Gruppe 2b, Kinder ohne Zugang und aktive Nutzung von Spielkonsolen sortiert nach Begriffsgruppen

Tabelle 35 Benennen Fahrrad

Tabelle 36 Benennen Tastatur

Tabelle 37 Benennen Handy

Tabelle 38 Benennen Spielkonsole

Tabelle 39 uswertung Nennungen

Tabelle 40 Summarische Zusammenfassung der Einzelwertergebnisse

Tabelle 41 Ergebnisse der uswertung

Tabelle 42 - Vier Untermengengruppen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1͘1 ufgabenstellung und Ziel - die Thesen

Die folgende Untersuchung versucht herauszufinden, ob Kinder Entlehnungen aus dem Englischen, im Folgenden als nglizismen bezeichnet, erkennen und verstehen sowie in ihrem gewöhnlichen Sprachgebrauch selbst verwenden. Der Terminus nglizismen soll dabei Entlehnungen sowohl aus dem Britischen (BrE) als auch dem merikanischen Englisch ( mE) ohne weitere Differenzierung umfassen. ls Probanden für meine Studie wurden Grundschulkinder der 2. und 3. Klasse ausgewählt.

Es gilt zu untersuchen, inwiefern die Teilnehmer einer Erhebung, in diesem Fall eine Gruppe von Kindern eines abgesteckten ltersrahmens, Entlehnungen bereits in ihren Wortschatz integriert haben. Bemerken sie den Unterschied zwischen einem deutschen und einem englischen Begriff? Welche Faktoren beeinflussen die daption von nglizismen und in welchen Lebensbereichen sind diese verstärkt zu registrieren? Dabei basiert die Entwicklung von Thesen auf dem Wissen, das wir aus unserem lltag ableiten können.

Keine existente Studie beleuchtet diesen ursprünglichen Bereich der Sprachentwicklung. Es handelt sich also um den Versuch, anhand empirisch ermittelter Daten Erkenntnisse zu schöpfen, in welchem Umfang nglizismen bereits auf die lltagssprache von Kindern einwirken, um damit auch einen spekt der linguistischen Forschung zu beleuchten, der die sprachliche Suggestion betrifft. Im Kern dieser Untersuchung spielt es dabei keine essentielle Rolle, wie ein Ergebnis abschließend nach subjektiven Maßstäben zu bewerten ist. Ziel der vorliegenden rbeit ist lediglich aufzuzeigen, dass anglizismen schon bei Kindern einen festen Platz im täglichen Sprachgebrauch einnehmen und dort bereits kaum mehr wegzudenken sind.

Es mangelt nicht an Publikationen zu nglizismen im Kontext ihrer Verwendung im deutschen Sprachraum. Wenig erforscht ist jedoch die Frage, in welchem Umfang Entlehnungen aus dem Englischen verstanden werden. Zu der ltersgruppe, deren Sprachgebrauch ich im Hinblick auf die oben genannte Fragestellung untersucht habe, liegen bislang keine empirisch untermauerten nalysen vor, obwohl die Verwendung von nglizismen in frühem lter bei deutschen Kindern auffällig ist.

Zur notwendigen und strukturierten Erhebung wurde ein Fragebogen zu diesem Themenbereich entworfen, der die Materialgrundlage für meine nalyse bietet. Dieser Fragebogen wurde Kindern der 2. und 3. Klasse an drei Grundschulen im Landkreis Dahme Spreewald zur Beantwortung vorgelegt. uf die ntworten der Kinder mit den daraus ermittelten Ergebnissen stützt sich meine analyse.

Die vorliegende rbeit umfasst neben dem einleitenden Teil zum rbeitsaufbau und der Erhebungsstrategie vier weitere Teilbereiche:

- definitorischer Teil mit Literaturstudie zum Stand der nglizismenforschung
- Erklärung und ufbau der Fallstudie und Erhebung der Daten (einschließlich grafischer Darstellung) sowie Fokussierung der Thesen und bleiten der Hypothesen
- uswertung und Präsentation der Einzelergebnisse und Quantifizierung der Wechselwirkungen
- Fazit und nsätze für weiterführende Überlegungen

Die uswertung der Befragung soll die signifikantesten Ergebnisse hervorheben und beleuchten. Weiterhin können in der uswertung der Befragung, Verbindungen zwischen einzelnen Rahmenbedingungen / Voraussetzungen innerhalb der Gruppe der Probanden und den erhobenen Daten nachvollzogen werden. Bestenfalls sollten diese dann ufschluss über mögliche Einflussfaktoren für die aktive, sprachliche Integration von nglizismen noch vor dem regelmäßigen Kontakt des Englischen durch den Schulunterricht geben. Dennoch ist eine konkrete Zielstellung im Vorfeld nicht einfach zu benennen, sondern resultiert retrospektiv aus der nalyse der Daten. Somit erfolgt die ufstellung der Thesen als der nalyse vorgelagerte Funktion einer intuitiven Einschätzung, die sich der empirischen Überprüfung unterziehen wird.

Die Thesen:

1. Kinder der zweiten und dritten Klassen der Grundschulen aus dem Landkreis Dahme Spreewald kennen bereits eine große nzahl von nglizismen aus verschiedenen Bereichen der Sprache. Besonders bekannt sind Entlehnungen aus dem Englischen in technischen Bereichen.
2. Ein beeinflussender Faktor für die vermehrte Verwendung von nglizismen ist - neben den Eltern - ein sprachlicher Einfluss älterer Geschwister.
3. Es steht zu vermuten, dass eine Korrelation zwischen Kenntnis und Verwendung techni- scher nglizismen und einem frühen Zugang und vermehrten Gebrauch digitaler Medien (wie Fernsehen, Computer, Spielkonsolen, etc.) besteht.
4. uch nglizismen, zu denen ein deutsches Synonym existiert, werden von Kindern der 2. und 3. Klassen der Grundschulen aus dem Landkreis Dahme Spreewald bevorzugt verwen- det.
5. Kinder der zweiten und dritten Klassen der Grundschulen aus dem Landkreis Dahme Spreewald haben ein Bewusstsein der „deutschen Sprache“ und können deutsche und englische Wörter / Begriffe in einem Kontext weitgehend auch als solche aufzeigen und differenzieren.

1͘2 Untersuchungs- und Erhebungsstrategie

Im Hinblick auf die ufgabenstellung war die Befragungsform mittels Fragebogen eine logische Konsequenz. Er wurde so konzipiert, dass später möglichst eindeutige Rückschlüsse auf die Thesen gezogen werden konnten. Die erste Sicht auf den Prozess (Themenfindung, Recherche und ufbau der Thesen) begünstigte die Wahl der Zielgruppe von 7- bis 10jährigen Schülern. In diesem lter kann ein Mindestmaß an Schreib- und Lesefähigkeit vorausgesetzt werden, welches eine notwendige Voraussetzung zur Durchführung der Studie in dieser Form darstellt. ußerdem befinden sich die Schüler noch im nfangsstadium des Englischunterrichts, der so genannten Phase der „Englischannäherung“. Ziel war es, eine quantitative Erhebung durchzuführen, wobei eine Probandenzahl von mindestens 200 Schülern anvisiert wurde, um die Bedingungen für eine statistisch repräsentative Studie erfüllen zu können. Bei dieser Zahl und der angestrebten Methodik musste eine mündliche Befragung zum Beispiel durch Einzel- oder Gruppeninterviews ausgeschlossen werden.

Homogene Rahmenbedingungen der geografischen Begrenzung, der ltersstruktur und einer möglichst niedrigen Zahl an Kindern mit Migrationshintergrund waren festgelegt. Im nschluss galt es, kooperierende Schulen ausfindig zu machen, Organisatorisches zu klären (Genehmigungen, Informationsschreiben an alle Involvierte, genaue nzahl der teilnehmenden Klassen und Schüler) und weitere bsprachen mit der Schulleitung zu treffen.

Zeitplan der Untersuchung

Zur Vorbereitung eines zielgruppengerechten Fragebogens wurden insgesamt zwölf Hospitationstage in den drei ausgewählten Schulen veranschlagt, welche über einen Zeitraum von knapp fünf Wochen stattfanden. Für die Erstellung des Fragebogens wurden im nschluss an die Hospitationszeit weitere drei Wochen aufgewandt. Die Befragung selbst wurde an allen drei Schulen in 15 Klassen mit insgesamt 322 Schülern innerhalb von fünf Wochen (drei Wochen im Juni und zwei Wochen im ugust 2012) durchgeführt. Zur uswertung der Fragebögen (einschließlich ergänzender Kreuzsetzung), Einscannen des Materials und für die Datenverarbeitung mithilfe eines Statistikprogramms wurden mehrere Wochen benötigt. Der zeitliche blauf wird weiter unten (siehe Kapitel 3.2) gesondert dargestellt.

Der Fragebogen

Bei der Erstellung des Fragebogens standen die Kriterien Validität und Reliabilität im Vordergrund, weshalb ein papiergebundenes, standardisiertes Format in Multiple Choice Form gewählt wurde. Die Fragen und ufgaben wurden einheitlich formuliert und angeordnet. Die Studienteilnehmer sollten zwischen vorgegebenen ntworten auswählen, aber waren zum Teil auch mit offenen und Ja/Nein Fragestellungen konfrontiert. Die ntwortoptionen der Multiple Choice ufgaben waren gemischt in Hinblick auf sowohl Einfach- als auch Mehrfachantworten. uf den ufbau des Fragebogens wird im weiteren Verlauf der rbeit unter dem bschnitt Systemabgrenzung (siehe Kapitel 3.1.2) ausführlicher eingegangen.

Die Idee war, aus der Zielstellung der rbeit die Vorgehensweise abzuleiten, quasi ein retrograder Prozess. Die inhaltliche Konstruktion des Fragebogens folgte daher von Beginn an konsequent der Thesenkonzeption. Somit ließ sich die däquanz des Fragebogens für die Thesen simultan zur uswertung und schon bei erster Durchsicht kontinuierlich validieren.

Auswertung der Fragebögen

Bei der schriftlichen Befragung handelt es sich um eine reaktive Methode.2 Das bedeutet, die Teilnehmer wurden vor der Befragung über den Zweck des Fragebogens aufgeklärt und wussten, dass sie befragt werden. Problematisch ist dabei ggf., dass dieses Bewusstsein ein unnatürliches antwortverhalten auslösen könnte. Die Schüler hätten sich bei der Beantwortung der Fragen besonders oder überhaupt nicht bemühen können. Um einem solchen Verhalten vorzubeugen, wurde während der gesamten Hospitationszeit und bis kurz vor der Bearbeitung der Fragebögen durch die Probanden weitgehend vermieden, die ufmerksamkeit der Kinder auf das Interesse der Studie an nglizismen zu lenken. Die Schüler hatten daher keine Möglichkeit, sich auf den Fragebogen vorzubereiten. uch der Umstand, dass die ltersgruppe jung war, ließ ein tiefergehendes useinandersetzen der Teilnehmer mit der Thematik nicht vermuten. Die Inhaltsanalyse hatte das Ziel, die Befragungsergebnisse für die uswertung vergleichbar und transparent zu machen. Die nalyse konzentrierte sich darauf, Strukturen und Muster, sprich signifikante Ergebnisse, herauszufiltern und hervorzuheben. Einen genaueren Einblick zur quantitativen Sozialforschung möchte ich im nachfolgenden Kapitel geben.

1͘3 Quantitative Sozialforschung - ein Einblick

Bei empirischen Forschungsmethoden unterscheidet man zunächst zwischen qualitativen und quantitativen Erhebungen. bhängig von Untersuchungsgegenstand und Zielsetzung der Erhebung muss die passende Erhebungsform gewählt werden. n dieser Stelle möchte ich ein wenig genauer auf die Gütekriterien quantitativer Empirie eingehen, um zu erklären, warum die Entscheidung letztendlich auf eben diese Erhebungsmethodik gefallen ist.

Während es sich bei qualitativen Methoden um nicht-standardisierte Erhebungsformen wie Gruppenbefragungen oder qualitative Interviews handelt, sind Methodik und uswertungsverfahren bei quantitativen Methoden standardisiert. Das bedeutet, eine möglichst große, repräsentative Stichprobe zu nehmen, um Ergebnisse (auch in Modellform), Korrelationen und zahlenmäßige uffälligkeiten so genau wie möglich beschreiben. Es gelten die gleichen Voraussetzungen für alle Studienteilnehmer, wie in diesem Fall der gleiche Fragebogen, die gleichen räumlichen und zeitlichen Bedingungen und das gleiche Beobachtungsschema. Die Informationen werden dann mithilfe des uswertungsverfahrens durch die Reduktion der Daten gewonnen.3

aus verschiedenen Gründen, aber vor allem, weil es sich bei der Gruppe der Probanden ausschließlich um Kinder handelte, kam eine Interviewsituation als Befragungsform nicht in Frage. uswertung und Vergleich unterschiedlicher ussagen in qualitativen Interviews erfordert einen hohen kognitiven nspruch und ist komplexer in der Ergebnisgewinnung, hat allerdings auch den Vorteil der stärkeren lltagsbezogenheit. Ein wichtiger nspruch an die Erhebung war sowohl die Wahrung der nonymität der Studienteilnehmer als auch das Gewährleisten von Validität und Reliabilität. Ziel war es, eindeutige Ergebnisse bei der uswertung zu erhalten. Ein weiterer Vorteil dafür war die Transparenz der Datenanalyse durch das schematische nkreuzverfahren im Fragebogen.

Letztendlich bedingte die Zielsetzung, zu beweisen, dass Kinder nglizismen erkennen, verstehen und in ihrem alltäglichen Sprachgebrauch selbst verwenden, den Entschluss, einen einheitlichen Fragebogen zu konzipieren und mich damit für eine quantitative Erhebungsform zu entscheiden.

1͘4 Schnittstellen und Prioritätensetzung

Im vorangegangenen Kapitel wurde erläutert, welche Methode zur Durchführung der Studie ausgewählt wurde. In diesem bschnitt möchte ich nun einen Einblick geben, wie die Rahmenbedingungen für die Untersuchung festgelegt wurden und weshalb. Für jede Untersuchung müssen zunächst bestimmte Untersuchungsparameter definiert werden. Die nzahl der Teilnehmer wurde nach unten begrenzt, um die für die statistische Signifikanz der uswertung notwendige Mindestanzahl an Probanden sicherzustellen. us finanziellen und zeitlichen Gründen jedoch war die Teilnehmerzahl auch nach oben limitiert. Die nzahl an Kindern in der zweiten und dritten Jahrgangsstufe einer durchschnittlichen Grundschule belief sich nach erster Recherche auf ungefähr 110. Diese Stichprobe erschien zu klein. Daher wurden zwei weitere Schulen für die Befragung ausgewählt, um für die spätere Datenanalyse eine eindeutige ussagekraft der Ergebnisse zu erhalten. Die ausgewählte Gruppe von Probanden war dabei nicht vollständig homogen. Die Kinder männlichen und weiblichen Geschlechts besuchten die zweite und dritte Jahrgangsstufe der Grundschule und waren somit im lter von mindestens sieben bis maximal zehn Jahren. Ein ausreichendes Maß an Homogenität der Stichprobe war damit gegeben. lle Schulen waren öffentlich und die jeweiligen Gemeinden waren Schulträger. Mit usnahme von zwei Klassen einer Schule, die an einem FLEX Programm teilnahmen, verfolgten alle Schulen das System des Frontal- bzw. Klassenunterrichts mit anteiliger Gruppen-, Partner- oder Einzelarbeit. Des Weiteren fanden sich im Durchschnitt lediglich ein bis zwei Kinder pro Klasse, welche einen Migrationshintergrund aufwiesen bzw. noch weniger Kinder, deren Muttersprache nicht ausschließlich Deutsch war.

In der Stadt Berlin wäre eine vergleichbare sprachliche Homogenität nicht zu gewährleisten gewesen. Ein wichtiger Grund für eine möglichst homogene Stichprobe war, keine in Hinblick auf den Untersuchungsgegenstand relevanten statistisch signifikanten Untergruppen zu erzeugen. Der Migrationsanteil von Schülern mit nicht deutscher Herkunftssprache lag laut Bildungsbericht „Blickpunkt Schule“ für das Schuljahr 2011/12, bei 33,8%.4

Der nteil an Kindern mit Migrationshintergrund bildet ein markantes Merkmal der Untersuchung und überlappt in andere Untersuchungsbereiche, die für diese rbeit aber nicht von Bedeutung sein sollen. Weitere Überschneidungspunkte ergeben sich bei den Verbindungen zwischen einzelnen Parametern, wie beispielsweise eventuellem sprachlichem Einfluss von Geschwisterkindern und vermehrter oder verringerter Kenntnis von nglizismen. Hier könnten sich nsätze zu weiterführenden Fragestellungen und Forschung finden lassen. us unterschiedlichen Gründen (z.B. zeitlichen Beschränkungen) kann nur ein bestimmter usschnitt dieser komplexen Thematik im Rahmen einer einzelnen Studie der vorliegenden Größenordnung untersucht werden.

2 Theoretische Grundlagen

Dieses Kapitel widmet sich den definitorischen und theoretischen Grundlagen dieser rbeit. Bevor Klassifikationssysteme und Ursachen für Entlehnungen erläutert werden, soll ein Grundverständnis vermittelt werden, was nglizismen genau sind, welche bstufungen unter diesem Überbegriff subsumiert werden und welche Bedeutung sie für den Menschen und die Linguistik haben.

2.1 Begriffsbestimmung nglizismen

Wir befinden uns in ständigem sprachlichen Wandel. Dies nicht zuletzt unter dem Einfluss anderer Sprachen, die wiederholt und in den letzten zwei Jahrhunderten verstärkt auf unsere eigene, die deutsche Sprache, einwirken. Dabei spielt sowohl das Dominanzpotential der Muttersprache eine Rolle als auch bereits existierende Wörter, die aus fremden Sprachen übernommen werden. Für die vorliegende Studie werden ausschließlich Wortadaptionen aus dem englischen Sprachraum betrachtet, die nglizismen.

Anglizismus

Im Untersuchungsrahmen dieser Studie „fällt unter den usdruck ' nglizismus' jegliche, lexikalische, phonetische, semantische, morphologische und syntaktische Beeinflussung des Deutschen durch die englische Sprache.“5

Hinter dem Terminus nglizismus verbirgt sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Begrifflichkeiten. Es scheint weder innerhalb des lltagsdiskurses noch unter den Sprachwissenschaftlern Einigkeit zu herrschen, was unter nglizismus tatsächlich zu gelten hat. Der für dieses Forschungsthema wohl relevanteste nglizismusbegriff beinhaltet „[...΁ die dominanten Sprachebenen für Entlehnungsprozesse, Lexik und Semantik, d.h. die offensichtlichsten und quantitativ bedeutsamsten Formen des englischen Einflusses.“6

Nicht zuletzt weil das britische unter starkem sprachlichen Einfluss des US-amerikanischen Englisch steht, sind Differenzierungen zwischen dem britischen und dem amerikanischen Englisch von marginaler Relevanz. Unter dem Oberbegriff nglizismus werden in dieser rbeit jegliche Entlehnungen aus dem englischen Sprachraum, aber auch zweckentfremdete Begriffe wie Handy (Schein- oder Pseudoentlehnungen) und englisch klingende Begriffe wie beispielsweise Walkman verstanden, die ihren Ursprung jedoch nicht im anglo-amerikanischem Raum haben.7

2.1.1 Klassifikationssysteme der Entlehnungen aus dem Englischen

Klassifikationssysteme sind Übersichten, in denen bestimmte Gefüge kategorisiert werden - in diesem Beispiel das englische Lehngut. Sie sollen dem Leser erleichtern, die einzelnen Kategorien dieser Systeme zu erkennen, zu verstehen und vor allem mit einem Blick besser zu überschauen.

a) Klassifikationssystem nach Rudolf Muhr

Muhr orientiert sich bei seiner Definition von Entlehnungen besonders am Klassifikationssystem von Werner Betz (Germanist). Er unterscheidet lexikalische Entlehnungsarten zunächst in Äußeres und Inneres Lehngut.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Unter äußerem Lehngut versteht er alle Übernahmen aus dem Englischen, die als solche noch identifizierbar sind. Das innere Lehngut wiederum, bestehend aus üblichen Wortbestandteilen der deutschen Sprache, ist äußerlich nicht mehr als solches erkennbar.

Betrachten wir zunächst das äußere Lehngut. Dieses ist aufgeteilt in drei Kategorien:

- Direkte Entlehnungen (aus dem Englischen entnommen und noch erkennbar)
- Scheinentlehnungen („[...΁ dem Englischen nachempfundene Wörter oder Bedeutungsveränderungen, die in nicht- englisch-sprachigen Ländern geschaffen wurden. Man bezeichnet sie auch als „Pseudoanglizismen.“)8 und
- Mischkomposita (Vermengung von verschiedensprachigen (englischen und deutschen) Wortteilen, wie z.B. Haarspray oder Kassettenrecorder)

Direkte Entlehnungen lassen sich nochmals differenzieren in Fremdes Wort, Fremdwort und Lehnwort. Das Fremdwort ist aufgrund seiner Schreibung und ussprache vom Deutschen klar zu unterscheiden und als neues Wort erkennbar (z.B. Feeling, Run, online), während Lehnwörter der deutschen Sprache in Schreibung und ussprache bereits angepasst sind und daher häufig nicht mehr als Entlehnung erkannt werden (z.B. unfair, Test, Job).

Scheinentlehnungen sind untergliedert in Lehnveränderung, lexikalische (zum Wortschatz gehörend) und semantische (die inhaltliche Bedeutung betreffend) Scheinentlehnung und haben meist eine englische Struktur. Sie gelten als Neubildungen, da sie zwar englisch klingen und aussehen, jedoch im Englischen keine oder eine völlig andere Bedeutung haben wie beispielsweise der Begriff Handy.

Das innere Lehngut umfasst die Lehnbedeutung, wenn die Bedeutung (nicht die Wortform) eines fremdsprachigen Wortes einem bereits vorhandenen Wort einer anderen Sprache hinzugefügt wird, und Lehnbildung. Letztere wird nochmals untergliedert in:

- Lehnübersetzung (wortwörtliche und direkte Übernahme von usdrücken aus dem Englischen wie z.B. Blutbank (engl. blood bank) oder ußenseiter (engl. outsider))
- Lehnübertragung (Wortteilübersetzung, z.B. Flugfeld (engl. airfield)) und
- Lehnschöpfung (neu komponierte usdrücke, welche sich aus dem Englischen nicht direkt übersetzen lassen wie z.B. bügelfrei (engl. non-iron))9

b) Klassifikationssystem nach Christiane Götzeler

Es ähnelt in seiner Struktur sichtbar dem Modell von Rudolf Muhr. Es unterteilt, wie auch Muhr, zunächst in inneres und äußeres Lehngut. Die Gruppe der Mischbildungen jedoch wird als separate Kategorie angesehen und fällt daher in diesem ufbau nicht direkt unter äußere Entlehnungen. Diese drei Hauptarten lassen sich nochmals in Untergruppen aufteilen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 Entlehnungsarten Götzeler

Äußere Entlehnungen unterteilt Götzeler ebenso in Direkt- und Scheinentlehnungen. Unter Direktentlehnung wird auch der Begriff der Nullsubstitution verstanden. Götzeler beschreibt diese

Kategorie wie folgt: „Für die Wörter dieser Kategorie werden sowohl Form als auch Inhalt eines englischen Wortes übernommen.“10

Bei dem Versuch, eine klar abgegrenzte Definition der Begriffe Fremdwort und Lehnwort zu formulieren, kommt sie zu dem Schluss, dass die Dichotomie des Fremdwort-Lehnwort Disputs aufgegeben werden muss und fasst sie schlicht alle als Direktentlehnungen zusammen. Weitere Spezialgruppen wie Eigennamen, Titel, Gattungsbezeichnungen oder Exotismen hält sie aus ihren Untersuchungen weitgehend heraus.

Scheinentlehnungen werden klassifiziert als nicht-englisch, wobei ein englischer Einfluss klar zu erkennen sei. Weiterhin differenziert Götzeler in Lehnveränderungen, lexikalische und semantische Scheinentlehnungen.

Mischbildungen, wie beispielsweise Fitnesszentrum, CD-Spieler oder Livemusik, stellen in diesem Klassifikationssystem eine rt Brücke von äußeren zu inneren Entlehnungen dar. Mischbildungen

„sind Kombinationen aus einem englischen bzw. englisch beeinflussten Teil und einem nicht-englischen Teil [...΁“11

Die Bezeichnung deutscher Wortteil wird hier bewusst nicht verwendet, sondern darauf verwiesen, dass die Entstehung eines Mischkompositums im deutschen Sprachraum in den meisten Fällen schwer festzustellen sei. Neben Mischbildungen mit Direktentlehnungen existieren weiterhin auch Mischbildungen mit Scheinentlehnungen, wenn der englische Teil eine Scheinentlehnung darstellt (z.B. Profi-Bürger).

Innere Entlehnungen untergliedert Götzeler in folgende drei Unterkategorien:  Lehnbedeutungen

- Lehnübersetzungen und
- Lehnübertragungen

Während bei Lehnübersetzungen wie beispielsweise Flutlicht (aus dem engl. Floodlight) jedes Wortglied 1:1 übersetzt wird, handelt es sich bei der Lehnbedeutung um die Bedeutungsübernahme eines fremdsprachigen usdrucks, für welches jedoch in der „Nehmersprache“ bereits ein usdruck existiert (z.B. aus der Filmindustrie cut → dts. Schnitt oder schneiden).

Von Lehnübertragung spricht man, wenn ein Teil des englischen Modells übersetzt wird, während der andere Teil frei transkribiert wird (z.B. Wolkenkratzer; engl. skyscraper).

Götzeler legt bei der Klassifikation der einzelnen Begriffe wiederholt Betonung darauf, dass sich die Grenzziehung unter den Kategorien häufig problematisch gestaltet und daher keine einheitliche Definition existieren kann.12

2.1.2 Ursachen für Entlehnungen

„Obwohl die meisten Wortschätze (noch) gut ausgebaut sind, vollzieht sich ein immer rasanterer Verdrängungsprozess, nach dem Motto: Deutsch ist „out“, Englisch ist „in“.“13

Es existiert eine solche Vielzahl von Gründen für die fortwährende und immer stärker ausgeprägte Verenglischung in der deutschen Sprache, dass es sich beinahe lohnen würde, ihnen ein gesamtes

Kapitel, wenn nicht eine ganze rbeit zu widmen. Gleichwohl gibt es bereits unzählige Diskussionen,

Abhandlungen und Untersuchungen über die Ursachen der Verenglischung, doch für die vorliegende rbeit sind diese Gründe nicht von primärem Belang und sollen deshalb nur erwähnt werden, da sie für das Gesamtbild der Studie eine geringe Relevanz aufweisen.

In den 1960er Jahren haben wirtschaftliche, militärische und politische sowie kulturelle Einflüsse aus den Vereinigten Staaten und dem englischsprachigen Raum zu einer stetig steigenden Zunahme von nglizismen in der deutschen Sprache geführt. In den Bereichen der Medien, Technik und der Filmindustrie, besonders in Funk und Fernsehen, waren und sind nglizismen besonders stark vertreten. Ein besonderes ugenmerk in dieser Untersuchung liegt vor allem auf technologischen Neuerungen, wie der Telekommunikation, der Informationstechnologie und der Freizeit- und Jugendkultur.14

Es herrscht Einigkeit darüber, dass die deutsche Sprache an Bedeutung und nsehen in der Welt verloren hat. uch als Wissenschaftssprache wurde Deutsch vor geraumer Zeit vom Englischen verdrängt.15

Ebenso ist man sich einig, dass der Verdrängungsprozess, wenn auch rasant, nicht über Nacht stattgefunden haben kann und von mehr als nur einem Faktor abhängig ist. Wann genau er begann, ist kaum rekonstruierbar. Fest steht aber, wir befinden uns noch immer mitten im Verlauf dieses Sprachwandels.

Menno den schreibt die „Gefährdung unserer Muttersprache Deutsch“ aber nicht der englischen Sprache als solcher zu, sondern hält dazu an, die Ursachen dieser sprachlichen Revolution im eigenen, deutschsprachigen Raum zu suchen.16

Muhr führt darüber hinaus einen spekt für die Ursachen der präsenten Sprachentwicklung an, der mit den oft genannten zeitgeschichtlichen Gründen nicht unbedingt korreliert:

„Meistens geschieht Sprachverlust ohne wirklichen Zwang. In der Regel ist er die Folge einer kollektiven Unlust an sich selbst, einer Verzagtheit, die an die eigene Zukunft nicht mehr glaubt.“17

Probst betitelt in ihrer Dissertation dieses Phänomen als „sprachliche Dominanz“ des Englischen. Die Deutschen würden quasi überflutet mit nglizismen aus den verschiedensten Lebensbereichen.18

Föhr hingegen spricht von sogenannter Worthuberei, was heißt, dass die Entlehnungsadaption auch eine gewisse Bereitschaft, wenn nicht sogar Befürwortung der Gebersprache voraussetzt. Die Gründe dafür, dass die ufnahmebereitschaft für das fremde Sprachgut bei den Deutschen ungewöhnlich hoch sei, seien folgende:

- Hang zu modischer Nachahmung
- Der innere Drang „up to date“, also immer auf dem Laufenden sein zu wollen
- „Historische Schwärmerei“ und unkritische Bewunderung für alles aus dem usland Kommende
- Oberlehrergehabe, um anderen zu imponieren und
- Das Bedürfnis nach Internationalität

Er bewertet die für ihn kuriose und lernökonomisch würdelose Erscheinung dieses Sprachwandels, als rmutszeugnis.19

„klanglich, optisch, stilistisch, d.h. ästhetisch ist dieser Weg eher ein Irrweg; psychologisch ein usdruck von Modehuberei, Oberlehrergestus und mangelnder Kreativität;“20

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es vielfältige Gründe für die Verenglischung der deutschen Sprache gibt. Nicht nur ein uslöser bedingt, dass sich Sprache verändert, anpasst, weiter- oder (je nach Perspektive) zurückentwickelt, sondern mehrere sich zum Teil untereinander beinflussende Faktoren tragen zu diesem Prozess der Sprachmodifikation bei. Vollkommen abgesehen von der subjektiven Wertung dieser Erscheinung, die sich seit nunmehr vielen Jahrzehnten im deutschsprachigen Raum ausbreitet, lässt sich die Tatsache nicht mehr übersehen, dass sich mittlerweile nicht nur die (Sprach-)Wissenschaft mit diesem Thema auseinandersetzt sondern auch die Populärliteratur. Einen kurzen Einblick in den Umfang dieser gesellschaftlichen wie akademischen Diskussion soll der nächste bschnitt zum Forschungsstand von nglizismen geben.

2.1.3 Stellungnahme zum Forschungsstand

Studien und bhandlungen in verschiedener Formen, Publikationen und Kritiken zum Thema Entlehnungen in der deutschen Sprache gibt es zur Genüge. Die Sprachwissenschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr ausführlich mit dem Sprachverhalten der Deutschen und der Sprachentwicklung besonders im Hinblick auf Entlehnungen in der deutschen Sprache befasst. Empirische Studien jedoch zum Sprachverhalten von Kindern der ltersgruppe der sieben- bis zehn- Jährigen mit einem besonderen Fokus auf Entlehnungsübernahmen aus dem Englischen sind nicht vorhanden.

Zahlreiche Beiträge und literarische Diskussionen gibt es beispielsweise zu den Themengebieten „Sprachverhalten bei Kindern / Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ wie eine Untersuchung zur Sismik (Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen) von Michaela Ulich und Toni Mayr21 oder auch ein Forschungsprojekt aus dem Jahr 2000, unter der Leitung von PD Dr. Thomas Trautmann zum Thema „Sprachverhalten jüngerer Schulkinder in offenen Unterrichtsformen“. Eine recht aktuelle Studie aus dem Jahr 2008, die sogenannte Ex-Word-Studie22, untersucht die Einstellungen der Deutschen zu nglizismen in der deutschen Sprache. Im uftrag von C SIO befragte das Meinungsforschungsinstituts forsa über 1.000 Personen im lter von 14 bis 65 Jahren zur Häufigkeit der Verwendung von nglizismen und ob diese daptionen im täglichen Sprachgebrauch mittlerweile akzeptiert seien.

Dennoch, auch hier wird deutlich, dass Kinder der relevanten ltersgruppe (sieben bis zehn Jahre) bislang noch nicht zureichend befragt und Daten dementsprechend nicht untersucht wurden, zumindest nicht in Bezug auf das Sprachverhalten im Hinblick auf die Verwendung von nglizismen. Die vorliegende Studie reiht sich insofern in bereits existierende Studien und Untersuchungen ein, da sie sowohl das Sprachverhalten deutschsprachiger Studienteilnehmer erforscht als auch einen besonderen Fokus auf nglizismen legt. Jedoch hebt sich die Studie weiterhin von nderen ab, da sie sich auf einen eng begrenzten Definitionsraum der ltersgruppe beschränkt und zudem den Parameter des Migrationshintergrunds fast vollständig ausfiltert.

Im nachfolgenden Kapitel wird ein kleiner inhaltlicher Sprung vom Forschungsstand der nglizismen zu den angewandten statistischen Verfahrensmethoden bei der uswertung der Daten gemacht. Sie stellen eine notwendige theoretische Grundlage für das weitere Verständnis der Datenanalyse dar.

2.2 Statistische uswertungsverfahren

Statistik offeriert u.a. Methoden, um Thesen und Behauptungen kritisch beleuchten und auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen zu können. Dennoch, sie liefert in der Regel Wahrscheinlichkeiten, keine absolute Gewissheit.

In diesem bschnitt geht es um die Präsentation und Erläuterung der gewählten statistischen uswertungsverfahren für die empirische Untersuchung der Fragebögen. Dazu möchte ich auf die einzelnen Schritte und Kriterien zur Verfahrensfindung eingehen, mit denen die Korrelationen unter den Variablen der Untersuchung optimal erfasst werden.

Quantitative nalysemethoden sind nicht einheitlich konzipiert und anwendbar. Sie sind vielmehr abhängig von rt sowie usprägung, nzahl und Verteilung der zu untersuchenden Daten.23

Um analytische Verfahren zu vermeiden, die ggf. fehlerhafte Ergebnisse generieren würden, empfiehlt es sich, folgende Kriterien bei der uswahl der adäquaten nalysemethode zu beachten:

a) Bestimmung der Verteilungsform / Verteilung der usprägung einer Variable (z.B. diskrete vs. stetige Verteilungen)

b) Festlegung der Stichprobe / Stichprobengröße zur Sicherung repräsentativer Ergebnisse

c) uswahl des richtigen Testverfahrens

d) Bestimmung der statistischen Signifikanz24

sowie:

e) (Nicht-)Vorkommen von Extremdaten

f) Skalenniveaus25

a) Die Bestimmung der Häufigkeitsverteilung der Stichprobe ist eine notwendige Maßnahme und

Voraussetzung für die uswahl des Testverfahrens. So wird zum Beispiel für stetige Verteilungen unterschieden in normalverteilte und nicht-normalverteilte Funktionen. Eine Normalverteilung der Stichprobe setzt voraus, dass sich die Messwerte symmetrisch um den sogenannten Mittelwert verteilen. Zum Vergleich von Stichproben mit nicht normaler Verteilung (z.B. die Veränderung der Variable „ ltersverteilung“ im Hinblick auf eine zukünftig sinkende Geburtenrate) müssten nicht-parametrische Tests verwendet werden.

b) Die Stichproben werden bei der Festlegung nach unabhängigen und verbundenen Stichproben unterschieden. Eine Stichprobe ist unabhängig, wenn keine bedingende Beziehung unter den zu messenden Variablen der Stichprobe besteht. Verbundene Stichproben liegen dann vor, wenn die Messvariablen in Verbindung zueinander stehen und die Messwerte einer Gruppe daher mehrfach bestimmt werden müssen.

Wenn die Grundgesamtheit einer Gruppe zu groß ist, werden Stichproben daraus genommen. Um ein repräsentatives bbild dieser Grundgesamtheit (abgegrenzte Menge von Personen oder Objekten über die man eine ussage treffen möchte)26 sicherstellen zu können, muss die Stichprobe eindeutig definiert sein, jedes Element der Grundgesamtheit eine identische uswahlwahrscheinlichkeit aufweisen und es darf nicht mehrfach in der Stichprobe verwendet werden. Eine statistische Erhebung ist im llgemeinen dann repräsentativ, wenn die Messwerte der ausgewählten Stichprobe nachvollziehbare Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit gewährleisten. Daher gilt: Je größer die Stichprobe desto repräsentativer die ussage.27

c) Die Findung des optimalen Testverfahrens ist abhängig von der rt der Untersuchung, der Teilnehmerzahl, den zu messenden Variablen und weiteren Faktoren einer Erhebung. Einige häufig angewendete Messverfahren möchte ich an dieser Stelle kurz vorstellen.

Der t-Test28 ist ein Signifikanztest und wird in der Regel angewandt auf zwei unabhängige Testgruppen, die gleichermaßen einer normalverteilten Grundgesamtheit entstammen. nhand des Mittelwertevergleichs sollen Unterschiede/Gemeinsamkeiten ermittelt werden, um z.B. eine Hypothese über die Eigenschaften der Gruppen und das relative Verhältnis dieser Eigenschaften zueinander zu überprüfen.

Mithilfe von Kreuz- und Häufigkeitstabellen29 können zum einen diskrete Häufigkeiten in Tabellen- oder Grafikform visualisiert werden. Kreuztabellen ermöglichen den direkten Vergleich zweier oder mehrerer Variablen anhand ihrer relativen Häufigkeitsverteilung. Diese kann in absoluten Nennungen oder Prozenten angegeben werden.

Eine weitere Verfahrenstechnik bietet der so genannte Chi-Quadrat-Test30. Er ermöglicht es, Zusammenhänge von Merkmalen aufzuzeigen, indem die Unabhängigkeit der getesteten diskreten Variablen überprüft wird.

Selbstverständlich existiert eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten, Daten einer Erhebung auszuwerten sowie Eigenschaften und Korrelationen von Variablen zu untersuchen und zu veranschaulichen. Die genannten Verfahren sind jedoch die Gängigsten und ausreichend für die vorliegende Untersuchung.

d) Statistische Signifikanz ist dann vorhanden, wenn die Differenz zwischen Messwerten über einem bestimmten Signifikanzniveau liegt, mit der nnahme, dass dies nicht auf einen Zufall zurückzuführen ist. Sie lässt sich anhand der mathematischen Überprüfung der Nullhypothese feststellen. Das Signifikanzniveau wird vor der Untersuchung und abhängig von Messeinheit, Stichprobengröße und anderen Faktoren festgelegt und liegt i.d.R. bei einem p-Wert von ≤ 0,05 (5% bweichung).31

e) „Die Merkmalsausprägungen, die am kleinsten (Minimalwert) oder größten (Maximalwert) sind, nennt man Extremwerte.

Beispielsweise wäre die Körpergröße des kleinsten und größten Menschen die Extremwerte bezüglich des Merkmals Körpergröße von Menschen.“32

In der Statistik spricht man auch von „ usreißern“, d.h. dass ein Messwert außerhalb des erwarteten Streuungsbereichs der Messreihe liegt.33

[...]


1 Guldimann, Titus/ Hauser, 2005 Bildung 4 bis 8jähriger

2 Vgl. Diekmann, .: S. 528f

3 Vgl. Stefanie Winter, Quantitative vs. Qualitative Methoden (4.05.2013) URL: http://imihome.imi.uni-karlsruhe.de/nquantitative_vs_qualitative_methoden_b.html

4 Vgl. Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Blickpunkt Schule (4.05.2013) URL:http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen- Abildung/Abildungsstatistik/blickpunkt_schule_2011_12.pdf?start&ts=1329729903&file=blickpunkt_schule_2011_12.pdf

5 Glahn, R.,2000, S.16

6 Götzeler, 2008, S.145

7 Vgl. Götzeler, 2008, S.145f

8 Muhr, R.,2004 S.33

9 Vgl. Muhr, R.; 2004 S.32ff

10 Götzeler, C., 2008, S.149

11 Götzeler, C., 2008, S.155

12 Vgl. Götzeler, C., 2008, S.148ff

13 Föhr, D. 2008, S.5

14 Vgl. Muhr, R. 2004, S.9f

15 Vgl. den, M. 2007, S.15

16 Vgl. den, M. 2007, S.16

17 den, M. 2007, S.19

18 Vgl. Probst, J. 2009, S.4

19 Vgl. Föhr, D. 2008, S.21f

20 Föhr, D. 2008, S.24

21 Vgl. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen (19.05.2013) URL:http://www.bamf.de/SharedDocs/ nlagen/DE/Downloads/Infothek/Themendossiers/Dialogforum-7/dialogforum- 7-lernerfolge-2011-sismik.pdf?__blob=publicationFile

22 Vgl. Casio, EX-word-Studie 2008: Redest du noch oder talkst du schon? (19.05.2013) URL: http://www.ex-word.de/de/presse/artikel/12995012/

23 Vgl. Erwin Ebermann, Grundlagen statistischer uswertungsverfahren (21.05.2013) URL: http://www.univie.ac.at/ksa/elearning/cp/quantitative/quantitative-45.html

24 Vgl. Tanja Kottmann, Tipps für Doktorarbeiten (21.05.2013) URL: http://www.tipps-fuer-doktorarbeiten.de/statistische-auswertung.htm

25 Vgl. Erwin Ebermann, Grundlagen statistischer uswertungsverfahren (21.05.2013) URL: http://www.univie.ac.at/ksa/elearning/cp/quantitative/quantitative-45.html

26 Vgl. Erwin Ebermann, Grundlagen statistischer uswertungsverfahren (21.05.2013) URL: http://www.univie.ac.at/ksa/elearning/cp/quantitative/quantitative-10.html

27 Vgl. Erwin Ebermann, Grundlagen statistischer uswertungsverfahren (21.05.2013) URL: http://www.univie.ac.at/ksa/elearning/cp/quantitative/quantitative-24.html

28 Vgl. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Zweistichproben-t-Test (21.05.2013) 25

29 Vgl. Statistische uswertungsverfahren (21.05.2013) URL: http://i-literacy.e-learning.imb-uni-augsburg.de/node/981

30 Vgl. Tanja Kottmann, Tipps für Doktorarbeiten (21.05.2013) URL: http://www.tipps-fuer-doktorarbeiten.de/statistische-auswertung.htm

31 Vgl. Statistische Signifikanz (21.05.2013) URL: http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Statistische_Signifikanz.html

32 Vgl. URL: http://de.statista.com/statistik/lexikon/definition/55/extremwert/ (21.05.2013)

33 Vgl. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/ usreißer (21.05.2013)

Ende der Leseprobe aus 120 Seiten

Details

Titel
Verwendung und Verständnis von Anglizismen bei Grundschulkindern der 2. und 3. Jahrgangsstufe
Hochschule
Technische Universität Berlin  (Geisteswissenschaften)
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
120
Katalognummer
V443808
ISBN (eBook)
9783668810358
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anglizismen, Fallstudie, Deutsch, Sprache, Kinder, Grundschule
Arbeit zitieren
Stefanie Gäbler (Autor), 2013, Verwendung und Verständnis von Anglizismen bei Grundschulkindern der 2. und 3. Jahrgangsstufe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/443808

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