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Die berufliche Rehabilitation bei Menschen mit psychischen Störungen

Title: Die berufliche Rehabilitation bei Menschen mit psychischen Störungen

Seminar Paper , 2018 , 21 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work
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Arbeit ist seit jeher ein elementarer Bestandteil des menschlichen Lebens und auch der Gesellschaft. Es ist etwas Alltägliches, das nahezu jeder macht. Es verschafft uns viele Freiheiten und kann uns das Gefühl geben etwas Sinnvolles zu tun. Auf der anderen Seite kann uns Arbeit aber auch einschränken. Es zwingt uns, sich an bestimmte Strukturen zu halten und sich gegebenenfalls unterzuordnen.

Diese Seminararbeit zeigt mehrere Möglichkeiten auf, wie Menschen mit psychischen Störungen wieder am Arbeitsleben teilhaben können.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung

3 Die Bedeutung von Arbeit für den Menschen

3.1 Allgemeine Aspekte

3.2 Die Säulen der Identität

4 Möglichkeiten um (wieder) in Arbeit zu kommen

4.1 Rehabilitationseinrichtung für psychisch Kranke und Behinderte (RPK)

4.2 Berufliches Trainingszentrum (BTZ)

4.3 Berufsförderungswerk (BFW)

4.4 Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)

4.5 Integrationsfirmen

4.6 Integrationsfachdienste

4.7 Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM)

4.7.1 Das BEM im Allgemeinen

4.7.2 Das BEM am Beispiel der stufenweisen Wiedereingliederung

5 Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

5.1 Leistungen an den Betroffenen

5.2 Leistungen an den Arbeitgeber

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht, ob und inwieweit Menschen mit psychischen Störungen in der modernen deutschen Leistungsgesellschaft in das Arbeitsleben integriert werden können. Dabei wird analysiert, welche unterstützenden Maßnahmen und gesetzlichen Rahmenbedingungen existieren, um diese Zielgruppe (wieder) in Beschäftigungsverhältnisse zu bringen und den Prozess der beruflichen Rehabilitation zu gestalten.

  • Bedeutung von Arbeit für das menschliche Wohlbefinden und die Identitätsbildung.
  • Darstellung verschiedener Rehabilitationseinrichtungen wie RPK, BTZ, BFW und WfbM.
  • Funktionsweise und Durchführung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM).
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für Betroffene und Arbeitgeber.
  • Kritische Reflexion der Unterscheidung zwischen Integration und Inklusion im Arbeitskontext.

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Säulen der Identität

Nach Petzold besteht die menschliche Identität aus fünf Säulen. Die erste Säule stellt die Säule der Leiblichkeit, die zweite ist die Säule der sozialen Beziehungen/Netzwerken. Die dritte Säule ist die Säule der Arbeit, Leistung und Freizeit. Die vierte Säule ist die Säule der materiellen Sicherheit. Und die fünfte Säule ist die Säule der Werte und Normen. (Reichert 2015, S.50f.)

Die dritte Säule, die hauptsächlich auf Arbeit abzielt, besagt, dass Arbeit die persönliche Entwicklung und den Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten fördert. Außerdem kann Arbeit das Selbstvertrauen steigern und eine sinnstiftende Tätigkeit darstellen. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass Menschen ihren kompletten Selbstwert aus ihrer Arbeit schöpfen und sich nur als wertvoll erachten, wenn sie etwas leisten. (Reichert 2015, S.55f.) Die fünf Säulen der Identität beeinflussen sich wechselseitig. So ist beim Verlust der Arbeitsfähigkeit nicht nur die dritte Säule betroffen, sondern auch die Säule der materiellen Sicherheit, der sozialen Beziehungen und der Leiblichkeit. Im Betrieb selbst bringt der Mitarbeiter/ die Mitarbeiterin auch alle diese Aspekte der Identität ein. Zum Beispiel ist bei der Arbeit im Team die Säule der sozialen Beziehungen/ Netzwerke gefragt, seine Gesundheit bzw. psychische und physische Leistungsfähigkeit spiegeln sich in der Säule der Leiblichkeit wieder und die Entlohnung, die er/sie für seine/ihre Arbeit bekommt, ist Teil der materiellen Sicherheit. (Reichert 2015, S.60f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Bedeutung von Arbeit und die zunehmende Verbreitung psychischer Störungen, um daraus die Forschungsfrage zur Integrationsfähigkeit Betroffener in der Leistungsgesellschaft abzuleiten.

2 Begriffserklärung: Hier werden zentrale Termini wie Rehabilitation, psychische Störung, Behinderung und Arbeit definiert, um eine theoretische Grundlage für die nachfolgenden Analysen zu schaffen.

3 Die Bedeutung von Arbeit für den Menschen: Dieses Kapitel erörtert die gesundheitlichen und identitätsstiftenden Aspekte von Erwerbsarbeit sowie die negativen psychischen Folgen von Arbeitslosigkeit und Überlastung.

4 Möglichkeiten um (wieder) in Arbeit zu kommen: Hier werden verschiedene spezifische Einrichtungen und Maßnahmen wie RPK, BTZ, BFW, WfbM und das BEM vorgestellt, die den Wiedereinstieg ins Berufsleben unterstützen.

5 Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: In diesem Abschnitt werden die gesetzlichen Möglichkeiten erläutert, wie Betroffene und Arbeitgeber bei der Sicherung oder Aufnahme eines Arbeitsplatzes finanziell und organisatorisch unterstützt werden können.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit beantwortet die zentrale Forschungsfrage positiv und plädiert für einen gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Inklusion anstelle reiner Integration.

Schlüsselwörter

Berufliche Rehabilitation, psychische Störungen, Arbeitsleben, Leistungsgesellschaft, Inklusion, Integration, Betriebliches Eingliederungsmanagement, BEM, Teilhabe am Arbeitsleben, RPK, WfbM, Arbeitslosigkeit, Identität, Wiedereingliederung, Sozialgesetzbuch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Publikation im Kern?

Die Arbeit beleuchtet die Herausforderungen und Chancen bei der beruflichen Rehabilitation von Menschen mit psychischen Störungen in der heutigen Gesellschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Bedeutung von Arbeit, den verschiedenen Rehabilitationsformen und den gesetzlichen Instrumenten zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob und wie Menschen mit psychischen Erkrankungen in die moderne Leistungsgesellschaft vollständig integriert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Auseinandersetzung mit geltenden Gesetzen zur beruflichen Teilhabe.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil ist geprägt von der detaillierten Vorstellung spezialisierter Rehabilitationseinrichtungen sowie einer tiefgreifenden Analyse des Betrieblichen Eingliederungsmanagements.

Wodurch lässt sich diese Arbeit charakterisieren?

Sie zeichnet sich durch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Inklusionsbegriff und eine praxisnahe Darstellung der Unterstützungssysteme für psychisch kranke Menschen aus.

Was unterscheidet eine RPK-Maßnahme von einer Maßnahme in einer WfbM?

Während die RPK primär auf eine Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt abzielt, dienen WfbM als geschützte Arbeitsplätze für Personen, die (vorübergehend) nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können.

Welche Rolle spielt das BEM-Gespräch für psychisch erkrankte Arbeitnehmer?

Es dient als präventives und unterstützendes Instrument, um den Arbeitsplatz zu sichern und gemeinsam individuelle Lösungen für die Rückkehr in den Betrieb zu finden.

Warum wird im Fazit zwischen Integration und Inklusion differenziert?

Die Autorin argumentiert, dass eine echte Inklusion die Anpassung der Umwelt an den Menschen erfordert, während Integration den Menschen oft an ein starres System anpassen will.

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Details

Title
Die berufliche Rehabilitation bei Menschen mit psychischen Störungen
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Grade
2,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
21
Catalog Number
V444168
ISBN (eBook)
9783668815674
ISBN (Book)
9783668815681
Language
German
Tags
rehabilitation menschen störungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Die berufliche Rehabilitation bei Menschen mit psychischen Störungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/444168
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