Dem Referat „Morphologische Wirkungsanalyse des Kinofilms Titanic (USA 1997)“ liegt als einzige Literatur das Buch „Erlebniswelt Kino“ von Dirk Blothner zugrunde. Deshalb wird in den Fußnoten auf eine vollständige Buchangabe verzichtet und es werden lediglich die Seitenzahlen angeführt.
Wie diese Arbeit in Form eines Referates bereits vermuten lässt, soll sie einen zusammenfassenden Charakter haben. Demzufolge wird versucht, die einzelnen Aspekte, wenn auch verkürzt, verständlich und adäquat darzustellen.
Inhaltsverzeichnis
0 Vorwort
1 Einleitung
2 Morphologische Wirkungsanalyse Titanic (USA 1997)
2.1 Inhaltsangabe
2.2 Werben
2.3 Modellieren
2.4 Verwandeln
2.5 Antworten
2.6 Schlussfolgerung
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die psychologische Wirkung des Kinofilms Titanic mithilfe der morphologischen Wirkungsanalyse nach Dirk Blothner zu untersuchen, um zu erklären, warum der Film eine derartige Breitenwirkung auf das Publikum entfaltet.
- Methodische Anwendung der morphologischen Filmwirkungsanalyse.
- Untersuchung von Fesselungstechniken und wirksamen Filmthemen.
- Analyse von psychischen Prozessen wie Gestaltung und Umgestaltung.
- Betrachtung von kulturellen Dramen und zeitgemäßen Inhalten.
- Erklärung der Verbindung zwischen Filminhalt und Zuschauererleben.
Auszug aus dem Buch
2.4 Verwandeln
Die Wirkungsebene des Verwandelns möchte den Zuschauer in ein fesselndes Verwandlungserlebnis miteinbeziehen. Hierdurch wird eine Verstärkung der Fesselung erreicht.
Durch den Film wird die Erinnerung des Zuschauers an den Untergang der Titanic belebt. Sowohl die Hoffnungen nach Kraft und Größe als auch die romantischen Erwartungen werden aufgegriffen. Der Zuschauer treibt die Liebe zwischen Rose und Jack voran, er kann ihre Vereinigung sowie mit Neid als auch mit Genugtuung nachempfinden. Aufgrund des beginnenden Untergangs befürchtet der Zuschauer, dass es zu einer Trennung der zwei Liebenden kommen wird, für die er sich Momente vorher noch so ereifert hat. Er bangt und kämpft um die Liebe, welche Rose und Jack verbindet. Doch der Zuschauer hat keinen Einfluss auf das Geschehen, er muss seine Erwartungen loslassen und wird dann später durch eine großartige Wiedervereinigung belohnt. Somit hat der Zuschauer seine Befürchtungen und Sehnsüchte mit in das Erleben hineingebracht und so wird die Geschichte zu seinem eigenen Drama. Er durchlebt die Entwicklung einer Liebe im Zusammenhang eines Überlebenskampfes. Die Angst vor Zerstörung verwandelt sich in den Glauben an die Unvergänglichkeit der Liebe.
Zusammenfassung der Kapitel
0 Vorwort: Dieses Kapitel erläutert die verwendete Literaturquelle und den zusammenfassenden Charakter der Arbeit.
1 Einleitung: Hier wird der theoretische Hintergrund der morphologischen Psychologie nach Dirk Blothner vorgestellt und der Aufbau der Untersuchung skizziert.
2 Morphologische Wirkungsanalyse Titanic (USA 1997): Dies ist der Hauptteil, in dem der Film anhand der Kategorien Inhaltsangabe, Werben, Modellieren, Verwandeln und Antworten analysiert wird.
2.1 Inhaltsangabe: Dieses Kapitel bietet einen Abriss der erzählten Filmhandlung sowie der Rahmen- und Nebenhandlungen.
2.2 Werben: Hier wird analysiert, wie durch Marketing und öffentliche Wahrnehmung Interesse am Film geweckt wurde.
2.3 Modellieren: Dieses Kapitel behandelt die psychologischen Mechanismen, mit denen der Film Erlebnisse der Zuschauer strukturiert und beeinflusst.
2.4 Verwandeln: Hier wird untersucht, wie der Zuschauer in den Wandlungsprozess der Charaktere einbezogen wird und das Filmgeschehen als eigenes Drama erlebt.
2.5 Antworten: Dieses Kapitel beleuchtet, wie der Film aktuelle kulturelle Sehnsüchte und Themen aufgreift, um eine tiefere Resonanz zu erzielen.
2.6 Schlussfolgerung: Hier werden die Ergebnisse der Analyse zusammengeführt, um den außergewöhnlichen weltweiten Erfolg des Films zu begründen.
Schlüsselwörter
Morphologische Wirkungsanalyse, Dirk Blothner, Titanic, Filmpsychologie, Zuschauererleben, Filmmarketing, Tiefenthemen, Verwandlungserlebnis, Fesselungstechniken, kulturelle Dramen, Medienpsychologie, Erlebnisprozess, Filmwirkung, Identifikation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit untersucht die psychologische Wirkung des Blockbusters Titanic aus der Perspektive der morphologischen Psychologie.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Ebenen des Werbens, Modellierens, Verwandelns und Antwortens, um die psychische Resonanz des Films zu erklären.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die Wirkungsmechanismen des Films zu beschreiben und aufzuzeigen, wie diese verschiedene Zielgruppen ansprechen und binden.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird die morphologische Filmwirkungsanalyse verwendet, die von Dirk Blothner auf Basis der Arbeiten von Wilhelm Salber entwickelt wurde.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil wird der Film Titanic systematisch nach den theoretischen Vorgaben von Blothner analysiert, von der inhaltlichen Zusammenfassung bis hin zur Schlussfolgerung.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind insbesondere die morphologische Analyse, das Zuschauererleben, die Identifikation mit den Charakteren sowie die psychologische Tiefe der Filmdramaturgie.
Wie unterscheidet sich die Analyse von herkömmlicher Filmkritik?
Anstatt nur die sichtbaren Elemente zu bewerten, untersucht die Arbeit die unbewussten Wirkungsprozesse und die Interaktion zwischen dem psychischen Erleben der Zuschauer und der Leinwand.
Warum wird der Untergang der Titanic als so wirkungsvolles Thema bewertet?
Der Untergang dient als Metapher für das Scheitern von Technikgläubigkeit und als Spiegel zentraler Hoffnungen und Ängste des 20. Jahrhunderts.
Welche Rolle spielen Jack und Rose für die Breitenwirkung des Films?
Ihre Liebe steht für ein tief empfundenes Leben, das sich gegen gesellschaftliche Zwänge und den Tod behauptet, was die Sehnsüchte von Zuschauern aller Altersgruppen anspricht.
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- Yvonne Dämgen (Author), 2002, Morphologische Wirkungsanalyse des Kinofilms Titanic (USA 1997), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44417