Ein Vergleich zwischen "Der Talisman" von Sir Walter Scott und "Der Löwe von Kurdistan" von Joseph von Auffenberg


Hausarbeit, 2012
15 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung: Auffenberg und Scott

II. Roman und Inszenierung

III. Charakterzeichnung
1. Kenneth
2. Richard Löwenherz
3. Saladin
4. Nebenrollen

IV. Die Behandlung des historischen Stoffes

V. Fazit: Gelungene Umsetzung oder Nachahmung?

VI. Literaturverzeichnis
1. Quellen
2. Forschungsliteratur

I. Einleitung: Auffenberg und Scott

Joseph von Auffenberg ist heute in Vergessenheit geraten. Der Autor, der 1857 in Freiburg im Breisgau starb, hinterließ in seinen 59 Lebensjahren eine ganze Reihe an Werken, zu denen viele Dramen gehören. Heute kennt kaum noch jemand seinen Namen. Neuere Forschungen zu ihm liegen nicht vor. Aus diesem Grund soll in dieser Hausarbeit eines seiner Werke, Der Löwe von Kurdistan, untersucht und mit dem Talisman von Sir Walter Scott verglichen werden. Dabei wird zu klären sein, inwiefern Der Löwe von Kurdistan als eine Dramatisierung des Talismans zu betrachten ist, und inwieweit als ein unabhängiges Werk mit eigenen Akzenten Auffenbergs.

Dieses Stück ist als Beispiel für eine dramatische Umsetzung eines Scott-Romans, von denen es zu jener Zeit einige gab, von großer Relevanz. Hinzu kommt die große zeitliche Nähe zur Veröffentlichung des Romans (Der Talisman erschien 1825, Auffenbergs Drama schon zwei Jahre später, der Autor war erst 29 Jahre alt).

Als Quellen sollen die beiden Werke vergleichend betrachtet werden.

Für die Romane Scotts und die Wechselbeziehungen zur deutschen Literatur sind u.a. Rainer Schüren und Frauke Reitemeier herangezogen worden. Zu Auffenberg existiert relativ wenig Forschungsliteratur. Das wichtigste Werk dürfte das Buch von Ernst Leopold Stahl sein. Stahl geht allerdings vorwiegend auf den Einfluss von Schiller auf das Werk Auffenbergs ein. Zudem ist seine Untersuchung schon 100 Jahre alt. Neuere Forschungen liegen nicht vor. Dies rechtfertigt aktuelle Analysen dieses Autors.

Zuerst werde ich auf die Unterschiede zwischen Roman und Inszenierung eingehen und mich danach mit dem Schwerpunkt meiner Arbeit, der Charakterzeichnung bei Scott und Auffenberg, widmen. Anschließend werde ich vergleichend erörtern, inwiefern sich die beiden Autoren in der Behandlung historischer Stoffe unterscheiden. Die Ergebnisse dieser Analyse werde ich abschließend zusammenfassen.

Diese Untersuchungen sollen einen detaillierten Vergleich der beiden Werke ermöglichen und zu einer Einordnung des Löwen von Kurdistan, nicht nur als Scott-Bearbeitung, sondern als Werk an sich, führen.

II. Roman und Inszenierung

Bei Vergleichen zwischen Romanen und Theaterstücken muss berücksichtigt werden, dass der Dramatiker relativ wenig Platz und eine begrenzte Zahl an Schauspielern zur Verfügung hat. Eine Schlachtszene ist in einer Erzählung recht leicht geschildert, im Drama bereitet es große Mühe, sie auf der Bühne darzustellen. Diese Umstände muss ein Autor berücksichtigen, wenn er eine Erzählung dramatisch umsetzen will. Im Folgenden soll nun erläutert werden, welche Unterschiede zwischen Auffenberg und Scott sich in der Darstellung erkennen lassen.

Zunächst musste Auffenberg natürlich Szenen kürzen oder ganz streichen, wollte er nicht eine Vorstellung auf mehrere Abende verteilen. Die Schwierigkeit dabei war, den Charakter der Vorlage nicht zu stark zu verändern. Auffenberg hat hierbei nicht nur Szenen gekürzt, sondern auch ganze Rollen gestrichen.

Beispielsweise fehlt ein Großteil des fünften Kapitels von Scott.[1] Der Auftritt des Zwergenpaars wurde von Auffenberg gestrichen. Möglicherweise fand er keine geeigneten Darsteller. Es ist aber auch denkbar, dass die beiden nicht in sein Konzept passten und er darum lieber die Figur des kleinwüchsigen Narren Gourton als Überbringer der Nachricht an Kenneth auftreten ließ.[2]

Auch ließ Auffenberg Kenneth nicht als Mohren im Dienste Saladins auftreten, sondern strich diesen Handlungsstrang.[3] Hierdurch konnte er mehrere Szenen herausnehmen, ohne dass sein Stück dadurch an Stringenz verlor.

Den Tjost am Ende des Romans[4] wandelte er von einem Schaukampf zu Pferde in einen Zweikampf zu Fuß um.[5] Pferde konnte er schließlich schwer auf die Bühne holen. Auch hätte ein solch spektakuläres Aufeinandertreffen ein erhebliches Verletzungsrisiko bedeutet. Es handelte sich also um eine nachvollziehbare Maßnahme, die dem Kampf nichts von seiner Dramatik nahm.

Auffenberg wurde für seine Inszenierung des Löwen von Kurdistan im Jahr 1827 gelobt und getadelt. Er wandelte den Roman nicht einfach in ein Drama um, er verwendete eigene Variationen der Szenen und ging damit über eine bloße Dramatisierung hinaus. Gleichzeitig trug ihm dies aber auch Kritik ein, weil viele Bewunderer der Werke Scotts an dessen Roman keine Veränderungen dulden wollten.[6] Wer den Roman exakt übernommen sehen wollte, wurde enttäuscht. Auffenberg setzte eigene Akzente. Seine Interpretation war nicht bloß eine Dramatisierung der Scott-Erzählung, sondern ein eigenständiges Drama. Auffenberg legt auch eine Vorliebe für Prozessionen an den Tag. Für seine historischen Dramen ist dies ein zentrales Charakteristikum. Im Löwen von Kurdistan gebraucht er das Mittel des Umzugs dann auch sehr freigiebig.[7] Generell sind Massenszenen für Auffenberg ein beliebtes Mittel, um den Eindruck seiner Dramen zu verstärken. Bei der Umsetzung eines Romans in ein Schauspiel tritt oft das Problem ein, diese Szenen auf der Bühne und mit dem begrenzten Platz einzusetzen. Auffenberg versuchte, den Talisman möglichst getreu umzusetzen und ließ in vielen Szenen eine große Zahl an Personen erscheinen. Trotzdem sprechen in den meisten Szenen vor allem die Hauptpersonen, beispielsweise Leopold mit Richard und Philipp von Frankreich in der zehnten Szene des ersten Aufzugs.[8] Bühnenanweisungen gebraucht er ausgiebig. Was ein Roman aber im Text auf natürliche Weise vermitteln kann, könnte im Theaterstück Probleme bereiten.[9] Die Schilderung des finalen Zweikampfs ist nahezu eine einzige Bühnenanweisung.[10] Stahl macht ihm dies zum Vorwurf. Er wirft ihm sogar einen "Mangel an dramatischer Gestaltungsfähigkeit"[11] vor, welcher ihn zwinge, die Bühnenanweisungen ausführlicher geraten zu lassen als bei jedem anderen Dramatiker seiner Epoche.

Insgesamt spricht aber für die Eigenständigkeit der Auffenberg-Umsetzung, dass es ihm gelungen ist, eigene Akzente zu setzen und dem Stück damit einen von der Romanvorlage unabhängigen Charakter zu verleihen. In seinem Stück sind viele seiner persönlichen Ideen verarbeitet.

III. Charakterzeichnung

1. Kenneth

Kenneth wird in beiden Werken ähnlich dargestellt. Er erscheint als tapferer Held, den seine Liebe zu Edith/Editha beinahe ins Verderben stürzt. Dass Scott einen jungen schottischen Adligen zum Protagonisten seines Romans macht, überrascht kaum, da Scott für die Liebe zu seiner Heimat Schottland bekannt ist und viele seiner Romane in Schottland angesiedelt sind (Rob Roy, Waverley).

Kenneth bleibt während des Romans weitgehend passiv. Aufgrund seiner Verhaftung durch König Richard kann er über weite Strecken des Romans nicht ins Geschehen eingreifen. Auch bleibt ihm wegen seines niedrigen Standes der Einfluss auf die großen Entscheidungen verwehrt. Während er beispielsweise mit Saladin reitet, spielt sich die Haupthandlung im Lager der Kreuzfahrer ab, wo Richard vom Erzähler in den Mittelpunkt gestellt wird.[12] Er hat aber bei Scott etwas mehr Einfluss auf die Handlung, weil er als nubischer Sklave zu Richard geschickt wird.[13] Bei Auffenberg hingegen begegnet er dem König erst wieder, als es zum finalen Kampf gegen den Großmeister kommt.[14]

Im Drama erscheint Kenneth aber etwas kecker. Als König Richard beginnt, Kenneths schottische Heimat zu schmähen, erwidert er dem Monarchen kühn:

Mich kannst du höhnen!

Doch wer mein Schottland schmäht, weckt alle Geister,

Die friedlich schlummerten in dieser Brust.

Ich habe Nichts auf Gottes weiter Erde,

Als Helm und Schild, und Schwert und Vaterland!

Das sind die großen, unbestrittenen Güter,

Die mir kein irdischer Tyrann entzieht!

Nur sterbend werde ich von ihnen lassen,

Mein Volk noch preisen mit dem letzten Hauch,

Und durch des nahen Todes schwarzen Schleier

Das Strahlenbild des Vaterlandes seh´n![15]

Hier klingt etwas von der Freiheitsbegeisterung an, die Ernst Leopold Stahl als das "Generalmotiv"[16] Schillers bezeichnet und das Auffenberg an dieser Stelle leise anklingen lässt. Bei Scott ist davon nichts zu spüren. Er betrachtet seine Figuren eher aus ihrem zeitlichen Kontext heraus. Im 12. Jahrhundert würden solche Schillerschen Reden wohl sehr ungewöhnlich erscheinen. Zu Recht bemerkt Stahl auch, dass bei Auffenberg oft Schillersche Motive auftauchen, obwohl Scotts Vorlage dazu gar keinen Anlass bietet.[17]

Ansonsten gibt es in der Gestaltung des Hauptcharakters kaum nennenswerte Unterschiede. Kenneth ist von beiden Autoren sehr ähnlich angelegt. Zentrales Element seines Wesens sind in beiden Fällen die Liebe zu Edith/Editha[18] [19], die große Tapferkeit des Helden[20] [21]

und seine unverbrüchliche Treue zu König Richard[22] [23].

2. Richard Löwenherz

Der König der Engländer kann in Scotts Roman als heimliche Hauptfigur bezeichnet werden. Die Passagen über Kenneths Erlebnisse erscheinen wie eine Nebenhandlung. Kenneth erscheint in diesem Zusammenhang eher als eine erfundene Figur (die er ja auch ist), die große historische Geschehnisse aus der Beobachterperspektive für den Leser erlebbar macht. Da die Konferenzen der Kreuzfahrer für Kenneth nicht zugänglich sind und er sich über weite Strecken des Romans gar nicht im Lager der Christen aufhält, wird über längere Passagen hinweg aus der Sicht von König Richard erzählt.[24] Er ist auch derjenige, der große Entscheidungen treffen und auf den Fortgang der Haupthandlung einwirken kann. Gerade sein sicheres Auftreten und sein Charisma lassen ihn seinen Beinamen "Löwenherz" zu Recht tragen. Durch seine Erscheinung gelingt es ihm, das schon auseinanderfallende Heer der Kreuzfahrer wieder zu einen und die Pläne der Verschwörer zu vereiteln, sodass diese schließlich den einzigen Ausweg, ihn am Erfolg seiner Mission zu hindern, in seiner Beseitigung sehen.[25] Richard steht hier eindeutig im Mittelpunkt.

Im Gegensatz zu Auffenbergs Drama werden im Roman die Krankheit des Königs und seine Entourage viel ausführlicher dargestellt. Auffenberg musste hier wohl kürzen, um die Länge des Stücks begrenzen zu können. Allerdings griff er an dieser Stelle stark in die Charakterkonzeption der Geschichte ein, indem er die rechte Hand des Königs, den treuen Thomas von Vaux, bei seiner Umsetzung außer Acht ließ und nicht in seine Darstellung aufnahm. Diese Entscheidung ist als ein sehr eigenwilliger Eingriff Auffenbergs zu betrachten. Thomas von Vaux ist nämlich eine der wichtigsten Nebenfiguren im Talisman. Er ist König Richard treu ergeben und tut alles für seinen Souverän. Als dieser krank danieder liegt, weicht er nicht von seiner Seite.[26] Dies ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen Roman und Drama, da hier eine wirklich bedeutende Nebenfigur für das Schauspiel gestrichen wurde.

Als Dramatiker ist es Auffenberg aber gelungen, das Aufeinandertreffen von Kenneth und Richard sehr spektakulär in Szene zu setzen. Statt sich erst den Tatbestand erklären zu lassen, stürmt der König direkt ins Zelt seiner Gemahlin und bedroht den Ritter mit der Streitaxt.[27] Dieses plötzliche Auftauchen des Königs ist um einiges effektvoller als das Gespräch zwischen König und Ritter im Talisman.[28]

Die Ritterlichkeit des Königs wird von Scott noch stärker betont, der König will am Ende des Romans sogar ein Duell gegen den sarazenischen Sultan bestreiten, um den Streit um Jerusalem auf diese Weise zu lösen.[29] Hier hat Scott den Charakter des Königs, wie ihn die Quellen seiner Zeit beschreiben, sehr authentisch herausgearbeitet.

Auch in Bezug auf die Charakterzeichnung von König Richard überwiegen bei Auffenberg und Scott also die Gemeinsamkeiten, aber in Scotts Darstellung erhält Richard eine deutlich aktivere Rolle.

3. Saladin

Sultan Saladin hat eine Schlüsselrolle für den Fortgang der Handlung sowohl im Roman als auch im Drama. Weil er den Großteil der Geschichte nicht als Sultan der Sarazenen, sondern entweder als Emir oder als orientalischer Arzt in Erscheinung tritt, hat er besonders viel Einblick in die Zusammenhänge und die Geschehnisse im Lager der Kreuzfahrer. Er ist sozusagen sein eigener Botschafter. Er ist derjenige, der den Frieden unter den Christen wiederherstellt, indem er das Leben von Kenneth rettet[30] [31] und bei Scott sogar den Verrat des Großmeisters aufdeckt[32].

[...]


[1] Siehe Sir Walter Scott: Erzählungen der Kreuzfahrer. Der Talisman. Neue Kabinets-Ausgabe. 5 Bde. (Erzählungen der Kreuzfahrer 7-11). Leipzig: Verlag der Gebrüder Schumann, 1846, S. 73–77

[2] Siehe Joseph von Auffenberg: Ludwig der Elfte in Peronne. Das böse Haus. Der Löwe von Kurdistan. Der Löwe von Kurdistan. 2. Gesammtausg. 20 Bde. (J. Freih. v. Auffenberg's sämmtliche Werke. 8). Siegen: Friedrich, 1843, S. 378–384

[3] Siehe Scott, S. 277

[4] Siehe Scott, S. 395

[5] Siehe Auffenberg, S. 457

[6] Siehe Rainer Schüren: Die Romane Walter Scotts in Deutschland, 1969, S. 128

[7] Siehe Ernst Leopold Stahl: Joseph von Auffenberg und das Schauspiel der Schillerepigonen (Theatergeschichtliche Forschungen). Hamburg: Voss, 1910, S. 172

[8] Siehe Stahl, S. 174–176

[9] Siehe Stahl, S. 191

[10] Siehe Auffenberg, S. 456 f.

[11] Stahl, S. 193

[12] Siehe Frauke Reitemeier: Deutsch-englische Literaturbeziehungen Der historische Roman Sir Walter Scotts und seine deutschen Vorläufer (Beiträge zur englischen und amerikanischen Literatur). Paderborn, München, Wien, Zürich: Schöningh, 2001, S. 202

[13] Siehe Scott, S. 277

[14] Siehe Auffenberg, S. 456

[15] Auffenberg, S. 399

[16] Stahl, S. 74

[17] Siehe Stahl, S. 45

[18] Siehe Scott, S. 180

[19] Siehe Auffenberg, S. 383

[20] Siehe Scott, S. 229

[21] Siehe Auffenberg, S. 407 f.

[22] Siehe Scott, S. 214

[23] Siehe Auffenberg, S. 459

[24] Siehe Reitemeier, S. 202

[25] Siehe Scott, S. 258–267

[26] Siehe Scott, S. 138

[27] Siehe Auffenberg, S. 395

[28] Siehe Scott, S. 206–212

[29] Siehe Scott, S. 410 f.

[30] Siehe Scott, S. 235–239

[31] Siehe Auffenberg, S. 403–408

[32] Siehe Scott, S. 407

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Ein Vergleich zwischen "Der Talisman" von Sir Walter Scott und "Der Löwe von Kurdistan" von Joseph von Auffenberg
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Deutsches Seminar)
Veranstaltung
Seminar:Techniken und Methoden der Literaturwissenschaft
Note
2,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
15
Katalognummer
V444517
ISBN (eBook)
9783668816022
ISBN (Buch)
9783668816039
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sir Walter Scott, Joseph von Auffenberg, Der Talisman, Der Löwe von Kurdistan, Kreuzzüge, Leopold von Österreich, Richard Löwenherz, Saladin
Arbeit zitieren
Daniel Scholaster (Autor), 2012, Ein Vergleich zwischen "Der Talisman" von Sir Walter Scott und "Der Löwe von Kurdistan" von Joseph von Auffenberg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/444517

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