Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sport - Sport Sociology

Zum Stellenwert von Körper- und Bewegungserfahrungen in den Lebenswelten von Kindern. Eine Bestandsaufnahme der Diskussion in der BRD seit 1970

Title: Zum Stellenwert von Körper- und Bewegungserfahrungen in den Lebenswelten von Kindern. Eine Bestandsaufnahme der Diskussion in der BRD seit 1970

Examination Thesis , 2005 , 189 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Mike Schwering (Author), Thilo Heidelmayer (Author)

Sport - Sport Sociology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit erörtert den Stellenwert von Körper- und Bewegungserfahrungen in den unterschiedlichen Lebenswelten von Kindern, indem sie die in der BRD geführte Diskussion zu diesem Thema aufgreift. Der betrachtete Zeitraum beschränkt sich dabei auf die Zeit seit 1970. Ziel dieser Arbeit ist es nicht, diese kontrovers geführte Diskussion zu einer Lösung zu führen, sondern sie lediglich in ihrer Vielfalt darzustellen. Die vorliegende Arbeit ist eine Gemeinschaftsarbeit von Thilo Heidelmayer und Mike Schwering. Die Verfasser der einzelnen Kapitel werden durchgängig kenntlich gemacht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung (Thilo Heidelmayer/ Mike Schwering)

1.1 Forschungsinteresse

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Begriffsbestimmungen/Grundlegungen

2.1 Kindheit (Mike Schwering)

2.1.1 Lebensphase Kindheit

2.1.2 Die Entwicklung zum ‚Kind als Akteur’

2.1.3 Eingrenzung des Kindheitsbegriffes

2.2 Der Begriff der Lebenswelt (Thilo Heidelmayer)

2.2.1 Die Wurzeln des Lebensweltbegriffes

2.2.2 Lebenswelt von Kindern

2.2.3 Sozialökologische Betrachtungsweise

3 Zur Bedeutung von Körper- und Bewegungserfahrungen für die kindliche Entwicklung (Thilo Heidelmayer)

3.1 Identität und Selbstkonzept

3.1.1 Die Rolle der Körper- und Bewegungserfahrungen für die Selbsterfahrung

3.1.2 Rückschlüsse von Selbsterfahrungen auf die eigene Person

3.1.3 Die Rolle des Selbstkonzeptes für das Kind

3.1.4 Empirische Befunde

3.2 Soziale Entwicklung

3.2.1 Empirische Befunde

3.3 Kognitive Entwicklung

3.3.1 Der Prozess des Lernens

3.3.2 Empirische Befunde

3.4 Gesundheit und Wohlbefinden

3.4.1 Gesundheitsfaktoren

3.4.2 Empirische Befunde

3.5 Motorische Fähigkeiten

4 Kinder und Familie (Mike Schwering)

4.1 Darstellung der Veränderung

4.1.1 Familienstruktur

4.1.2 Erziehung

4.2 Diskussion um die Veränderung

5 Kindliche Wohnumwelt (Thilo Heidelmayer)

5.1 Darstellung der Veränderung

5.1.1 Veränderung des Stadtbildes

5.1.2 Veränderung der Wohnsituation

5.2 Diskussion um die Veränderung

6 Formelle Räume für Kinder (Mike Schwering)

6.1 Darstellung der Veränderung

6.1.1 Kindertageseinrichtungen

6.1.2 Schule

6.1.3 Verein

6.1.4 Kommerzielle Anbieter

6.2 Diskussion um die Veränderung

7 Kinder und Konsum (Mike Schwering)

7.1 Medienkonsum

7.1.1 Darstellung der Veränderung

7.1.2 Diskussion um die Veränderung

7.2 Kinder als Konsumenten

7.2.1 Darstellung der Veränderung

7.2.2 Diskussion um die Veränderung

8 Der Umgang mit Zeit (Thilo Heidelmayer)

8.1 Darstellung der Veränderung

8.2 Diskussion um die Veränderung

9 Aussichten (Mike Schwering/Thilo Heidelmayer)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert von Körper- und Bewegungserfahrungen in den Lebenswelten von Kindern in der Bundesrepublik Deutschland seit 1970. Das Hauptziel ist die differenzierte Darstellung der wissenschaftlichen Diskussion und die Analyse der veränderten Rahmenbedingungen kindlicher Entwicklung.

  • Bedeutung von Körper- und Bewegungserfahrungen für die kindliche Identitäts-, Sozial- und Kognitionsentwicklung
  • Einfluss der familiären Strukturen und des Erziehungsstils auf das Bewegungsverhalten
  • Wandel der kindlichen Wohnumwelt und deren Auswirkungen auf informelle Bewegungsräume
  • Bedeutung formeller Räume wie Kindertageseinrichtungen, Schulen, Vereine und kommerzieller Anbieter
  • Wirkung von Medienkonsum und kindlichem Konsumverhalten auf die Zeitstruktur und Bewegungsaktivität

Auszug aus dem Buch

3 Zur Bedeutung von Körper- und Bewegungserfahrungen für die kindliche Entwicklung (Thilo Heidelmayer)

Betrachtet man die Diskussionen über heutige Kindheit auf politischer oder auf gesellschaftlicher Eben, lässt sich oftmals ein Tenor über Defizite der Motorik oder allgemeiner über Bewegungsarmut der heutigen Kinder feststellen. Dieser Aufschrei lässt auf die Meinung schließen, dass Kinder Bewegung brauchen. Diese Stimmen implizieren zum Teil ebenfalls, dass es zu negativen Folgeerscheinungen komme, fehlen diese Bewegungsreize.

Diesen aus der Presse („Nicht ein Big Mac macht dick, sondern zu viel Stillsitzen“ Renate Künast am 23.April 2005, Die Welt) herausgehörten Stimmungsbildern soll hier anhand wissenschaftlicher Veröffentlichungen nachgegangen werden, wobei gezielt auf den Bezug der Bedeutung von Körper- und Bewegungserfahrungen für die kindliche Entwicklung eingegangen wird.

Dieses Kapitel möchte die in der einschlägigen Literatur zu findende, aktuelle wissenschaftliche Meinung der Bedeutung von Körper und Bewegungserfahrungen darlegen, um die später aufgezeigte Diskussion über den Stellenwert von Körper- und Bewegungserfahrungen in Lebenswelten von Kindern besser beurteilen zu können. Das Kapitel dient auch dem Zweck des Versuchs einer Erklärung des Aufkommens der schon seit längerem innerhalb Deutschlands geführten Diskussion bezüglich einer veränderten Lebenswelt und den sich daraus ergebenden Folgen auf die Körper- und Bewegungserfahrungen für Kinder.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung (Thilo Heidelmayer/ Mike Schwering): Die Arbeit erörtert den Stellenwert von Körper- und Bewegungserfahrungen in kindlichen Lebenswelten und greift die Diskussion in der BRD seit 1970 auf.

2 Begriffsbestimmungen/Grundlegungen: Es werden die zentralen Begriffe Kindheit und Lebenswelt im historischen und sozialwissenschaftlichen Kontext definiert und abgegrenzt.

3 Zur Bedeutung von Körper- und Bewegungserfahrungen für die kindliche Entwicklung (Thilo Heidelmayer): Das Kapitel beleuchtet die Rolle körperlicher Aktivität für die Identitäts-, Sozial-, Kognitions- und Gesundheitsentwicklung.

4 Kinder und Familie (Mike Schwering): Analysiert werden die strukturellen Veränderungen von Familien sowie der Einfluss von Erziehungsverhalten auf die kindliche Bewegungsförderung.

5 Kindliche Wohnumwelt (Thilo Heidelmayer): Untersucht wird der Wandel von Wohnbedingungen und Stadtbildern sowie deren Bedeutung für informelle Bewegungsräume.

6 Formelle Räume für Kinder (Mike Schwering): Dargestellt werden institutionelle Betreuungs- und Bildungsangebote wie Kitas, Schulen, Vereine und kommerzielle Anbieter.

7 Kinder und Konsum (Mike Schwering): Beleuchtet wird die zunehmende Bedeutung von Medienkonsum und kaufkräftigem Konsumverhalten für den kindlichen Alltag.

8 Der Umgang mit Zeit (Thilo Heidelmayer): Analysiert wird die Strukturierung und Budgetierung der Kinderzeit sowie der Wandel der Zeitrhythmen.

9 Aussichten (Mike Schwering/Thilo Heidelmayer): Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.

Schlüsselwörter

Kindheit, Lebenswelt, Körpererfahrung, Bewegungserfahrung, Sozialisation, Familie, Wohnumwelt, formelle Räume, Medienkonsum, Konsumverhalten, Zeitstruktur, motorische Entwicklung, Sozialentwicklung, Kind als Akteur, BRD

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Stellenwert, den Körper- und Bewegungserfahrungen in den Lebenswelten von Kindern in der Bundesrepublik Deutschland seit 1970 einnehmen, basierend auf der wissenschaftlichen Debatte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit gliedert sich in die Cluster Familie, Wohnumwelt, formelle Räume (Schule/Verein), Medien sowie den Umgang mit Zeit, um die kindliche Bewegungssituation ganzheitlich zu analysieren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die kontroverse Diskussion über die angebliche Bewegungsarmut heutiger Kinder in ihrer Vielfalt darzustellen, ohne dabei einfache Lösungen zu suggerieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Bestandsaufnahme auf Basis aktueller Kindheits- und Sportwissenschaft, die durch die Auswertung vorhandener Statistiken und empirischer Studien untermauert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung und untersucht, wie verschiedene Lebensbereiche – von der Familie über den Wohnraum bis zum Medienkonsum – diese Entwicklung beeinflussen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kindheit, Lebenswelt, Körper- und Bewegungserfahrungen, Sozialisation sowie der Wandel der kindlichen Lebensbedingungen.

Was bedeutet der Begriff „verinseltes Lebensraummodell“ im Kontext dieser Arbeit?

Es beschreibt, dass Kindheit heute nicht mehr ganzheitlich in einem zusammenhängenden Lebensraum stattfindet, sondern in isolierten „Inseln“ (z.B. Kita, Sportverein, Musikschule), zwischen denen Kinder pendeln.

Wie bewerten die Autoren den Einfluss der Medien auf die kindliche Bewegung?

Die Autoren relativieren die These, dass Medienkonsum zwangsläufig zu Bewegungsmangel führt, und betonen stattdessen die Kompetenz der Kinder, ihr Handeln situativ und kreativ in den veränderten Lebensumständen zu gestalten.

Excerpt out of 189 pages  - scroll top

Details

Title
Zum Stellenwert von Körper- und Bewegungserfahrungen in den Lebenswelten von Kindern. Eine Bestandsaufnahme der Diskussion in der BRD seit 1970
College
University of Dortmund  (Institut für Sport und Sportwissenschaft)
Course
Schriftliche Hausarbeit im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt für die Sekundarstufe II
Grade
2,0
Authors
Mike Schwering (Author), Thilo Heidelmayer (Author)
Publication Year
2005
Pages
189
Catalog Number
V44485
ISBN (eBook)
9783638420754
ISBN (Book)
9783656844143
Language
German
Tags
Stellenwert Körper- Bewegungserfahrungen Lebenswelten Kindern Eine Bestandsaufnahme Diskussion Schriftliche Hausarbeit Rahmen Ersten Staatsprüfung Lehramt Sekundarstufe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mike Schwering (Author), Thilo Heidelmayer (Author), 2005, Zum Stellenwert von Körper- und Bewegungserfahrungen in den Lebenswelten von Kindern. Eine Bestandsaufnahme der Diskussion in der BRD seit 1970, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44485
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  189  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint