Die Parodie im Artusroman. Strickers "Daniel von dem Blühenden Tal"


Hausarbeit, 2010

19 Seiten, Note: 2,4

Jana Mussik (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Artusroman

3. Strickers Daniel von dem Blühenden Tal
3.1 Parodistische Elemente
3.1.1 Prolog
3.1.2 Der Held
3.1.3 König Artus und seine Ritter
3.2 Wirkung und Rezeption

4. Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Die komischen Momente sind keineswegs so eindeutig und dicht gesetzt, daß man sich ohne weiteres berechtigt fühlen möchte, den Roman im ganzen als Persiflage zu nehmen“, sagt Joachim Heinzle.[1] Es sei eine „Persiflage auf den klassischen Artusroman“ meint dagegen Joachim Bumke[2] und Kurt Ruh schließt sogar auf einen Anti-Artusroman.[3]

Das Werk des Strickers, der Daniel von dem Blühenden Tal,[4] das in dieser Form keine Nachahmer fand, war schon zu mittelalterlichen Zeiten so umstritten wie heute. Im Rahmen dieser Arbeit soll dem humoristisch-parodistischen Gehalt der Schrift auf den Grund gegangen werden.

Um überhaupt eine Differenz zu den als traditionell geltenden Artusromanen herstellen zu können, möchte ich zunächst das Wesen der Klassiker, ihre Autoren und Werke und die wichtigsten Merkmale thematisieren.

Im Anschluss geht es dann um den Stricker selbst. Wer war dieser Dichter? Was schrieb er und in welchen Bereichen kannte er sich aus? Auch die Werkgeschichte des DBT soll hierbei kurz beschrieben werden.

Im dritten Teil sollen die Elemente des Werkes herausgegriffen werden, die bei der Frage nach der Parodie am häufigsten zur Debatte stehen, schon allein der Prolog enthält genug Diskussionspotenzial. Vordergründig soll jedoch der Held des Werkes selbst besprochen werden, allein der Name Daniel, seine Haltung zur minne und der Gebrauch von Klugheit und list entsprechen ganz und gar nicht den althergebrachten Artustugenden. Auch der König selbst spielt bei der Problemfrage eine wichtige Rolle. Seine eigene, wie auch die Zeichnung seiner Ritter in Kombination mit der Riesenvaterepisode lassen ein ganz neues Bild des ehrwürdigen Rittergeschlechts aufleben.

Zuletzt soll noch die Wirkungsgeschichte, insbesondere die Rezeption des Pleier, besprochen werden, um dann in einer Zusammenfassung ein Urteil über die Frage nach der Parodie im Artusroman fällen zu können.

2. Der Artusroman

Der mittelalterliche Artusroman lässt sich in drei große Gruppen unterteilen.[5] Bezeichnet wird zum einen der klassische Artusroman. Seine wichtigsten Autoren und Werke sind Chrétien de Troyes mit seinem Yvain, Hartmann von Aue und dessen Iwein und Ulrich von Zatzikhovens Lanzelet.

Die zweite Gruppe wird zusammengefasst unter der Bezeichnung arthurischer Gralroman, wichtigster Vertreter wäre dabei Wolfram von Eschenbach mit seinem Parzival. Auch die „Artusdämmerung“ und der Prosa - Lancelot sollen dabei noch kurz genannt werden.

Strickers DTB reiht sich in die Gruppe der „nachklassischen“ Artusromane des 13. Jh. Weitere Vertreter sind Wirnt von Grafenberg und sein Wigalois, Heinrich von dem Türlin mit der Crône und der Pleier mit Garel von dem Blühenden Tal, Tandareis und Flordibel und Meleranz, um nur einige Autoren und Werke zu nennen.

Der Artusroman des 13. Jh. war noch besonders eng in die Artustradition eingebunden, was sich dann im besonderen Maße bei Pleiers Garel zeigen wird. Jedem Dichter dieser Zeit waren die Werke, wie Iwein oder Parzival bekannt. Sie galten der Inspiration, als Vorlage oder wurden sogar direkt als Quelle genannt. Zum Teil dienten noch französischen Werke als Grundlage, doch die späteren Artusromane wurden ohne französisches Beispiel gedichtet.

Eines der typischsten Merkmale, ist die Überschneidung und Verwendung von Handlungsmustern oder gar der Figuren anderer Artuswerke. Am häufigsten wurden Personen, Konstellationen oder Motivreihen von Hartmann und Wolfram genutzt.[6] Anspielungen sind also absolut legitim und finden sich eigentlich in jedem Artusroman, damit wurde die Zugehörigkeit zur Gattung nur noch deutlicher belegt.

Desweiteren gilt die Struktur des Doppelweges als gattungsklassisch. Ebenso die Läuterung des Helden und der darauffolgende Aufstieg. Doch diese Merkmale wurden in vielen „Nachklassikern“ nicht mehr angewandt, so auch nicht in Strickers Daniel. So kam es, dass viele der späteren Werke „lange als flach und profillos“[7] galten.

Für die „nachklassischen“ Werke wurde eher der Wigalois zum Vorbild, der einen von Anfang an vollkommenen, allen andern überlegenen und sich nicht erst entwickelnden Helden präsentiert. Auch inhaltlich sollte Wigalois großen Einfluss auf seine Nachfolger nehmen, so häuften sich die Kämpfe und Herausforderungen, die Gegner wurden gefährlicher und die Abenteuer nahmen nach und nach einen zauberhaften, übermenschlichen Charakter an.

3. Strickers Daniel von dem Blühenden Tal

Sabine Böhm hält in ihrer Hochschulschrift Der Stricker – Ein Dichterprofil anhand seines Gesamtwerkes fest, dass bis heute „kein allgemein anerkanntes Dichterprofil des Stricker“[8] existiere und ganz Unrecht hat sie damit nicht. Es ist uns nicht sehr viel bekannt über den Dichter, der hinter diesem „auffallend facettenreich[en]“[9] Gesamtwerk steht.

Seinen Namen, Der Strickӕre, nennt er selbst in seinen eigenen Werken, so auch im DBT. Dort heißt es im Prolog:

Hie will der Strickӕre

Mit worten ziehen sîn kunst[10]

Der Name verweist wahrscheinlich auf seine Tätigkeit als Berufsdichter – der als Künstler seine Geschichten strickt. Seine Sprache weist daraufhin, dass er vermutlich aus Mitteldeutschland stammt. Belegbarer ist jedoch, dass er sich eher in Österreich aufgehalten und dort gedichtet hat. Seine kritischen Bemerkungen über den österreichischen Adel und auch, dass er immer wieder dort ansässige Persönlichkeiten in seine Werke mit einfließen ließ, lassen darauf schließen, dass er sich zumindest zeitweise am Wiener Hof aufgehalten haben muss.[11] Dass er dem Beruf eines Dichters nachging, wird vor allem an einer Stelle der Minnerede Frauenehre deutlich. Auftraggeber oder Gönner sind jedoch nicht bekannt. Dies wirft gerade in Bezug auf seine drei größeren Werke viele Fragen auf.

Aufgrund seiner rhetorischen, theologischen und juristischen Kenntnisse ist es durchaus denkbar, dass er eine umfangreiche lateinische Bildung genossen hatte, jedoch ist auszuschließen, dass der fahrende Dichter dem höheren Stand angehörte.

Seine Schaffenszeit liegt wahrscheinlich in der Zeit um 1220 bis 1250, innerhalb dieser Jahre entstand sein vielseitiges Gesamtwerk, die Reihenfolge ist allerdings ungewiss. Volker Mertens bezeichnet ihn als einen der „ersten vielseitigen Großliteraten des 13. Jh.“[12] und stellt ihn dabei auf eine Stufe mit Rudolf von Ems und Konrad von Würzburg. Der Stricker scheint in vielen Gattungen zu Hause zu sein, er verfasste eine deutsche Chanson de geste (Karl der Große) – eine Neubearbeitung des Rolandliedes, einen Schwankroman (Pfaffe Amis), Mären, Bispel, didaktische Dichtungen und, als einziger unter den drei genannten „Großliteraten“ einen Artusroman – Daniel von dem Blühenden Tal. Letzteres entstand vermutlich zeitgleich mit der Crône 1230/35. Zudem wird es im Willehalm von Orlens von Rudolf von Ems erwähnt.

Heute sind lediglich fünf Handschriften zuverlässig überliefert, allesamt stammen sie aus dem 15. Jh. Mertens schlussfolgert daraus, dass sich die „Beliebtheit bei den Zeitgenossen […] demnach in Grenzen gehalten“[13] haben müsse. Obwohl es sicherlich mit Vorsicht zu genießen ist, aus den heute noch erhaltenen Stückzahlen direkt auf die Beliebtheit in seiner Zeit zu schließen, allerdings spricht auch Wennehold von einer eher begrenzten Wirkung des Werkes.[14]

Die Geschichte umfasst zwei Handlungsstränge, zum einen die Einzelleistungen des Protagonisten Daniel, zum andern die Taten im Zusammenhang mit dem Artushof. Bei der Struktur des Werkes spielt die List eine große Rolle, doch dazu an anderer Stelle mehr.

Nach eigenen Angaben des Strickers ist die Geschichte aus einer französischen Quelle abgeleitet, heute ist es allerdings gewiss, „daß der deutsche Dichter die Handlung des Romans selber zusammengefügt hat.“[15] Jedoch ließ er sich ganz bewusst von älteren deutschen Artusromanen leiten, nutzte Motive der frühhöfischen Epik und wurde inspiriert von Legendendichtung und antiker Literatur.

Besondere Bedeutung bekommt vor allem Hartmanns Iwein, dessen ineinander verschachtelte Abenteuer offensichtlich zum Vorbild und Modell für den Aufbau und die Erzähltechnik wurden. Wie sich noch zeigen wird, sind diese Ähnlichkeiten ganz bewusst eingesetzt worden.

3.1 Parodistische Elemente

Das Werk bietet eine Fülle von Szenen, die so, wie sie dargestellt wurden, ganz und gar nicht den klassischen Vorgaben entsprechen. Woher kommen diese Abweichungen? Was wollte der Autor damit bezwecken? Entstanden diese Ungleichheiten aus einem Nichtwissen heraus oder steckt eine ganz genau kalkulierte Intention seitens des Strickers dahinter? Das Werk als ganzes ist für jeden Leser in sich geschlossen und verständlich, doch vor denjenigen, die sich mit dem Genre und seinen Merkmalen auskennen, können diese Neuerungen und Unterschiede nicht verborgen bleiben.

3.1.1 Prolog

Eine für die Interpretation des Werkes wichtige Stelle ist wohl der Prolog. Dieser orientiert sich sehr stark am Iwein -Prolog. Zum Beispiel lobt er über alle Maße König Artus und die Ritter der Tafelrunde und ermahnt den Leser dazu, diesen Helden nachzueifern. Die Übereinstimmung reicht sogar bis hin zur Formulierung. Damit nimmt er direkten Bezug zur Gattungstradition. Neben Hartmanns Iwein greift der Stricker auch noch auf Tristan, Gregorius und Lambrechts Alexander zurück. Mertens vergleicht diese Arbeit mit literarischen Versatzstücken mit dem Prolog der Crône, welcher ganz ähnlich ausgestattet ist.[16]

Wie bereits erwähnt gibt der Stricker im Prolog an, er hätte das Werk aus verschiedenen, hauptsächlich französischen Quellen ins Deutsche übersetzt, so benennt er „in unverhohlener Ironie“[17] Alberich von Besançon als seinen angeblichen Gewährsmann für dieses Epos. Dies kann nur als gewolltes Plagiat auf den Alexander vom Pfaffen Lambrecht interpretiert werden. Dort heißt es nämlich im Prolog:

Alberich von Bisinzo

der brâhte uns diz lît zu.[18]

Dass der Stricker es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, wird ebenfalls bereits im Prolog angekündigt:

Nieman der enschelte

Louc er [Alberich] mir, sô liuge ouch ich.[19]

Auch diese Formulierung findet sich beinahe wortwörtlich im Alexander -Prolog. Es ist also ganz offensichtlich, dass es sich dabei gezielt um fingierte Quellenberufungen handeln soll. Der Autor leitet sein Werk programmatisch als Lüge ein, dies soll sich auch auf den Rest des Textes beziehen.

Schon in der Antike galt Dichtung als Fiktion, sie stand ganz im Gegensatz zur philosophischen Wahrheit. Jedoch ist sie, so die Rechtfertigung, nur der erdichtete Aufputz, das Kleid einer „höheren Wahrheit.“[20] Ob der Stricker aus eben dieser Motivation heraus das Merkmal der Fiktion nutzte, sollte allerdings in Frage gestellt werden. Er spricht nur von Lüge und vermeidet jegliche Rechtfertigung durch eine „höhere“ Wahrheit. Der Stricker scheint eher mit den Stilmitteln der anderen Artusromane zu spielen, typische Handlungsmuster und Traditionen werden systematisch referiert. Durch die zahlreichen Bezüge scheint die Lesererwartung zunächst immer erfüllt zu werden, jedoch wird diese dann wieder auch ganz und gar enttäuscht. Doch wie wurde dieser „trockene Abriss von Eigenheiten und Eigenschaften“[21] tatsächlich von den Lesern aufgefasst? Peter Kobbe erklärt, dass diese „Plumpheit der Erklärung […] auf den Abbau der Artusherrlichkeit ab[ziele] [und] nur parodistisch gemeint und aufgenommen worden sein“[22] könne. Dieser recht extremen, den Prolog zur Parodie machenden Erläuterung widerspricht Wennehold und geht eher von einem spielerischen Umgang mit den vorangegangenen Werken und Figuren aus.[23]

Sein Werk, dass alles andere als den Anspruch erhebt, auf einer nichtfiktionalen Ebene zu liegen, lässt aus der scheinbaren Bindung an ein gut etabliertes Erzählschema, eine Überwindung ebendieses Schemas erwachsen.[24] Es scheint so, als wolle er sein Publikum absichtlich in die Irre führen. Gerade durch die zahlreichen Anspielungen, den bewussten Umgang mit seinen Vorgängern und dem Genre werden die Abweichungen und Änderungen erstrecht deutlich, wie sich im Verlauf der Arbeit noch häufiger zeigen wird.

[...]


[1] Joachim HEINZLE (Hg.): Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit. Bd. 2. Vom hohen zum späten Mittelalter. Teil 2. Wandlungen und Neuansätze im 13. Jahrhundert (1220/30-1280/90). Königstein/Ts 1984. Hier S. 139.

[2] Joachim BUMKE: Geschichte der deutschen Literatur im hohen Mittelalter. 4., aktual. Aufl. München 2000. Hier S. 223.

[3] Markus WENNERHOLD: Späte mittelhochdeutsche Artusromane. „Lanzelet“, „Wigalois“, „Daniel von dem Blühenden Tal“, „Diu Crône“. Bilanz der Forschung 1960-2000. Hg. v. Institut f. dt. Philologie d. Uni. Würzburg. Bd. 27 – 2005. Würzburg 2005. Hier S. 174.

[4] Im Folgenden als DBT abgekürzt.

[5] Unterteilung nach Volker MERTENS: Der deutsche Artusroman. Literaturstudium. Stuttgart 1998.

[6] Vgl. BUMKE: Geschichte der deutschen Literatur im hohen Mittelalter, S. 216.

[7] BUMKE: Geschichte der deutschen Literatur im hohen Mittelalter, S. 216.

[8] Sabine BÖHM: Der Stricker – Ein Dichterprofil anhand seines Gesamtwerkes. Frankfurt/Main u. a. 1995. (Europäische Hochschulschriften: Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur; Bd. 1530).

Hier S. 12.

[9] BÖHM: Der Stricker. Ein Dichterprofil anhand seines Gesamtwerkes, S. 11.

[10] DER STRICKER: Daniel von dem Blühenden Tal. 2., neubearb. Aufl. Hg. v. Michael Resler. Tübingen 1995. Hier S. 3, V. 16f.

[11] Vgl. dazu HEINZLE: Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit, S. 28.

[12] MERTENS: Der deutsche Artusroman, S. 205.

[13] MERTENS: Der deutsche Artusroman, S. 205.

[14] WENNERHOLD: Späte mittelhochdeutsche Artusromane, S. 139.

[15] BUMKE: Geschichte der deutschen Literatur im hohen Mittelalter, S. 223.

[16] Vgl. MERTENS: Der deutsche Artusroman, S. 207.

[17] Frank ROSSNAGEL: Die deutsche Artusepik im Wandel. Die Entwicklung von Hartmann von Aue bis zum Pleier. Hg. v. Rüdiger Krüger/ Joachim Kuolt. Stuttgart 1996. Hier S. 174.

[18] Ausgabe von Friedrich MAURER: Alexanderroman. Darmstadt 1964, V. 13f.

[19] DER STRICKER: Daniel von dem Blühenden Tal, S. 3, V. 13f.

[20] MERTENS: Der deutsche Artusroman, S. 207.

[21] WENNERHOLD: Späte mittelhochdeutsche Artusromane S. 145.

[22] Ebd.

[23] Vgl. WENNERHOLD: Späte mittelhochdeutsche Artusromane, S. 145.

[24] Vgl. ROSSNAGEL: Die deutsche Artusepik im Wandel, S. 211.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Die Parodie im Artusroman. Strickers "Daniel von dem Blühenden Tal"
Hochschule
Universität Leipzig  (Geisteswissenschaftliches Institut)
Veranstaltung
Ältere Deutsche Literatur
Note
2,4
Autor
Jahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V444940
ISBN (eBook)
9783668816800
ISBN (Buch)
9783668816817
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Parodie, Artusroman, Artusepik, König Artus, Stricker, Daniel von dem Blühenden Tal, Mittelhochdeutsch
Arbeit zitieren
Jana Mussik (Autor), 2010, Die Parodie im Artusroman. Strickers "Daniel von dem Blühenden Tal", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/444940

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die Parodie im Artusroman. Strickers "Daniel von dem Blühenden Tal"



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden