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Die englische Limited als Alternative zur deutschen GmbH

Titel: Die englische Limited als Alternative zur deutschen GmbH

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Franziska Althaus (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, aufzuzeigen, worin die wesentlichen Unterschiede der Rechtsformen der deutschen GmbH und der englischen Limited liegen. Außerdem soll gezeigt werden, ob die englische Limited eine ökonomisch und rechtlich sinnvolle Alternative zur deutschen GmbH darstellt, oder ob es entscheidende
Differenzierungen gibt. Der Schwerpunkt für die Beurteilung der Unterschiede liegt auf der Sichtweise der Geschäftsführer bzw. Direktoren der Gesellschaften und der Gesellschafter. Der Fokus hierbei liegt auf der Haftung der Gesellschafter und Geschäftsführer bzw. Direktoren und der Besteuerung der Direktoren. Die Arbeit geht nur auf den Fall ein, dass eine Limited mit Hauptsitz in Deutschland gegründet werden soll mit dem deutschen Markt als Fokusmarkt.

Im ersten Teil der Arbeit werden die theoretischen Grundlagen der Rechtsformen dargestellt und einige entscheidungsrelevante Kriterien zum Vergleich der beiden Gesellschaftsformen herausgearbeitet. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden die Rechtsformen anhand dieser Kriterien miteinander verglichen und die Unterschiede
dargestellt. Danach wird die Limited als gleichwertige Alternative zur GmbH anhand von Chancen und Risiken analysiert und beurteilt. Die Arbeit endet mit einem Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Relevanz des Themas

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Rechtsformen

2.2 Kriterien zur Differenzierung

3. Vergleich: britische Limited und deutsche GmbH

3.1 Aufbau

3.2 Haftung

3.3 Steuerpflichten der Gesellschaft

3.4 Steuerpflichten der Gesellschafter

3.5 Gründungs- und Verwaltungskosten

3.6 Finanzielle Anforderungen

4. Analyse und Empfehlung

4.1 Risikofaktoren

4.2 Chancen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die wesentlichen Unterschiede zwischen der deutschen GmbH und der englischen Limited herauszuarbeiten und zu bewerten, ob die Limited eine ökonomisch und rechtlich sinnvolle Alternative für Gründer mit Hauptsitz in Deutschland darstellt.

  • Vergleich der Gesellschaftsstrukturen und Organe
  • Analyse der Haftungsrisiken für Geschäftsführer und Gesellschafter
  • Gegenüberstellung der steuerlichen Pflichten
  • Bewertung von Gründungs- und Verwaltungskosten
  • Analyse von Chancen und Risiken bei der Wahl der Rechtsform

Auszug aus dem Buch

3.2 Haftung

Bei der Betrachtung der Haftung muss zwischen der Haftung der Geschäftsführung und der Haftung der Gesellschafter unterschieden werden.

Die Gesellschafter einer deutschen GmbH haften nur mit dem eingezahlten Kapital, also dem Gesellschaftsvermögen der GmbH.11

Die Haftung des GmbH-Geschäftsführers ist im GmbH-Gesetz definiert.

Der Gesellschaft gegenüber haftet der Geschäftsführer für die Folgen aller Handlungen und Entscheidungen, sowohl seiner eigenen als auch der seiner Mitarbeiter. Dabei muss er die „die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes“12 anwenden, andernfalls können aus den Konsequenzen von Entscheidungen Schadensersatzansprüche der Gesellschaft gegenüber dem Geschäftsführer anfallen. Er haftet außerdem gemäß einiger Soforttatbestände, wie z.B. die Zahlung an Gesellschafter aus dem Stammkapital.13

Weitere Haftungsfälle für den Geschäftsführer ergeben sich aus dem Insolvenzgesetz.

Dieses verpflichtet den Geschäftsführer z.B. spätestens drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit einen Eintrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen und keine weiteren Zahlungen zu leisten.14

Gegenüber Dritten haftet der Geschäftsführer persönlich, wenn er nicht deutlich macht, dass er Verträge im Namen der Gesellschaft und nicht als Privatperson schließt.15 Zusätzlich haftet er gegenüber dem Staat für die Richtigkeit der abgeführten Lohnsteuerbeträge und die abgeführte Umsatzsteuer.16 Grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz können dazu führen, dass der Geschäftsführer auch hier mit seinem Privatvermögen haftet. Ähnlich ist die Situation bei der Verantwortung für die richtige Buchführung und Bilanzierung.17 Eine weitere Haftung des Geschäftsführers liegt bei der Richtigkeit der Angaben gegenüber den Sozialversicherungsträgern. Er hat z.B. dafür Sorge zu tragen, dass Mitarbeiter korrekt angemeldet werden und dass Beträge abgeführt werden.18

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein und beleuchtet die historische Entwicklung der Anerkennung ausländischer Rechtsformen durch den EuGH sowie das Ziel und den Aufbau der Arbeit.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die Basiskonzepte von Personen- und Kapitalgesellschaften definiert und entscheidungsrelevante Vergleichskriterien für die weitere Untersuchung erarbeitet.

3. Vergleich: britische Limited und deutsche GmbH: Dieses Kernkapitel stellt die Unterschiede in Bezug auf Aufbau, Haftung, Steuerpflichten, Kosten und Kapitalanforderungen zwischen den beiden Gesellschaftsformen direkt gegenüber.

4. Analyse und Empfehlung: Hier erfolgt eine kritische Würdigung der Risikofaktoren und Chancen, die sich aus den im vorherigen Kapitel erarbeiteten Unterschieden für Gründer ergeben.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass die Wahl der Rechtsform maßgeblich von den individuellen Prioritäten des Gründers abhängt.

Schlüsselwörter

GmbH, Limited, Rechtsform, Haftung, Geschäftsführer, Gesellschafter, Stammkapital, Unternehmensgründung, Gesellschaftsrecht, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Insolvenzrecht, England, Deutschland, Brexit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die britische Limited mit der deutschen GmbH als Rechtsformen für ein Unternehmen, das seinen Hauptsitz in Deutschland hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind der Aufbau der Gesellschaft, die Haftung der Organe, die steuerlichen Pflichten, die anfallenden Gründungskosten sowie die finanziellen Mindestanforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob die Limited eine ökonomisch und rechtlich sinnvolle Alternative zur deutschen GmbH darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtsvergleichende und betriebswirtschaftliche Analyse, die auf theoretischen Grundlagen und geltenden Gesetzen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die beiden Rechtsformen anhand spezifischer Kriterien detailliert gegenübergestellt, gefolgt von einer Analyse der Chancen und Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Rechtsformwahl, Limited, GmbH, Haftungsbeschränkung und Gesellschaftsrecht.

Welche Rolle spielt das Mindeststammkapital bei der Entscheidung?

Das Stammkapital ist ein wesentliches Differenzierungsmerkmal: Während die GmbH 25.000 EUR erfordert, kann die Limited bereits ab einem Pfund gegründet werden, was jedoch eigene Risiken birgt.

Hat der Brexit einen Einfluss auf die Beurteilung?

Ja, der Brexit wird als Unsicherheitsfaktor für Investitionsentscheidungen und die langfristige Anwendbarkeit ausländischer Rechtsformen in der EU identifiziert.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die englische Limited als Alternative zur deutschen GmbH
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,0
Autor
Franziska Althaus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V445073
ISBN (eBook)
9783668819269
ISBN (Buch)
9783668819276
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Steuern GmbH Gesetz GmbH Limited UK
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Althaus (Autor:in), 2017, Die englische Limited als Alternative zur deutschen GmbH, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/445073
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Leseprobe aus  16  Seiten
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