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Der Online-Handel als Bedrohung für den stationären Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland

Über die Bedeutung von E-Commerce im Lebensmittelmarkt

Titel: Der Online-Handel als Bedrohung für den stationären Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland

Bachelorarbeit , 2018 , 59 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Ediz Ergün (Autor:in)

BWL - Handel und Distribution
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen dem Online-Handel und dem stationären Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland.

Der Handel befindet sich in einem ständigen Wandel. Für Unternehmen bedeutet dies entweder neue Möglichkeiten oder aber auch neue Risiken. Unternehmen, die das verstanden haben und sich den neuen Veränderungen bestmöglich anpassen, haben daher einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Seit einigen Jahren macht sich im Einzelhandel eine tektonische Verschiebung der Umsätze vom stationären Handel zum Online-Handel bemerkbar. Die Wachstumsraten sind dabei überdurchschnittlich hoch. Das liegt vor allem an dem veränderten Einkaufsverhalten und dem schnellen technologischen Wandel. Das Internet wird dabei täglich von Millionen Menschen in Deutschland genutzt.

Mit der anfangs beschriebenen Relevanz des Themas soll daher folgende Forschungsfrage untersucht werden: Ist der Online-Handel eine Bedrohung für den stationären Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland? Dafür werden zuerst die theoretischen Begrifflichkeiten geklärt. Es folgt das dritte Kapitel, welche sich mit dem Status Quo im Lebensmittelmarkt beschäftigt. Dabei werden die Märke in Deutschland, Großbritannien und Frankreich durchleuchtet, wobei der deutsche Markt ausführlicher beschrieben wird als die anderen beiden. In Kapitel 4 werden die unterschiedlichen Geschäftsmodelle des Online-Handels dargestellt. Im darauffolgenden Kapitel werden mehrere Barrieren des Online-Lebensmitteleinzelhandels beschrieben. In Kapitel 6 sollen die Unternehmen in der Praxis erläutert werden. Das Kapitel 7 endet mit dem Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition theoretischer Begrifflichkeiten

2.1 E-Commerce

2.2 Entwicklung des E-Commerce

2.3 Handel

2.4 Der Stationäre Handel

2.5 Lebensmittel

3 Status Quo im Lebensmittelmarkt

3.1 Deutschland

3.2 Großbritannien

3.3 Frankreich

4 Geschäftsmodelle des Online Lebensmittelhandel

5 Begründung für geringe Verbreitung

6 Online Lebensmittelhandel in der Praxis

6.1 Amazon Fresh

6.2 Rewe

6.3 AllyouneedFresh

6.4 Edeka

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob der Online-Handel eine tatsächliche Bedrohung für den stationären Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland darstellt. Dabei werden die theoretischen Grundlagen des E-Commerce sowie der aktuelle Status quo in verschiedenen europäischen Ländern analysiert, um die Wettbewerbssituation und die spezifischen Herausforderungen im deutschen Markt zu bewerten.

  • Analyse der Marktsituation im deutschen Lebensmitteleinzelhandel
  • Vergleich der Marktentwicklungen in Deutschland, Großbritannien und Frankreich
  • Untersuchung verschiedener Geschäftsmodelle im Online-Lebensmittelhandel
  • Identifikation von Markteintrittsbarrieren wie Logistik, Kühlkette und Einkaufserlebnis
  • Praxisbeispiele aktueller Akteure wie Amazon Fresh, Rewe und Edeka

Auszug aus dem Buch

Der Stationäre Handel

Der Stationäre Handel zeichnet sich durch einen festen Standort aus. Als stationären Handel können beispielsweise Discounter, Fachmärkte oder auch Supermärkte bezeichnet werden. Warenhäuser zählen auch zum stationären Handel. Diese Begriffe werden im Folgenden genauer beschrieben.

Discounter: Der Discounter kennzeichnet sich durch ein schmales Sortiment mit hohem Umschlag. Das Sortiment hat ein niedriges Preisniveau. Discounter legen ihre Strategie auf hohen Bestellmengen aus und haben eine einfache Ladenausstattung. Man kann den Discounter auch in Hard oder Soft Discounter differenzieren. Hard Discounter zeichnen sich im Lebensmittelbereich durch eine geringe Anzahl von Frischwaren aus, diese beziffert sich auf 600 bis 800 Artikel. Im Unterschied dazu hat der Soft Discounter eine Artikelanzahl von 1200 bis 1500. Aufwändige Nebenleistungen wie Kundendienst und Bedienung sind ausgeschlossen vom Discounter.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in den strukturellen Wandel des Handels und Darlegung der Forschungsfrage zur Bedrohung durch den Online-Handel.

2 Definition theoretischer Begrifflichkeiten: Erläuterung grundlegender Konzepte wie E-Commerce, Handel in funktioneller und institutioneller Sichtweise sowie Definitionen von Lebensmitteln und Betriebsformen.

3 Status Quo im Lebensmittelmarkt: Darstellung der aktuellen Marktlage in Deutschland, Großbritannien und Frankreich unter Berücksichtigung von Marktanteilen und Branchenstrukturen.

4 Geschäftsmodelle des Online Lebensmittelhandel: Untersuchung der verschiedenen Auslieferungs- und Logistikmodelle, inklusive der Analyse von Kosten pro Bestellung.

5 Begründung für geringe Verbreitung: Erörterung der Barrieren für den Online-Lebensmittelkauf, wie hohe Verkaufsstellendichte, fehlendes Einkaufserlebnis und komplexe Logistikanforderungen.

6 Online Lebensmittelhandel in der Praxis: Detaillierte Analyse konkreter Unternehmen wie Amazon Fresh, Rewe, AllyouneedFresh und Edeka in ihrem operativen Online-Geschäft.

7 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage mit dem Ergebnis, dass der Online-Handel aktuell keine Bedrohung für den stationären Handel darstellt.

Schlüsselwörter

Lebensmitteleinzelhandel, E-Commerce, Stationärer Handel, Online-Lebensmittelhandel, Discounter, Kühlkette, Logistik, Marktanteile, Geschäftsmodelle, Digitalisierung, Konsumverhalten, Handelsspanne, Standortdichte, Lebensmittel, Verbraucherpreise

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, inwieweit der aufstrebende Online-Handel eine wirtschaftliche Bedrohung für den klassischen, stationären Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland darstellt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Marktstrukturen im Lebensmitteleinzelhandel, die Definition von E-Commerce-Prozessen, Barrieren des Online-Lebensmittelhandels sowie die Analyse erfolgreicher Geschäftsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob der Online-Handel den stationären Handel in Deutschland verdrängen kann, unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen der Branche.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Studienanalyse, inklusive der Auswertung von Marktdaten, Statistiken und Fallbeispielen zu führenden Unternehmen der Branche.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition theoretischer Begriffe, die Marktanalyse von Deutschland im Vergleich zum Ausland, eine Betrachtung der Geschäftsmodelle sowie eine Erörterung der logistischen und kundenseitigen Barrieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lebensmitteleinzelhandel, E-Commerce, Kühlkette, Logistikkosten, stationäre Verkaufsstellendichte und das veränderte Konsumentenverhalten.

Warum wird laut der Arbeit die Kühlkette als Barriere für den Online-Handel gesehen?

Die Einhaltung der Kühlkette ist logistisch anspruchsvoll und teuer, zudem besteht bei vielen Konsumenten Skepsis bezüglich der durchgängigen Temperaturführung bei Tiefkühl- und Frischewaren.

Wie bewertet der Autor die Rolle von Amazon Fresh?

Amazon Fresh wird als wichtiger Akteur beschrieben, der eine aggressive Preisstrategie verfolgt, jedoch aufgrund hoher logistischer Aufwände und begrenzter Liefergebiete noch vor großen Herausforderungen steht.

Welche Bedeutung kommt der hohen Verkaufsstellendichte in Deutschland zu?

Die hohe Dichte ist ein Wettbewerbsvorteil des stationären Handels, da Konsumenten kurze Wege zum nächsten Supermarkt haben und somit der zeitliche Vorteil einer Online-Bestellung oft entfällt.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich der Profitabilität von Online-Anbietern?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Online-Lebensmittelhändler mit sehr geringen Margen und hohen variablen Kosten kämpfen, was ein profitables Wirtschaften in diesem Sektor aktuell äußerst schwierig gestaltet.

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Online-Handel als Bedrohung für den stationären Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland
Untertitel
Über die Bedeutung von E-Commerce im Lebensmittelmarkt
Hochschule
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen
Note
2,0
Autor
Ediz Ergün (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
59
Katalognummer
V445078
ISBN (eBook)
9783668877610
ISBN (Buch)
9783668877627
Sprache
Deutsch
Schlagworte
online-handel bedrohung lebensmitteleinzelhandel deutschland über bedeutung e-commerce lebensmittelmarkt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ediz Ergün (Autor:in), 2018, Der Online-Handel als Bedrohung für den stationären Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/445078
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Leseprobe aus  59  Seiten
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