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Über Michel de Montaignes ,,Les Essais". Gedanken über Handlung, Kontext und Autor

Titel: Über Michel de Montaignes ,,Les Essais". Gedanken über Handlung, Kontext und Autor

Referat (Ausarbeitung) , 2017 , 17 Seiten

Autor:in: Christoph Ervens (Autor:in)

Französische Philologie - Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Werk "Les essais" des Schriftstellers Michel de Montaigne, dessen Entstehungskontext und dessen anthropologischen Grundaussagen.

Was macht den Menschen aus? Wie ist er beschaffen? Was soll der Mensch tun? Was kann, oder sollte er wissen? Das vorliegende Referat skizziert und kommentiert die Kerngedanken ausgewählter Essais und weist Montaigne als einen wahren Kenner menschlicher Irrwege und irdischer Verlockungen aus, stets im Abgleich mit dem eigenen Ich.

Im Jahre 1572, im Jahr der Bartholomäusnacht, beginnt Michel de Montaigne sein Hauptwerk mit dem Titel ,,Les essais". Hierbei orientiert er sich an der von Erasmus von Rotterdam konzipierten ,,Adagia", einer um das 15. Jahrhundert herum publizierten Sammlung und Kommentierung antiker Sprichwörter und Redewendungen und erweitert dieses Konzept um die Darstellung und Reflexion seiner eigenen Lebenserfahrung, sowie seiner Gedanken- und Gefühlswelt.

Dabei denkt er laut über philosophisch-anthropologische und moralische Grundsatzfragen der eigenen, sowie der orientalischen Kultur nach und gewinnt dadurch neue Erkenntnisse über die ,,Conditio Humana" aus dem Kulturvergleich der beiden genannten Sphären.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeine Informationen zum Werk

2 Der Autor des Werks

3 Definition des Begriffs ,,Essay”

4 Sprachliche und literarische Besonderheiten

4.1 Sprachliche Besonderheiten: Form des Essays

4.2 Kontext zur Werkentstehung

5 Handlung der Essais

5.1 De la peur ” (Chapitre 18)

5.2 Des cannibales (Chapitre 31)

5.3 Die Skythen (Teil 1)

5.4 Die Portugiesen

5.5 Die Skythen (Teil 2)

5.6 Die Ungarn (Teil 1)

5.7 Die Ungarn (Teil 2)

5.8 ,,De l´usage de se vestir” (Chapitre 36)

5.9 ,,De la vanité des paroles” (Chapitre 51

5.10 ,,De l ´Aage” (Chapitre 57)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Michel de Montaignes Hauptwerk „Les Essais“ mit dem Ziel, die philosophische Anthropologie des Autors und seine kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Normen und kulturellen Vorurteilen seiner Zeit darzulegen.

  • Biografische und historische Einordnung von Michel de Montaigne.
  • Analyse der essayistischen Methode als experimentelle Form der Erkenntnisgewinnung.
  • Untersuchung zentraler anthropologischer Themen wie Angst, Barbarei und menschliches Wesen.
  • Kritische Reflexion über kulturelle Subjektivität und die Pervertierung der Natur.
  • Interkultureller Vergleich anhand von Beispielen aus den Essais.

Auszug aus dem Buch

5.2 Des cannibales (Chapitre 31)

Montaigne denkt über den Begriff ,,barbarisch” nach und zieht es vor, eine Definition aufgrund der Vernunft/des Verstandes zu erstellen, anstatt auf den Volksmund zu hören

Beispiele, die das ,,Barbarische” widerlegen (historisch)

König Pyrrhus staunt über die Disziplin einer römischen Abordnung

Griechen waren von der Militärdisziplin der Truppen des Flaminius beeindruckt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Allgemeine Informationen zum Werk: Dieses Kapitel liefert den historischen Kontext zur Entstehung der Essais während der Bartholomäusnacht und erläutert die thematische Vielfalt sowie die philosophische Grundfrage nach dem Wesen des Menschen.

2 Der Autor des Werks: Hier werden die biografischen Eckdaten von Montaigne als Jurist, Politiker und Philosoph sowie seine humanistische Ausbildung und seine skeptische Grundhaltung vorgestellt.

3 Definition des Begriffs ,,Essay”: Dieses Kapitel beleuchtet die etymologische Herkunft des Begriffs vom spätlateinischen „Exagium“ und ordnet den Essay als persönliche, von der Scholastik abgegrenzte literarische Gattung ein.

4 Sprachliche und literarische Besonderheiten: Es wird die essayistische Methode als experimentelle Herangehensweise und die Bedeutung des Naturbegriffs für die Entstehung des Werks erörtert.

5 Handlung der Essais: In diesem umfangreichen Hauptteil werden ausgewählte Kapitel der Essais, wie „De la peur“ oder „Des cannibales“, detailliert analysiert und hinsichtlich ihrer Aussagen zur menschlichen Natur reflektiert.

Schlüsselwörter

Michel de Montaigne, Les Essais, Essayistik, Anthropologie, Conditio humana, Skepsis, Barbarei, Humanismus, Kulturkritik, Renaissance, Vernunft, Naturzustand, Rhetorik, Ethik, Philosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine strukturierte Übersicht und Analyse der „Essais“ von Michel de Montaigne, wobei der Fokus auf seiner philosophischen Reflexion über den Menschen und gesellschaftliche Sitten liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Natur des Menschen, die Bedeutung von Tugend und Moral, die Relativität von kulturellen Begriffen wie „Barbarei“ sowie die Kritik an Traditionen und scholastischem Denken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Montaignes methodischen Ansatz, den Menschen durch alltägliche Beobachtungen und kritische Selbstreflexion zu begreifen, transparent zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine strukturierte deskriptive und analytische Methode, bei der zentrale Kapitel der Essais thematisch aufgearbeitet und durch historische Beispiele und Kommentare des Autors kontextualisiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Sektionen, die spezifische Kapitel der Essais (z.B. über Angst, Kannibalen oder Rhetorik) analysieren und deren philosophische Implikationen herausarbeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Anthropologie, Conditio humana, Skepsis, Humanismus und Kulturkritik.

Wie definiert Montaigne den Begriff „barbarisch“?

Montaigne entlarvt „barbarisch“ als einen Begriff, der lediglich das bezeichnet, was dem eigenen Brauchtum oder der fremden Tradition widerspricht, und stellt dem eine vernunftbasierte Definition gegenüber.

Warum lehnt Montaigne die Rhetorik ab?

Er kritisiert die Rhetorik als Instrument der Manipulation, das darauf abzielt, die Masse zu täuschen, anstatt den vernunftbegabten Einzelnen anzusprechen.

Welche Bedeutung misst Montaigne der Natur bei?

Die Natur steht für ihn für Reinheit und einen unverfälschten Zustand, während der zivilisierte Mensch durch künstliche soziale Konstrukte und Moden die ursprüngliche Ordnung pervertiert.

Was lehrt uns der Vergleich mit den „Kannibalen“?

Durch das Beispiel der Kannibalen verdeutlicht Montaigne, dass viele vermeintlich „zivilisierte“ Verhaltensweisen (wie Folter oder Grausamkeit) moralisch verwerflicher sind als die Lebensweisen der sogenannten „Naturvölker“.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Über Michel de Montaignes ,,Les Essais". Gedanken über Handlung, Kontext und Autor
Hochschule
Universität zu Köln
Autor
Christoph Ervens (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
17
Katalognummer
V445237
ISBN (eBook)
9783668860292
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Montaigne Essay Werke handlung autor
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Ervens (Autor:in), 2017, Über Michel de Montaignes ,,Les Essais". Gedanken über Handlung, Kontext und Autor, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/445237
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Leseprobe aus  17  Seiten
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