Diese Seminararbeit befasst sich mit dem aktuellen politischen Kurs der US-Regierung unter der Führung des Präsidenten Donald Trump. Es werden zunächst wesentliche theoretische Grundlagen erläutert und auf die Strategie des Protektionismus eingegangen.
Weiterhin werden wirtschaftspolitische Maßnahmen der Handelsstrategie und deren Ziele betrachtet. Abrundend dazu wird auf die durchgeführte Maßnahme der Neuverhandlung des NAFTA-Abkommens eingegangen. Dabei wird vor allem eine Studie des IFO-Forschungsinstituts über mögliche wirtschaftliche Auswirkungen, die ein Austritt aus der Freihandelszone mit Mexiko und Kanada mit sich bringen könnte, hervorgehoben. Zum Schluss gibt diese Seminararbeit einen Ausblick in die Zukunft.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 HANDELSPOLITIK DER VEREINIGTEN STAATEN
2.1 Protektionismus unter Trump
2.1.1 Theoretische Grundlagen
2.1.2 Maßnahmen
2.2 Aktuelle Wirtschaftslage und wichtige Handelspartner
2.3 Derzeitiger Kurs der US-Regierung
3 KONSEQUENZEN FÜR HANDELSABKOMMEN
3.1 Freihandelszone NAFTA und Grund für einen Austritt
3.2 Mögliche Folgen eines Austritts
4 FAZIT UND AUSBLICK
Zielsetzung & Themen
Die Seminararbeit untersucht den aktuellen protektionistischen Kurs der US-Regierung unter Präsident Donald Trump und analysiert dessen Auswirkungen auf das globale Handelssystem sowie spezifisch auf das NAFTA-Abkommen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, welche ökonomischen Konsequenzen ein möglicher Austritt der USA aus NAFTA für die beteiligten Volkswirtschaften nach sich ziehen würde.
- Grundlagen des Protektionismus als handelspolitische Strategie
- Analyse der US-Handelspolitik unter der Administration Trump
- Wirtschaftliche Bedeutung der NAFTA-Handelsbeziehungen
- Simulation makroökonomischer Auswirkungen eines NAFTA-Austritts
- Handelsumlenkungseffekte und deren globale Folgen
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Theoretische Grundlagen
Der Begriff „Protektionismus“ steht für die Zusammenfassung zahlreicher Maßnahmen der Wirtschaftspolitik, die getroffen werden um eine Volkswirtschaft oder auch einzelne inländische Wirtschaftszweige vor ausländischen Konkurrenten zu schützen.5
Protektionistische Maßnahmen erfolgen in Form von Handelshemmnissen. Sie werden unterteilt in tarifäre und nichttarifäre Handelshemmnisse. Durch diese Maßnahmen kann in den internationalen Handel eingegriffen werden, sodass sich die gesamtwirtschaftliche Wohlfahrt reduziert.6
Dabei kann es sich unter anderem um die Erhebung zusätzlicher Zölle auf den Import von Gütern, die Einführung von Mengenbeschränkungen oder den Einsatz von Subventionen handeln. Protektionismus schränkt nicht nur den Freihandel ein, sondern schadet letztlich sowohl der eigenen Volkswirtschaft als auch dem globalen Handelssystem.7
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Einführung in die handelspolitische Agenda Trumps und Hinführung zur Fragestellung der Auswirkungen seiner protektionistischen Strategien.
2 HANDELSPOLITIK DER VEREINIGTEN STAATEN: Untersuchung der protektionistischen Maßnahmen der USA sowie Analyse der aktuellen Wirtschaftslage und des politischen Kurses der US-Regierung.
3 KONSEQUENZEN FÜR HANDELSABKOMMEN: Analyse der möglichen wirtschaftlichen Folgen eines NAFTA-Austritts basierend auf einer Simulationsstudie des IFO-Instituts.
4 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassung der Studienergebnisse und Einordnung der langfristigen Risiken einer protektionistischen Abschottung für die US-Wirtschaft.
Schlüsselwörter
Protektionismus, Handelspolitik, Donald Trump, NAFTA, Freihandel, Handelsdefizit, IFO-Institut, Handelshemmnisse, USA, Kanada, Mexiko, Simulation, Wirtschaftswachstum, Importzölle, Weltwirtschaft.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?
Die Arbeit analysiert die protektionistische Ausrichtung der US-Handelspolitik unter Donald Trump und deren direkte sowie indirekte Folgen für internationale Handelsabkommen.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?
Sie behandelt theoretische Grundlagen des Protektionismus, die aktuelle wirtschaftliche Situation der USA und ihrer NAFTA-Partner sowie die simulierten makroökonomischen Auswirkungen einer Auflösung dieses Abkommens.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, auf Basis einer IFO-Studie zu quantifizieren, welche ökonomischen Schäden ein US-Austritt aus NAFTA für die beteiligten Staaten verursachen würde.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Ergebnissen einer Simulationsstudie (IFO-Simulationsmodell), die verschiedene Szenarien der Handelsbeziehungen modelliert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der protektionistischen Strategien, die Analyse der spezifischen Handelsbeziehungen zu Kanada und Mexiko und die detaillierte Simulation von Handelshemmnissen.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die wichtigsten Schlagworte sind Protektionismus, Handelspolitik, NAFTA, Handelsdefizit, internationale Handelsströme und Wirtschaftswachstum.
Warum ist das Handelsdefizit der USA für Trump ein zentraler Punkt?
Trump betrachtet ein Handelsdefizit als Indikator für wirtschaftliches Versagen und nutzt dies als Begründung für protektionistische Maßnahmen, um heimische Unternehmen vor ausländischer Konkurrenz zu schützen.
Welche Rolle spielen Kanada und Mexiko für die US-Wirtschaft laut dieser Arbeit?
Sie sind die zwei wichtigsten Handelspartner der USA, wobei eine elementare wirtschaftliche Verflechtung besteht, die durch das seit 1994 bestehende NAFTA-Abkommen geprägt wurde.
Wie schätzt die Studie die Auswirkungen auf reale Löhne ein?
Die Analyse zeigt, dass eine Auflösung von NAFTA zu einem Rückgang der realen Löhne in den beteiligten Staaten führen würde, wobei Kanada mit einer Einbuße von 1,44 % am stärksten betroffen wäre.
- Arbeit zitieren
- Franziska Faschingbauer (Autor:in), 2018, Trumps Handelspolitik. Eine Analyse der Folgen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/445435