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Internet und Internetkompetenz in der Primarschule

Title: Internet und Internetkompetenz in der Primarschule

Seminar Paper , 2005 , 49 Pages , Grade: gut bis sehr gut

Autor:in: Carmen Koch (Author), Maura Zerboni (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Die Anzahl Computer pro Haushalt und insbesondere die Internetzugänge haben in den letzten zehn Jahren in unserem Kulturkreis explosionsartig zugenommen. Der Umgang mit dem neuen Medium gehört mittlerweile zum Alltag der Menschen. Und dennoch beinhaltet dieser Alltagsgegenstand für eine Vielzahl von Benutzer so viele Rätsel, wie kaum ein anderes technisches Gerät. Die daraus entstehende Unsicherheit wird oft hinuntergespielt und verleitet zu abenteuerlichen «Selbstsurfversuchen» im Netz, die genauso gut harmlos, wie auch gefahrvoll verlaufen können. Da Computer heutzutage genauso zum Inventar eines Haushaltes gehören wie der Fernseher, wird auch für Kinder der Zugang zum Internet immer einfacher. Aus diesem Grund sollten sie auf der einen Seite vor den Gefahren des Internets (Sexualtäter in Kinderchatforen, finanzielle Ausbeutung, Computerviren, etc.) gewarnt werden und auf der anderen Seite über die Vorteile (weltweit vernetztes Wissen, raum‐ und zeitunabhängige Kommunikation, etc.) und deren Nutzung aufgeklärt werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Problemstellung

3. Theorien und Forschungsstand

3.1 Das Internet

3.1.1 Zur Geschichte des Internets

3.1.2 Angebote des Internets

3.1.3 Eigenschaften und Besonderheiten des Internets

3.2 Unterschiedliche Ausgangslage der Schüler

3.3 Medienkompetenz

3.4 Die Rolle der Schule

4. Fragestellungen und Begründungen

5. Vorgehen

6. Ergebnisse der Literaturrecherche

6.1 Frage 1: Was für Basis-Kompetenzen müssen Primarschulkinder im Umgang mit dem Internet erwerben?

6.2 Frage 2: Wie können die Basis-Kompetenzen im Umgang mit dem Internet vermittelt werden?

6.2.1 Voraussetzungen

6.2.2 Didaktische Umsetzungsmöglichkeiten

6.2.2.1 Ausgangslage

6.2.2.2 Konkrete Gestaltungsmöglichkeiten im Schulunterricht

6.3 Beispiel eines Gesamtprojektes: Leben und Lernen in der EU

6.3.1 Vorstellung des Projekts «Leben und Lernen in der EU»

6.3.2 Beurteilung des Projekts «Leben und Lernen in der EU»

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Seminararbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, zu analysieren, welche spezifischen Internet-Kompetenzen für Primarschulkinder im schulischen Kontext essenziell sind, um sie auf ein Leben in einer digital geprägten Gesellschaft vorzubereiten, und wie diese Kompetenzen didaktisch fundiert vermittelt werden können.

  • Bedeutung von Internetkompetenz als neue Kulturtechnik.
  • Analyse unterschiedlicher Ausgangslagen von Schülern.
  • Entwicklung eines Kompetenzkatalogs für den Unterricht.
  • Didaktische Umsetzungsmöglichkeiten (Kontakt, Recherche, Kommunikation, Publizieren).
  • Evaluation eines praktischen Fallbeispiels aus der Primarschule.

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Eigenschaften und Besonderheiten des Internets

Das Internet birgt und vereint viele Eigenschaften, welche andere Medien nicht vorweisen können. Die zentralsten sind die Hypertext-Eigenschaften, die Multimedialität, Interaktivität, Aktualität und die grosse Angebotsfülle. Sie machen das Internet unter anderem zu einem solch attraktiven, auf der anderen Seite aber auch zu einem sehr anspruchsvollen Medium. Auf diese Eigenschaften und Besonderheiten wird nachfolgend genauer eingegangen.

Hyptertext-Eigenschaften: Typisch für das Internet ist die Grundstruktur des «Hypertexts». Tergan (2002:99) umschreibt diesen folgendermassen: «Hypertext- und Hypermediasysteme sind durch eine nichtlineare (vernetzte) Repräsentation von Informationseinheiten in der Datenbasis, der sog. Hypertextbasis gekennzeichnet. Sie ermöglichen einen flexiblen, selbst gesteuerten Zugriff auf diese Informationen.» Die Idee des Hypertextes besteht also darin, Inhalte eines Gegenstands- bzw. Themenbereichs in Knotenpunkte aufzuteilen, welche miteinander durch «links» in Verbindung stehen. Der Nutzer hat damit die Möglichkeit flexibel in beliebiger Reihenfolge auf verschiedene Informationsknoten zuzugreifen. (Tergan 2002: 99-100)

Der Vorteil von Hypertexten ist die Möglichkeit, dass der Nutzer sich einen eigenen Lese- und Lernweg zurechtlegen kann. Besonders Kindern macht das Herumspringen im Netz, laut einer Studie von Richter (2002: 34), viel Spass, da es den Charakter eines Spiels hat. Auf der anderen Seite jedoch besteht die Gefahr, dass der Nutzer damit überfordert ist, sich selber eine Struktur zu schaffen. Besonders bei Kindern wird befürchtet, dass sie Textstrukturen in ihrer Ganzheit nicht mehr erfassen und verstehen können (Richter 2002:34). Orientierungslosigkeit kann resultieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die rapide Zunahme der Internetnutzung und die Notwendigkeit, Kinder sowohl vor den Gefahren zu schützen als auch über die Vorteile des neuen Mediums aufzuklären.

2. Problemstellung: Betont die Wichtigkeit von "Computer Literacy" als neue vierte Kulturtechnik, die zwingend in die Grundbildung der Schulen integriert werden muss, um soziale Nachteile zu verhindern.

3. Theorien und Forschungsstand: Erläutert die technischen Grundlagen des Internets, die unterschiedlichen Ausgangslagen von Schülern sowie die Bedeutung von Medienkompetenz und die zentrale Rolle der Schule.

4. Fragestellungen und Begründungen: Definiert die Forschungsziele: Die Ermittlung notwendiger Basiskompetenzen und die Erarbeitung von Vermittlungswegen im Schulcurriculum.

5. Vorgehen: Beschreibt die deduktive Vorgehensweise, bei der Literaturanalysen durch praktische Beispiele ergänzt werden, um einen umfassenden Kompetenzkatalog zu erstellen.

6. Ergebnisse der Literaturrecherche: Präsentiert konkrete Kompetenzkataloge (Fach-, Methoden-, Sozial- und Individualkompetenz) und analysiert didaktische Ansätze zur Vermittlung.

7. Zusammenfassung: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit in einer graphischen Übersicht zusammen und betont die Notwendigkeit einer dauerhaften curricularen Verankerung.

Schlüsselwörter

Internetkompetenz, Primarschule, Medienkompetenz, Computer Literacy, Internet, Didaktik, Schulunterricht, Wissenskluft, Suchstrategien, Internetprojekt, Webseitengestaltung, Kommunikation, Informationstechnologie, Internet-Fachkompetenz, Cyber-Sicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Integration von Internet und Internetkompetenz in den Lehrplan der Primarschule, da dies als essenzielle neue Kulturtechnik für das spätere Alltags- und Berufsleben angesehen wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die medientechnischen Grundlagen, die unterschiedliche Ausgangslage der Schüler, die Anforderungen an Lehrpersonen sowie konkrete didaktische Strategien für den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Erstellung eines Kompetenzkatalogs, der aufzeigt, welches Wissen Kinder benötigen und wie dieses Wissen im Schulalltag vermittelt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Autoren wählten ein deduktives Vorgehen, basierend auf einer fundierten Literaturrecherche, ergänzt durch eigene didaktische Überlegungen und die Fallstudienanalyse eines konkreten Schulprojekts.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert Kompetenzmodelle, leitet daraus schulische Lernziele ab und illustriert die praktische Umsetzung anhand der vier Säulen: erster Kontakt, Recherche, Kommunikation und Publizieren.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich maßgeblich auf Begriffe wie Medienkompetenz, Internet-Fachkompetenz, digitale Kluft (digital divide) und die Rolle der Lehrperson als Moderator.

Wie wurde das Fallbeispiel "Leben und Lernen in der EU" bewertet?

Das Projekt wird positiv hervorgehoben, da es den Schülern durch fächerübergreifendes, motivierendes Arbeiten den Erwerb von Handlungskompetenzen ermöglichte, wobei jedoch die zeitliche Belastung für Lehrkräfte als Herausforderung identifiziert wurde.

Welche Rolle spielt die soziale Herkunft der Kinder in Bezug auf die Internetnutzung?

Die Autoren betonen, dass fehlender Zugang zu Computern und Internet zu einer "digitalen Kluft" führt, weshalb die Schule die zentrale Aufgabe hat, eine chancengerechte Medienbildung für alle sozialen Schichten sicherzustellen.

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Details

Title
Internet und Internetkompetenz in der Primarschule
College
University of Zurich  (Pädagogisches Institut)
Grade
gut bis sehr gut
Authors
Carmen Koch (Author), Maura Zerboni (Author)
Publication Year
2005
Pages
49
Catalog Number
V44550
ISBN (eBook)
9783638421263
Language
German
Tags
Internet Internetkompetenz Primarschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carmen Koch (Author), Maura Zerboni (Author), 2005, Internet und Internetkompetenz in der Primarschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44550
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