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Ethische Betrachtung der ärztlich assistierten Beihilfe zur Selbsttötung

In wessen Hand sollte die Sterbehilfe liegen?

Title: Ethische Betrachtung der ärztlich assistierten Beihilfe zur Selbsttötung

Term Paper , 2017 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Andreas Prenzel (Author)

Health - Public Health
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Der Autor der Seminararbeit ist in seiner 15-jährigen Tätigkeit als Krankenpfleger auf der Intensivstation immer wieder mit dem Wunsch zu sterben konfrontiert worden.

Im Rahmen dieser Arbeit sollen grundlegende ethische Aspekte der ärztlichen Beihilfe zur Selbsttötung betrachtet und vor allem die Frage beantwortet werden in wessen Hand es liegt über das Leben des Patienten zu entscheiden und ob es Aufgabe der Ärzte ist, dabei zu unterstützen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Hinführung

1.1 Ziel der Seminararbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Theorieteil/ Theoretischer Hintergrund

2.1 Formen der Sterbehilfe

2.1.1 Aktive Sterbehilfe

2.1.2 Passive Sterbehilfe

2.1.3 Indirekte Sterbehilfe

2.1.4 Beihilfe zur Selbsttötung/ärztlich assistierter Suizid

2.2 Rechtslage in Deutschland

2.3 Rechtslage in der Schweiz

2.4 Medizinethik/Ärztlicher Ethos

3 Praxisteil

3.1 Forschungsdesign

3.2 Experteninterviews

4 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die ethischen und rechtlichen Aspekte der ärztlichen Beihilfe zur Selbsttötung. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, in wessen Verantwortung die Entscheidung über das Lebensende eines Patienten liegt und inwieweit die ärztliche Mitwirkung hierbei eine ethisch vertretbare Aufgabe darstellt.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Sterbehilfe in Deutschland und der Schweiz
  • Differenzierung der verschiedenen Formen der Sterbehilfe
  • Medizinethische Analyse des ärztlichen Ethos im Kontext der Suizidassistenz
  • Empirische Einblicke durch Experteninterviews mit Medizinern
  • Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmungsrecht und ärztlicher Hilfeleistungspflicht

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Aktive Sterbehilfe

Von aktiver Sterbehilfe spricht man bei der gezielten Tötung auf Verlangen (vgl. StGb § 216: Tötung auf Verlangen) Im medizinischen Kontext liegt aktive Sterbehilfe vor, wenn das Leben eines leidenden Patienten zum Beispiel durch eine Überdosis Morphin, die den Tod zur Folge hat, verkürzt wird. Dabei geht es um die gezielte Herbeiführung des Todes durch den Arzt (vgl. Maio, G., 2012, S. 343f). Bei der Tötung auf Verlangen liegt die Tatherrschaft somit nicht in der Hand des Patienten sondern bei einem Dritten (vgl. Nationaler Ethikrat 2006, S. 55). Nach deutschem Recht ist diese Art der Sterbehilfe verboten und strafbar (vgl. StGb § 216: Tötung auf Verlangen). Diese Form der Sterbehilfe kommt ihrem Wortstamm am Nächsten da es sich hierbei um die reine Tötung auf Verlangen handelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Hinführung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Sterbehilfe ein, erläutert die aktuelle gesetzliche Lage in Deutschland und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.

2 Theorieteil/ Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel differenziert zwischen den verschiedenen Formen der Sterbehilfe, beleuchtet die unterschiedliche Rechtslage in Deutschland und der Schweiz und analysiert die medizinethischen Implikationen.

3 Praxisteil: Der Praxisteil beschreibt das gewählte Forschungsdesign und wertet zwei Experteninterviews mit Medizinern aus, um die praktische Relevanz der ethischen Fragestellungen zu verdeutlichen.

4 Diskussion: Im Diskussionsteil werden die gewonnenen Erkenntnisse rechtlich und ethisch kritisch hinterfragt, um eine fundierte Antwort auf die zentrale Forschungsfrage zu erarbeiten.

Schlüsselwörter

Sterbehilfe, assistierter Suizid, Medizinethik, ärztlicher Ethos, Rechtslage, Patientenverfügung, Palliativmedizin, Selbstbestimmung, Tatherrschaft, StGB, Sterbebegleitung, Lebensende, Ethikrat, Patientenwohl, ärztliche Beihilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den ethischen, rechtlichen und moralischen Herausforderungen, denen Ärzte im Zusammenhang mit dem assistierten Suizid und der Sterbehilfe gegenüberstehen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die rechtlichen Unterschiede zwischen aktiver, passiver und indirekter Sterbehilfe in Deutschland und der Schweiz sowie die Debatte über den ärztlichen Ethos.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu klären, in wessen Hand die Entscheidung über das Lebensende eines Patienten liegt und ob die ärztliche Assistenz bei der Selbsttötung als Teil des ärztlichen Handelns gesehen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu den rechtlichen und ethischen Grundlagen sowie einer empirischen Untersuchung mittels zweier teilstandardisierter Experteninterviews mit erfahrenen Ärzten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Definition der Sterbehilfeformen, eine Analyse der Rechtslage in Deutschland und der Schweiz, eine medizinethische Reflexion sowie die Darstellung und Interpretation von Experteninterviews.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind ärztlich assistierter Suizid, Selbstbestimmungsrecht, Sterbehilfe, Tatherrschaft, Medizinethik und Palliativmedizin.

Wie bewerten die befragten Experten die heutige Rechtslage in Deutschland?

Die befragten Ärzte begrüßen das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung, lehnen jedoch ein grundsätzliches Verbot der Einzelfallentscheidung durch den Arzt ab und fordern mehr rechtliche Sicherheit.

Welchen Stellenwert räumen die Interviewpartner der Palliativmedizin ein?

Beide Experten sehen die Palliativmedizin als wegweisend an, da sie durch Schmerzlinderung und Zuwendung dazu beitragen kann, den Wunsch nach einem assistierten Suizid gar nicht erst entstehen zu lassen.

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Details

Title
Ethische Betrachtung der ärztlich assistierten Beihilfe zur Selbsttötung
Subtitle
In wessen Hand sollte die Sterbehilfe liegen?
College
University of applied sciences, Munich
Grade
1,3
Author
Andreas Prenzel (Author)
Publication Year
2017
Pages
13
Catalog Number
V445642
ISBN (eBook)
9783668828940
ISBN (Book)
9783668828957
Language
German
Tags
Sterbehilfe Ethik WHO Suizid aktiv passiv Medizinethik assistierter Suizid Ärztlicher Ethos
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Prenzel (Author), 2017, Ethische Betrachtung der ärztlich assistierten Beihilfe zur Selbsttötung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/445642
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