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Charakterbeschreibung im Briefroman "Les Liaisons dangereuses“

Title: Charakterbeschreibung im Briefroman "Les Liaisons dangereuses“

Term Paper , 2005 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sekina Mekky (Author)

French Studies - Literature
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„Liebe ist etwas, das man benutzt, nicht etwas, dem man verfällt“, sagt die Marquise de Merteuil, die Intrigantin aus Choderlos de Laclos’ Meisterwerk „Les Liaisons dangereuses“. Der 1782 erschienene Briefroman beschreibt das perfide Spiel des französischen Adels mit Macht und Täuschungsmanövern, das die Ideale der empfindsamen, bürgerlichen Tugend missbraucht. Manipulation, Machtansprüche und Betrug sind die Hauptthemen, die angesprochen werden. Selbst in der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts scheint die Geschichte um die boshafte Marquise de Merteuil und ihren Komplizen, den Vicomte de Valmont, die das Leben einer frommen Ehefrau und das eines unschuldigen Mädchens zerstören, noch immer zu faszinieren. Dabei wird gezeigt, wie nah die Pole von Liebe und Hass, positiv und negativ, Schein und Sein aneinander liegen können. Laclos Hauptpersonen sind die Marquise de Merteuil, eine selbstbestimmte Witwe, die ein grausames Spiel um Liebe und Intrige spinnt und der Vicomte de Valmont, ein Frauenheld, der in einem ganz eigenartige n Verhältnis zur Liebe steht, nicht weiß wie er mit diesem Gefühl umgehen soll und es letztendlich verleugnet. Anhand dieser Arbeit möchte ich diese Charaktere näher vorstellen und den Einfluss der Gesellschaft auf diese analysieren. Es werden die Situationen dieser Protagonisten verdeutlicht. Eine genaue Auseinandersetzung mit den moralisch-gesellschaftlichen Hintergründen dieses Zeitabschnittes findet im dritten Kapitel statt. Außerdem stellt sich die Frage welche Absichten Choderlos de Laclos hatte, als er den Briefroman „Les Liaisons dangereuses“ schrieb.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Les Liaisons dangereuses: eine Zusammenfassung

2.2. Marquise de Merteuil

2.1. Merteuils Verhalten am Beispiel einiger Briefe

2.3 Vicomte de Valmont

3. Gesellschaftlicher Hintergrund

3.1 Einfluss der Gesellschaft auf die Charaktere

4. Die Ironie des Bösen

5. Zusammenfassung

6. Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit analysiert die Charakterdarstellung sowie den gesellschaftlichen Einfluss in Pierre Ambroise François Choderlos de Laclos' Briefroman „Les Liaisons dangereuses“, um die Dynamik zwischen den Protagonisten und der verfallenden Adelsgesellschaft des 18. Jahrhunderts zu untersuchen.

  • Psychologische Charakterisierung von Marquise de Merteuil und Vicomte de Valmont
  • Einfluss der gesellschaftlichen Konventionen (Prüderie vs. Libertinage) auf das Individuum
  • Die Rolle der Intrige und Machtausübung in zwischenmenschlichen Beziehungen
  • Literarische Analyse der ironischen Erzählweise und deren Wirkung

Auszug aus dem Buch

2.1. Die Marquise de Merteuil

Sie besticht als überaus kluge, sehr profunde Kennerin der menschlichen Seele. Doch im Gegensatz zu jedem ehrenhaften Psychologen setzt sie ihre Kenntnisse gezielt ein, um Menschen zu Marionetten ihrer Machenschaften zu machen. Und das nicht einmal, um irgendeinen materiellen Vorteil davon zu erhalten, sondern aus purer Lust an der Zerstörung.

Tatsächlich geht es in den „Liaisons dangereuses“ niemals um etwas „Reales“. Es ist allein das Wechselspiel kühl kalkulierter Intrigen und unbeherrschter Gefühle, welches die Handlung vorantreibt.

Die Marquise weiß, dass Sie Ihre Intrigen nicht alleine durchführen kann und braucht dabei die Hilfe von Vicomte de Valmont, ebenfalls ein früherer Geliebte von ihr. Den Erfolg von der Merteuil- Valmont Beziehung kann man anhand des ersten Briefes den Merteuil an Valmont schreibt stark in Frage stellen:

« Revenez, mon cher Vicomte, revenez: que faites-vous, que pouvez-vous faire chez une vieille tante dont tous les biens vous sont substitué ? Partez sur-le-champ ; je besoins de vous. Il m’est venu une excellente idée, et je veux bien vous en confier l’exécution. Ce peu de mots devrait suffire ; et, trop honoré de mon choix, vous devriez venir, avec empressement, prendre mes ordres à genoux…. Vous recevrez cette Lettre demain matin. J’exige que demain à sept heures du soir, vous soyez chez moi…. A huit heures je vous rendrai votre liberté…. «

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Themen Macht, Manipulation und die Abgründe menschlicher Leidenschaft im Roman ein und umreißt das Ziel, die Charaktere und den gesellschaftlichen Hintergrund zu beleuchten.

2. Les Liaisons dangereuses: eine Zusammenfassung: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über den Handlungsverlauf, die Intrigen der Marquise de Merteuil und die Rolle des Vicomte de Valmont.

2.2. Marquise de Merteuil: Hier wird der Charakter der Merteuil als manipulative Intrigantin analysiert, die ihre psychologischen Fähigkeiten zur Zerstörung einsetzt.

2.1. Merteuils Verhalten am Beispiel einiger Briefe: Durch eine genaue Analyse ausgewählter Korrespondenzen werden die Widersprüchlichkeit und die Komplexität von Merteuils Persönlichkeit herausgearbeitet.

2.3 Vicomte de Valmont: Dieser Abschnitt widmet sich dem Wesen des Vicomte, der als privilegierter Aristokrat Verführung als einen strategischen Kampf betrachtet.

3. Gesellschaftlicher Hintergrund: Das Kapitel erläutert die Spannungsfelder von Prüderie und Libertinage als prägende gesellschaftliche Normen des 18. Jahrhunderts.

3.1 Einfluss der Gesellschaft auf die Charaktere: Es wird untersucht, inwiefern die aristokratische Herkunft und die Moralvorstellungen der Zeit die entfremdeten Handlungen der Figuren bedingen.

4. Die Ironie des Bösen: Die Analyse konzentriert sich auf die Rolle der Ironie als stilistisches Mittel, das es dem Leser ermöglicht, sich mit den Abgründen des Bösen im Werk auseinanderzusetzen.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese über Laclos' Intention, den Adel zu kritisieren, und der Feststellung, warum das Werk trotz seiner dunklen Thematik als Meisterwerk gilt.

6. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur zur Unterstützung der Analyse.

Schlüsselwörter

Les Liaisons dangereuses, Choderlos de Laclos, Briefroman, Marquise de Merteuil, Vicomte de Valmont, Intrige, Macht, Manipulation, Prüderie, Libertinage, Aufklärung, Gesellschaftskritik, Moral, Eros, französische Literatur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Charakterstrukturen und gesellschaftlichen Bedingungen im Briefroman „Les Liaisons dangereuses“ von Choderlos de Laclos.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Hauptthemen gehören die psychologische Manipulation, die Ausübung von Macht durch Intrigen sowie der Konflikt zwischen gesellschaftlichen Normen wie Prüderie und der libertinen Lebensweise des Adels.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Beweggründe der Protagonisten zu durchleuchten und zu zeigen, wie Laclos den moralischen Verfall und die Entfremdung innerhalb der aristokratischen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts thematisiert.

Welche methodische Herangehensweise wird in der Arbeit gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Textanalyse der Briefe und der historischen Einordnung der gesellschaftlichen Zustände, unterstützt durch literaturwissenschaftliche Quellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Zusammenfassung der Handlung, eine detaillierte Charakterstudie der Hauptfiguren Merteuil und Valmont anhand ihrer Korrespondenz sowie eine Analyse des gesellschaftlichen Hintergrunds.

Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Schlagworte sind Macht, Manipulation, Libertinage, Ironie, Adelskritik und die psychologische Analyse von Machtverhältnissen in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Warum spielt die Korrespondenz zwischen Merteuil und Valmont eine so große Rolle für die Argumentation?

Die Briefe dienen als direkte Quelle für die Intentionen der Figuren; sie zeigen ihre berechnende Art und ihre tiefe emotionale Verstrickung, die sie vor der Außenwelt verbergen wollen.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin/der Autor bezüglich der „Ironie des Bösen“?

Die Ironie fungiert als erzählerisches Mittel, das es dem Leser erlaubt, eine kritische Distanz zum Bösen zu wahren, während er gleichzeitig von der Komplexität der Charakterdarstellungen fasziniert wird.

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Details

Title
Charakterbeschreibung im Briefroman "Les Liaisons dangereuses“
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"  (Romanisches Seminar)
Course
Geschichte und gesellschaftliche Entwicklung
Grade
2,0
Author
Sekina Mekky (Author)
Publication Year
2005
Pages
13
Catalog Number
V44570
ISBN (eBook)
9783638421430
ISBN (Book)
9783638779067
Language
German
Tags
Charakterbeschreibung Briefroman Liaisons Geschichte Entwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sekina Mekky (Author), 2005, Charakterbeschreibung im Briefroman "Les Liaisons dangereuses“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44570
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