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Auftrieb, Antrieb, Wasserwiderstand (Bewegen im Wasser) - Lehrversuchsmanuskipt

Title: Auftrieb, Antrieb, Wasserwiderstand (Bewegen im Wasser) - Lehrversuchsmanuskipt

Lesson Plan , 2005 , 20 Pages , Grade: 1-

Autor:in: Marco Franke (Author)

Sport - Theory and Practice
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Summary Excerpt Details

Im folgenden Lehrversuch werde ich das Thema Auftrieb, Antrieb und Wasserwiderstand vor dem Hintergrund der explorativen Sinnebene behandeln.
Durch das freie Probieren sollen die Schüler zur Selbständigkeit, eigenen Einschätzung und Kreativität erzogen werden.
Die Sinnebene lässt den Teilnehmern jederzeit die Möglichkeit selbst zu bestimmen wie intensiv sie neue Bewegungsgefühle sammeln möchten.
Ich habe das Themengebiet gewählt, weil die drei Teilgebiete Grundlage für jede Form der Wasserbewegung sind. Schwimmen wird gedanklich fast nur auf Schwimmen in Bahnen reduziert (Kurz, Vlock1982). Es soll jedoch versucht werden weitere Bedeutungsebenen des Schwimmens zu erschließen und dass sich so neue Erfahrungen und Möglichkeiten für die Schüler/ Studierenden ergeben.
Durch die Strukturierung des Lehrversuches wird auch erfahrenen Schwimmern die Möglichkeit geboten neue Erkenntnisse zu gewinnen.
Der Lehrversuch findet im Rahmen der Blockeinheit „Bewegen im Wasser“ am Anfang des Kurses statt. Dadurch ist es möglich, vor den eigentlichen Schwimmtechniken, erste Erfahrungen mit dem Element Wasser zu vermitteln und den Studierenden so langsam einen Bezug zu vermitteln.
Das Manuskript geht auf die die unterschiedlichen Voraussetzungen der Studierenden ein und bezieht sich auf die vorhandenen räumlichen und materiellen Bedingungen, die das Thema einschränken. Außerdem analysiert es das Thema „Auftrieb, Antrieb, Wasserwiderstand“ nach wissenschaftlichen Kriterien und nimmt Bezug auf die didaktische Umsetzung auf die Lerngruppe.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Thema/ Einleitung

2. Sachanalyse

2.1. Wasserwiderstand

2.2. Auftrieb

2.3. Antrieb

3. Bedingungsanalyse

3.1 Analyse der Lerngruppe

3.2 Analyse des Umfeldes

4. Ziele der Stunde

4.1 Grobziele

4.2 Feinziele

4.2.1 Feinziele, kognitive Dimension

4.2.2 Feinziele, affektive Dimension

4.2.3 Feinziele, psychomotorische Dimension

5. Methodisch- Didaktische Strukturierung

5.1 Verlauf der Stunde und Wahl der Methoden

5.1.1 Methodische Vorüberlegungen

5.1.2 Stundeneinstieg

5.1.3 Aufwärmphase

5.1.4 Hauptphase

5.1.5 Schlussphase

6. Auswertung

7. Lehrversuchsraster

8. Literaturverzeichnis

9. Anhang

9.1 Handout Wasserwiderstand

9.2 Handout Antrieb

9.3 Handout Auftrieb

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Einführung in die physikalischen Grundlagen der Wasserbewegung – Auftrieb, Antrieb und Wasserwiderstand – durch einen explorativen Lehrversuch, der die Teilnehmer zu eigenständiger Erfahrung und Kreativität im Wasser anregen soll.

  • Exploratives Lernen und Bewegungserfahrung im Wasser
  • Physikalische Analyse von Auftrieb, Antrieb und Wasserwiderstand
  • Didaktische Strukturierung einer explorativen Schwimmeinheit
  • Förderung von Selbstständigkeit und Selbsteinschätzung der Lernenden
  • Reflexion der Lehrversuchsergebnisse im sportpädagogischen Kontext

Auszug aus dem Buch

2. Sachanalyse

Die Aspekte des Auftriebs, des Antriebs und des Wasserwiderstandes sind elementar für jeden Schwimmer. Sobald sich jemand ins Wasser begibt, wirken auf ihn die veränderten Bedingungen des Elements. Es bietet eine neue Form der Fortbewegung. Einerseits ist man freier in seinen Möglichkeiten sich zu bewegen und zu tauchen, andererseits hat das Wasser eine zum Teil beengende Eigenschaft, mit der jeder Schwimmer zurechtkommen muss. Er ist beispielsweise in seiner Bewegungsgeschwindigkeit eingeschränkt. Grund dafür ist die Dichte des Wassers.

Sie setzt bei Bewegung dem Körper einen stärkeren Widerstand als Luft entgegen. Sie behindert außerdem das Laufen und gehen im Wasser, insbesondere bremst sie schnellere Bewegungen. Bei Verlust des Gleichgewichtes hebt der Auftrieb den Körper an, so dass es schwierig sein kann das Gleichgewicht wieder zu finden (Wilke 1988).

Jedoch kann sich jeder diese Aspekte zu Nutze machen um sich zu einem besseren Wassergefühl zu verhelfen. Die Schüler / Studenten sollen mittels des Lehrversuchs die physikalischen Gegensätze des Wassers zum Land erfahren und erleben wie man sich darin besser oder schlechter bewegen kann. Sie sollen sich auf das neue Element einlassen und kreativ sein um neue Möglichkeiten auszuprobieren das Wasser auf sich wirken zu lassen. Dabei ist es unabhängig von der Vorerfahrung jedes Einzelnen, da man für sich selber entscheiden kann wie weit das experimentieren gehen soll. Im Folgenden werden Auftrieb, Vortrieb und Wasserwiderstand definiert und abgegrenzt (Mattes 2002).

Zusammenfassung der Kapitel

Thema/ Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die explorative Ausrichtung des Lehrversuchs, der den Studierenden ermöglichen soll, durch freies Ausprobieren neue Wassergefühle und Bewegungsdimensionen zu erschließen.

Sachanalyse: Dieses Kapitel erläutert die physikalischen Grundlagen der Wasserbewegung, insbesondere das Wechselspiel von Auftrieb, Antrieb und dem bremsenden Effekt des Wasserwiderstands auf den menschlichen Körper.

Bedingungsanalyse: Hier wird die Lerngruppe – eine Gruppe von Sportstudierenden – sowie das räumliche Umfeld des Studiobades und Unibads im Hinblick auf die Durchführbarkeit des Lehrversuchs analysiert.

Ziele der Stunde: Dieses Kapitel definiert die angestrebten Grob- und Feinziele, die sowohl kognitive als auch affektive und psychomotorische Kompetenzen im Umgang mit den physikalischen Elementen des Wassers umfassen.

Methodisch- Didaktische Strukturierung: Hier wird das explorative Lehrkonzept vorgestellt, das die Studierenden in die Rolle von Entdeckern versetzt und den Stundenverlauf vom Einstieg bis zur Schlussphase in Stationen unterteilt.

Auswertung: Das Kapitel reflektiert die Durchführung des Lehrversuchs, die hohe Motivation der Studierenden und den erfolgreichen Einsatz der gewählten methodischen Ansätze.

Lehrversuchsraster: Eine tabellarische Übersicht über den zeitlichen Ablauf, die eingesetzten Materialien und die methodischen Schritte des Lehrversuchs.

Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Lehrmaterialien.

Anhang: Dokumentation der für die Lernenden erstellten Handouts zu den Themen Wasserwiderstand, Antrieb und Auftrieb.

Schlüsselwörter

Auftrieb, Antrieb, Wasserwiderstand, Schwimmen, Lehrversuch, exploratives Lernen, Didaktik, Wassergefühl, Biomechanik, Bewegungsaufgabe, Sportunterricht, Physik, Körpererfahrung, Wasserball, Schwimmtechnik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Lehrversuch grundlegend?

Es geht um eine explorative Herangehensweise an die physikalischen Gegebenheiten im Wasser, bei der Studierende durch eigenes Ausprobieren die Wirkweisen von Auftrieb, Antrieb und Wasserwiderstand erfahren sollen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die drei zentralen Themen sind der Auftrieb des Körpers, die Erzeugung von Vortrieb durch Arm- und Beinbewegungen sowie der Wasserwiderstand als bremsender Faktor.

Was ist das primäre Ziel des Lehrversuchs?

Das Hauptziel ist es, das Interesse für die physikalischen Eigenschaften des Wassers zu wecken und den Studierenden zu ermöglichen, über den klassischen Schwimmunterricht hinaus neue Bewegungsgefühle zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine explorative Methode angewandt, bei der die Teilnehmer in die Rolle von Entdeckern schlüpfen und Aufgabenstellungen an verschiedenen Stationen eigenständig und kreativ bearbeiten.

Was wird im Hauptteil des Dokuments thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Sachanalyse, die Bedingungsanalyse, die Zielsetzung sowie die methodisch-didaktische Planung inklusive der konkreten Bewegungsvorschläge für die Stationen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie exploratives Lernen, Wasserbewegung, Biomechanik des Schwimmens und die differenzierte Betrachtung von physikalischen Kräften im Wasser aus.

Wie wird die Heterogenität der Studierenden im Lehrversuch berücksichtigt?

Die Arbeit erkennt die Heterogenität, insbesondere in Bezug auf Alter und Geschlecht, an und betont, dass die explorative Methode jedem Studierenden erlaubt, die Intensität und Art des Experimentierens selbst zu bestimmen.

Welchen Stellenwert nimmt das Spiel „Wasserball“ in der Schlussphase ein?

Wasserball dient als optionale Schlussphase, um die soziale Interaktion der Gruppe zu fördern und die körperliche Intensität der Unterrichtseinheit nach den Vorstellungen der Teilnehmer zu gestalten.

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Details

Title
Auftrieb, Antrieb, Wasserwiderstand (Bewegen im Wasser) - Lehrversuchsmanuskipt
College
University of Bremen
Course
Bewegen im Wasser
Grade
1-
Author
Marco Franke (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V44630
ISBN (eBook)
9783638421959
ISBN (Book)
9783640392995
Language
German
Tags
Auftrieb Antrieb Wasserwiderstand Wasser) Lehrversuchsmanuskipt Bewegen Wasser
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marco Franke (Author), 2005, Auftrieb, Antrieb, Wasserwiderstand (Bewegen im Wasser) - Lehrversuchsmanuskipt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44630
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